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Produktbild: Die Schwarzgeherin

Die Schwarzgeherin Roman | Ein fesselnder Roman über eine Frau, die für ihre Freiheit und Unabhänigkeit einsteht

43

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3051

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3182 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426447246

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

3051

Erscheinungsdatum

02.09.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3182 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426447246

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  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    24.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Aussergewöhnlich

    Der Roman erzählt von einem Frauenleben in den Tiroler Alpen im 19 Jahrhundert. Die Bauerntochter Therese Lachermayer wächst in einer ländlich patriarchalischen Gesellschaft auf, die von starren und bigotten Regeln geprägt ist. Von Anfang an steht fest, dass sie einmal den Sohn des befreundeten Großbauern heiraten wird. Doch Therese geht ihren eigenen Weg und zieht die mühsame und harte Freiheit dem vorgegebenen Leben vor. Was den Roman ungewöhnlich macht, ist seine Sprache, die die Autorin an die Literatur des 19 Jahrhunderts angepasst hat und so liest sich das Buch, als wäre es vor 150 Jahren geschrieben mit seinen Naturbeschreibungen und der authentischen Darstellung der Welt in jener Zeit. Trotzdem ist es ein moderner Roman, der auf mehreren Zeitebenen spielt und auch von dem Leben Marias, Thereses Tochter, erzählt. Gewiss ist das Buch etwas feministisch geschrieben, aber es erzählt auf eindrückliche Weise, was es in Mitteleuropa noch vor einigen Generationen bedeutet hat, eine Frau zu sein. Ganz klar eine Leseempfehlung.

  • Ul Voi

    5/5

    20.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag

    Schon nach den ersten zehn Seiten war ich kurz davor, das Buch zur Seite zu legen – die erste Szene konnte ich schon kaum auszuhalten. Im weiteren Verlauf musste ich mich immer wieder bewusst dazu bringen, weiterzulesen. Nicht etwa, weil das Buch schlecht geschrieben wäre – ganz im Gegenteil. Es sind die vielen schlimmen Ereignisse, die es so schwer macht. Die Geschichte ist geprägt von einer beinahe unerträglichen Häufung von Schicksalsschlägen. Kaum hofft man auf ein Ende des Leids folgt bereits das nächste Unglück. Dieses stetige Anwachsen von Tragik ließ mich nicht los und forderte mich emotional stark heraus. Besonders eindrücklich ist die Darstellung des Dorflebens: die Enge, die zugleich Geborgenheit und Beklemmung bedeutet, wird sehr authentisch geschildert. Ebenso die nach außen getragene Religiosität, die in entscheidenden Momenten brüchig wird oder ganz in Vergessenheit gerät. Dieses Buch hat mich tief bewegt und nachhaltig beschäftigt. Es ist keine leichte Lektüre – vielmehr eine, die noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

  • leseratte1310

    5/5

    07.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ausbruch aus einer beengenden Welt

