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Die Schwarzgeherin Roman

42

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13091

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44725-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein Frauenleben jenseits der Norm, das von Hass und Missgunst bedroht ist. Düster und stark." ("Brigitte")
"Denk ist neben einer eindringlichen Geschichte hier etwas Seltenes gelungen: Eine Gleichzeitigkeit zwischen damals und heute, ein Text den man historisch fühlt und der auch jetzt funktioniert." ("Österreich")
"Der Roman, diese Reise in die Vergangenheit, ist spannend von der ersten bis zur letzten Zeile, wunderbar erzählt, mit einer starken, aber auch sturen Frau als Protagonistin." ("Freie Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

13091

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44725-3

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisch, bewegend und unvergesslich

    Atmosphärisch, bewegend und unvergesslich Eigentlich lese ich sehr selten Bücher, die in dieser Vergangenheit spielen. Oft sind sie entweder zu kitschig und fernab von jeder Realität, oder sie sind genau das Gegenteil und viel zu düster. Doch hier wurde ich eines Besseren belehrt. Dass es auch ein Buch geben kann, das die Zeit soweit real beschreibt, dass man sich vorstellen kann, dass es so gewesen sein kann. Doch um was geht es? Wir sind mitten im Tirol des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Theres, die sich schon früh nicht mit den Erwartungen ihrer Umgebung abfinden will. Sie sehnt sich nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben, das ihr allein gehört. Dann verliebt sie sich in einen Fremden und ihr Schicksal nimmt eine dramatische Wendung. Schließlich zieht sie sich mit ihrer Tochter Maria in die Berge zurück. Dort beginnt zwar ein neues Leben , doch die Vergangenheit lässt sich nicht einfach abschütteln. Ich mag es sehr, wenn wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt bekommen. So lernt man sowohl Theres als auch Maria immer besser kennen und versteht ihre Entscheidungen und Gefühle. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Er ist bildhaft, detailreich und atmosphärisch, ohne dabei zu bedrückend zu wirken. Ich habe die Kälte der Berge gespürt, die Enge des Dorfes und den ständigen Kampf ums Überleben. Auch die Charaktere haben mich überzeugt. Sie wirken glaubwürdig und vielschichtig. Besonders Theres ist keine Heldin, wie wir sie uns vorstellen. Sie trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Sie aber zu dem Menschen gemacht haben, der sie in dieser Geschichte ist. Denn gerade das machte sie für mich aber so menschlich. Ich habe mit ihr gehofft, gelitten und mich oft gefragt, wie ich selbst in ihrer Situation gehandelt hätte. Es geht um Traditionen, gesellschaftliche Zwänge, Armut, Vorurteile und den Wunsch nach Freiheit. Dabei wirkt jedoch nichts übertrieben oder belehrend. Für mich war es ein Buch, dass noch lange nachhallen wird und irgendwann werde ich es sicher nochmal lesen. ISBN: 978-3426447253 Autorin: Regina Denk Verlag: Droemer ET: 01.12.25 (TB) Umfang: 400 Seiten

  • Bewertung

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Highlight

    Schon lange hat kein Buch mehr dafür gesorgt, dass - ich bereits auf den ersten Seiten weinen musste, - ich am liebsten die halbe, ach was sag ich, die ganze Nacht durchgelesen hätte, - ich aber gleichzeitig nicht weiterlesen wollte, weil so schreckliche Dinge passiert sind - und ich nicht wollte, dass das Buch endet. In "Die Schwarzgeherin" begleiten wir Theres, die auf einem der großen Höfe in Tirol aufwächst. Das Leben der Dorfgemeinschaft wird bestimmt von harter Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit, außerdem von (Aber-) Glauben und Traditionen. Wie zu dieser Zeit üblich, wird von den Töchtern erwartet, angemessen zu heiraten, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen sowie sich um Haus und Hof zu kümmern. Dabei wird die Wahl des Ehegatten nicht etwa der Liebe wegen von den Töchtern selbst getroffen, sondern von deren Vätern, die sich lukrative Verbindungen für die Zukunft versprechen. Doch dieses von Männern vorbestimmte Leben ist nichts für Theres. Schon früh steht fest: "Niemals würde sie heiraten, niemals würde sie sich in die Ehe zwingen lassen und Mutter werden. Ihr eigener Weg sollte ein anderer werden." (S. 33) Als der Fremde Xaver im Dorf aufkreuzt und die beiden sich näher kommen, sieht Theres ihre Chance gekommen, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen und es zukünftig nach ihren Vorstellungen zu führen. Doch es sollte alles anders kommen. Theres lebt zwar fernab des Dorfes, jedoch ganz auf sich allein gestellt. Ihr einziger Halt ist ihre Tochter Maria. Wir begleiten Theres und Maria durch die harten und einsamen Jahre. Theres mochte ich sehr, auch wenn sie durch ihre schroffe Art auf den ersten Blick nicht sympathisch wirkt. Aber ihre Stärke, ihr Wille, ihr Gerechtigkeitssinn machen aus ihr eine interessante Frau. Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Die Verwendung der österreichischen Sprache bei den Dialogen macht die Protagonisten viel nahbarer und authentischer. Die gesamte Geschichte ist atmosphärisch und teilweise düster, wodurch durchgehend eine gewisse Spannung gegeben ist. Die Zwischenkapitel, die sich mit dem Leben der Raubvögel auseinandersetzen, sind sehr gelungen und haben thematisch immer zum Geschehen in der Menschenwelt gepasst. Eine tolle Ergänzung und Verbindung zwischen beiden Welten. Ganz große Leseempfehlung!

