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Die Deutschlehrerin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

105729

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2014

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,6/2 cm

Gewicht

201 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001202270

Warnhinweis

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105729

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2014

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,6/2 cm

Gewicht

201 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001202270

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Sandra Piglet

    aus Leipzig

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Highlight

    ‍ Wer mochte Deutsch in der Schule? Erst Mathe jetzt Deutsch, was ist Bündnis zur Zeit bei meinen Büchern. Aber weil mir „Die Deutschlehrerin“ von Judith W. Taschner so gefallen hat, nehme ich euch mit ins Buch . Worum geht es im Buch? Ein unerwarteter Kontakt bringt Mathilda und Xaver wieder in Verbindung, deren gemeinsame Vergangenheit lange zurückliegt. Stück für Stück entfaltet sich ihre Geschichte, welche von Erinnerungen, unausgesprochenen Wahrheiten und Fragen geprägt ist. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit entsteht ein Bild, das mehr und mehr Risse bekommt und zeigt, dass nicht alles so ist, wie es zunächst scheint. ✨ Wie hat mir das Buch gefallen? Dieses Buch hat mich auf so vielen Ebenen komplett überrascht. Schon der Schreibstil und die Erzählweise sind besonders: Wir wechseln zwischen E-Mails , Dialogen und klassischen Prosatexten, gleichzeitig springen wir immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Anfangs wirkt das vielleicht etwas ungewohnt, aber es ist so durchdacht aufgebaut, dass ich schnell hinein gefunden habe und dann kaum noch aufhören konnte zu lesen. Ich war total gefesselt von der Dynamik zwischen den Protagonist*innen. Mit jeder neuen Information verschiebt sich das Bild, das man sich zuvor gemacht hat. Die Entwicklungen waren für mich nicht vorhersehbar, und zwischendurch wusste ich selbst nicht mehr, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen wird. Besonders stark fand ich, wie die Autorin mit uns als Leser*innen spielt. Immer wieder stellt sich die Frage: Was ist eigentlich real und was nicht? Denn auch den erzählenden Stimmen kann man nicht immer trauen . Trotz der wenigen Figuren gelingt es, ein dichtes Psychodrama aufzubauen, das sich immer weiter zuspitzt und mit neuen Twists überrascht. Zum Ende möchte ich nichts verraten, aber nur so viel: Es lohnt sich wirklich, dieses Buch selbst zu erleben. Für mich steht fest, dass es nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein wird. ✨ Fazit: Ein raffiniert erzählter, spannender Roman, der mit Wahrnehmung spielt und lange nachhallt.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Psychodrama um eine Beziehung

    Die Geschichte fängt harmlos an. Der Schriftsteller Xaver Sand nimmt an einem Kulturprojekt teil und soll die Schreibwerkstatt des Wirtschaftskundlichen Gymnasiums in Innsbruck betreuen. An diesem Gymnasium unterrichtet Mathilda Kaminski das Fach Deutsch. Die beiden kennen sich, sie haben sich im Alter von 22 Jahren kennen gelernt und waren 16 Jahre lang, von 1980 bis 1996 ein Paar. Alles Zufall? Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Xaver und Mathilda tauschen Mails aus und treffen sich. Judith W. Taschler rollt die Vergangenheit auf und dringt nach und nach tiefer in die Psyche der Protagonisten ein: "Der Schriftsteller braucht die Deutschlehrerin, um überhaupt leben zu können, im finanziellen Sinne, denn sie bezahlt den Großteil der Rechnungen, und die Deutschlehrerin braucht den Schriftsteller ebenfalls, um überhaupt leben zu können, im emotionalen Sinne, denn sie liebt ihn abgöttisch." (170) Aber das ist nur eine Facette dieser komplexen Geschichte. Warum hat Xaver sie ohne Ankündigung von heute auf morgen verlassen? Und dann heiratet er eine reiche Hotelierstochter mit der er ein Kind hat. Ein Kind hat sich Mathilda immer gewünscht. Die Autorin durchdringt die Familiengeschichte der Protagonisten um Antworten zu finden. Xaver und Mathilda lieben es, Geschichten zu erzählen. Diese entspringen der Fantasie und enthalten manchmal auch ein Körnchen Wahrheit. Das Buch besteht im wesentlichen aus kurzen Geschichten, die sich die beiden gegenseitig erzählen, um letztendlich Motive für das jeweilige Handeln zu ergründen. Der Autorin gelingt es, allmählich Spannung aufzubauen und sich der Wahrheit zu nähern. Xaver und Mathilda kreisen wie die Geier umeinander. Es geht um Schuld und Verrat und da gibt es noch ein dunkles Geheimnis um ein verschwundenes Kind. Der Autorin ist mit diesem Buch ein lesenswertes Psychodrama gelungen.

