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Die andern sind das weite Meer Roman | Ein berührender Familienroman über Zusammenhalt voller Witz und Tiefe | »Absolut empfehlenswerte, fesselnde Lektüre!« Buchkultur

20

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2025

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,6 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-267-3

Beschreibung

Rezension

Berührend und mit viel Liebe zu all ihren Figuren erzählt die Autorin aus wechselnder Perspektive von der existenziellen Dramatik einer Demenzerkrankung in der Familie. Ein sprachlich überzeugender und sehr lesenswerter Familienroman. ("Medienprofile")
Mit ihrem neuen Roman ‚Die andern sind das weite Meer‘ hat von Kessel ein Stück Literatur vorgelegt, das durch die Unerschrockenheit besticht, mit der es das Konstrukt Familie in all seinen dysfunktionalen Dimensionen beleuchtet. Ihre beherzten Versuche, mit literarischen Mitteln Zugriff auf etwas so schwer Fassbares wie in sich widerstreitende Gefühle und Gedanken zu bekommen, verleihen ihrem Buch seinen besonderen Wert. ("SR Kultur")
Das Buch eröffnet gleichermaßen sensible wie schonungslose Blicke auf das spezielle Unglück einer Familie. Und obwohl Julie von Kessel in ihrer Geschichte drei Individuen in den Fokus nimmt, gelingt ihr viel mehr. Nämlich das, was es verdient hat, als ein Roman über Generationen bezeichnet zu werden. ("Mittelbayerische Zeitung")
Julie von Kessel schafft es, Menschen, die im Lauf der Handlung echte, schwere Fehler begehen, dennoch eine große Zuneigung der Leserschaft zu verschaffen. Und sie erzeugt eine Spannung, die bleibt. ("Regensburger Zeitung")
Es ist wahrscheinlich das schönste Buchcover des Jahres, aber das ist längst nicht alles. ("Berliner Zimmer")
Mit ihrem neuen Roman ‚Die andern sind das weite Meer‘ hat von Kessel ein Stück Literatur vorgelegt, das sowohl durch die Subtilität seiner Beobachtungen als auch durch die Unerschrockenheit besticht, mit der sie dem Konstrukt Familie auf den Zahn fühlt. Vor allem aber ihre wahrhaftigen Versuche, mit literarischen Mitteln Zugriff auf etwas so schwer Fassbares wie in sich widerstreitende Gefühle und Gedanken zu bekommen, verleihen ihrem Buch seinen besonderen Wert. ("MDR Kultur")
Julie von Kessel zeichnet die Protagonisten ihres neuen Romans mit liebevollem Verständnis. Ein Buch, das nah am Leben ist. ("Freundin")
Mit ‚Die andern sind das weite Meer‘ erzählt Julie von Kessel eine wunderbare Familiengeschichte. Immer wieder wechselt sie dabei die Perspektive. Erzählt mal aus der Sicht der einzelnen Geschwister, dann aus der Sicht des Vaters. Trotz der zum Teil schwierigen Themen, die Julie von Kessel hier anspricht, erzählt sie die Geschichte ganz leichtfüßig und positiv. […] Ein abwechslungsreicher, berührender aber auch aufbauender Roman über Familie, Zusammenhalt und Verantwortung. ("WDR2 Buchtipps")
Leichtfüßig und unterhaltsam geschrieben. Ein abwechslungsreicher, berührender, aber auch aufbauender Roman über Familie, Zusammenhalt und Verantwortung. ("WDR2 Lesen")
Julie von Kessel versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen. Die Kapitel enden oft mit Cliffhangern und immer wieder lockern kurze heitere Momente die Geschichte auf. Passend zum Titel hat der Verlag die erste Auflage mit einem schönen meerblauen Buchdeckel und einem neonorangenen Farbschnitt versehen - und was darin steckt, ist eine absolut empfehlenswerte, fesselnde Lektüre! ("Buchkultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2025

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,6 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-267-3

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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  • Lena

    aus Köln

    4/5

    22.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hans Cramer ist pensionierter…

