• Produktbild: Großmutters Geheimnis
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Großmutters Geheimnis Roman

43

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.10.2025

Verlag

Fischer

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,8/13/4,3 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Khaki / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Sommerfuglens stemme

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0036-1

Beschreibung

Rezension

Dass dies alles [...] lebendig und authentisch wirkt, liegt an [...] Koppels Fähigkeit, die Personen wirklich zum Leben zu erwecken, mit allen Schwächen, menschlichen Eigenheiten und Stimmungen. Mauretta Heinzelmann NDR Kultur 20251126

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.10.2025

Verlag

Fischer

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19,8/13/4,3 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Khaki / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Sommerfuglens stemme

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0036-1

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    17.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional und berührend

    Ich hatte schon "Annas Lied" gelesen und war bestens unterhalten. Nun gibt es einen neuen Roman vom Autor Benjamin Koppel. "Großmutters Geheimnis" erzählt von einer jüdischen Familie und der Kraft der Musik. Wir befinden uns im Jahr 1943 und lernen die Opernsängerin Ruth kennen, die nach Theresienstadt deportiert wurde. Sie lernen einen jungen Mann kennen, sie verliebt sich - und diese Liebe und die Musik geben ihr Kraft und Hoffnung. Nun sind 50 Jahre vergangen und Ruth erinnert sich, sie erzählt in New York lebend im Altenheim ihre Geschichte in einen Kassettenrekorder. Dann sind wir in der Gegenwart - also vor 11 Jahren - im Jahr 2015 - und lernen Alexander kennen, der mit seinem Gesang Karriere machen möchte. Das war schon immer sein Traum. Er ist verheiratet - und die Mutter mischt sich ständig in sein Leben ein. Aber ihre eigene Herkunft - darum macht sie ein Geheimnis. Plötzlich passiert das Wahnsinnige, Alexander entdeckt Ruths Kassetten auf dem Dachboden ... Ein wahnsinnig emotionales Buch - es hat mich echt berührt, es ist so warm und spannend geschrieben, dass ich es schwer aus der Hand legen konnte. Man sollte wissen, dass die Geschichte angelehnt ist an die Familiengeschichte des Autors. Es ist sehr viel historisches Wissen und geschichtlicher Hintergrund in die Familiensaga eingearbeitet. Sehr gut, dass es solche Bücher gibt. Es sei auch noch erwähnt, dass das Buch sozusagen die Fortsetzung von "Annas Lied" ist - es geht thematisch um die nächste Generation der jüdischen Familie - es geht um das jüdische Leben in Dänemark, der Heimat des Autors das Buch erzählt die Familiengeschichte aus der Sicht der dem ersten Buch folgenden Generation. Man kann beide Bücher aber problemlos losgelöst voneinander lesen finde ich.

  • Bewertung

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr bewegende Geschichte

    Es ist das Jahr 1943. Ruth, eine junge Opernsängerin, wird nach Theresienstadt deportiert. Viele Jahr später wird ihre Geschichte, gesprochen auf Kassetten, von ihrem Enkel Alexander entdeckt. Er selbst hat ein schweres Schicksal durch seinen unerfüllten Kinderwunsch und seine Mutter mischt sich immer wieder in seine Ehe ein. Mit diesen Kassetten lernt er nun seine Großmutter kennen und lieben. Wird dies sein weiteres Leben prägen? Ich habe mich sehr gefreut, in diese besondere Geschichte einzutauchen. Sie ist in zwei Zeitebenen geschrieben und so lernt man Alexanders Leben wie auch das seiner Gtroßmutter sehr gut kennen. Mich persönlich hat die Geschichte seiner Großmutter besonders mitgerissen. In demn unerfüllten Kinderwunsch konnte ich mich nicht in solch einer Dramatik hineinversetzen wie in ihre Geschichte. Ich durfte die schwere Zeit damals kennenlernen und auch die schwierige Familienbeziehung. Der Schreibstil ist sehr angenehm, gut recherchiert und flüssig. Das Buch beruht auf der wahren Familiengeschichte des Autors und das macht es so besonders.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Kassetten und Arien — ein Familienband, das nicht reißt

