Produktbild: Im Herzen der Katze
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Jina Khayyer

1. Im Herzen der Katze

Im Herzen der Katze Ungekürzte Lesung mit Pegah Ferydoni | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025

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19,09 € UVP 25,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Pegah Ferydoni

Spieldauer

7 Stunden und 21 Minuten

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742435859

Beschreibung

Rezension

»Jina Khayyer hinterfragt mit kraftvollem Atem die Vorstellungen von Exil, Erbe und Emanzipation.« Leïla Slimani

Produktdetails

Gesprochen von

Pegah Ferydoni

Spieldauer

7 Stunden und 21 Minuten

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742435859

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

Email: info@der-audio-verlag.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    07.08.2025

    Hörbuch (Audio)

    Eine eindringliche Erzählung über die krasse Geschlechter-Apartheit im Iran

    Der deutsch-französisch-persischen Journalistin Jina Khayyer ist mit “Im Herzen der Katze” ein poetischer und ebenso hochaktueller wie politischer Roman gelungen. Aus der Ich-Perspektive erzählt, erinnert sich ihre Protagonistin, die zufällig den gleichen Namen wie die Autorin trägt, an Ereignisse auf ihren Iran-Reisen, als sie bei ihrer Schwester Roya und ihrer Nichte Nika zu Besuch war. Sie reflektiert über Nationalität, Heimat und Familie, aber auch über die Unterdrückung der Opposition und die krasse Geschlechter-Apartheit im religiös beherrschten Iran. “Im Herzen der Katze” von Jina Khayyer ist eine eindringliche Erzählung über weibliche Solidarität, Widerstand und den Traum von einem gleichberechtigten und freien Leben der Geschlechter. Der Titel “Im Herzen der Katze” bezieht sich übrigens auf den Landesumriss des Iran. Ergreifend gelesen von Pegah Ferydoni – sehr empfehlenswert.

  • V

    aus München

    5/5

    31.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd und aktuell

    Inzwischen sind die Proteste nach dem Tod von Jina Mahsa Amini wieder ein paar Jahre her, die Aufstände wurden brutal niedergeschlagen, es herrscht Krieg zwischen den USA und dem Iran (Oder auch nicht, wenn gerade ein Waffenstillstand geschlossen wurde). Gerade vor diesem Hintergrund ist diese Geschichte sehr aufwühlend und packend, in der Tradition der großen iranischen Geschichtenerzähler und, mal wieder, aus Sicht der Frauen geschrieben. Das Buch hat mir sehr gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Unbedingt zu empfehlen!

    Kurzkommentar: Eine Thematik, die verstört, wachrüttelt und vor dem aktuellen Hintergrund der Ereignisse in Nahost umso mehr zum Nachdenken anregt. Diese mutigen Frauen beeindrucken durch ihre Beharrlichkeit und ihre unvorstellbare Kraft, sich dem herrschenden Regime zu widersetzen. Hervorragend gelesen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brutal und wunderschön zugleich

    Die Autorin Jina Khayyer hat mit ihrem Roman die wunderschöne Landschaft Irans eingefangen. Im Gegensatz hierzu steht die brutale Realität des Regimes, insbesondere Frauen gegenüber. Selten hat mich ein Buch so mitgerissen. Die Landschaftsbeschreibungen, der Zusammenhalt und die Herzlichkeit innerhalb der Familie wurden wunderbar eingefangen und in einem angenehm zu lesenden bildlichen Schreibstil geschrieben. Überrascht hat mich der große Rückblick und die Reise innerhalb der Geschichte. Aber als Leser muss man das große Ganze verstehen, um den aktuellen brutalen Geschehnissen folgen zu können. Und genau hier liegt die große Kunst der Autorin. Sie lässt den Leser die Geschichte verstehen und miterleben. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, wenn auch die brutalen Geschehnisse am Anfang und Emde des Romans schwer zu verdauen war bzw.. sind. 4,5/5 Sterne

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    09.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frau, Leben – und kein Entkommen