  • Lesebegeisterte

    5/5

    08.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    klare Empfehlung

    Als Mathildas von ihrer große Liebe Xaver verlassen wird, bricht eine Welt zusammen, sie erleidet einen Nervenzusammenbruch. Jahre später, führ sie ein geregeltes Leben und ist Deutschlehrerin. Sie trifft auf Xaver, der nun ein Autor ist. Xavers Sohn wurde damals entführt, gibt es einen Zusammenhang? Hat Mathilda damit zu tun, oder gar Xaver selbst? Nach dem Roman Sommer wie Winter mein zweites Buch von der österreichischen Autorin. Wieder hat sie es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Kapitel für Kapitel ist man sich nicht sicher, was jetzt wirklich passiert ist und wem man glauben kann. Ein packender Psychothriller den ich an einem Wochenende verschlungen habe.

  • SimoneF

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    virtuos konstruierte Mischung aus Beziehungsroman, Krimi und Psychothriller

    Die Deutschlehrerin Mathilda und der Schriftsteller Xaver waren 16 Jahre lang ein Paar, bis Xaver eines Tages einfach seine Sachen packt und verschwindet, während Mathilda in der Arbeit ist. Mathilda fällt in ein tiefes Loch und braucht lange, um darüber hinwegzukommen. Viele Jahre später kreuzen sich ihre Wege durch einen Schreibworkshop an Mathildas Schule, für den ihr Xaver als Gastautor zugeteilt wird. Mathildas und Xaver schreiben sich im Vorfeld des Workshops Emails, die im Wesentlichen die Grundlage des Buches bilden – quasi die moderne Form eines klassischen Briefromans. Stück für Stück nähern sich die beiden per Mail an die schwierigen, bisher unausgesprochenen Themen ihrer Vergangenheit heran, und es wird klar, dass beide Geheimnisse mit sich tragen. Wortgewandt belauern und umtänzeln sie sich und versuchen, sich wechselseitig aus der Deckung zu locken, ohne selbst zu viel preiszugeben. Fiktive Geschichten, die sie sich erzählen, und Realität werden zu einem kunstvollen Reigen aus Beziehungsdrama, Krimi und Psychothriller verwoben, der einem beim Lesen den Atem anhalten lässt. Mit jeder Mail bekommen die Charaktere mehr Kontur, und ich hatte Mathilda und Xaver beim Lesen lebendig vor Augen. Mathilda ist eine pragmatische, lebenstüchtige Frau, die in ihrem bürgerlichen Dasein als Lehrerin aufgeht und sich damals sehnlichst ein Kind von Xaver gewünscht hätte, während Xaver jegliche Verantwortung scheute und sich in der Rolle des freien, intellektuellen Künstlers gefiel, der sich in der Bewunderung seines Publikums sonnt. Auf eine bürgerliche Existenz blickt er mit Herablassung, auch wenn er sich von Mathilda während ihrer Beziehung finanziell aushalten ließ. Bereits 2014 habe ich „Die Deutschlehrerin“ erstmals gelesen und auch 10 Jahre später zieht mich Judith Taschlers literarisch virtuos konstruierter Roman wieder in seinen Bann. Für mich ist dies das beste Werk der Autorin und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen!

