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Die Schwarzgeherin Roman

42

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1911

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44725-3

Beschreibung

Rezension

"Ein Frauenleben jenseits der Norm, das von Hass und Missgunst bedroht ist. Düster und stark." ("Brigitte")
"Denk ist neben einer eindringlichen Geschichte hier etwas Seltenes gelungen: Eine Gleichzeitigkeit zwischen damals und heute, ein Text den man historisch fühlt und der auch jetzt funktioniert." ("Österreich")
"Der Roman, diese Reise in die Vergangenheit, ist spannend von der ersten bis zur letzten Zeile, wunderbar erzählt, mit einer starken, aber auch sturen Frau als Protagonistin." ("Freie Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

1911

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-44725-3

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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Highlight

Bewertung am 15.03.2026

Bewertungsnummer: 3077631

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon lange hat kein Buch mehr dafür gesorgt, dass - ich bereits auf den ersten Seiten weinen musste, - ich am liebsten die halbe, ach was sag ich, die ganze Nacht durchgelesen hätte, - ich aber gleichzeitig nicht weiterlesen wollte, weil so schreckliche Dinge passiert sind - und ich nicht wollte, dass das Buch endet. In "Die Schwarzgeherin" begleiten wir Theres, die auf einem der großen Höfe in Tirol aufwächst. Das Leben der Dorfgemeinschaft wird bestimmt von harter Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit, außerdem von (Aber-) Glauben und Traditionen. Wie zu dieser Zeit üblich, wird von den Töchtern erwartet, angemessen zu heiraten, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen sowie sich um Haus und Hof zu kümmern. Dabei wird die Wahl des Ehegatten nicht etwa der Liebe wegen von den Töchtern selbst getroffen, sondern von deren Vätern, die sich lukrative Verbindungen für die Zukunft versprechen. Doch dieses von Männern vorbestimmte Leben ist nichts für Theres. Schon früh steht fest: "Niemals würde sie heiraten, niemals würde sie sich in die Ehe zwingen lassen und Mutter werden. Ihr eigener Weg sollte ein anderer werden." (S. 33) Als der Fremde Xaver im Dorf aufkreuzt und die beiden sich näher kommen, sieht Theres ihre Chance gekommen, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen und es zukünftig nach ihren Vorstellungen zu führen. Doch es sollte alles anders kommen. Theres lebt zwar fernab des Dorfes, jedoch ganz auf sich allein gestellt. Ihr einziger Halt ist ihre Tochter Maria. Wir begleiten Theres und Maria durch die harten und einsamen Jahre. Theres mochte ich sehr, auch wenn sie durch ihre schroffe Art auf den ersten Blick nicht sympathisch wirkt. Aber ihre Stärke, ihr Wille, ihr Gerechtigkeitssinn machen aus ihr eine interessante Frau. Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Die Verwendung der österreichischen Sprache bei den Dialogen macht die Protagonisten viel nahbarer und authentischer. Die gesamte Geschichte ist atmosphärisch und teilweise düster, wodurch durchgehend eine gewisse Spannung gegeben ist. Die Zwischenkapitel, die sich mit dem Leben der Raubvögel auseinandersetzen, sind sehr gelungen und haben thematisch immer zum Geschehen in der Menschenwelt gepasst. Eine tolle Ergänzung und Verbindung zwischen beiden Welten. Ganz große Leseempfehlung!