    Hans Cramer ist pensionierter Diplomat, der allein in Bonn wohnt. Er ist an Demenz erkrankt und wird zunehmend hilfsbedürftiger. Seine drei erwachsenen Kinder sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und kümmern sich nur halbherzig aus der Distanz um den strengen Vater, der immer nur mit seiner ältesten Tochter Luka zufrieden war. Luka ist Kriegsberichterstatterin und derzeit für ihren Sender in der Ukraine. Nach einem folgenschweren Fehler muss sie zurück nach Deutschland. Tom ist Psychiater und hat eine eigene Klinik am Wannsee aufgebaut. Mit über 40 Jahren leidet er immer noch unter der fehlenden Anerkennung seines Vaters und nimmt regelmäßige an dubiosen Seminaren mit halluzinogenen Substanzen teil, die Heilung für seelische und körperliche Leiden versprechen. Elena ist wie ihre verstorbene Mutter an Brustkrebs erkrankt und in ihrer Beziehung zu Juan, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat, unglücklich. Sie flüchtet sich in Träumereien an ihre Jugendliebe Moritz. Als ihr Vater Hans verschwindet, kommen die Geschwister in ihrem Elternhaus zusammen und beginnen, sich ihren Ängsten zu stellen und finden in der Gemeinschaft Halt, ihre Probleme anzugehen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive einer der vier Hauptfiguren geschildert. Allen ist gemein, dass sie sich vor der Wahrheit verschließen und Schwierigkeiten mit sich selbst ausmachen. Sie fühlen zudem eine innere Leere, fühlen sich unverstanden und nicht anerkannt. Alle Figuren haben interessante Biografien, die die Handlung vielschichtig und abwechslungsreich gestalten. Die Unterschiedlichkeit der Charaktere spiegelt sich auch in der Vielfalt der Themen wieder, die der Roman enthält. Es geht um psychische und physische Erkrankungen, um Suizid, Betrug und Affären, Homophobie, Entfremdung und Einsamkeit. Dennoch wirkt der Roman nicht überfrachtet oder deprimierend. Berührend sind die Szenen aus der Sicht von Vater Hans, der neben klaren Momenten immer mehr geistig verwirrt ist und selbst merkt, wie sein Gehirn ihn im Stich lässt. Indem er alte Dias mit Aufnahmen der Familie sortiert, reflektiert er die Beziehung zu seiner Frau und seinen Kindern. Auch die persönlichen Krisen der drei Kinder bewegen, die sich bewusst oder unbewusst in Richtung Abgrund bewegen. Das Zusammenkommen in Bonn sorgt dann regelrecht für Aufatmen, wenn sie sich auf die Suche nach ihrem Vater konzentrieren, bei der Gelegenheit aber auch erkennen, dass sie ihre Probleme nicht allein bewältigen müssen. Es ist eine bittersüße Geschichte über eine zerrüttete Familie, die durch ein Ereignis die Chance erhält, sich wieder zu finden und an ihren Beziehungen zu arbeiten. Mit seinen universellen Themen des Älterwerdens, Übernahme von Verantwortung und Selbstzweifeln hat der Roman viel Identifikationspotenzial.

  • nessabo

    5/5

    05.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unglaubliches Werk voller Sensibilität und Figurentiefe

