Produktbild: Die Infantin trägt den Scheitel links

Die Infantin trägt den Scheitel links Roman

10

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

32052

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

622 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783990271773

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

32052

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

622 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783990271773

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    11.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Tolles Buch!

    Familienleben auf dem Land aus Sicht der Jüngsten. Witzig, schräg, voll schwarzem Humor, wortgewandt, intelligent. Kindliche Phantasien, wo das Verständnis nicht reicht. Dialogwitz. Ein Bild jagt das nächste, nicht selten erfüllt einen Abscheu und Ekel und gleich darauf Mitgefühl oder Nachsicht. Manche Sätze muss man zweimal lesen um den Hintersinn zu erkennen, das fühlt sich dann an, als ob sich ein Knoten löst. Erinnerungen an die eigenen Kindheitsphantasien. Es fiel mir nicht schwer mich in das Kind hineinzuversetzen. Der zweite Teil ist trauriger, geradezu trostlos, die Familie zerfällt, das Kind wird zur Infantin. Das Lachen bleibt einem mitunter im Halse stecken. Die Geschichte hat mich fasziniert, obwohl es eigentlich eine Aneinanderreihung von Anekdoten ist, der Fluss entsteht durch den zeitlichen Rahmen und der Entwicklung vom Kind zur jungen Frau. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, es hat mich nicht mehr losgelassen. Empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Infantin trägt den Scheitel links. Was für ein Titel! Und auch der Inhalt hat es in sich ... ein grandios-finsterer, den Leser in schwarze Untiefen stürzender Höllenritt von Heimatroman fernab aller Bergromantik. Wer bei Heimatroman jetzt an Seethaler denkt, lässt von der Infantin lieber die Finger ... davon ist das Buch meilenweit entfernt. Ein schonungsloses, wütendes und witziges Buch über die Zumutungen des Erwachsenwerdens in frömmelnd-bigotten Milieus. Eine Entdeckung! Lesen.

  • Forti

    4/5

    31.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Kreative Sprachbilder

    Helena Adler hat eine ungewöhnliche Coming of Age-Geschichte geschrieben. Die Abgründe in der Vier-Generationen-Familie im ländlichen Österreich in den 1980‘er und 1990‘er Jahren tun sich nach und nach auf. Die namenlose Ich-Erzählerin gehört nicht richtig dazu - sowohl in der Familie als auch im Dorf eckt sie an. Nichtsdestotrotz (oder deswegen?) wächst sie dem Leser unwillkürlich ans Herz. Das Buch strotzt von einer kreativen, bildhaften Sprache - für mich das Highlight dieses Buches! Der österreichische Einschlag machte es noch interessanter. Insgesamt sprachlich oft anspruchsvoll. Fordernd, intelligent, lesenswert!

  • Kent William

    aus Linz

    3/5

    07.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein kunstvoller Anti-Heimatsroman

    Zwei eiskalte Schwestern, eine fromme Mutter, ein Vater, der zu tief ins Glas schauen kann und ein schicksalshafter Scheunenbrand - so beginnt die Geschichte der erzählenden Protagonistin. Inspiriert durch diverse Gemälde webt Helena Adler in episodischen Kapiteln eine ländliche Coming-of-Age Story, mit einem Schreibstil, der zwar durch Metaphern besticht, beizeiten jedoch Längen aufweist und sich stellenweise in seiner eigenen Komplexität verliert. Auch weist die Struktur der Kapitel eine - für meinen Geschmack - zu wenig stringente Handlung auf. Wer einen österreichischen Roman gespickt mit Kunstsymbolen und sozialen Kommentaren sucht, wird hier definitiv fündig!

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DIeser Roman hat mich von der...

    DIeser Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen tiefbäuerlichen Abgrund gezogen. Wer auf einem Dorf aufgewachsen ist, kennt diese Ausgeliefertheit gegenüber der eigenen Sippe, Helena Adler beschreibt sie mit klarer, derber Sprache als groteskes Sittengemälde.

Kundinnen und Kunden meinen

5

7

4

2

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Düwel

    J. Düwel

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    26.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch welches vor künstlerischer...

