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Wir waren wie Brüder Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,8 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001629756

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,8 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001629756

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen der ersten großen Liebe,...

    Zwischen der ersten großen Liebe, der eigenen Selbstfindung, neuen und alten Freunden, Wut, Hass, Angst und den gesellschaftlichen Umbrüchen der Nachwendezeit erlebt der Protagnonist seine Jugend und berichtet fast schon subtil von den Baseballschlägerjahren der 90er. Überragend.

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Reinhild Liedhegener

    Reinhild Liedhegener

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach der Wende in brandenburgischer Provinz

    Dorfschlägereien,Scharmützel klingen selten nach Spaß. Doch nach der Wende in den weiten Brandenburgs, wo die Rechtsradikalität rasant wächst, bekommt auch das bislang harmlose miteinander Abhängen einen bedrohlichen Unterton. Für den pubertierenden Protagonisten heißt es sorgsam abwägen, wann und zu wem er was und wie sagt. Die alten Freundschaften bröckeln dahin. Das " wie Brüder" gilt nicht mehr. Daniel Schulz winkt mitnichten mit dem moralischen Zeigefinger. Die Rechtsradikalen entlarven sich ganz allein. Das liest sich spannend und unterhaltsam in einem.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Aufwachsen im Brandenburg der 90er

    Die 1990er-Jahre waren für alle Deutschen eine Zeitenwende. Ganz besonders jedoch für alle Ostdeutschen, schließlich hat das Altbekannte einfach aufgehört zu existieren. Gewissheiten gab es nicht mehr. Stattdessen war da sehr viel Neues, viel Ungewohntes, viel Angsteinflößendes. Vor allem die junge Generation litt unter all diesen Veränderungen, wie uns Daniel Schulz beeindruckender Debütroman zeigt. »Wir waren wie Brüder« ist die Geschichte eines Jungen, welcher in den 1990er-Jahren in der brandenburgischen Provinz aufwächst. Zu Wendezeiten noch ein Kind, wird er im Laufe der Jahre erwachsen und ist hin und her gerissen zwischen der ersten Liebe zu seiner georgisch-stämmigen Mitschülerin Mariam und seinen Freunden - welche sich in Neonazikreisen bewegen und in diese abdriften. Doch der namenlose Ich-Erzähler ist weder Fascho, noch Rassist. Er braucht die Sicherheit, die ihm seine rechten Freunde geben. Ohne diese wäre er Freiwild in dieser provinziellen Tristesse, diesen Alltagen aus Angst, Langeweile und stumpfer Gewalt. Mit »Wir waren wie Brüder« ist Daniel Schulz ein zutiefst ehrlicher und absolut authentischer Roman gelungen. Selten zuvor wurden die sogenannten “Baseballschlägerjahre” literarisch so stark und überzeugend beschrieben, wie in diesem herausragenden Debüt. »Wir waren wie Brüder« ist daher ein außergewöhnliches fiktives Portrait über die Ursprünge von Fremdenhass und Rechtsextremismus. Und über eine hin- und hergerissene Generation, die den allumfassenden Transformationsprozessen und der Perspektivlosigkeit der Nachwendezeit schutzlos ausgeliefert war. Einer Jugend zwischen den Welten, einer Jugend zwischen Ost und West.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jugendjahre - Wendejahre

    1989 - plötzlich war alles anders, nicht nur für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Nein auch Eltern und Lehrer mussten sich in eine neue ungewohnte Lebenswirklichkeit einfühlen. Das führte zu Verunsicherungen auf allen Seiten. Familie, Ideale, Freundschaft in einem Klima der allgegenwärtigen Gewalt, vermeintliche Männlichkeit und die erste Liebe beschreibt der Autor schnörkellos und authentisch. Ein wichtiges Buch das dabei helfen kann, die Gräben zwischen Ost und West zu zu schütten, oder wenigsten eine Planke darüber zu legen.
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Stille nach dem Knall.

    "Wir waren wie Brüder" ist eine lebendige Zeitreise hinein in die direkten Nachwendejahre, hin zu den Ängsten und Hoffnungen einer Generation im Zerfall ihrer Heimat. Mit sprachlicher Gewalt und politischer Nähe führt Daniel Schulz an Orte, die viele andere nur verlassen wollten. Auch wenn der letzte Funke im Buch fehlt, ist es ein starkes Werk über einen häufig zu Unrecht übersehenen Teil deutscher Geschichte.
  • Zum Bewerterprofil von A. Richter

    A. Richter

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Entweder der Westmensch hält...

    „Entweder der Westmensch hält den Ostmenschen für Dreck oder für Kunst […]“ Daniel Schulz hat nicht nur einen Coming of Age Roman erschaffen, sondern auch eine Symbiose aus fast vergessenem Schicksal, Zukunftswünschen und Erinnerungen, an eine schmerzhaft-schöne Zeit.

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