    Diesen Roman habe ich mal sowas von gebraucht! Ich habe in letzter Zeit viele durchaus gute Bücher gelesen, aber es war nicht so richtig eins dabei, das mich komplett vom Hocker gerissen hat. Das war bei diesem aber nun absolut der Fall! Ich liebe Familiendramen für ihre Komplexität und Vielschichtigkeit - „Die andern sind das weite Meer“ reiht sich ganz klar in meine Highlights dieses Subgenres ein. Und es ist nicht nur die Form des Romans, die mich mit ihren vier verschiedenen Perspektiven gefesselt hat. Julie von Kessel bespricht mit einer unvergleichlichen Sensibilität so viele ernste Themen, dass sie mich von der ersten Seite an für sich eingenommen hat. Ich habe es selten, dass ich jede Seite eines Buches genieße und nicht von Beginn an schon das Ende im Blick habe. Die Autorin behandelt über ihre Figuren die Themen Demenz, psychische Erkrankungen inkl. Su!zidalität und Krebserkrankung mit einer sanften Ehrlichkeit, die mich extrem berührt hat. Der Krieg in der Ukraine wird ebenso thematisiert wie die sexistische Welt des Journalismus. Und während mir ausnahmslos alle Figuren greifbar und sympathisch waren (was schon eher eine Seltenheit ist), ging mir Hans’ Perspektive besonders nah. Ich glaube, ich habe noch nie eine so authentische und einfühlsame Schilderung einer Demenzerkrankung gelesen. Hans nimmt uns mit in seinen Alltag, wodurch wir ein eindrückliches Bild davon bekommen, wie frustrierend, schlagartig wechselnd und verloren sich das Leben mit zunehmender Demenz anfühlen kann. Es hat mich sehr mitgenommen, ohne mich herunterzuziehen. Auch seine drei Kinder sind unglaublich gut geschriebene Figuren. Alle in ihren Leben verhaftet haben sie nur begrenzt Kontakt zueinander. Verschiedene Blickwinkel auf die eigene Rolle innerhalb der Familie sorgen für Reibung und Distanz. Ganz lange begleiten wir die drei separiert voneinander, bis sie am Ende in einem langen Kapitel zusammenfließen. Ein sehr passend gewähltes Stilmittel, geht es doch auch inhaltlich um Gemeinschaft und Fürsorge. Der Roman hat eine ganz eigene Art der Spannung. Ich habe viele Entwicklungen kommen sehen und war doch wie gebannt beim Lesen. Julie von Kessel versteht sich darauf, die Spannung der Handlung auf dem Verhalten der Figuren fußen zu lassen. Ebenso fasziniert bin ich davon, wie sie es schafft, dass die Abschnitte der Figuren in sich einen parallelen Spannungsbogen haben und das Gesamte handlungstechnisch trotzdem noch Sinn macht. Ein ganz zentrales Thema, das sich besonders bei den drei Kindern auf verschiedene Arten finden lässt, ist Schuld. Unglaublich gut gewählt, fantastisch dargestellt, an keiner Stelle langweilig! Ich bin so glücklich, dieses Buch von der Backlist des tollen Eisele-Verlags gelesen zu haben. Ein Jahreshighlight, das keine Seite zu viel hat.

  • nessabo

    5/5

    05.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unglaubliches Werk voller…

    Ein unglaubliches Werk voller Sensibilität und Figurentiefe Diesen Roman habe ich mal sowas von gebraucht! Ich habe in letzter Zeit viele durchaus gute Bücher gelesen, aber es war nicht so richtig eins dabei, das mich komplett vom Hocker gerissen hat. Das war bei diesem aber nun absolut der Fall! Ich liebe Familiendramen für ihre Komplexität und Vielschichtigkeit - „Die andern sind das weite Meer“ reiht sich ganz klar in meine Highlights dieses Subgenres ein. Und es ist nicht nur die Form des Romans, die mich mit ihren vier verschiedenen Perspektiven gefesselt hat. Julie von Kessel bespricht mit einer unvergleichlichen Sensibilität so viele ernste Themen, dass sie mich von der ersten Seite an für sich eingenommen hat. Ich habe es selten, dass ich jede Seite eines Buches genieße und nicht von Beginn an schon das Ende im Blick habe. Die Autorin behandelt über ihre Figuren die Themen Demenz, psychische Erkrankungen inkl. Su!zidalität und Krebserkrankung mit einer sanften Ehrlichkeit, die mich extrem berührt hat. Der Krieg in der Ukraine wird ebenso thematisiert wie die sexistische Welt des Journalismus. Und während mir ausnahmslos alle Figuren greifbar und sympathisch waren (was schon eher eine Seltenheit ist), ging mir Hans’ Perspektive besonders nah. Ich glaube, ich habe noch nie eine so authentische und einfühlsame Schilderung einer Demenzerkrankung gelesen. Hans nimmt uns mit in seinen Alltag, wodurch wir ein eindrückliches Bild davon bekommen, wie frustrierend, schlagartig wechselnd und verloren sich das Leben mit zunehmender Demenz anfühlen kann. Es hat mich sehr mitgenommen, ohne mich herunterzuziehen. Auch seine drei Kinder sind unglaublich gut geschriebene Figuren. Alle in ihren Leben verhaftet haben sie nur begrenzt Kontakt zueinander. Verschiedene Blickwinkel auf die eigene Rolle innerhalb der Familie sorgen für Reibung und Distanz. Ganz lange begleiten wir die drei separiert voneinander, bis sie am Ende in einem langen Kapitel zusammenfließen. Ein sehr passend gewähltes Stilmittel, geht es doch auch inhaltlich um Gemeinschaft und Fürsorge. Der Roman hat eine ganz eigene Art der Spannung. Ich habe viele Entwicklungen kommen sehen und war doch wie gebannt beim Lesen. Julie von Kessel versteht sich darauf, die Spannung der Handlung auf dem Verhalten der Figuren fußen zu lassen. Ebenso fasziniert bin ich davon, wie sie es schafft, dass die Abschnitte der Figuren in sich einen parallelen Spannungsbogen haben und das Gesamte handlungstechnisch trotzdem noch Sinn macht. Ein ganz zentrales Thema, das sich besonders bei den drei Kindern auf verschiedene Arten finden lässt, ist Schuld. Unglaublich gut gewählt, fantastisch dargestellt, an keiner Stelle langweilig! Ich bin so glücklich, dieses Buch von der Backlist des tollen Eisele-Verlags gelesen zu haben. Ein Jahreshighlight, das keine Seite zu viel hat.