Highlight

Bewertung am 15.03.2026
Bewertungsnummer: 3077631
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon lange hat kein Buch mehr dafür gesorgt, dass - ich bereits auf den ersten Seiten weinen musste, - ich am liebsten die halbe, ach was sag ich, die ganze Nacht durchgelesen hätte, - ich aber gleichzeitig nicht weiterlesen wollte, weil so schreckliche Dinge passiert sind - und ich nicht wollte, dass das Buch endet. In "Die Schwarzgeherin" begleiten wir Theres, die auf einem der großen Höfe in Tirol aufwächst. Das Leben der Dorfgemeinschaft wird bestimmt von harter Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit, außerdem von (Aber-) Glauben und Traditionen. Wie zu dieser Zeit üblich, wird von den Töchtern erwartet, angemessen zu heiraten, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen sowie sich um Haus und Hof zu kümmern. Dabei wird die Wahl des Ehegatten nicht etwa der Liebe wegen von den Töchtern selbst getroffen, sondern von deren Vätern, die sich lukrative Verbindungen für die Zukunft versprechen. Doch dieses von Männern vorbestimmte Leben ist nichts für Theres. Schon früh steht fest: "Niemals würde sie heiraten, niemals würde sie sich in die Ehe zwingen lassen und Mutter werden. Ihr eigener Weg sollte ein anderer werden." (S. 33) Als der Fremde Xaver im Dorf aufkreuzt und die beiden sich näher kommen, sieht Theres ihre Chance gekommen, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen und es zukünftig nach ihren Vorstellungen zu führen. Doch es sollte alles anders kommen. Theres lebt zwar fernab des Dorfes, jedoch ganz auf sich allein gestellt. Ihr einziger Halt ist ihre Tochter Maria. Wir begleiten Theres und Maria durch die harten und einsamen Jahre. Theres mochte ich sehr, auch wenn sie durch ihre schroffe Art auf den ersten Blick nicht sympathisch wirkt. Aber ihre Stärke, ihr Wille, ihr Gerechtigkeitssinn machen aus ihr eine interessante Frau. Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Die Verwendung der österreichischen Sprache bei den Dialogen macht die Protagonisten viel nahbarer und authentischer. Die gesamte Geschichte ist atmosphärisch und teilweise düster, wodurch durchgehend eine gewisse Spannung gegeben ist. Die Zwischenkapitel, die sich mit dem Leben der Raubvögel auseinandersetzen, sind sehr gelungen und haben thematisch immer zum Geschehen in der Menschenwelt gepasst. Eine tolle Ergänzung und Verbindung zwischen beiden Welten. Ganz große Leseempfehlung!

Grandios

@ivyliestalles aus Niedersachsen am 09.02.2026

Bewertungsnummer: 3040274

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ach Leute, dieses Buch hat mich emotional zerstört. Uns wird in diesem Buch die Geschichte von Theres erzählt, einer jungen Frau die Endes des 19. Jahrhunderts in den Tiroler Alpen lebt. Theres ist anders. Sie möchte frei sein, nicht Ehefrau und Mutter, nicht Bäuerin. Und so stößt sie mit ihrer vermeintlichen Sturheit, vielen vor den Kopf. Denen, die sie eben haben möchten, wie es die Tradition so möchte. Und ihr „Widerwille“ hat einen hohen Preis. Wir werden in diesem Buch Zeuge, wie es den Frauen zur damaligen Zeit erging und eben auch denen, die sich nicht „fügen“ wollten. Wir werden Zeuge von unaussprechlichen Taten, von Ausgrenzung und Hass. Ich habe geweint. Um die Frauen in diesem Buch, aber auch um die Frauen, denen es im wirklichen Leben so erging und auch heute noch ergeht. Dieses Buch ist eine Wucht. Und es lässt mich so sprachlos zurück. Ich kann es Euch nicht beschrieben, Ihr müsst dieses Buch selber erleben. Diese Düsternis, das Unausgesprochene, die Ungerechtigkeit. Ich würde dieses Buch als einen Weckruf, ein Mahnmal bezeichnen. Regina Denk schafft es, eine Geschichte in einem einmaligen Setting und mit einer absoluten Sogwirkung zu erzählen. Von Seite eins an, wird man in die düstere und besondere Atmosphäre des Buches gesogen. Man taucht ab in die Berge und Wälder und findet nur schwerlich wieder hinaus. Gekonnt wird hier das Schicksal von Frauen berichtet und das eingebettet in eine doch auch sehr spannende Geschichte. Die Charaktere alle so besonders und doch schlicht. Meine Herz wurde mir oft so schwer. Von all dem, was hätte sein können und von dem was nicht hätte sein dürfen. Die Päckchen, die hier jeder zu tragen hat, wiegen schwer. Und das Authentische macht die Geschichte so greifbar. Es hätten meine Vorfahren seinen können. Meine Urgroßmütter, denen all das passiert ist und noch viel mehr. Und das hat mich sehr wehmütig werden lassen. Wie sehr wurden Frauen in der Gesellschaft verachtet. Selbst untereinander konnte sich der Samen des Hasses aussähen und steckt auch noch heute oft tief verwurzelt in uns. Es wird Zeit, dass wir Frauen füreinander einstehen. Diese Geschichte lässt mich nachdenklich zurück. Sie legt den Finger in die Wunde, bis es richtig weh tut. Und das ist auch gut so! Eine Leseempfehlung.