    Der Anfang und der Schluss spielen in der Gegenwart, ausgelöst durch die Proteste nach dem Tod von Jina Mahsa Amini im Jahr 2022. Eine junge Kurdin, die denselben Namen trägt wie die Erzählerin, wird von der Sittenpolizei getötet – dieses Ereignis ist der eigentliche Ausgangspunkt des Buches. Die Gegenwart reicht bis ins Jahr 2023 und macht deutlich: Es ist nichts vorbei, nichts gelöst. Dazwischen liegt der Mittelteil, die Erinnerung an frühere Aufenthalte im Iran. Gerade Anfang und Schluss sind schwer zu ertragen. Nicht wegen der Sprache – sie ist ruhig, poetisch, kontrolliert –, sondern wegen der Realität, die sie beschreibt. Die Gewalt des iranischen Regimes ist allgegenwärtig, unmenschlich, brutal. Und sie ist real. Es handelt sich nicht um Fiktion, sondern um das, was geschehen ist und weiter geschieht. Diese Passagen lassen einen nicht los. Der Mittelteil öffnet einen anderen Raum: die Reise in den Iran, die Besuche bei Schwester und Verwandten, die warmherzigen Tanten, der reich gedeckte Tisch, Sammeltaxifahrten, der Roadtrip nach Yazd zu Zarathustras Feuertempel. Diese Szenen sind harmonisch, fast zärtlich erzählt. Hier zeigt sich auch die besondere Qualität der Sprache: Sie ist stark vom Persischen geprägt, bildlich, körperlich, sinnlich. Immer wieder tauchen persische Wörter und Wendungen auf, die sofort ins Deutsche übersetzt werden. Dadurch bleibt der Lesefluss erhalten, und zugleich bekommt man ein Gefühl dafür, wie diese Sprache denkt und fühlt – wie Dank, Liebe oder Zuwendung nicht abstrakt, sondern über den Körper, über Bilder und Gesten ausgedrückt werden. Gerade deshalb ist der Rahmen aus Gegenwart so entscheidend. Ohne Anfang und Schluss wäre dieser Mittelteil beinahe zu harmonisch, vielleicht sogar verklärend. Erst die Gegenwart – 2022, 2023 – rückt alles zurecht. Sie zeigt, wie wenig sich geändert hat. Wie die Gewalt weitergeht. Wie das Leben für Frauen im Iran nach wie vor lebensgefährlich ist. Der Schluss ist entsprechend schwer zu lesen, gerade weil er keine falsche Hoffnung anbietet. Und doch – oder gerade deshalb – ist dieses Buch für mich ein sehr starkes Buch. Es bleibt nicht bei der Schönheit, nicht bei Erinnerung oder Nostalgie stehen. Im Herzen der Katze hält die Realität aus und konfrontiert die Leser*innen mit ihr. Genau das macht den Roman so lesenswert Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (25)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von L. Streithoff

    L. Streithoff

    Thalia Nordhausen – Marktpassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einerseits wollte ich sofort die Koffer packen...

    ...so anschaulich beschreibt Jina Khayyer den Iran: wenn sie von der weiten Landschaft erzählt, von der flirrenden Hitze in der Wüste und den massiven Bergen, bekommt man sofort Fernweh. Sie beschreibt die uralte Kultur mit Persepolis, der Poesie von Hafis oder den Lehren von Zarathustra – Themen, bei denen ich beim Lesen erst mal festgestellt habe, wie erschreckend wenig ich eigentlich darüber weiß. Dazu kommen die Gastfreundschaft, die vielfältigen Dankesformeln und viele Gesten und Rituale, die eine ganz eigene, tiefe Bedeutung haben. Man taucht beim Lesen regelrecht in das Land ein. Besonders die Tanten habe ich ins Herz geschlossen. Man spürt sofort diese unglaubliche Herzlichkeit und die Gastfreundschaft, aber eben auch die Narben und die erschütternden Lebensgeschichten, die diese Frauen geprägt haben. Andererseits hat diese Schönheit einen extrem bitteren Beigeschmack: Die ständige Bedrohung ist überall und bestimmt das Leben, besonders das der Frauen. Dass sie ein Kopftuch tragen müssen oder Alkohol verboten ist, sind bekannte Fakten. Es sind aber die vielen kleinen Dinge, die zeigen, wie tief die Unterdrückung im Alltag sitzt: Dass es für eine Frau schon als anstößig gilt, schnell zum Bus zu rennen, dass es gefährlich sein kann, eine „Vogue“ im Haus zu haben, oder dass Buchhandlungen einen doppelten Boden brauchen, um die wirklich interessanten Bücher vor den Zensoren zu verstecken. Es ist ein Leben im permanenten Versteckspiel. Ein Zustand, der seit Generationen anhält. Schon 1979 wehrten sich die Tanten vergeblich gegen die Repressalien, 2009 war die Erzählerin selbst während der Grünen Revolution im Land. 2022 ist ihre Nichte Nika Teil des Widerstands: sie ist aktiv an den Protesten nach dem Tod von Jina Mahsa Amini beteiligt, filmt die Gewalt und die Niederschlagung auf der Straße und schickt diese Aufnahmen ihrer Tante. Nika wird zur Stimme der jungen Generation, die unfassbar mutig, vernetzt und sichtbar ist – und gleichzeitig extrem verletzlich. Diese Szenen sind beim Lesen nur schwer auszuhalten – sie sind ebenso eindringlich wie verstörend. Was das Buch für mich so stark macht, sind die vielen konkreten, oft kleinen Beobachtungen, durch die man ein Gefühl für den Alltag bekommt. Dazu kommt eine Poesie in der Sprache, die mich zwischendurch echt umgehauen hat. Gleichzeitig hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sich die ausführlichen Beschreibungen etwas ziehen. Auch in der Struktur wirkt der Text nicht immer ganz geschlossen, manche Erzählstränge blieben für mich etwas offen. Doch das ist Kritik auf hohem Niveau, denn die Bilder, die Khayyer erzeugt – das Porträt eines Landes zwischen wunderschöner Poesie und brutaler Gewalt – sind so intensiv, dass sie noch lange nachklingen.
  • Zum Bewerterprofil von T. Weidenberg