  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    5/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios

    Ach Leute, dieses Buch hat mich emotional zerstört. Uns wird in diesem Buch die Geschichte von Theres erzählt, einer jungen Frau die Endes des 19. Jahrhunderts in den Tiroler Alpen lebt. Theres ist anders. Sie möchte frei sein, nicht Ehefrau und Mutter, nicht Bäuerin. Und so stößt sie mit ihrer vermeintlichen Sturheit, vielen vor den Kopf. Denen, die sie eben haben möchten, wie es die Tradition so möchte. Und ihr „Widerwille“ hat einen hohen Preis. Wir werden in diesem Buch Zeuge, wie es den Frauen zur damaligen Zeit erging und eben auch denen, die sich nicht „fügen“ wollten. Wir werden Zeuge von unaussprechlichen Taten, von Ausgrenzung und Hass. Ich habe geweint. Um die Frauen in diesem Buch, aber auch um die Frauen, denen es im wirklichen Leben so erging und auch heute noch ergeht. Dieses Buch ist eine Wucht. Und es lässt mich so sprachlos zurück. Ich kann es Euch nicht beschrieben, Ihr müsst dieses Buch selber erleben. Diese Düsternis, das Unausgesprochene, die Ungerechtigkeit. Ich würde dieses Buch als einen Weckruf, ein Mahnmal bezeichnen. Regina Denk schafft es, eine Geschichte in einem einmaligen Setting und mit einer absoluten Sogwirkung zu erzählen. Von Seite eins an, wird man in die düstere und besondere Atmosphäre des Buches gesogen. Man taucht ab in die Berge und Wälder und findet nur schwerlich wieder hinaus. Gekonnt wird hier das Schicksal von Frauen berichtet und das eingebettet in eine doch auch sehr spannende Geschichte. Die Charaktere alle so besonders und doch schlicht. Meine Herz wurde mir oft so schwer. Von all dem, was hätte sein können und von dem was nicht hätte sein dürfen. Die Päckchen, die hier jeder zu tragen hat, wiegen schwer. Und das Authentische macht die Geschichte so greifbar. Es hätten meine Vorfahren seinen können. Meine Urgroßmütter, denen all das passiert ist und noch viel mehr. Und das hat mich sehr wehmütig werden lassen. Wie sehr wurden Frauen in der Gesellschaft verachtet. Selbst untereinander konnte sich der Samen des Hasses aussähen und steckt auch noch heute oft tief verwurzelt in uns. Es wird Zeit, dass wir Frauen füreinander einstehen. Diese Geschichte lässt mich nachdenklich zurück. Sie legt den Finger in die Wunde, bis es richtig weh tut. Und das ist auch gut so! Eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    24.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Aussergewöhnlich

    Der Roman erzählt von einem Frauenleben in den Tiroler Alpen im 19 Jahrhundert. Die Bauerntochter Therese Lachermayer wächst in einer ländlich patriarchalischen Gesellschaft auf, die von starren und bigotten Regeln geprägt ist. Von Anfang an steht fest, dass sie einmal den Sohn des befreundeten Großbauern heiraten wird. Doch Therese geht ihren eigenen Weg und zieht die mühsame und harte Freiheit dem vorgegebenen Leben vor. Was den Roman ungewöhnlich macht, ist seine Sprache, die die Autorin an die Literatur des 19 Jahrhunderts angepasst hat und so liest sich das Buch, als wäre es vor 150 Jahren geschrieben mit seinen Naturbeschreibungen und der authentischen Darstellung der Welt in jener Zeit. Trotzdem ist es ein moderner Roman, der auf mehreren Zeitebenen spielt und auch von dem Leben Marias, Thereses Tochter, erzählt. Gewiss ist das Buch etwas feministisch geschrieben, aber es erzählt auf eindrückliche Weise, was es in Mitteleuropa noch vor einigen Generationen bedeutet hat, eine Frau zu sein. Ganz klar eine Leseempfehlung.