Grandios

@ivyliestalles aus Niedersachsen am 09.02.2026
Bewertungsnummer: 3040274
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ach Leute, dieses Buch hat mich emotional zerstört. Uns wird in diesem Buch die Geschichte von Theres erzählt, einer jungen Frau die Endes des 19. Jahrhunderts in den Tiroler Alpen lebt. Theres ist anders. Sie möchte frei sein, nicht Ehefrau und Mutter, nicht Bäuerin. Und so stößt sie mit ihrer vermeintlichen Sturheit, vielen vor den Kopf. Denen, die sie eben haben möchten, wie es die Tradition so möchte. Und ihr „Widerwille“ hat einen hohen Preis. Wir werden in diesem Buch Zeuge, wie es den Frauen zur damaligen Zeit erging und eben auch denen, die sich nicht „fügen“ wollten. Wir werden Zeuge von unaussprechlichen Taten, von Ausgrenzung und Hass. Ich habe geweint. Um die Frauen in diesem Buch, aber auch um die Frauen, denen es im wirklichen Leben so erging und auch heute noch ergeht. Dieses Buch ist eine Wucht. Und es lässt mich so sprachlos zurück. Ich kann es Euch nicht beschrieben, Ihr müsst dieses Buch selber erleben. Diese Düsternis, das Unausgesprochene, die Ungerechtigkeit. Ich würde dieses Buch als einen Weckruf, ein Mahnmal bezeichnen. Regina Denk schafft es, eine Geschichte in einem einmaligen Setting und mit einer absoluten Sogwirkung zu erzählen. Von Seite eins an, wird man in die düstere und besondere Atmosphäre des Buches gesogen. Man taucht ab in die Berge und Wälder und findet nur schwerlich wieder hinaus. Gekonnt wird hier das Schicksal von Frauen berichtet und das eingebettet in eine doch auch sehr spannende Geschichte. Die Charaktere alle so besonders und doch schlicht. Meine Herz wurde mir oft so schwer. Von all dem, was hätte sein können und von dem was nicht hätte sein dürfen. Die Päckchen, die hier jeder zu tragen hat, wiegen schwer. Und das Authentische macht die Geschichte so greifbar. Es hätten meine Vorfahren seinen können. Meine Urgroßmütter, denen all das passiert ist und noch viel mehr. Und das hat mich sehr wehmütig werden lassen. Wie sehr wurden Frauen in der Gesellschaft verachtet. Selbst untereinander konnte sich der Samen des Hasses aussähen und steckt auch noch heute oft tief verwurzelt in uns. Es wird Zeit, dass wir Frauen füreinander einstehen. Diese Geschichte lässt mich nachdenklich zurück. Sie legt den Finger in die Wunde, bis es richtig weh tut. Und das ist auch gut so! Eine Leseempfehlung.

