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Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Das Buch ist genial,von erste bis letzte Seite, humorvoll beschreibt der ich Erzähler über sein Leben und gibt zu was von Fehlern er immer gemacht zu haben und versucht zu das Beste draus zu machen. Sehr empfehlenswert.
Bewertung
5/5
04.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Suchen und finden
Der in die Jahre gekommene Star-Chirurg Jaap Holländer reist jedes Jahr nach Israel. Noch hat er die Hoffnung nicht aufgegeben, seine dort verschwundene Tochter zu finden. Um die Suche fortführen zu können, nimmt er den Auftrag eines arabischen Herrschers an. Jaap soll dessen Tochter operieren. Mit dem Gehalt bei einer erfolgreichen OP hätte Jaap für immer ausgesorgt und könnte die Suche intensivieren. Tragischerweise erkrankt er selbst an einem Gehirntumor und verliert die Kontrolle über seine Gedanken und Wahrnehmung. Wiederholt sieht er einen sprechenden Hund, der vorgibt zu wissen, wie die Tochter gefunden werdem kann. Realität und Trug vermischen sich in der immer stärker werdenden Sehnsucht nach der Tochter. Ein spannender Roman, der die Leser bis zum Schluss hoffen lässt.
Bewertung
5/5
07.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fesselnd und originell
10 Jahre ist es her, als die Tochter von Jaap Hollander in Israel verschwunden ist.
Jaap Hollander ist ein weltweit hoch anerkannter Gehirnchirurg. Er kann sich nicht damit abfinden, dass seine Tochter tot ist. Jedes Jahr fliegt er nach Israel und macht sich auf die Suche nach ihr.
Dieses mal soll er eine äußerst schwierige, vielleicht sogar unmögliche Gehirnoperation an einem jungen Mädchen durchführen, deren Vater über Macht, Mittel und Geld verfügt. Dass die Operation gelingt ist sehr fraglich.
Nach und nach gerät sein eigenes Leben aus den Fugen...
Leon de Winter hatte mich mal wieder voll im Griff. Ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte. Die üblichen Themen, Verlust, Liebe und Hoffnung und das Leben, das uns immer wieder neu herausfordert eingebettet in eine originelle fesselnde Geschichte, die nachdenklich macht.
Giselas Lesehimmel
aus Landshut
5/5
05.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf der Suche nach Wahrheit - Eine Reise zwischen Medizin, Politik, Wüste und Selbstreflexion
Meine Meinung
Auf der Suche nach Wahrheit – Eine Reise zwischen Medizin, Politik, Wüste und Selbstreflexion
Stadt der Hunde zählt zu den Büchern, die einem überall begegnen. Das Cover mit dem Hund, der ein Sweatshirt trägt, und der Klappentext haben meine Neugierde geweckt. Die Thematik Gehirnchirurgie fasziniert mich, und so stand meine Entscheidung fest, das Buch zu lesen.
Aus der Sicht von dem jüdischen Gehirnchirurgen Jaap Hollander erleben wir eine spannende sowie emotionale Geschichte. Seine Ehrlichkeit und Hartnäckigkeit haben mir imponiert. Als Kapazität in der Neurochirurgie hat sich Jaap weltweit einen Namen gemacht.
Bereits im Ruhestand fährt er jedes Jahr nach Israel in die Wüste zu den Kratern, um seiner verschollenen Tochter nahe zu sein, die vor 10 Jahren dort bei einer Überschwemmung ums Leben gekommen ist. Sie wollte mit ihrem Freund die Krater und Höhlen erkunden, und mehr über den jüdischen Glauben erfahren, den ihr Vater nie praktiziert hatte. Jaap ist sich sicher, irgendwo lebt seine Tochter noch weiter.
Seine Frau konnte mit seiner Beharrlichkeit nicht umgehen, und verließ ihn. Jaap nahm das nicht tragisch, da er seine Frau nie wirklich geliebt und sie nur wegen ihrer Schwangerschaft geheiratet hatte. Mit der Treue nahm er es auch nie genau.
Bei einem seiner Aufenthalte in der Wüste begegnet er einem Hund, der ihn beobachtet. Er gibt ihm Wasser, obwohl er keine Hunde mag. Es stört ihn, dass es in Israel so viele Hundebesitzer gibt. Dennoch hat die Gesellschaft dieses einsamen Hundes etwas Tröstliches.