    T. Weidenberg

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Kummer darüber, dass ich nicht Heimatland sagen kann, dass ich nicht weiß, was Heimat ist."

    Diese Geschichte hat mich berührt, wie noch keine zuvor. Jina erinnert sich aus weiter Ferne an ihren Besuch im Iran. Immer mehr konkurrieren die beiden Bilder, die sie von ihrem Herkunftsland hat, miteinander. Auf der einen Seite steht die Unterdrückung der Menschen. Die Überwachung, ihre Sexualität, die sie im Iran nicht leben darf, die ständige Angst jener, die den Iran noch immer ihr Zuhause nennen. Doch dies kollidiert mit den wundervollen Menschen, die Jina in ihrer iranischen Familie und ihren Freund:innen gefunden hat. So warmherzig, so lebendig, so leidenschaftlich, so mutig. Jina Khayyer vermag es, persische Rewendungen und Ausdrücke so zauberhaft in ihren auf deutsch verfassten Text zu flechten, dass die Sätze auf der Seite verschwimmen, wie der Sonnenuntergang im Dschadschrud. Es ist so wunderschön und zugleich schmerzhaft, in diese Geschichte einzutauchen, aber es lohnt sich. Für jeden.
  • Zum Bewerterprofil von R. Posny

    R. Posny

    Thalia Krefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frau, Leben, Freiheit!

    Khayyer schreibt hier eindrücklich über den Wiederspruch der ensteht, wenn der Ort der Sehnsucht, die Heimat, zu einem Ort der Angst wird.  Über das Leben iranischer Frauen. Über Wiederstand! Großartig!
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Imig

    Sophie Imig

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise durch das Herz der Katze

    Ein bewegendes Buch über die Kraft, Schönheit und den Mut der iranischen Frauen. Jina berichtet von ihrer ersten Reise durch das Heimatland ihrer Eltern und all die unerwarten Dinge, die sie im "Herzen der Katze" entdeckte. Wunderschön und poetisch geschrieben, wenn auch manchmal traurig und erschreckend. Absolut empfehlenswert, dieses Buch ist etwas Besonderes!
  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frau Leben Freiheit

    Frankreich, 2022: Jina sieht auf Instagram die beginnenden Proteste in Iran, ausgelöst durch die Ermordung Jina Mahsa Aminis. Eine junge Frau, die den gleichen Vornamen trägt, ins Koma geprügelt, weil sie ihr Kopftuch nicht korrekt trug. Jinas Schwester und ihre Nichte sind mit auf den Straßen. Sie hat Angst um ihre Familie, gleichzeitig ist sie aufgewühlt und beeindruckt. Frau – Leben – Freiheit! 2009 hat sie selbst ihre Verwandten besucht, ist durchs Land gereist. Sie erzählt von ihren Tanten, gebildete Frauen, unglaublich modern, bis das Regime zum Hausfrauendasein zwang. Bei einer Rundreise lernt sie nicht nur die Kultur und Gastfreundschaft kennen, sondern auch immer wieder Bespitzelungen und Bevormundung. Ein großartiger Roman über Zugehörigkeit, Stärke, Sehnsucht und Freiheit, Poetisch und aktuell.

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Bewertungen (6)

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