Produktbild: Halbe Portion

Halbe Portion Roman | »Halbe Portion hat mich krass berührt. Der Roman tut richtig weh, aber im guten Sinne.« Caroline Wahl

9

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

19594

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

377 (Printausgabe)

Dateigröße

1891 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783849

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

19594

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

377 (Printausgabe)

Dateigröße

1891 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783849

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Schweres Thema, sehr eindringlich erzählt

Rina aus Mannheim am 10.01.2026

Bewertungsnummer: 2773824

Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist lange her, dass mir ein Buch so unter die Haut gegangen ist. Erzählt wird die Geschichte der Protagonistin auf zwei Zeitebenen: in der Kindheit und im Erwachsenenalter. Die Erzählweise wirkt stellenweise wie ein Tagebuch und gibt einen sehr persönlichen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin. Ihre Mutter ist aus der Ukraine nach Deutschland gekommen und kämpfte damit, Arbeit zu finden und für sich und ihre Tochter zu sorgen. Geld ist immer knapp gewesen. Jeder Cent musste umgedreht werden. Ein wiederkehrendes Thema ist dabei auch das Essen- und das Gewicht der Tochter, das für die Mutter eine große Rolle spielt und Anlass für ständige Kritik wird. Es gibt hier wirklich heftige Szenen, in denen deutlich wird, wie sehr das Verhalten der Mutter zur Essstörung der Tochter beiträgt. Das war nicht immer einfach für mich zu lesen. Nicht, weil ich selbst betroffen bin, sondern weil ich ein solches Verhalten in meinem nahen Umfeld erlebt habe. Im „Jetzt“ versucht sie, ihr Leben in den Griff zu bekommen, doch vieles ist weiterhin von alten Mustern bestimmt: Kalorienzählen, die Angst, zu viel Geld auszugeben, und Gedanken, aus denen sie nur schwer ausbrechen kann. Besonders eindrücklich zeigt das Buch, welche langfristigen psychischen Folgen das Aufwachsen in Armut und einer toxischen Mutter-Tochter Beziehung haben können. Darüber hinaus greift der Roman viele weitere Themen auf, wie Migration, kulturelle Unterschiede, Überforderung als Mutter, Scham und psychische Gewalt. Das Buch hat mich von Anfang an mitgenommen und an einigen Stellen richtig getroffen. Manche Szenen haben mir einen Kloß im Hals beschert, andere haben mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Ich weiß nicht, ob die Geschichte autofiktional ist, habe aber oft das Gefühl gehabt, dass hier viele eigene Erfahrungen eingeflossen sind. Dieses Buch wird mir definitiv noch länger im Kopf bleiben. Ich kann es sehr empfehlen, würde aber eine Triggerwarnung aussprechen, da Essstörungen und psychische Gewalt hier sehr zentrale Themen sind.

Schweres Thema, sehr eindringlich erzählt

Rina aus Mannheim am 10.01.2026
Bewertungsnummer: 2773824
Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist lange her, dass mir ein Buch so unter die Haut gegangen ist. Erzählt wird die Geschichte der Protagonistin auf zwei Zeitebenen: in der Kindheit und im Erwachsenenalter. Die Erzählweise wirkt stellenweise wie ein Tagebuch und gibt einen sehr persönlichen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin. Ihre Mutter ist aus der Ukraine nach Deutschland gekommen und kämpfte damit, Arbeit zu finden und für sich und ihre Tochter zu sorgen. Geld ist immer knapp gewesen. Jeder Cent musste umgedreht werden. Ein wiederkehrendes Thema ist dabei auch das Essen- und das Gewicht der Tochter, das für die Mutter eine große Rolle spielt und Anlass für ständige Kritik wird. Es gibt hier wirklich heftige Szenen, in denen deutlich wird, wie sehr das Verhalten der Mutter zur Essstörung der Tochter beiträgt. Das war nicht immer einfach für mich zu lesen. Nicht, weil ich selbst betroffen bin, sondern weil ich ein solches Verhalten in meinem nahen Umfeld erlebt habe. Im „Jetzt“ versucht sie, ihr Leben in den Griff zu bekommen, doch vieles ist weiterhin von alten Mustern bestimmt: Kalorienzählen, die Angst, zu viel Geld auszugeben, und Gedanken, aus denen sie nur schwer ausbrechen kann. Besonders eindrücklich zeigt das Buch, welche langfristigen psychischen Folgen das Aufwachsen in Armut und einer toxischen Mutter-Tochter Beziehung haben können. Darüber hinaus greift der Roman viele weitere Themen auf, wie Migration, kulturelle Unterschiede, Überforderung als Mutter, Scham und psychische Gewalt. Das Buch hat mich von Anfang an mitgenommen und an einigen Stellen richtig getroffen. Manche Szenen haben mir einen Kloß im Hals beschert, andere haben mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Ich weiß nicht, ob die Geschichte autofiktional ist, habe aber oft das Gefühl gehabt, dass hier viele eigene Erfahrungen eingeflossen sind. Dieses Buch wird mir definitiv noch länger im Kopf bleiben. Ich kann es sehr empfehlen, würde aber eine Triggerwarnung aussprechen, da Essstörungen und psychische Gewalt hier sehr zentrale Themen sind.