    Ein Buch welches vor künstlerischer und blidgewaltiger Sprache strotzt! Hart, schonungslos und mit einer Prise schwarzem Humor nimmt uns die Autorin auf die Reise ihres Heranwachsens mit. Grandios!
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bildreich und kunstvoll

    Ich lese nicht jedes Buch, das für den Deutschen Buchpreis nominiert ist. Normalerweise erfüllt ein Buch eines dieser Kriterien: - Es gewinnt. - Es landet auf der Shortlist. - Es interessiert mich thematisch (z.B. "Kintsugi"). - Ich habe sowieso das Leseexemplar da (z.B. "Der Sommer meiner Mutter"). - Ich habe es zufällig schon vorher gelesen (z.B. "Der letzte Satz"). - Ich finde den Buchtitel super (z.B. "Mobbing Dick"). "Die Infantin trägt den Scheitel links" fällt in die letzte Kategorie. Und der Roman hält, was der Titel verspricht: Helena Adler explodiert ihre Assoziationen auf die Seiten und denkt so quer, dass sie sich unverwechselbar schreibt. Dabei ist gar nicht mal sonderlich interessant, worüber sie schreibt. Ihr Stil ist so eigen, dass der allein genügt, um ein empfehlenswertes Buch zu kreieren. Es ist eher ein auf-sich-wirken-Lassen als ein in-die-Geschichte-Fallen (mit Ausnahme der zerreißenden letzten Seiten), und das muss man mögen - aber wer Salman Rushdie oder George Saunders mag, wird hier definitiv etwas für sich finden.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    22.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein Paukenschlag! Ein steter Kampf um Liebe, Anerkennung und Daseinsberechtigung.

    Ein schmales Büchlein, bestehend aus 21 Kapiteln, jedes trägt den Titel eines Kunstwerks. Auch der Schreibstil der österreichischen Autorin ist sehr künstlerisch. Morbide, grotesk, direkt und ungeschönt. Mir hat dieser außergewöhnliche Sound gefallen. Sicherlich für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig. Hier wird die Geschichte eines heranwachsenden Mädchens aus einer Bauernfamilie erzählt. Als schwächstes und jüngstes Glied der Familie muß sie sich stets behaupten und tut dies auch...auf ihre Weise. Ihre älteren Schwestern - eineiige Zwillinge - sind für sie nur Pest und Cholera. Ihr Vater, Typ Räuber Hotzenplotz, vergöttert seine Töchter, doch leider auch den Alkohol. Ihre Mutter ertrinkt in Depression und religiösem Wahn. Das Erbe der Urgroßeltern muß weiter betrieben werden, komme, was da wolle. Ein steter Kampf um Liebe, Anerkennung und Daseinsberechtigung. Die Sprache ist das, was den Roman so bemerkenswert und lesenswert macht. Die Worte flogen mir nur so um die Ohren, wie heftige Pinselstriche auf einer Leinwand, die ein wildes, leuchtendes Bild erschaffen. Schon etwas ganz besonderes, von dem ich noch lange zehren werde und es ein Stück weit verdauen muß.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    17.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine alpine Bauernhofkindheit!...

    Eine alpine Bauernhofkindheit! Was den Roman so beeindruckend macht, ist seine Sprachgewalt und sein Sprachwitz. Ich hätte mir noch ein Register/ Fusnoten für die vielen Wörter aus der voralpinen Gegend gewünscht, die mich manchmal rätseln liessen als Berlinerin.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    30.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    'Kapriolenkind'

    Auf einem Bauernhof, irgendwo im Voralpenland, wächst ein kleines Mädchen heran. Zur Familie des Mädchens gehören Zwillingsschwestern, Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. Auch noch wichtig für das Geschehen: Jäger, Pfarrer, Bürgermeister, Lehrer und sonstiges, vierbeiniges Personal. Auf wenig Raum erzählt Autorin Helena Adler temporeich eine absurde und herrlich schräge, teilweise derbe Geschichte. Sie hat großen Spaß am Fabulieren, zündet vor unseren Augen ein Sprachfeuerwerk - die Prosa fliegt uns förmlich um die Ohren. Etwas Vergleichbares habe ich wirklich lange nicht gelesen. Das Werk ist nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020. (Longlist)

Unsere Meinungen

Bewertungen (7)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Infantin trägt den Scheitel links