Produktbild: Die Infantin trägt den Scheitel links
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Die Infantin trägt den Scheitel links Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/1,8 cm

Gewicht

201 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001324903

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/1,8 cm

Gewicht

201 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001324903

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Tolles Buch!

Bewertung am 11.07.2023

Bewertungsnummer: 1978309

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Familienleben auf dem Land aus Sicht der Jüngsten. Witzig, schräg, voll schwarzem Humor, wortgewandt, intelligent. Kindliche Phantasien, wo das Verständnis nicht reicht. Dialogwitz. Ein Bild jagt das nächste, nicht selten erfüllt einen Abscheu und Ekel und gleich darauf Mitgefühl oder Nachsicht. Manche Sätze muss man zweimal lesen um den Hintersinn zu erkennen, das fühlt sich dann an, als ob sich ein Knoten löst. Erinnerungen an die eigenen Kindheitsphantasien. Es fiel mir nicht schwer mich in das Kind hineinzuversetzen. Der zweite Teil ist trauriger, geradezu trostlos, die Familie zerfällt, das Kind wird zur Infantin. Das Lachen bleibt einem mitunter im Halse stecken. Die Geschichte hat mich fasziniert, obwohl es eigentlich eine Aneinanderreihung von Anekdoten ist, der Fluss entsteht durch den zeitlichen Rahmen und der Entwicklung vom Kind zur jungen Frau. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, es hat mich nicht mehr losgelassen. Empfehlenswert!

Tolles Buch!

Bewertung am 11.07.2023
Bewertungsnummer: 1978309
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Familienleben auf dem Land aus Sicht der Jüngsten. Witzig, schräg, voll schwarzem Humor, wortgewandt, intelligent. Kindliche Phantasien, wo das Verständnis nicht reicht. Dialogwitz. Ein Bild jagt das nächste, nicht selten erfüllt einen Abscheu und Ekel und gleich darauf Mitgefühl oder Nachsicht. Manche Sätze muss man zweimal lesen um den Hintersinn zu erkennen, das fühlt sich dann an, als ob sich ein Knoten löst. Erinnerungen an die eigenen Kindheitsphantasien. Es fiel mir nicht schwer mich in das Kind hineinzuversetzen. Der zweite Teil ist trauriger, geradezu trostlos, die Familie zerfällt, das Kind wird zur Infantin. Das Lachen bleibt einem mitunter im Halse stecken. Die Geschichte hat mich fasziniert, obwohl es eigentlich eine Aneinanderreihung von Anekdoten ist, der Fluss entsteht durch den zeitlichen Rahmen und der Entwicklung vom Kind zur jungen Frau. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, es hat mich nicht mehr losgelassen. Empfehlenswert!

DIeser Roman hat mich von der...

Bewertung am 15.08.2022

Bewertungsnummer: 1767444

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DIeser Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen tiefbäuerlichen Abgrund gezogen. Wer auf einem Dorf aufgewachsen ist, kennt diese Ausgeliefertheit gegenüber der eigenen Sippe, Helena Adler beschreibt sie mit klarer, derber Sprache als groteskes Sittengemälde.

DIeser Roman hat mich von der...

Bewertung am 15.08.2022
Bewertungsnummer: 1767444
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DIeser Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen tiefbäuerlichen Abgrund gezogen. Wer auf einem Dorf aufgewachsen ist, kennt diese Ausgeliefertheit gegenüber der eigenen Sippe, Helena Adler beschreibt sie mit klarer, derber Sprache als groteskes Sittengemälde.

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Die Infantin trägt den Scheitel links

von Helena Adler

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J. Düwel

Thalia Kassel

Zum Portrait

5/5

Ein Buch welches vor künstlerischer...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch welches vor künstlerischer und blidgewaltiger Sprache strotzt! Hart, schonungslos und mit einer Prise schwarzem Humor nimmt uns die Autorin auf die Reise ihres Heranwachsens mit. Grandios!
  • J. Düwel
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Buch welches vor künstlerischer...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch welches vor künstlerischer und blidgewaltiger Sprache strotzt! Hart, schonungslos und mit einer Prise schwarzem Humor nimmt uns die Autorin auf die Reise ihres Heranwachsens mit. Grandios!

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Ingbert Edenhofer

Thalia Mayersche Bottrop

Zum Portrait

5/5

Bildreich und kunstvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich lese nicht jedes Buch, das für den Deutschen Buchpreis nominiert ist. Normalerweise erfüllt ein Buch eines dieser Kriterien: - Es gewinnt. - Es landet auf der Shortlist. - Es interessiert mich thematisch (z.B. "Kintsugi"). - Ich habe sowieso das Leseexemplar da (z.B. "Der Sommer meiner Mutter"). - Ich habe es zufällig schon vorher gelesen (z.B. "Der letzte Satz"). - Ich finde den Buchtitel super (z.B. "Mobbing Dick"). "Die Infantin trägt den Scheitel links" fällt in die letzte Kategorie. Und der Roman hält, was der Titel verspricht: Helena Adler explodiert ihre Assoziationen auf die Seiten und denkt so quer, dass sie sich unverwechselbar schreibt. Dabei ist gar nicht mal sonderlich interessant, worüber sie schreibt. Ihr Stil ist so eigen, dass der allein genügt, um ein empfehlenswertes Buch zu kreieren. Es ist eher ein auf-sich-wirken-Lassen als ein in-die-Geschichte-Fallen (mit Ausnahme der zerreißenden letzten Seiten), und das muss man mögen - aber wer Salman Rushdie oder George Saunders mag, wird hier definitiv etwas für sich finden.
  • Ingbert Edenhofer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bildreich und kunstvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich lese nicht jedes Buch, das für den Deutschen Buchpreis nominiert ist. Normalerweise erfüllt ein Buch eines dieser Kriterien: - Es gewinnt. - Es landet auf der Shortlist. - Es interessiert mich thematisch (z.B. "Kintsugi"). - Ich habe sowieso das Leseexemplar da (z.B. "Der Sommer meiner Mutter"). - Ich habe es zufällig schon vorher gelesen (z.B. "Der letzte Satz"). - Ich finde den Buchtitel super (z.B. "Mobbing Dick"). "Die Infantin trägt den Scheitel links" fällt in die letzte Kategorie. Und der Roman hält, was der Titel verspricht: Helena Adler explodiert ihre Assoziationen auf die Seiten und denkt so quer, dass sie sich unverwechselbar schreibt. Dabei ist gar nicht mal sonderlich interessant, worüber sie schreibt. Ihr Stil ist so eigen, dass der allein genügt, um ein empfehlenswertes Buch zu kreieren. Es ist eher ein auf-sich-wirken-Lassen als ein in-die-Geschichte-Fallen (mit Ausnahme der zerreißenden letzten Seiten), und das muss man mögen - aber wer Salman Rushdie oder George Saunders mag, wird hier definitiv etwas für sich finden.

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