  • Europeantravelgirl

    5/5

    17.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Berührende Erzählung

    Für unsere Zeit am Lake Tahoe fand ich ein Buch mit dem Titel „Meer“ im Titel äußerst passend und hatte eine schöne Lektüre am Wasser erwartet. Was ich bekam, war ein Roman, der mir ins Herz gegriffen und mich zutiefst bewegt hat. Beinahe wäre ich in den emotionalen Wellen untergegangen, denn diese Geschichte hat mich aus persönlichen Gründen tief berührt. Über Vater Hans drohen die Wellen der Demenz zusammenzuschlagen, und seine drei erwachsenen Kinder, die jeweils schwer mit eigenen Problemen kämpfen, müssen feststellen, dass sie gebraucht werden. Und zwar nicht nur für eine kleine Stippvisite, sondern anhaltend. Doch diese Dringlichkeit sickert erst nach und nach ins Bewusstsein von Luka, Tom und Elena. Anschaulich zeigt uns der Roman, welche eigenen Dramen und Probleme die drei Geschwister zu bewältigen haben, während der Vater und seine vermeintliche Vergesslichkeit zum unliebsamen Nebenschauplatz degradiert werden. Doch immer vehementer drängt ins Bewusstsein der drei, dass sie gebraucht werden, und was dieser Rollentausch in der Familienaufstellung wirklich für sie bedeutet. Vor allem werden die drei so unterschiedlichen Geschwister dadurch gemeinsam an einen Tisch gezwungen. Ich habe die Geschichte als eindringlich und berührend empfunden und spreche dafür gerne eine klare Leseempfehlung aus.

  • Europeantravelgirl

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Erzählung Für…

    Berührende Erzählung Für unsere Zeit am Lake Tahoe fand ich ein Buch mit dem Titel „Meer“ im Titel äußerst passend und hatte eine schöne Lektüre am Wasser erwartet. Was ich bekam, war ein Roman, der mir ins Herz gegriffen und mich zutiefst bewegt hat. Beinahe wäre ich in den emotionalen Wellen untergegangen, denn diese Geschichte hat mich aus persönlichen Gründen tief berührt. Über Vater Hans drohen die Wellen der Demenz zusammenzuschlagen, und seine drei erwachsenen Kinder, die jeweils schwer mit eigenen Problemen kämpfen, müssen feststellen, dass sie gebraucht werden. Und zwar nicht nur für eine kleine Stippvisite, sondern anhaltend. Doch diese Dringlichkeit sickert erst nach und nach ins Bewusstsein von Luka, Tom und Elena. Anschaulich zeigt uns der Roman, welche eigenen Dramen und Probleme die drei Geschwister zu bewältigen haben, während der Vater und seine vermeintliche Vergesslichkeit zum unliebsamen Nebenschauplatz degradiert werden. Doch immer vehementer drängt ins Bewusstsein der drei, dass sie gebraucht werden, und was dieser Rollentausch in der Familienaufstellung wirklich für sie bedeutet. Vor allem werden die drei so unterschiedlichen Geschwister dadurch gemeinsam an einen Tisch gezwungen. Ich habe die Geschichte als eindringlich und berührend empfunden und spreche dafür gerne eine klare Leseempfehlung aus.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Heine

    Claudia Heine

    Thalia Celle

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührend

    "Die andern sind das weite Meer, Du aber bist der Hafen..." aus einem Gedicht von Mascha Kaleko. Wer für wen die "Hafenfunktion" übernimmt, wird in diesem liebevollen Familienroman aufgerollt. Sehr berührend. Eine fesselnde Lektüre, welche mich in ihren Bann gezogen hat.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und wo ist das Ufer?

