Produktbild: Die Infantin trägt den Scheitel links

Die Infantin trägt den Scheitel links Roman

10

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/1,8 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77129-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/1,8 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77129-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    11.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Tolles Buch!

    Familienleben auf dem Land aus Sicht der Jüngsten. Witzig, schräg, voll schwarzem Humor, wortgewandt, intelligent. Kindliche Phantasien, wo das Verständnis nicht reicht. Dialogwitz. Ein Bild jagt das nächste, nicht selten erfüllt einen Abscheu und Ekel und gleich darauf Mitgefühl oder Nachsicht. Manche Sätze muss man zweimal lesen um den Hintersinn zu erkennen, das fühlt sich dann an, als ob sich ein Knoten löst. Erinnerungen an die eigenen Kindheitsphantasien. Es fiel mir nicht schwer mich in das Kind hineinzuversetzen. Der zweite Teil ist trauriger, geradezu trostlos, die Familie zerfällt, das Kind wird zur Infantin. Das Lachen bleibt einem mitunter im Halse stecken. Die Geschichte hat mich fasziniert, obwohl es eigentlich eine Aneinanderreihung von Anekdoten ist, der Fluss entsteht durch den zeitlichen Rahmen und der Entwicklung vom Kind zur jungen Frau. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, es hat mich nicht mehr losgelassen. Empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DIeser Roman hat mich von der...

    DIeser Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen tiefbäuerlichen Abgrund gezogen. Wer auf einem Dorf aufgewachsen ist, kennt diese Ausgeliefertheit gegenüber der eigenen Sippe, Helena Adler beschreibt sie mit klarer, derber Sprache als groteskes Sittengemälde.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Infantin trägt den Scheitel links. Was für ein Titel! Und auch der Inhalt hat es in sich ... ein grandios-finsterer, den Leser in schwarze Untiefen stürzender Höllenritt von Heimatroman fernab aller Bergromantik. Wer bei Heimatroman jetzt an Seethaler denkt, lässt von der Infantin lieber die Finger ... davon ist das Buch meilenweit entfernt. Ein schonungsloses, wütendes und witziges Buch über die Zumutungen des Erwachsenwerdens in frömmelnd-bigotten Milieus. Eine Entdeckung! Lesen.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    06.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Sprachgewalt und ein Sprachwitz,...

    Eine Sprachgewalt und ein Sprachwitz, die ihresgleichen suchen. Dabei zutiefst österreichisch, auch auf eine erschreckende Art und Weise. Erschließt sich nicht immer leicht, ist aber umso bewegender, wenn man sich richtig auf den Text einlässt. Ein hartes aber starkes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    23.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios, famos und schamlos....

    Grandios, famos und schamlos. Ein rasanter Roman der schon ab dem ersten Satz den Leser mit seiner Bildgewalt mitreist (den ein oder andren eventuell auch erschlägt - aber nur kurz) und voller Sprachwitz ist. Wer sich mitreißen lässt, wird es nicht bereuen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

7

4

2

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Düwel

    J. Düwel

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    26.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch welches vor künstlerischer...

    Ein Buch welches vor künstlerischer und blidgewaltiger Sprache strotzt! Hart, schonungslos und mit einer Prise schwarzem Humor nimmt uns die Autorin auf die Reise ihres Heranwachsens mit. Grandios!
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bildreich und kunstvoll

    Ich lese nicht jedes Buch, das für den Deutschen Buchpreis nominiert ist. Normalerweise erfüllt ein Buch eines dieser Kriterien: - Es gewinnt. - Es landet auf der Shortlist. - Es interessiert mich thematisch (z.B. "Kintsugi"). - Ich habe sowieso das Leseexemplar da (z.B. "Der Sommer meiner Mutter"). - Ich habe es zufällig schon vorher gelesen (z.B. "Der letzte Satz"). - Ich finde den Buchtitel super (z.B. "Mobbing Dick"). "Die Infantin trägt den Scheitel links" fällt in die letzte Kategorie. Und der Roman hält, was der Titel verspricht: Helena Adler explodiert ihre Assoziationen auf die Seiten und denkt so quer, dass sie sich unverwechselbar schreibt. Dabei ist gar nicht mal sonderlich interessant, worüber sie schreibt. Ihr Stil ist so eigen, dass der allein genügt, um ein empfehlenswertes Buch zu kreieren. Es ist eher ein auf-sich-wirken-Lassen als ein in-die-Geschichte-Fallen (mit Ausnahme der zerreißenden letzten Seiten), und das muss man mögen - aber wer Salman Rushdie oder George Saunders mag, wird hier definitiv etwas für sich finden.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    22.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein Paukenschlag! Ein steter Kampf um Liebe, Anerkennung und Daseinsberechtigung.

    Ein schmales Büchlein, bestehend aus 21 Kapiteln, jedes trägt den Titel eines Kunstwerks. Auch der Schreibstil der österreichischen Autorin ist sehr künstlerisch. Morbide, grotesk, direkt und ungeschönt. Mir hat dieser außergewöhnliche Sound gefallen. Sicherlich für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig. Hier wird die Geschichte eines heranwachsenden Mädchens aus einer Bauernfamilie erzählt. Als schwächstes und jüngstes Glied der Familie muß sie sich stets behaupten und tut dies auch...auf ihre Weise. Ihre älteren Schwestern - eineiige Zwillinge - sind für sie nur Pest und Cholera. Ihr Vater, Typ Räuber Hotzenplotz, vergöttert seine Töchter, doch leider auch den Alkohol. Ihre Mutter ertrinkt in Depression und religiösem Wahn. Das Erbe der Urgroßeltern muß weiter betrieben werden, komme, was da wolle. Ein steter Kampf um Liebe, Anerkennung und Daseinsberechtigung. Die Sprache ist das, was den Roman so bemerkenswert und lesenswert macht. Die Worte flogen mir nur so um die Ohren, wie heftige Pinselstriche auf einer Leinwand, die ein wildes, leuchtendes Bild erschaffen. Schon etwas ganz besonderes, von dem ich noch lange zehren werde und es ein Stück weit verdauen muß.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    17.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine alpine Bauernhofkindheit!...

    Eine alpine Bauernhofkindheit! Was den Roman so beeindruckend macht, ist seine Sprachgewalt und sein Sprachwitz. Ich hätte mir noch ein Register/ Fusnoten für die vielen Wörter aus der voralpinen Gegend gewünscht, die mich manchmal rätseln liessen als Berlinerin.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    30.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    'Kapriolenkind'

    Auf einem Bauernhof, irgendwo im Voralpenland, wächst ein kleines Mädchen heran. Zur Familie des Mädchens gehören Zwillingsschwestern, Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. Auch noch wichtig für das Geschehen: Jäger, Pfarrer, Bürgermeister, Lehrer und sonstiges, vierbeiniges Personal. Auf wenig Raum erzählt Autorin Helena Adler temporeich eine absurde und herrlich schräge, teilweise derbe Geschichte. Sie hat großen Spaß am Fabulieren, zündet vor unseren Augen ein Sprachfeuerwerk - die Prosa fliegt uns förmlich um die Ohren. Etwas Vergleichbares habe ich wirklich lange nicht gelesen. Das Werk ist nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020. (Longlist)

Unsere Meinungen

Bewertungen (7)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Infantin trägt den Scheitel links