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Die Schwarzgeherin

von Regina Denk

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Simone Büchner

Thalia Coburg

Zum Portrait

5/5

Viel zu lange übersehen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Obwohl "Die Schwarzgeherin" seit einem Jahr auf meinem Tolino lag, habe ich das Buch erst mit dem Erscheinen der Taschenbuchausgabe für mich entdeckt und sofort bereut, es so lange übersehen zu haben. Die Geschichte, die man direkt auch als Film vor Augen hat, führt in ein Tiroler Alpendorf des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine Welt, geprägt von Armut, Aberglauben und der Unmöglichkeit des Freiseins. Theres wächst in dieser Enge auf, in einem Leben, das andere für sie vorgezeichnet haben. Doch mit dem Auftauchen des geheimnisvollen Xaver beginnt ihr Kampf um Selbstbestimmung. Ein Aufbegehren, das sie in die wilde Einsamkeit der Hochalpen und an die Grenzen der eigenen Kraft führt. Besonders beeindruckt hat mich die Sprache: kantig, archaisch, zugleich klar und eindringlich bildstark, ich fühlte mich erinnert an "Tannöd" und Goertz‘ "Im Tal". Es ist eine Erzählung, die aus dem Genre herausfunkelt, ein Heimatroman ohne Verklärung, ein Frauen- und Mutterporträt voller Widerspruch, ein großartiges Stück Literatur, das nachhallt und bleiben wird.
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Viel zu lange übersehen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Obwohl "Die Schwarzgeherin" seit einem Jahr auf meinem Tolino lag, habe ich das Buch erst mit dem Erscheinen der Taschenbuchausgabe für mich entdeckt und sofort bereut, es so lange übersehen zu haben. Die Geschichte, die man direkt auch als Film vor Augen hat, führt in ein Tiroler Alpendorf des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine Welt, geprägt von Armut, Aberglauben und der Unmöglichkeit des Freiseins. Theres wächst in dieser Enge auf, in einem Leben, das andere für sie vorgezeichnet haben. Doch mit dem Auftauchen des geheimnisvollen Xaver beginnt ihr Kampf um Selbstbestimmung. Ein Aufbegehren, das sie in die wilde Einsamkeit der Hochalpen und an die Grenzen der eigenen Kraft führt. Besonders beeindruckt hat mich die Sprache: kantig, archaisch, zugleich klar und eindringlich bildstark, ich fühlte mich erinnert an "Tannöd" und Goertz‘ "Im Tal". Es ist eine Erzählung, die aus dem Genre herausfunkelt, ein Heimatroman ohne Verklärung, ein Frauen- und Mutterporträt voller Widerspruch, ein großartiges Stück Literatur, das nachhallt und bleiben wird.

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Katrin Höffler

Thalia Meißen

Zum Portrait

5/5

"Flieg, dafür bist du gemacht."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ende des 19. Jh. in einem kleinen Alpendorf. Theres will mehr vom Leben, als in dieser Zeit und diesem Umfeld einer Frau zugestanden wird, sie schreibt sich ihre eigenen Gesetze und bezahlt den Preis dafür. Eine dramatische Geschichte, die mich auch aufgrund ihres Aufbaus und Erzählstils sehr gefesselt hat. Faszinierend zu lesendes Frauenschicksal vor ehrfurchtgebietender rauher Naturkulisse und mit einer besonderen Mutter-Tochter-Bindung.
  • Katrin Höffler
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Flieg, dafür bist du gemacht."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ende des 19. Jh. in einem kleinen Alpendorf. Theres will mehr vom Leben, als in dieser Zeit und diesem Umfeld einer Frau zugestanden wird, sie schreibt sich ihre eigenen Gesetze und bezahlt den Preis dafür. Eine dramatische Geschichte, die mich auch aufgrund ihres Aufbaus und Erzählstils sehr gefesselt hat. Faszinierend zu lesendes Frauenschicksal vor ehrfurchtgebietender rauher Naturkulisse und mit einer besonderen Mutter-Tochter-Bindung.

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