Halbe Portion

CanYouSeeMe am 20.11.2025

Bewertungsnummer: 2659481

Bewertet: eBook (ePUB)

"Halbe Portion" ist das Romandebüt von Elisabeth Pape, das mich auf ganzer Linie berührt und überzeugt hat. Pape beschreibt autobiografisch über ein Leben mit Ess-Störung und ein Aufwachsen in Armut. Dabei verwischt die Grenze zwischen Autobiographie und Fiktion vemutlich hier und da, mindert den Stellenwert des Buches jedoch nicht. Im ersten Teil wechselt die zeitliche Erzählebene zwischen dem jetzt und früher, die Kapitel sind relativ kurz, dafür sehr prägsam. Im zweiten Teil gibt es nur noch das jetzt. Der Wechsel zwischen Vergangenem und Aktuellem hat mir gut gefallen, vor allem, weil die Kapitel thematisch aufeinander abgestimmt sind und somit ein sehr gutes, rundes Bild entsteht. Die Geschichte wirkt sehr authentisch, ungeschönt und schonungslos, konnte mich auf ganzer Linie abholen und emotional mitnehmen. Ein Buch, das noch lang in Erinnerung bleiben wird.

Halbe Portion

CanYouSeeMe am 20.11.2025
Bewertungsnummer: 2659481
Bewertet: eBook (ePUB)

"Halbe Portion" ist das Romandebüt von Elisabeth Pape, das mich auf ganzer Linie berührt und überzeugt hat. Pape beschreibt autobiografisch über ein Leben mit Ess-Störung und ein Aufwachsen in Armut. Dabei verwischt die Grenze zwischen Autobiographie und Fiktion vemutlich hier und da, mindert den Stellenwert des Buches jedoch nicht. Im ersten Teil wechselt die zeitliche Erzählebene zwischen dem jetzt und früher, die Kapitel sind relativ kurz, dafür sehr prägsam. Im zweiten Teil gibt es nur noch das jetzt. Der Wechsel zwischen Vergangenem und Aktuellem hat mir gut gefallen, vor allem, weil die Kapitel thematisch aufeinander abgestimmt sind und somit ein sehr gutes, rundes Bild entsteht. Die Geschichte wirkt sehr authentisch, ungeschönt und schonungslos, konnte mich auf ganzer Linie abholen und emotional mitnehmen. Ein Buch, das noch lang in Erinnerung bleiben wird.

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Halbe Portion

von Elisabeth Pape

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Henrike Irmscher

Thalia Halle

Zum Portrait

4/5

Schmerzhaft gut geschrieben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman über Essstörungen - aber nicht nur. Erzählt wird von einer namenlosen Protagonistin, deren kaputte Kindheit sie bis ins Erwachsenenleben prägt: Aufgewachsen mit einer ebenfalls essgestörten Mutter und in völliger Armut, fällt es ihr schwer alte Muster zu durchbrechen und Frieden mit sich selbst und dem eigenen Körper zu schließen. Unaufhörlich kreisen ihre Gedanken ums (Nicht)Essen und die Frage, bei welcher Kaufhalle sich noch ein paar Cent einsparen lassen oder wie sie es schaffen könnte, noch mehr Kalorien durch Schritte sammeln und co zu verbrennen. Es ist ein ewiger Kreislauf aus sich wiederholenden Empfindungen - abwechselnd wird ein Kapitel aus der Gegenwart und eine Episode aus frühen Kindheitstagen erzählt. Ein wirklich wahnsinnig starkes Debüt, das mich von Seite eins an in den Bann gezogen hat. Traurig, eindringlich und sehr ehrlich führt Elisabeth Pape den Leser*innen vor Augen, wie absolut abgrundtief furchtbar es ist, in derart destruktiven Verhaltensweisen gefangen zu sein: "Warum kann ich nicht einfach wie ein normaler Mensch einen ganz normalen Joghurt kaufen und ganz normal essen, ohne dass mich das Davor und Danach gedanklich so viel Kraft kostet?" (S.54) Große Leseempfehlung!
  • Henrike Irmscher
  • Buchhändler/-in

