Allein in Japan eine halbe Million verkaufte Exemplare: Der inspirierende Bestseller-Roman aus Japan über die Magie der Kalligrafie und handgeschriebener BriefeInspirierend und poetisch erzählt der Bestseller aus Japan von der öffentlichen Schreiberin Hatoko und feiert die heilende Kraft des geschriebenen Wortes und das Glück einer unerwarteten Gemeinschaft.Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt die 25-jährige Hatoko nach Japan in ihren Heimatort zurück, um den Schreibwarenladen der Familie zu übernehmen. Der Schreibwarenladen befindet sich in Kamakura - eine der alten Hauptstädte Japans, berühmt für ihre Tempel und für ihr literarisches Erbe. Zum Erbe von Hatokos Großmutter gehört auch das Amt der öffentlichen Schreiberin, auf das ihre strenge Großmutter Hatoko seit ihrer frühen Kindheit vorbereitet hatte.Denn beim Briefeschreiben für andere kommt es nicht nur auf die Wortwahl an: Auch die Handschrift muss angepasst, Papier, Tinte, Umschlag und selbst die Briefmarke sorgfältig ausgewählt werden. Während Hatoko wunderschöne Liebesbriefe verfasst, Kindheitsfreunde wieder zusammenbringt, aber auch dabei hilft, Abschied zu nehmen, schließt sie selbst Freundschaften und wird immer mehr zum Zentrum einer liebevollen Gemeinschaft. Kann sie sich endlich auch mit ihrer eigenen Vergangenheit versöhnen?Ein bezauberndes Hörbuch voller Lebensfreude, tiefer Empathie und Liebe für ihre Figuren von der japanischen Bestseller-Autorin Ito Ogawa.Die Heldin Hatoko wird beauftragt, wenn ihre Kund*innen Hilfe beim Verfassen besonders emotionaler Briefe benötigen. Während sie sich für andere einsetzt, findet sie langsam auch zu sich selbst. Das liebevolle, lebensweise Hörbuch lässt uns tief in die japanische Kultur eintauchen: In Hatokos Schreibwarenladen erleben wir den Rhythmus der vier Jahreszeiten und die besonderen Rituale und Festlichkeiten, die damit einhergehen.Ein inspirierendes Hörbuch für alle, die Matt Haigs Mitternachtsbibliothek, Michiko Aoyamas Frau Komachi empfiehlt ein Buch oder Toshikazu Kawaguchis Bevor der Kaffee kalt wird lieben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Alexandra
Book Circle Community
5/5
22.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Art von Trance in der Hingabe
Hatoko kommt nach vielen Jahren im Ausland nach Japan zurück, weil ihre Grossmutter und Tante gestorben sind. Sie übernimmt das Amt der öffentlichen Schreiberin, von ihrer Vorgängerin, der Grossmutter. Hatoko nimmt uns auf ihre Sinnsuche und gleichzeitige Trauerbewältigung mit, welche sie in die 4 Jahreszeiten und ihre jeweiligen japanischen Traditionen einfliessen lässt. Sie erzählt uns wie sie von klein auf von ihrer Grossmutter dazu getrimmt wurde die 50 Silben der Hiragana und Katakana Schrift tadellos zu beherrschen, sowie die unzähligen Kanjis (alles japanische Schriften). Während Hatoko trauert, erinnert sie sich an Situationen und Begebenheiten mit ihrer Grossmutter zurück:
“Die Anschrift ist das Antlitz eines Briefes.” Dabei erfährt der Leser, dass viele Regeln zu beachten sind, je nachdem was der Sinn und Zweck eines Briefes ist
“Die Spuren deiner Schrift, beherbergen deine Atemzüge.”
Es ist kein Buch das man mal eben so liest. Es hat etwas meditatives an sich. Etwas, das den Leser veranlasst in sich zu gehen und gleichzeitig erfährt man viele japanische Gepflogenheiten und japanische Weisheiten.
“Im Frühling iss bitter, im Sommer sauer, scharf im Herbst und fett im Winter.”
Definitiv ein Buch, das es auf meinen Stapel der Lieblingsbücher geschafft hat!