Obwohl er sich im Ruhestand befindet, erhält einen großen Auftrag: Er soll eine arabische Prinzessin operieren, die an einem inoperablen Gehirntumor leidet. Sie ist für das Wohl ihres Landes verantwortlich. Daher findet alles unter strengster Geheimhaltung statt. Wenn es einer schaffen kann, sie erfolgreich zu operieren, dann er. Falls nicht, wird es ihm das Leben kosten. Jaap ist sich sicher, dass diese OP nicht gelingen kann, aber das großzügige finanzielle Angebot will er nicht ausschlagen. Mit diesem Geld könnte er einen Geologen engagieren, der die Krater erforscht und eventuell etwas über den Verbleib seiner Tochter herausfindet.
Jaap ist ein Mann, der nicht so leicht aufgibt. Seine Zeit als Chirurg war sehr intensiv und ließ keinen Platz für ein Privatleben. Hat er seiner Tochter jemals gesagt, wie lieb er sie hat? Hat er sich jemals bei seiner Ex-Frau für sein mieses Verhalten entschuldigt?
Er operiert eine Prinzessin, deren Tumor als inoperabel gilt, und nimmt in Kauf, dass er dafür mit seinem Leben bezahlt. Er scheut weder Aufwand noch Kosten, um seine Tochter suchen zu lassen, obwohl sie wahrscheinlich schon lange nicht mehr lebt. Er mag auf manche Menschen egoistisch und unehrlich wirken. Ja, vielleicht ist er es sogar. Doch seine Selbstreflexion zeugt von einer Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Als er selbst wegen eines Hirntumors auf dem OP-Tisch landet, bekommt das Geschehen eine paranormale Dimension.
Fazit
Leon de Winter hat Politik, Liebe, Drama und Verlust zu einem harmonischen Ganzen verwoben. Das Setting spiegelt die Wüste Negev und Tel Aviv eindrucksvoll wider. Die dramatische Geschichte um die erkrankte Prinzessin verleiht der Geschichte etwas Märchenhaftes. Die Figuren konnten mich überzeugen. Der Schreibstil liest sich wie Butter und hat mich von Anfang an gefesselt.
Von mir eine klare Empfehlung. Danke, Leon de Winter.
Bewertung
5/5
04.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Brillant und aktuell
Leichtfüssig geschrieben nimmt uns Leon de Winter auf eine Reise in ein weltpolitisches Krisengebiet und politisches Pulverfass und offenbart menschliche Abgründe. Überraschend ist der versöhnlichen Ausgang der Erzählung, der einem orientalischem Märchen entlehnt zu sein scheint. Ein literarischer Tagtraum über einen menschlichen Albtraum. Atemberaubend und brillant.
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5/5
22.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Vielschichtig mit Sogwirkung!
„Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter.“
Als großer Fan habe ich mich riesig auf den neuen Roman von Leon de Winter gefreut und dann war es viel zu schnell vorbei „Stadt der Hunde“ ist ein fein komponierter, vielschichtiger Roman dessen Sogwirkung man sich als Leser*in nicht entziehen kann. Das reine Lesevergnügen währt nur kurz, aber Leon de Winter bietet uns wieder eine Fülle von Themen an die nachwirken. Absolute Leseempfehlung!
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5/5
11.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sein oder nicht sein. Wandlungen.
Jaap Holländer ist ein herausragender international anerkannter Gehirn Chirurg, der eigentlich in den Ruhestand gehen möchte.
Er fremdelt ein bisschen mit seiner jüdischen Herkunft, jedes Mal, wenn er Israel bereist, wird ihm klar, dass er wenig darüber weiß und vielleicht sogar auch nicht in die Tiefe gehen möchte.
Aber zu jedem Jubiläum, zum Verschwinden seiner Tochter Lea, reist er erneut zu den Kratern in der Wüste, als Lea dort zusammen mit ihrem Freund verschwand.
So fern er ihr zu Lebzeiten war, so nah erscheint ihm jetzt das Verhältnis zu ihr, gerne würde er etwas verändern können, merkt aber selbst, dass sein nüchternes Ich kaum Möglichkeiten dafür bietet.
Auch seine Ehe zerbrach daran, aber klar ist ihm, dass er dafür eben andere herausragende Fähigkeiten hat.