    Bei Vater Hans schreitet die Demenz fort, die drei erwachsenen Kinder sind in alle Himmelsrichtungen zerstreut und leben ihr eigenes Leben, mal mehr, mal weniger erfolgreich und zufrieden. Als die Situation eskaliert, stellt sich die Frage, wer kümmert sich um Hans, wie geht es weiter? Ein Familienroman, der vieles in Frage stellt und die Risse im Familiengefüge zeigt, aber auch den Versuch, sich als Geschwister wiederzufinden und vielleicht sogar neu zu erfinden. Gut geschrieben, überzeugende Charaktere, schräge Situationskomik und nachdenkliche Seelenschau - ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe!
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Lohmann

    Barbara Lohmann

    Thalia Lohne

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist Familie?

    Familie Cramer ist eine Familie wie viele. Jeder lebt sein eigenes Leben, es gibt nur losen Kontakt. Als der Vater nicht mehr allein zurechtkommt, müssen die drei Kinder Wege finden, sich zu kümmern. Die Autorin erzählt sehr authentisch und emphatisch, wie aus Einzelkämpfern eine Familie wird. Ein Roman mit besonderer Atmosphäre , der sich wunderbar lesen läßt.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Dumke

    Christina Dumke

    Thalia Brühl Markt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte und neue Wunden

    Alte Wunden und neue Wege Was passiert, wenn die Eltern alt werden und unsere Hilfe brauchen? Luka, Elena und Tom müssen sich wohl oder übel mit dieser Frage auseinandersetzen als ihr Vater immer mehr in die Demenz abgleitet. Natürlich hat jeder von Ihnen sein eigenes Päckchen zu tragen aber zählt das in dieser Situation? Und war nicht sowieso immer der die andere das Lieblingskind des Vaters? Fragen über Fragen und Leben, in die wir hineinschauen, dürfen packt Julie von Kessel in dieses Buch. Ein überzeugender, gut geschriebener Familienroman der ohne Zeigefinger und gut gemeinte Ratschläge daherkommt. Wirklich lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gelungene Familiengeschichte ohne Pathos

    Hans ist dement. Seine drei Kinder haben mit ihren eigenen Baustellen zu kämpfen. Als er jedoch in Badehose und Badekappe morgens um 6 bei den Nachbarn klingelt, um iin ihrem (bereits seit 20 Jahren zugeschütteten) Swimmingpool seine freitäglichen Bahnen ziehen zu wollen, schrillen die Alarmglocken. Luka, die älteste der Kinder, weilt zur Zeit in der Ukraine als Fernsehreporterin. Durch Unachtsamkeit geschieht ein dramatisches Unglück. Ihre Karriere ist gefährdet. Tom führt eine psychiatrische Klinik, verbringt seine Wochenenden aber viel lieber auf Zeremonien und schmeißt sich dort halluzinogene Drogen ein. Elena, die jüngste, verheimlicht ihre Brustkrebstherapie und versucht gleichzeitig ihre Jugendliebe zurückzugewinnen. So kreisen alle um sich selbst und Papas Älterwerden gerät aus dem Fokus. Das schlechte Gewissen nagt dennoch an ihnen und auch der innere Wunsch, die Beziehung zum Vater sowie untereinander zu verbessern. Als Hans plötzlich spurlos verschwindet, kommen die Geschwister zusammen, um sich auf die Suche zu begeben und einen gemeinsamen Weg zu finden. Eine gelungene Familiengeschichte ohne Pathos. Ich finde die Situationen des Vaters und auch aller Kinder realitätsnah geschildert mit der nötigen Prise Humor und Warmherzigkeit. Das Ende war mir etwas zu konstruiert und leider auch zu komprimiert erzählt, so als müsste das Buch nun schnell zum Ende und zu einer Lösung kommen. Aber dennoch ein flüssig zu lesender Roman, der in unsere heutige Gesellschaft passt - das Singledasein, der Leistungsdruck und die immer älter werdende Elterngeneration, die mit Demenzerkrankungen zu kämpfen hat.

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