Dani12143
aus Oldenburg
5/5
17.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Roman „Hatokos wunderbarer…
Der Roman „Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen“ von der japanischen Autorin Ito Ogawa ist ein inspirierendes und poetisches Werk, das die Magie des geschriebenen Wortes feiert. Es erzählt nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die nach dem Tod ihrer Großmutter in ihre Heimat zurückkehrt, sondern auch von der Kraft der Kalligrafie, handgeschriebener Briefe und der Gemeinschaft, die daraus entsteht. Im Mittelpunkt steht die 25-jährige Hatoko, die nach Kamakura – einer alten japanischen Hauptstadt mit literarischem Erbe und zahlreichen Tempeln – zurückkehrt. Dort übernimmt sie den Schreibwarenladen ihrer Großmutter. Doch das Geschäft ist mehr als nur ein Laden für Papier, Tinte und Umschläge. Zum Erbe gehört auch das Amt der öffentlichen Schreiberin, eine alte Tradition, die Hatoko nun fortführt. Schon seit ihrer Kindheit wurde sie von ihrer strengen Großmutter auf diese Aufgabe vorbereitet. Die Arbeit als öffentliche Schreiberin bedeutet, dass Hatoko im Auftrag anderer Menschen Briefe verfasst. Dabei geht es nicht nur um die richtigen Worte, sondern um weit mehr: Die Handschrift muss passen, das Papier und die Tinte müssen sorgfältig ausgewählt werden, selbst Briefumschlag und Briefmarke tragen eine Bedeutung. Jeder Brief wird zu einem kleinen Kunstwerk, das die Gefühle der Auftraggeber auf einzigartige Weise widerspiegelt. Im Laufe der Geschichte verfasst Hatoko Liebesbriefe, bringt alte Kindheitsfreunde wieder zusammen, hilft Menschen beim Abschiednehmen und begleitet sie in schwierigen Momenten. Dabei findet sie selbst langsam zu neuen Freundschaften und wird zum Mittelpunkt einer kleinen, liebevollen Gemeinschaft. Während sie anderen mit ihren Worten Trost, Freude und Hoffnung schenkt, gelingt es ihr nach und nach, sich auch ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen und inneren Frieden zu finden. Besonders eindrucksvoll sind die Beschreibungen der japanischen Kultur, die Ito Ogawa in ihren Roman einfließen lässt. Der Schreibwarenladen wird zu einem Ort, an dem die Leserinnen und Leser den Rhythmus der vier Jahreszeiten, die Feste und Rituale Japans und die Schönheit der Kalligrafie erleben können. Die poetische Sprache der Autorin vermittelt eine besondere Ruhe und Achtsamkeit, die den Roman zu etwas ganz Besonderem machen. Ein weiteres Detail, das den Roman einzigartig macht, sind die Original-Briefe auf Japanisch, die im Buch enthalten sind. Die deutsche Übersetzung dieser Briefe ist in Spiegelschrift abgedruckt – so dass man den Text vor einen Spiegel halten muss, um ihn zu lesen. Dieses spielerische und kreative Element verdeutlicht noch einmal die Bedeutung des geschriebenen Wortes und lädt die Lesenden ein, sich auf eine besondere Art mit der Geschichte auseinanderzusetzen. „Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen“ ist ein berührender Roman voller Empathie, Lebensfreude und leiser Weisheit. Er zeigt, wie Worte Brücken bauen können – zwischen Menschen, zwischen Vergangenheit und Zukunft und manchmal auch zu sich selbst. Wer Bücher wie „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig oder „Bevor der Kaffee kalt wird“ von Toshikazu Kawaguchi schätzt, wird auch in diesem Werk einen besonderen Schatz finden. Alles in allem, ist es ein Roman, der nicht nur die japanische Kultur näherbringt, sondern auch verdeutlicht, wie wertvoll das Innehalten und das achtsame Schreiben sein können. Ein inspirierendes Buch für alle, die an die Kraft von Worten glauben und sich von Geschichten berühren lassen möchten. Rezension von: Die Magie der Bücher
Bewertung
Book Circle Community
5/5
30.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Hoch aufs Briefe-Schreiben
Als ich zu lesen begann, war ich zuerst etwas skeptisch - zu sehr war die Beschreibung auf Alltag und “Belangloses” ausgerichtet, in der typischen japanischen Art - ruhig und unaufgeregt, eine sehr eigene Ausdrucksweise, wie ich finde. Doch bereits nach wenigen Seiten hat mich die Magie des Schreibens, die Bedeutung der unterschiedlichen Silbensprache im Japanischen, überhaupt die ganze Bedeutung eines öffentlichen Schreibers in seinen Bann gezogen. Es war im Nachhinein eine wunderbare Geschichte, sehr ruhig und doch gab es Passagen, die mich berührten und zum Nachdenken brachten.
