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Die Elenden Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,5 cm

Gewicht

312 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001181797

Beschreibung

Rezension

"Eine geradezu energische und entschiedene Streitschrift gegen Bedrückung und Scham, Trauer und Peinlichkeit. ... Das Erzählerische und das Reflektierte halten sich die Waage, Vor allem versteht es die Autorin, die Ebenen geschickt ineinander zu verweben.“ Franz Schandl, Die Presse, 21.11.20
"Eine Journalistin schreibt über Arbeitslosigkeit und Klassenfragen, weil ihr der ganze Zeichenpolitik-Quatsch nicht mehr reicht." Lars Weisbrod, Die Zeit, 19.11.20
"Ein Buch, das zum Umdenken einlädt." Thomas Böhm, radioeins, 25.10.20
"Anna Mayr vollbringt es, weder die Armut zu romantisieren, noch einen Blick von oben herab zu etablieren. Ein Text ohne Samthandschuhe, dafür mit kurzen, prägnanten Sätzen … Mit ihrem Buch zeigt Anna Mayr wie das funktionieren kann, das Schreiben im Kapitalismus." Leonie Ziem, Kreuzer, 14.10.20
"Mayr beschreibt anschaulich und gut lesbar, wie Arbeitslose in allen gesellschaftlichen Bereichen ausgegrenzt werden und welche körperlichen, ökonomischen und kulturellen Nachteile für sie daraus entstehen. … Ein aufrührendes und thesenstarkes Buch." Christopher Wimmer, Die Tageszeitung, 13.10.20
"Ein analytisches, ein politisches, aber auch ein sehr persönliches Buch aus der Perspektive derjenigen, die beide Welten kennt: die der Abgehängten und die der Arrivierten.“ Hilka Sinning, NDR Kultur, 24.08.20
"Hier schreibt eine Journalistin mit einem wundersamen Klassenstolz gegen den Hass auf 'die da unten' an … Anna Mayrs Furor ist wichtig inmitten eines politischen und medialen Palavers voll Gratismut, das Solidarität predigt und soziale Kälte lebt." Christian Baron, der Freitag, 20.08.20
"Mayr schafft es, die Kritik an unserem Verhältnis zu Arbeit und Arbeitslosigkeit mit der Perspektive einer Generation zu verknüpfen, die mit Hartz IV aufgewachsen ist. ... Seine Kraft entfaltet das Buch dort, wo Mayr unseren Blick auf und unser Reden über Arbeitslose seziert – und allen, die in ihrer eigenen Biographie eine Aufstiegsgeschichte lesen wollen, eine Absage erteilt. ... Ein wichtiges Buch. “ Timo Stukenberg, Deutschlandfunk Andruck, 17.08.20
„Anna Mayrs Buch ist aufrüttelnd. Es verändert unseren Blick. Und bestätigt: Menschenwürde ist unteilbar. Sie gilt für alle, auch für Arbeitslose.“ Hilka Sinning, Das Erste TTT, 26.07.20

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,5 cm

Gewicht

312 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001181797

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    aus Alfdorf

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufrüttelnd

    Intelligent geschrieben und sehr aufrüttelnd! Eine absolute Empfehlung! Die Autorin schildert wie sie aufgewachsen ist und dass Bildung nicht vor Arbeitslosigkeit schützt. Am Ende werden Handlungsempfehlungen angemerkt.

  • kvel

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht (Buchuntertitel).

    Inhalt, gemäß Buchrückseite: Anna Mayr war noch ein Kind und trotzdem schon arbeitslos. Sie ließ die Armut hinter sich, doch den meisten gelingt das nicht – und das ist so gewollt. Dieses Buch zeigt, warum. Es bietet eine neue Perspektive auf Arbeitslosigkeit in Deutschland und ist eine Aufforderung zu einem neuen Verständnis, einer neuen Großzügigkeit, einer neuen Sozialpolitik. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Warum das Schicksal der Arbeitslosen für alle wichtig ist - Warum wir den Armen nicht wirklich helfen - Wie Hartz IV gemacht wurde - Wie man es besser machen könnte Meine Meinung: Es ist der Autorin ein Anliegen den Armen eine Stimme zu geben. Und das System zu demaskieren, das sie unten hält. Fazit: Lesenswert!

