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Was Nina wusste Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,8 cm

Gewicht

457 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

ITI HA-CHAIJM MESSACHEK HARBEJ

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

2710001117826

Beschreibung

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,8 cm

Gewicht

457 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

ITI HA-CHAIJM MESSACHEK HARBEJ

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

2710001117826

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman ging mir direkt ins Herz! Gili will einen Film über ihre Großmutter Vera drehen und muss sich dabei mit dem Verschwiegenen auseinander setzen, das alle drei Frauen lähmt und schmerzt. Mit sehr genauem Blick, einfühlsam und trotz aller Härte auch mit heiterem Ton erzählt Grossman von einer Suche nach Wahrheit, die am Ende Versöhnung ahnen lässt.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anläßlich ihres 90. Geburtstages machen die Jubilarin Vera, die Tochter Nina, ihr Sohn Raffael und ihre Enkelin Gili eine Reise in ihre ehemalige Heimat Kroatien. In den Wirren der Nachkriegszeit musste die Jüdin Vera eine Enscheidung treffen, die ihr Leben und das Leben ihrer Familie nachhaltig beeinflusste. Eine Geschichte voller Menschlichkeit und dramatischer Liebe und Hingebung, aber auch menschlicher Abgründe und Trauer.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine folgenschwere Lebensgeschichte

    Die Tragik dieses Romans, der auf einer wahren Lebensgeschichte beruht, lässt einem so schnell nicht los. Es geht um die Geschichte dreier Frauen-Generationen, erzählt wird aus der Perspektive der Enkelin Gili. Vera, die Grossmutter flieht aus Belgrad mit ihrer Tochter Nina nach Israel. Sie hat Titos Gulag auf der Insel Goli Otok überlebt, es bleiben jedoch schwere seelische Schäden vor allem bei Nina, die von ihrer Mutter verraten, als Kind auf der Strasse lebte. Gili, versucht als Skriptgirl mit ihrem Vater Rafael, welcher als Regisseur arbeitet, die Geschichte aufzuklären. Mittels einer Film-Dokumentation versuchen die beiden alle Aspekte und Stimmungen einzufangen. Die vier Personen begeben sich auf eine Reise zurück in die Vergangenheit und werden dadurch mit dem Verrat, der Liebe und Vergebung und ihrer Gefühle im Innersten konfrontiert. Man begreift das ganze Ausmass als Leser erst durch die gekonnte Aufarbeitung und eindringliche Erzählung beziehungsweise filmische Dokumentation der Geschehnisse. Durch die Perspektivenwechsel werden einem die Personen nah und man kann ihre jeweiligen Handlungsweisen verstehen. Das literarische Erzählkonstrukt wechselt von der Ich-Erzählerin zur dritten Person. Dann wieder werden Dialoge eingeschoben, die das Erzählte sehr lebendig und authentisch machen. Mich hat dieses Buch sehr berührt und ich kann es jedem empfehlen, der bereit ist, sich auf die die schwerwiegende Thematik einzulassen.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was Nina wusste

    Meinung Die Geschichte der drei im Klappentext genannten Frauen beruht auf einer wahren Begebenheit - David Grossman erzählt die tragische Lebensgeschichte von Eva Panic-Nahir, ihrer Tochter Tiana und ihrer Enkelin Emily. Als Leserin habe ich das Unbegreifliche, das Unmenschliche in einer Art kennen gelernt, die mir so noch nie über den Weg gekommen ist. Das Buch wird aus der Sicht von Gili geschrieben und ich merkte sofort, dass zwischen ihr und ihrer Mutter Nina keine herzliche Mutter-Tochter-Beziehung besteht. Auch ich als Leserin lernte Nina nichts als Sympathieträgerin kennen. Sie ist verletzend und verhält sich gegenüber den Menschen, die sie lieben, sehr unverhohlen. Ganz anders ist die Beziehung von Vera und Nina. Wie ich ihre Zuneigung zueinander beschreiben soll, fällt mir unheimlich schwer. Beide Frauen merken, dass die jeweils andere etwas Wichtiges zu sagen hat, aber nicht weiß, mit welchen Worten und zu welchem Zeitpunkt. Der Verrat und der Verlust, den beide gleichermaßen erleiden mussten, ist zu stark. David Grossman erzählt unglaublich vielschichtig über Emotionen und schaffte es, sie ganz nah an mich heranzubringen. Auch wenn ich Nina nicht sofort ins Herz geschlossen habe, so konnte ich dennoch ihre Gefühle teilweise sehr gut nachvollziehen. Nicht immer ging ich d’accord mit ihren Ansichten, aber durch die feinfühlige Sprache habe ich Verständnis aufbringen können. Das zeigte mir, dass David Grossman ein großartiger Erzähler ist. Wie er genau die Prise Humor in diese Geschichte brachte, zeigt mir ebenfalls, dass dies nicht das letzte Buch von ihm sein wird, welches ich lesen werde. Ich bekam Angst. Plötzlich kroch in mir eine Angst hoch, die man nur empfindet, wenn man vor dem Abgrund menschlicher Finsternis steht. Ich weiß, dieses Lächeln von Nina lässt sich in keine Sprache übersetzen, die im Hellen gesprochen wird. Ich sah meine Großmutter zusammenschrumpfen, als ließe Nina die ganze Frische vertrocknen, die Vera zu der machte, die sie auch mit ihren neunzig Jahren noch war. (Zitat Seite 68) Die zentralen Themen in „Was Nina wusste“ sind Verlassen sein und Verlassen werden, Verlustschmerz, Verrat, Liebe und noch so viel mehr. Darüber hinaus bekommt der*die Leser*in einen unglaublich vielschichtigen Roman zu lesen, der über drei Generationen einer Familie geht. Fazit Mit einer unglaublich emotionalen Sogkraft hat David Grossman mit „Was Nina wusste“ einen authentischen und starken Roman geschrieben, der noch lange nachhallen wird. Die Geschichte hat mir die Gefühle, den Schmerz der Protagonisten so nah gebracht wie noch keine andere. „Was Nina wusste“ verdient volle 5 Sterne. Ich empfehle zu der Lektüre ebenfalls die Dokumentation „Eva - a documentary“ auf YouTube zu schauen, die ebenfalls sehr eindringlich erzählt wird.