Als öffentliche Schreiberin übernimmt Hatoko den Schreibwarenladen ihrer Grossmutter, nachdem sie eine Weile im Ausland war. Man begleitet sie über ein Jahr hinweg, erlebt, was für Schreibaufträge sie annimmt, wie sie ihr eigenes Leben dadurch reflektiert und immer mehr aufblüht und Freundschaften schliesst.
Ein entschleunigendes Buch, das Lust macht, selbst wieder einmal einen Brief zu schreiben. (: Mir hat es sehr gefallen.
the2bookaholics
5/5
20.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leise, leicht, cozy und trotzdem ernst
"Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen" ist ein Buch, das in leisen Tönen daherkommt und uns viel über die japanische Kultur sowie die Kunst des Schreibens und der Kalligraphie verrät. Es ist leise, leicht, cozy und gleichzeitig trotzdem ernst.
Wir erleben hier vier Jahreszeiten zusammen mit Hatoko.
So erfahren wir nach und nach mehr über ihre Vergangenheit und die ihrer „Vorgängerin“, ihrer Großmutter. Die Vergangenheit ist voller Missverständnisse und auch von unangenehmen Erinnerungen belastet. Hatoko macht in diesem Buch einen wichtigen Prozess durch: Sie lernt, einige Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, loszulassen und auch zu verzeihen. Mit der Zeit kommen auch schöne Erinnerungen und neue Einzelheiten aus der Vergangenheit an die Oberfläche.
Durch das Lesen bekommt man sehr viel von Hatokos Alltag mit – und all den wichtigen und vielleicht auch weniger wichtigen Erlebnissen.
Ich fand es sehr schön, an ihrem Alltag teilzuhaben. Ich hätte nie gedacht, wie aufwendig es sein kann, Briefe zu schreiben. Wie aufwendig Rituale sein können. Ich finde diese Thematik richtig faszinierend und interessant.
Allerdings hätte ich mir mehr Erklärungen – zum Beispiel in Form von Fußnoten oder einem Glossar – gewünscht. Ich hätte gerne mehr über einige Begriffe und Traditionen erfahren, denn das hätte dazu beigetragen, noch tiefer in die Geschichte eintauchen und mehr verstehen zu können. Für mich als Außenstehende ist eben nicht alles verständlich, was japanische Kultur und Bräuche angeht. So gab es einige Stellen im Buch, die ich nicht ganz greifen konnte, da mir das Wissen darum gefehlt hat.
Aus diesem Grund muss ich dem ansonsten so wunderbaren Buch leider einen halben Stern abziehen.
Bewertung
5/5
02.07.2025
eBook (ePUB 3)
Anmutig und Sanft
Ein tolles, ruhiges Buch über die Kunst der Kalligrafie und die Bedeutung des geschriebenen Wortes. Hatoko,liebevoll von ihren Nachbarn genannt Popo-Chan, führt einen Schreibwarenladen in Kamakura. Der Laden ist das Vermächtnis ihrer verstorbenen Großmutter, welche eine begabte Kalligrafin war. Wir begleiten Hatoko durch die Jahreszeiten. Sie erhält von den diversesten Einwohnern Schreibaufträge, welche sie mit großer Leidenschaft und Gewissheit erledigt. Für mich war diese Geschichte ein großes Highlight. Es ist ein sanftes Buch, welches perfekt zum Entspannen ist.