    Musik als letzte Zuflucht — so fängt dieses Buch an, und es bleibt nicht bei der schönen Formulierung: Benjamin Koppel gelingt ein warmes, melancholisches Stück Literatur, das lange nachklingt. Die Geschichte beginnt 1943 mit Ruth, einer jungen Opernsängerin, deren Stimme mehr ist als bloß Talent: sie ist Überlebensfaden, Widerspruch und Erinnerung zugleich. Ein halbes Jahrhundert später knistert ihre Aufnahme aus einem New Yorker Heim wie ein Brief, der zu spät und doch rechtzeitig kommt. Parallel dazu stolpert Alexander durch sein modernes Dasein in Kopenhagen: Karriere, Ehe, der laute, schmerzliche Wunsch nach einem Kind — und eine Mutter, die lieber schweigt, als die Vergangenheit zu erzählen. Stilistisch trifft Koppel genau den Ton zwischen leiser Würde und nordischer Direktheit. Kein Pathos-Geplapper, sondern kleine, scharf beobachtete Szenen — der Geruch von Dachbodenkartons, das eigenartige Schweigen bei Familienessen, die peinlich lustigen Versuche, ein altes Band abzuspielen. Das Buch schafft es, schwere Themen wie Vererbung von Traumata und jüdische Lebensgeschichten ohne Belehrungszeigefinger zu erzählen. Musik zieht sich wie ein roter Faden durch die Seiten und wirkt gleichzeitig Heilmittel und Mahnung. Ein paar Figuren könnten noch etwas kantiger sein; manche Nebenstränge kippen gegen Ende ein wenig in Sentimentalität. Trotzdem sitzt die Mischung aus Familiengeheimnis, Historie und persönlichem Ringen. Wer emotionale, gut erzählte Familienromane mag — und Musik im Herzen trägt — findet hier ein echtes Kleinod. Herzschmerz trifft Intelligenz, und die Stimme des Erzählens bleibt lange im Ohr.

  • Wortgedanken

    5/5

    21.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheit und Gegenwart klug verbunden

    Ruth wird aus ihrer Heimat Dänemark 1943 nach Theresienstadt verschleppt. Dort versucht sie, trotz Hunger, Gewalt und ständiger Todesangst, durch ihre Stimme ein Stück Menschlichkeit zu bewahren. Viele Jahre später stößt ihr Enkel Alexander in Kopenhagen auf alte Aufnahmen, in denen Ruth erstmals über ihr Leben in New York und über Erlebnisse spricht, über die sie zuvor geschwiegen hat. Während Alexander selbst mit persönlichen Krisen und Zukunftsfragen ringt, setzt sich allmählich ein Puzzle aus verschütteten Erinnerungen zusammen – und ein lange verborgenes Familiengeheimnis tritt zutage, das auch für Alexander sehr viel verändert. Ich mochte das Buch wirklich sehr. Die Geschichte von Ruth hat mich auf eine eindringliche Art erreicht. Die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart ist klug erzählt, und die Figuren wirkten auf mich sehr authentisch und nahbar. Was ich unbedingt sagen muss: Das Cover passt für mich überhaupt nicht zum Inhalt – fast hätte ich das Buch übersehen, und das wäre wirklich sehr schade gewesen. Für mich eine starke, berührende und gut geschriebene Familiengeschichte, die ich sehr gern weiterempfehle.