    Die Theres Lachermeyer ist seit ihrer Geburt dem Leopold Xantner versprochen. Immer waren die beiden befreundet. Doch als die Verlobung bevorsteht, widerstrebt es ihr, dieser Verpflichtung nachzukommen. Dann taucht der geheimnisvolle Xaver auf und die Theres verliebt sich in ihn. Im Dorf hält man den Xaver für einen Wilderer und will ihm eine Falle stellen. Doch der tappt nicht hinein, sondern verschwindet spurlos. Die schwangere Theres zieht hinauf in die Berge der Hochalpen und lebt dort zukünftig mit ihrer Tochter Maria. Aber auch wenn die Dörfler mit der Theres nichts zu tun haben wollen und die Theres mit ihnen auch nicht, so sind sie doch oft aufeinander angewiesen. Als die Maria zur Frau wird, sehnt sie sich nach einem anderen Leben und nach einer Familie. Aber des ist im Dorf nicht gerne gesehen. Es ist eine bedrückende und düstere Geschichte, die uns die Autorin Regina Denk erzählt. Die Zeiten wechseln immer wieder und man muss schon konzentriert lesen, damit man nicht den Faden verliert. Dazwischen gibt es immer wieder Berichte über ein Adlerweibchen, das sich alleine durchschlagen muss. Die Menschen im Dorf haben kein einfaches Leben. Sie sind streng gläubig und achten die Traditionen. Die Männer bestimmen und Frauen und Kinder haben sich zu fügen. Theres eckt im Dorf mit ihrer lebensfrohen und freiheitsliebenden Art an. Niemand hat Verständnis dafür, dass sie sich dem Xaver zuwendet und dann schwanger in die Berge geht. Aber man braucht sie als Kräuterfrau und Hebamme. Aber auch Theres kann mit ihrer Tochter nicht allein davon leben, was sie im Wald findet oder wildert. Sie müssen sich also auch im Dorf versorgen, wo sie als Hexe und Schwarzgeherin angesehen wird. In der dörflichen Atmosphäre von Missgunst, Eifersucht, Hass und auch Not kommt es zu Tragödien, die auf das Leben vieler Einfluss haben. Ich fand es erschreckend, wie schwer sich die Frauen gegenseitig das Leben machten, statt gemeinsam dafür zu kämpfen, dass sie selbstbestimmter leben konnten. Auch wenn man hätte reden sollen, um Missverständnissen vorzubeugen, wurde geschwiegen und hat zum Unheil damit beigetragen. Auch wenn ich mit manchen Handlungen nicht einverstanden bin, so ist das Ende doch passend. Mir hat dieser packende und emotionale, wenn auch etwas düstere Roman sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die Unmöglichkeit des Freiseins

    Die junge Theres ist die einzige Tochter der Familie Lachermeyer und seit Kindheitstagen dem Nachbarsburschen versprochen. Doch dann kommt ein Fremder in das abgelegene Tiroler Dorf, in den sich Theres Hals über Kopf verliebt. Dunkel, wild, atmosphärisch und schonungslos erzählt Regina Denk die Geschichte von Theres und ihrem unbändigen Wunsch nach Freiheit. Absolutes Lese Highlight !

  • Michaela

    aus Wien

    5/5

    22.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein Tiroler Bergdorf Mitte des 19. Jahrhunderts

    Theres’s Zukunft ist mit der Heirat ihres Kinder- und Jugendfreundes Leopold als künftige Xantner-Bäurin verplant. Sie träumt von einem selbstbestimmten Leben mit freien Entscheidungen als sie sich Hals über Kopf in einen Fremden verliebt. Mit ihm bekommt die Hoffnung auf ein freies Leben Nahrung und sie erkennt zu spät, dass dieser ausschließlich seine eigenen, persönlichen Ziele verfolgt. In einem abwechslungsreichen Perspektivenwechsel, begleitet man Theres - die Schwarzgeherin - und ihre Tochter Maria durch ein von der Natur, sowie gesellschaftlichen und religiösen Verpflichtungen geprägtes Leben. Die Erzählung wird von einer atmosphärischen Tiefgründigkeit beherrscht und bleibt doch stets natürlich und echt. Interessant sind jene Kapitel , die „Zwischenspiel“ genannt werden, indem das Leben eines Adlerweibchens im Vergleich zu Theres‘ Leben beschrieben wird. Fazit: Theres hatte in ihrem Leben sehr viel Glück - totz der harten Umstände des Landlebens und trotz der, teils durch ihre jugendliche Naivität, geschuldeten Situationen. Sie war schön, sie war die Tochter eines wohlhabenden Bauern und einem Freund aus Kindertagen versprochen. Seine Mutter – ja schwierig – doch Leopold hat ihr immer zur Seite gestanden und sie hätte ein wunderbares, von Liebe erfülltes Leben haben können. Sie hat diese Liebe nicht gespürt...ihr Traum von Freiheit hätte sich mit ihm ebenso erfüllen können...doch sie war wohl auch zu jung und unerfahren. Das Ende der Geschichte, werte ich als Versuch eine „Versöhnung“ in die verhängnisvoll miteinander verwobenen Leben und Tode zu bringen. Es erscheint mir jedoch nicht passend und es tröstet auch nicht über die Geschehnisse hinweg. Wenn Menschenleben aus Sturheit und Verbohrtheit zu Schaden kommen – und geredet wird wenig und oft das Falsche - dann ist das tragisch und traurig und eine Versöhnung ist ein löblicher Ansatz, macht allerdings nichts wieder gut.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dörte Wiesel