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Schmerzhaft gut geschrieben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman über Essstörungen - aber nicht nur. Erzählt wird von einer namenlosen Protagonistin, deren kaputte Kindheit sie bis ins Erwachsenenleben prägt: Aufgewachsen mit einer ebenfalls essgestörten Mutter und in völliger Armut, fällt es ihr schwer alte Muster zu durchbrechen und Frieden mit sich selbst und dem eigenen Körper zu schließen. Unaufhörlich kreisen ihre Gedanken ums (Nicht)Essen und die Frage, bei welcher Kaufhalle sich noch ein paar Cent einsparen lassen oder wie sie es schaffen könnte, noch mehr Kalorien durch Schritte sammeln und co zu verbrennen. Es ist ein ewiger Kreislauf aus sich wiederholenden Empfindungen - abwechselnd wird ein Kapitel aus der Gegenwart und eine Episode aus frühen Kindheitstagen erzählt. Ein wirklich wahnsinnig starkes Debüt, das mich von Seite eins an in den Bann gezogen hat. Traurig, eindringlich und sehr ehrlich führt Elisabeth Pape den Leser*innen vor Augen, wie absolut abgrundtief furchtbar es ist, in derart destruktiven Verhaltensweisen gefangen zu sein: "Warum kann ich nicht einfach wie ein normaler Mensch einen ganz normalen Joghurt kaufen und ganz normal essen, ohne dass mich das Davor und Danach gedanklich so viel Kraft kostet?" (S.54) Große Leseempfehlung!

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Annika J. Müller

Thalia Halle

Zum Portrait

4/5

einmal halb, immer halb?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist schmerzhaft, beengend und erzeugt trotzdem ein Gefühl der Verbundenheit: Es ist eine Gratwanderung, die Elisabeth Pape uns verfasst hat. Die Protagonistin fühlt sich verloren im Berufsleben, weiß nicht, wohin es sie treibt. Ihre Essstörung dreht Runden um sie und die Armutserfahrungen ihrer Kindheit prägen jede Interaktion. Ich habe ihre Verzweiflung gespürt, die Unsicherheit, habe mit ihr gelitten und musste mich wiederholt ermahnen, Distanz zu wahren. Es fühlt sich roh an, beinahe blutig, und doch ganz zart. Ein großartiges Debut! Für Personen mit Essstörungen würde ich dieses Buch nur empfehlen, wenn sie in einem stabilen Zustand sind. Es ist wichtig, diese Perspektive zu lesen, kann jedoch auch alte Muster auslösen, weshalb es mit Vorsicht zu genießen ist. TW: kindliche Anorexie, Bulimie, psychische Gewalt in der Familie, zwanghaftes Geldzählen und Sparen, Armutserfahrungen
  • Annika J. Müller
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4/5

einmal halb, immer halb?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist schmerzhaft, beengend und erzeugt trotzdem ein Gefühl der Verbundenheit: Es ist eine Gratwanderung, die Elisabeth Pape uns verfasst hat. Die Protagonistin fühlt sich verloren im Berufsleben, weiß nicht, wohin es sie treibt. Ihre Essstörung dreht Runden um sie und die Armutserfahrungen ihrer Kindheit prägen jede Interaktion. Ich habe ihre Verzweiflung gespürt, die Unsicherheit, habe mit ihr gelitten und musste mich wiederholt ermahnen, Distanz zu wahren. Es fühlt sich roh an, beinahe blutig, und doch ganz zart. Ein großartiges Debut! Für Personen mit Essstörungen würde ich dieses Buch nur empfehlen, wenn sie in einem stabilen Zustand sind. Es ist wichtig, diese Perspektive zu lesen, kann jedoch auch alte Muster auslösen, weshalb es mit Vorsicht zu genießen ist. TW: kindliche Anorexie, Bulimie, psychische Gewalt in der Familie, zwanghaftes Geldzählen und Sparen, Armutserfahrungen

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