  • Bewertung

    5/5

    30.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeit für Versöhnung

    Dieser Roman hat mich sehr berührt. Der Autor schreibt über eine wahre Begebenheit und geht damit an die Substanz des Lesers und auch seiner Protagonisten. Drei Frauen berichten und erforschen ihre Familiengeschichte, die bis zu dem Umerziehungslager auf Goli-Otok in Kroatien zurückgeht. Der israelische Autor David Grossman schreibt überwältigend und schmerzhaft genau. Es geht um Schuld und Verbrechen, die noch heute die Familien/Generationen belasten … und es geht um Vergebung und Versöhnung. Ein nachdenkliches Buch.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schnierer

    Thomas Schnierer

    Thalia Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zurück in die Vergangenheit

    An ihrem Lebensabend kehrt Vera auf die jugoslawische Lager Insel Goli-Otok zurück, wo sie in jungen Jahren inhaftiert worden war. Mit dabei sind ihre Tochter und ihre Enkelin. Eine einfühlsame, intensive Familiengeschichte über verdrängte Traumata und unzerstörbare Familienbande.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geht unter die Haut

    Die Familie findet sich zusammen, um Veras 90. Geburtstag zu feiern. Unter den zahlreichen Gratulanten sind ihre Tochter Nina und Enkelin Gili. Wenig später reisen die drei Frauen gemeinsam nach Kroatien auf die Insel Goli Otok, spüren der Vergangenheit, den Wurzeln der Familie nach. Vera war in jungen Jahren auf der Insel inhaftiert, verurteilt zu Zwangsarbeit, durchlitt sie Folter. Dieses Buch entstand auf Basis der Lebensgeschichte von Eva Panić-Nahir. Es beruht auf realen Ereignissen, die erschüttern. David Grossman, der mit ihr befreundet war, ist ihrem Wunsch nachgekommen und erzählt sie uns hier. Niemand existiert ohne Verknüpfungen, Vergangenheit beeinflusst unser Leben. Deshalb lohnt es sich, sie zu erkunden, sie zu bergen und zuzuhören. Es braucht vielleicht etwas Zeit, um in die Art des Erzählens reinzukommen, doch dann kann man sich diesem herausragenden Roman nur noch ergeben.
  • Zum Bewerterprofil von Nate Pischner

    Nate Pischner

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman über Liebe, Loyalität...

    Ein Roman über Liebe, Loyalität und Ideale. Und darüber, wie eine aus genau diesen Gründen geschlossene Entscheidung das Leben von 3 Frauen nahezu zerstören konnte. Und trotz allem mit so viel Stärke, Witz und Selsbtironie erzählt, wie nur Grossman das kann. Schrecklich schön!
  • Zum Bewerterprofil von Wiebke Renken

    Wiebke Renken

    Thalia Leuna/Günthersdorf – Einkaufszentrum Nova

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Krieg, die Liebe und ihre Folgen

    Eine Familiengeschichte mit eine schwerwiegenden Entscheidung, die auch die folgenden Generationen noch beeinflusst. Eigentlich soll es ein Film zum 90. Geburtstag der Großmutter Vera werden, aufgenommen von der Enkelin und Filmemacherin Gili. Die Familie reist von Israel nach Kroatien auf die damalige Gefangeneinsel Goli Otok, auf der es unter Tito auch Frauenlager gab. Die Tochter Nina kann nun, wo so vieles Verdrängtes auftaucht, dadurch vieles erfahren, verstehen und zusammen fügen. Grossmans Art zu schreiben, die Geschichte, die auf wahren Begebenheiten der Eva Panic-Nahir beruht und die grundehrlichen Dialoge machen diesen Roman für mich so besonders.
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Familienroman geht an die...

    Dieser Familienroman geht an die Substanz! Drei Generationen, die durch das brutale Umerziehungslager Goli-Otok in Jugoslawien gezeichnet und tief verwundet wurden. Als Leser verliebt man sich in die 90-jährige Vera, die ein traumatisches Familiengeheimnis wahrt. Unvergesslich!

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