    Dörte Wiesel

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben einer Bauerstochter aus den Tiroler Alpen

    Theres lebt mit ihrem Vater auf dem Lachermeyer-Hof in einem kleinen Seitental in Tirol um 1850. Sie wird schwanger und zieht sich in eine kleine Hütte in die Abgeschiedenheit der Hochalpen zurück. Die Autorin findet eine eindringliche Sprache, erzählt atmosphärisch dicht eine historische Geschichte aus der Bergwelt, ein Sittengemälde von Enge, Überlebenskampf, Glauben und Tradition. „Das Schwarzgehen“ ist ein alter, regionaler Begriff für Wildern. Für alle, die „Ein ganzes Leben“ oder „Das finstere Tal“ begeistert lasen: Hier ein weiteres unvergleichlich intensives Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Jennifer Talwieser

    Jennifer Talwieser

    OSIANDER Balingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Rau und düster

    Ein Bergdorf in den Tiroler Alpen im 19. Jahrhundert. Hier lebt die Protagonistin Theres, deren Weg als Frau bereits vorgezeichnet ist: sie soll den Kindheitsfreund Leopold heiraten. Doch sie will sich den Strukturen und Traditionen dieser Gemeinschaft nicht unterordnen, will keine Ehefrau, keine Bäuerin sondern frei sein. Was das in dieser rauen, von Männern geprägten Welt bedeutet muss sie am eigenen Leib erfahren. Regina Denks Sprache ist rau, präzise und bedarf wie die Menschen dieser Gemeinschaft nicht vieler Worte. Ein wahnsinnig starkes Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Viel zu lange übersehen

    Obwohl "Die Schwarzgeherin" seit einem Jahr auf meinem Tolino lag, habe ich das Buch erst mit dem Erscheinen der Taschenbuchausgabe für mich entdeckt und sofort bereut, es so lange übersehen zu haben. Die Geschichte, die man direkt auch als Film vor Augen hat, führt in ein Tiroler Alpendorf des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine Welt, geprägt von Armut, Aberglauben und der Unmöglichkeit des Freiseins. Theres wächst in dieser Enge auf, in einem Leben, das andere für sie vorgezeichnet haben. Doch mit dem Auftauchen des geheimnisvollen Xaver beginnt ihr Kampf um Selbstbestimmung. Ein Aufbegehren, das sie in die wilde Einsamkeit der Hochalpen und an die Grenzen der eigenen Kraft führt. Besonders beeindruckt hat mich die Sprache: kantig, archaisch, zugleich klar und eindringlich bildstark, ich fühlte mich erinnert an "Tannöd" und Goertz‘ "Im Tal". Es ist eine Erzählung, die aus dem Genre herausfunkelt, ein Heimatroman ohne Verklärung, ein Frauen- und Mutterporträt voller Widerspruch, ein großartiges Stück Literatur, das nachhallt und bleiben wird.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Höffler

    Katrin Höffler

    Thalia Meißen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Flieg, dafür bist du gemacht."

    Ende des 19. Jh. in einem kleinen Alpendorf. Theres will mehr vom Leben, als in dieser Zeit und diesem Umfeld einer Frau zugestanden wird, sie schreibt sich ihre eigenen Gesetze und bezahlt den Preis dafür. Eine dramatische Geschichte, die mich auch aufgrund ihres Aufbaus und Erzählstils sehr gefesselt hat. Faszinierend zu lesendes Frauenschicksal vor ehrfurchtgebietender rauher Naturkulisse und mit einer besonderen Mutter-Tochter-Bindung.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts zu verlieren

    Freigeist Theres schreckt so schnell nichts: bewusst entscheidet sie sich für ein Leben als Außenseiterin. Ein anstrengendes, harsches Dasein. Aber auch ein freies: frei von den Zwängen, die eine Frau im 19. Jahrhundert erdrücken. Ein kraftvoller, packender Roman, von der ersten Seite an fesselnd!

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