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5/5
27.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Können Sie mir einen Brief schreiben...
Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen ist ein zutiefst berührender und wunderschön erzählter Roman, der lange im Herzen bleibt. Ito Ogawa schafft es, aus einer scheinbar einfachen Prämisse dem Schreiben von Briefen für andere eine Geschichte voller Menschlichkeit, Wärme und leiser Magie zu entwickeln.
Hatoko wächst einem schnell ans Herz. Ihre Reise zurück in die Heimat ist nicht nur ein äußerer, sondern vor allem ein innerer Weg: Sie lernt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und ihren eigenen Platz im Leben zu finden. Jede Begegnung in ihrem Laden wird zu einem kleinen, bedeutungsvollen Moment und jeder Brief zu einem Ausdruck tiefster Gefühle.
Besonders beeindruckend ist die Liebe zum Detail: Die Auswahl von Papier, Tinte und Schrift wird zu einer Kunstform, die zeigt, wie bewusst Kommunikation sein kann. Der Roman feiert das geschriebene Wort auf eine Weise, die in unserer digitalen Welt fast schon verloren gegangen scheint.
Die ruhige, poetische Sprache verstärkt die emotionale Wirkung und schafft eine Atmosphäre, die gleichzeitig beruhigend und inspirierend ist. Dieses Buch liest sich wie eine sanfte Erinnerung daran, wie wichtig Empathie, Achtsamkeit und echte Verbindungen sind.
Fazit: Ein warmherziger, kluger und zutiefst menschlicher Roman über Worte, die Leben verändern können. Ein echtes Wohlfühlbuch mit Tiefgang
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5/5
14.05.2025
eBook (ePUB 3)
Hommage an das geschriebene Wort
Ein kleines Juwel über die Magie handgeschriebener Worte.
Hatoko übernimmt den Schreibwarenladen ihrer Großmutter – und mit ihm die Aufgabe, für andere Menschen berührende Briefe zu schreiben. Warmherzig, entschleunigend und voller Liebe zum Detail. Ein stilles Wohlfühlbuch für alle, die Papier, Tinte und Geschichten lieben.
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5/5
28.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Handgeschriebene Briefe sind einzigartig
Dieses Buch ist eine Geschichte übers Briefeschreiben und die schöne Kunst der Kalligraphie.
Hatoko erbt nach dem Tod ihrer Großmutter, im Buch heißt sie "meine Vorgängerin", einen Schreibwarenladen, der sich auf kalligrafisch schöne Formulierungen von Briefen spezialisiert hat.
Der Leser erlebt die Jahreszeiten mit den Gewohnheiten und Ritualen in Japan. Die Autorin nimmt uns in eine ruhige und entspannte Atmosphäre mit. Das Buch läßt einen atmen und zur Ruhe kommen.
Besonderheiten sind die Briefe in Original Kanji.
Sehr japanisch! Sehr lesenswert!
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5/5
15.04.2025
eBook (ePUB 3)
Die heilende Kraft der Worte
Die 25jährige Hatoko kehrt nach dem Tod ihrer Großmutter in ihre Heimatstadt Kamakura zurück, um deren Schreibwarenladen zu übernehmen. Dort tritt sie auch in die Fußstapfen ihrer Großmutter als öffentliche Schreiberin, eine Aufgabe, die weit über das bloße Verfassen von Briefen hinausgeht. Während sie anderen hilft, ihre Gefühle auszudrücken, findet Hatoko allmählich zu sich selbst und wird zum Mittelpunkt einer liebevollen Gemeinschaft. Ein inspirierendes Werk voller Lebensfreude und Empathie, das die Magie handgeschriebener Worte zelebriert.
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5/5
07.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Weckt die Sehnsucht...
...und bringt gleichzeitig ein Stück Japan nach Hause. Ito Ogawa ist ein stimmungsvoller Roman gelungen, mit dem man in die Seele Japans eintaucht. Die Sprache ist poetisch ohne überzogen zu wirken und birgt eine angenehme Ruhe und Gelassenheit. Der Roman lässt sich wunderbar lesen und fühlt sich ein kleines bisschen wie ein Spaziergang in Kamakura an.
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