  • Ul Voi

    5/5

    20.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag

    Schon nach den ersten zehn Seiten war ich kurz davor, das Buch zur Seite zu legen – die erste Szene konnte ich schon kaum auszuhalten. Im weiteren Verlauf musste ich mich immer wieder bewusst dazu bringen, weiterzulesen. Nicht etwa, weil das Buch schlecht geschrieben wäre – ganz im Gegenteil. Es sind die vielen schlimmen Ereignisse, die es so schwer macht. Die Geschichte ist geprägt von einer beinahe unerträglichen Häufung von Schicksalsschlägen. Kaum hofft man auf ein Ende des Leids folgt bereits das nächste Unglück. Dieses stetige Anwachsen von Tragik ließ mich nicht los und forderte mich emotional stark heraus. Besonders eindrücklich ist die Darstellung des Dorflebens: die Enge, die zugleich Geborgenheit und Beklemmung bedeutet, wird sehr authentisch geschildert. Ebenso die nach außen getragene Religiosität, die in entscheidenden Momenten brüchig wird oder ganz in Vergessenheit gerät. Dieses Buch hat mich tief bewegt und nachhaltig beschäftigt. Es ist keine leichte Lektüre – vielmehr eine, die noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dörte Wiesel

    Dörte Wiesel

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben einer Bauerstochter aus den Tiroler Alpen

    Theres lebt mit ihrem Vater auf dem Lachermeyer-Hof in einem kleinen Seitental in Tirol um 1850. Sie wird schwanger und zieht sich in eine kleine Hütte in die Abgeschiedenheit der Hochalpen zurück. Die Autorin findet eine eindringliche Sprache, erzählt atmosphärisch dicht eine historische Geschichte aus der Bergwelt, ein Sittengemälde von Enge, Überlebenskampf, Glauben und Tradition. „Das Schwarzgehen“ ist ein alter, regionaler Begriff für Wildern. Für alle, die „Ein ganzes Leben“ oder „Das finstere Tal“ begeistert lasen: Hier ein weiteres unvergleichlich intensives Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Viel zu lange übersehen

    Obwohl "Die Schwarzgeherin" seit einem Jahr auf meinem Tolino lag, habe ich das Buch erst mit dem Erscheinen der Taschenbuchausgabe für mich entdeckt und sofort bereut, es so lange übersehen zu haben. Die Geschichte, die man direkt auch als Film vor Augen hat, führt in ein Tiroler Alpendorf des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine Welt, geprägt von Armut, Aberglauben und der Unmöglichkeit des Freiseins. Theres wächst in dieser Enge auf, in einem Leben, das andere für sie vorgezeichnet haben. Doch mit dem Auftauchen des geheimnisvollen Xaver beginnt ihr Kampf um Selbstbestimmung. Ein Aufbegehren, das sie in die wilde Einsamkeit der Hochalpen und an die Grenzen der eigenen Kraft führt. Besonders beeindruckt hat mich die Sprache: kantig, archaisch, zugleich klar und eindringlich bildstark, ich fühlte mich erinnert an "Tannöd" und Goertz‘ "Im Tal". Es ist eine Erzählung, die aus dem Genre herausfunkelt, ein Heimatroman ohne Verklärung, ein Frauen- und Mutterporträt voller Widerspruch, ein großartiges Stück Literatur, das nachhallt und bleiben wird.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Höffler

    Katrin Höffler

    Thalia Meißen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Flieg, dafür bist du gemacht."

    Ende des 19. Jh. in einem kleinen Alpendorf. Theres will mehr vom Leben, als in dieser Zeit und diesem Umfeld einer Frau zugestanden wird, sie schreibt sich ihre eigenen Gesetze und bezahlt den Preis dafür. Eine dramatische Geschichte, die mich auch aufgrund ihres Aufbaus und Erzählstils sehr gefesselt hat. Faszinierend zu lesendes Frauenschicksal vor ehrfurchtgebietender rauher Naturkulisse und mit einer besonderen Mutter-Tochter-Bindung.
  • Zum Bewerterprofil von Anett Nestler

    Anett Nestler

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv, Spannend und Einzigartig

    Was für eine bewundernswerte Hauptfigur. Theres wächst in einem typischen Tiroler Bergdorf auf. Geprägt vom Rhythmus der Natur und der schroffen, aber schönen Natur kümmert sie sich nach dem Tod der Mutter, um den Hof. Ihr Lebensweg ist vorgezeichnet. Sie soll jung heiraten, Kinder gebären und sich um die Hauswirtschaft kümmern. Doch mit Xaver kommt ein Fremder ins Dorf und plötzlich ist Nichts mehr so wie es war. Theres kämpft um ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit. Ihr Schicksal ist damit vorgezeichnet, doch mit Mut und Willen, schafft sie etwas, was auch heute noch für viele Frauen nicht selbstverständlich ist. Dieses Buch ist ein intensives, äußert spannendes Leseerlebnis. Perfekt gelingt der Autorin Natur und Mensch zu beschreiben und zu verbinden. Dieses Buch hat es mühelos und die Kategorie: Lieblingsbuch geschafft.

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