  • verhei

    5/5

    19.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit beeinflusst uns immer

    Ein Roman der in zwei Zeitebenen ja auch Perspektiven erzählt wird: Alexander und Alexanders Großmutter Ruth. Alexander, im Jahr 2015 in Kopenhagen, Musiker in einer Fernsehshow, Nachkomme einer bekannten Musikerfamilie, von der er eigentlich nur seine (eher egozentrische) Mutter Liliane kennt. Als Fernsehmusiker verdient er sein Geld, lebt etwas das Musikerklischee von Drogen und Alkoholkonsum. Er versucht mit seiner langjährigen Freundin ein Kind durch künstliche Befruchtung zu bekommen. Greifbare Selbstzweifel von Alexander begleiten den Leser durch diese Abschnitte. Ruth, Musikerin und Überlebende aus Theresienstadt, nimmt zu einem unbestimmten Zeitpunkt, allerdings schon in höherem Alter, in New York Tonbänder für ihren Enkel Alexander auf. Neben Beschreibungen ihres derzeitigen Alltags in einem Pflegeheim, erkundigt und sehnt sie sich nach Alexander, den sie nicht kennt. Sie spricht auf den Tonbändern ihre Lebensgeschichte nieder von einer glücklichen Jugend, die durch Musik geprägt war, bis hin zu schrecklichen Zeit in Theresienstadt ab 1943 Ein Roman der einerseits lange ist und andererseits auch wieder nicht. Während in Alexandersteilen über weite Strecken wenig passiert (kein Fortschritt, man dreht sich im Kreis), stolpert man mit Ruth, doch recht rasant durch ihr Leben, oder sagen wir prägendsten Jahre. Wir begleiten sie in ihrer Erinnerung von der Jugend bis kurz nach dem Ende ihrer Zeit in Theresienstadt. Auch das Ende kommt dann etwas rasch. Speziell Ruths Kapitel, fand ich trotz eines gewissen Tempos schwer zu lesen, da sie natürlich sehr berührend ja bedrückend waren. Dies ist natürlich neben dem Thema auch dem entsprechendem Erzählstil geschuldet. Ein Roman sehr tief in die Welt der Musik eintaucht und jedes Musikstück, egal in welcher Umgebung es gespielt wird feiert. Es ist bewundernswert mit welcher Hingabe Musikstücke beschrieben werden – Stimmen, Musikinstrumente, Tonarten. Ein weiteres bzw. das zentrale Thema des Buches ist Generationentrauma. Wie beeinflusst das Leben der vorherigen Generationen das eigene, auch wenn man das Trauma so nicht mit erlebt hat. Ein denke ich sehr wichtiges Thema um viele Konflikte zu verstehen, denn Trauma gibt es ja in unterschiedlichsten Gestalten. Für mich war es definitiv ein lesenswertes Buch, da ich das Thema Generationentrauma wichtig finde. Ich werde bei Gelegenheit auch das Vorgängerbuch Annas Lied lesen. Auch dabei erwarte ich wie hier kein Buch, dass sich leicht nebenbei lesen lässt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sophia Volk

    Sophia Volk

    Thalia Koblenz – Löhr-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neues fesselndes Stück Familiensaga der dänischen Musikerfamilie

    Alexander und seine Freundin Gry versuchen seit Jahren erfolglos Eltern zu werden und unterziehen sich nun dem strapazierenden Prozess der künstlichen Befruchtung. Alexander kämpft in nahezu allen Lebensbereichen mit Selbstzweifeln. Eines Tages findet er ein Päckchen seiner Großmutter, die er nie kennengelernt hat. In dem Päckchen befinden sich Kassetten, auf denen seine Großmutter Ruth von ihrer Jugend in den 1930ern Jahren und ihrer Zeit in Theresienstadt erzählt. Inmitten des täglichen Überlebenskampfes schenkt ihr nur die Musik Hoffnung. Einmal mehr stellt Benjamin Koppel unter Beweis, dass er ein begabter Erzähler ist. Ebenso wie „Annas Lied“ entfaltet dieser Roman ein lebendiges Porträt seiner Charaktere. Spannend und einfühlsam thematisiert der Autor die Verflechtung verschiedener Generationen und die Vererbung von Traumata. Koppels bildhafter und literarischer Schreibstil ist erneut ein Genuss! „Großmutters Geheimnis“ ist weniger einnehmend als „Annas Lied“. Alexanders Innenleben ist mitunter etwas langatmig ausgeführt, Ruths Geschichte dafür umso packender. Kurzum: Eine faszinierende und lehrreiche Familiensaga, die es zu lesen lohnt!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    3/5

    14.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtiger Roman

    „Großmutters Geheimnis“ ist ein vielschichtiger Roman, der die Lebensgeschichte einer jüdischen Familie in Dänemark auf zwei Zeitebenen erzählt. Der Autor entfaltet die Familiengeschichte von der NS-Zeit bis in die Gegenwart und wechselt dabei zwischen Alexanders Leben im Jahr 2015 und der Geschichte seiner Großmutter Ruth, die während des Krieges im KZ inhaftiert war. Ruths Lebensgeschichte hat mich zutiefst bewegt, angesichts all ihrer Verluste und Entbehrungen. Allerdings empfand ich Alexanders Erzählung bisweilen als etwas langatmig. Erst ab der zweiten Hälfte des Romans packte er mich wirklich, als sich die Figuren deutlich entwickelten und das zentrale Thema vererbter Traumata in den Vordergrund rückte. Koppel gelingt es erneut, die Kraft der Musik gekonnt durchschimmern zu lassen. Insgesamt ein solider Roman, der aber nicht ganz an die Stärke seines Debüts heranreicht.

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