  • Jürg K.

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrücklich, fesselnd, spannend

    Die Geschichte lebt von der intensiven Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Mathildas Zusammenbruch nach Xavers plötzlichem Verschwinden und ihr mühsamer Weg zurück ins Leben bilden die emotionale Grundlage. Als Xaver Jahre später wieder auftaucht, wird die Vergangenheit nicht nur aufgearbeitet, sondern regelrecht seziert. Diese Geschichte ist ein psychologisch vielschichtiges Beziehungsdrama, das sich als Puzzle entfaltet. Es beginnt mit scheinbar harmlosen E-Mails zwischen einer Schule und einem Autor. Die Beteiligten, Mathilda und Xaver, verbindet eine tiefgreifende gemeinsame Vergangenheit dies wird schnell klar. Judith W. Taschler hat eine sehr raffinierte erzähl weise benutzt. Sie schreibt mit Rückblenden, Vorausblenden, Perspektivwechsel und Einschüben. Dadurch wird der Leser zum Detektiv, der aus verstreuten Teilen ein Gesamtbild formen muss. Das fand ich sehr spannend und interessant. Mathilda und Xaver sind keine eindimensionalen Figuren, deshalb sind die beiden so glaubwürdig und faszinierend. In der Geschichte steht im Zentrum die Frage nach der Wahrheit. Für mich ist dieser Roman ein anspruchsvolles Psychodrama. Die Geschichte entfaltet sich langsam und eröffnet damit immer neue Perspektiven. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein raffiniertes Puzzle mit überraschender Lösung!

    Ein Buch, das mich völlig überrascht und begeistert hat, denn es ist viel mehr als eine Liebesgeschichte oder die Geschichte einer Trennung. Es ist die Geschichte in der Geschichte, die man als Leser langsam aufdröselt. Es ist die Geschichte von Mathilda, einer Deutschlehrerin in mittleren Jahren und die ihrer große Liebe Xaver, der sie nach vielen Jahren verlassen hat. Es ist die Geschichte eines verschwundenen Kindes und vielleicht auch die Geschichte einer Rache...es ist auf jeden Fall ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!
  • Zum Bewerterprofil von K. Plesovskich

    K. Plesovskich

    Thalia Cuxhaven

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer sagt die Wahrheit? Wessen...

    Wer sagt die Wahrheit? Wessen Geschichte stimmt? Unglaublich spannend und raffiniert erzählt. Die Autorin hat einen die ganze Zeit in der Hand und nimmt einen mit zum wahren Kern der Geschichte. Schade, dass ich so lange gewartet habe, bis ich das Buch gelesen habe.
  • Zum Bewerterprofil von M. Dupré

    M. Dupré

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindringliches psychologisches...

    Eindringliches psychologisches Kammerspiel zwischen einem Schriftsteller und einer Deutschlehrerin, die beide ein dunkles Geheimnis haben. Kurzer Roman, aber perfekt auf den Punkt.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich spannend erzählt ist...

    Unglaublich spannend erzählt ist dieser Roman mit diesem eindringlichen Taschler-Blick. Ein Buch mit großer Sog-Wirkung! Unbedingt lesen!!!
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Herzklopfen und Raffinesse

    Wie ein Puzzle wird die Geschichte von Mathilda und Xaver ausgebreitet - unterschiedliche Perspektiven, Fragmente von der einen, dann von dem anderen, und zwischendurch erfahren wir als Leser von der großen Liebe Mathildas zu Xaver. Können wir mit Lügen ein gelungenes, freies und glückliches Leben leben oder lieben wir nur die Geschichte unseres Lebens? Wahrheit und Lüge - Verschweigen macht uns nicht zum Lügner? Judith Taschler ist ein Roman gelungen, der lange nachhallen wird...

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