Veränderung bahnt sich an, als er einen brisanten Anruf, seitens der israelischen Botschaft erhält: Der saudische Prinz, ersucht seine Meinung zu dem dramatischen Zustand seiner ältesten Tochter, auf deren Schultern, die Hoffnung für Friede der arabischen Völker, liegt. In ihrem Gehirn gibt es eine angeborene Komplikation, kein Arzt möchte das Wagnis, zu operieren, auf sich nehmen!
Jaap weiß, dass der Eingriff, um den man ihn bittet, nicht gelingen kann, aber er bekommt eine Milliarde geboten und damit wäre es möglich, seine Tochter zu suchen, deren Tod er nicht wahrhaben will…
Es beginnt eine skurrile, gut erzählte Geschichte, die sofort in den Bann zieht.
Mit dabei sind wichtige Staatsmänner, selbstüberzeugte Menschen und ein Hund, der immer wieder auftaucht und sein Leben beeinflusst und in Frage stellt?
Leon de Winter ist ein herausragender Autor, der begnadet gut erzählen kann.
Auch wenn dieser Roman manches Mal in seiner Handlung etwas schräg ist, kann man es nicht zur Seite legen!
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5/5
02.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Literarischer Pageturner über persönlichen Verlust
Nach einer Pause von fast zehn Jahren hat der niederländische Autor Leon de Winter mit »Stadt der Hunde« endlich wieder einen neuen Roman vorgelegt – einen regelrechten literarischen Pageturner.
Im Zentrum der Geschichte steht der alternde Gehirnchirurg Jaap Hollander, der seinen Ruhestand nicht genießen kann, denn vor gut einer Dekade ist seine 18-jährige Tochter Lea spurlos im Ramon-Krater in der Negev-Wüste verschwunden. Mit ihrem möglichen Tod will sich Jaap nicht abfinden, und so kehrt er jedes Jahr nach Israel an den Ort von Leas Verschwinden zurück. Als eines Tages der israelische Premierminister überraschend an ihn herantritt und ihn um die Durchführung einer nahezu aussichtslosen Operation bittet, willigt Jaap ein – denn der riskante Eingriff eröffnet ihm eine Spur zu Lea …
Leon de Winter hat mit »Stadt der Hunde« einen hochspannenden Roman vorgelegt, in dem er Fragen nach Verlust und persönlicher Läuterung thematisiert. Zu Beginn der Geschichte ist Jaap alles andere als ein Sympathieträger – er verkörpert das Klischee des arroganten Halbgottes in Weiß, der einen hohen Verschleiß an Sexualpartnerinnen hat und sich überaus misogyn verhält. Über diese persönliche Ebene hinaus ist auch der Nahostkonflikt und die Frage nach Frieden in der Region ein zentrales Thema des Romans. So schwingen die Ereignisse des 7. Oktobers 2023 während der Lektüre implizit immer mit.
»Stadt der Hunde« ist ein vielschichtiger Roman, der durch seine komplexe Erzählweise und eine tiefgründige Charakterentwicklung beeindruckt.
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5/5
01.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Endlich!
Nach fast einem Jahrzehnt begeistert uns der niederländische Autor Leon de Winter wieder einmal mit einem literarischen Feuerwerk:
Eine seit langem vermisste junge Frau, eine äußerst riskante Gehirnoperation, ein eigentlich im Ruhestand befindlicher Mediziner, dessen Leben mehr und mehr aus den Fugen geraten ist und vieles andere mehr. Das sind die Zutaten dieses ungeheuer spannungsreichen Romans vor dem Hintergrund des nicht enden wollenden Nahost-Konfliktes.
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5/5
31.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ab der ersten Seite fesselnd!
Jaap Hollander ist ein Charakter, der mir nicht unähnlicher sein konnte. Und doch habe ich es geliebt, seine Reise durch Israel zu verfolgen und war fasziniert von dem Mann, der auf der Suche nach seiner Tochter immer feinfühliger wird für die Schönheit des Landes. Die Wendungen, die diese Geschichte nimmt, haben mich völlig überrascht. Leon de Winter hat eine verzaubernde Art zu schreiben und seine Liebe zu Tel Aviv ist auf jeder Seite spürbar. "Die Stadt der Hunde" ist mein bisheriges Frühjahrshighlight!
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