  • Bewertung

    aus Rödermark

    5/5

    25.04.2021

    eBook (ePUB)

    Die Elenden von Anna Mayr

    Klasse Buch, endlich schildert mal jemand die Wahrheit zu Harz 4 und dass die Betroffenen nicht arbeitsfaul sind, sondern künstlich klein gehalten werden und dass das so auch gewollt ist und das falsche Harz 4 Bild in den Medien endlich widerlegt wird. Das Buch ist eine Stimme, für alle, die keine Lobby haben! Gezeigt wird das am Beispiel eines Kindes, das mit Harz 4 aufgewachsen ist und dabei schuldlos arbeitslos ist und nichts dafür kann! Über 20 % aller Kinder in Deutschland sind gewollt und unverschuldet in dieser Situation! Und nur den wenigsten ist ein Weg daraus geebnet. Und das ist vom Staat und der Gesellschaft auch so gewollt! Vielleicht denkt einmal jemand darüber nach, und ob man das nicht ändern sollte.

  • kvel

    5/5

    21.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum unsere Gesellschaft…

    Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht (Buchuntertitel). Inhalt, gemäß Buchrückseite: Anna Mayr war noch ein Kind und trotzdem schon arbeitslos. Sie ließ die Armut hinter sich, doch den meisten gelingt das nicht – und das ist so gewollt. Dieses Buch zeigt, warum. Es bietet eine neue Perspektive auf Arbeitslosigkeit in Deutschland und ist eine Aufforderung zu einem neuen Verständnis, einer neuen Großzügigkeit, einer neuen Sozialpolitik. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Warum das Schicksal der Arbeitslosen für alle wichtig ist - Warum wir den Armen nicht wirklich helfen - Wie Hartz IV gemacht wurde - Wie man es besser machen könnte Meine Meinung: Es ist der Autorin ein Anliegen den Armen eine Stimme zu geben. Und das System zu demaskieren, das sie unten hält. Fazit: Lesenswert!

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Unsere Meinungen

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    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wider der Vorurteile über "Arbeitslose"

    Kaum eine andere gesellschaftliche Gruppe ist mehr von Vorurteilen belastet, wie die der Arbeitslosen. Gelten diese doch als faule, arbeitsunwillige Schmarotzer, die sich in der sozialen Hängematte auf Kosten anderer ausruhen. So weit die Theorie. Die Praxis gestaltet sich jedoch grundsätzlich anders, wie uns Anna Mayrs beeindruckende Analyse beweist. In ihrem Buch ‘Die Elenden‘ räumt die Journalistin Anna Mayr mit den gängigen Stereotypen über Arbeitslose auf. Die von ihr aufgeführten und verifizierten Fakten wiederlegen all das, was sich so hartnäckig in den Köpfen der Allermeisten festgesetzt hat. Nach einer historischen Betrachtung der Arbeit, welche sich von den Ursprüngen des Kapitalismus bis zur Umgestaltung des Arbeitsmarktes unter Gerhard Schröder streckt, führt sie glaubhaft auf, dass es „Die Arbeitslosen“ gar nicht gibt und diese nicht als homogene Gruppe betrachtet werden können. Zudem zeigt sie schonungslos, wie unmenschlich Hartz IV ist und welche Schritte notwendig sind, um das System wirkungsvoll zu reformieren. Tiefgreifender Kritik inklusive. Anna Mayr gelingt mit ihrem Buch ‘Die Elenden‘ das große Kunststück, dass die Leser*innen nach der Lektüre einen vollkommen neuen Blick auf „Die Arbeitslosen“ haben. Vorurteilsfrei. Denn dadurch, dass die Autorin ihre Überlegungen mit eigenen Erfahrungen ergänzt und von ihrem Aufwachsen in einer armen Familie berichtet, können wir eine Beziehung zu den Betroffenen aufbauen. Und so Empathie empfinden. Ein unglaublich lesenswertes autobiografisches Sachbuch, was lange nachhallen wird und so ganz ander ist als Eribón, Louis und Co.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Autobiografische Recherche des Jetzt

    Ein scharfsinniges Buch einer jungen Journalistin, das Begriffe wie soziale Kompetenz, Verantwortlichkeit, gesellschaftliche Zugehörigkeit und Ausgrenzung infrage stelle. Mayr schreibt mit einem autobiografischen Hintergrund und hilft dem Leser ganz unangestrengt ein Verständnis zu entwickeln.
  • Zum Bewerterprofil von Marion Wittkop

    Marion Wittkop

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    4/5

    29.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Autorin räumt mit Vorurteilen...

    Die Autorin räumt mit Vorurteilen und Klischees über Arbeitslose auf. Sie entlarvt die Ungerechtigkeiten im Hartz IV-System (jetzt Bürgergeld genannt) und berichtet auch aus eigener Lebenserfahrung. Dies macht den Text sehr authentisch und gibt dem Leser zahlreiche Denkanstösse.

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