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Produktbild: Die vergessene Heimat
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Die vergessene Heimat Roman nach einer wahren Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,5 cm

Gewicht

383 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001712403

Beschreibung

Rezension

»›Die vergessene Heimat‹ ist berührend und bewegend, macht Mut und beeindruckt durch große Offenheit.« ("Ulli Wagner, SR3")
»Eine sehr persönliche Geschichte (…) sehr spannend.« ("Radio Salü")
»Packend!« ("Neue Woche")
»Deana Zinßmeister hat sich die Mühe gemacht, zu erfahren, zu verstehen und weiterzugeben. Von daher ist ihr Buch für mich der beste belletristische Beitrag zu 30 Jahre Deutsche Einheit.« ("Dagmar Möbius")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,5 cm

Gewicht

383 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001712403

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    24.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Autorin Deana Zinßmeister…

    Die Autorin Deana Zinßmeister hat mit ihrem Buch „Die vergessene Heimat“ einen biografischen Roman geschrieben, der an Herz und Nieren geht. Durch die Demenzerkrankung ihres Vaters, die sie zunächst vehement zu verleugnen sucht, kommen Dinge aus der Vergangenheit zu Tage, die die Familie stets verdrängt hat. Die drei Kinder wissen wenig bis nichts über die dramatische Flucht ihrer Familie aus der DDR und auf oft schmerzhafte Weise kommt nun langsam alles ans Licht. Die Krankheit des Vaters schreitet in Riesenschritten voran. Die Mutter ist heillos überfordert, die Kinder nahezu zerstritten über die Umstände und so droht die Familie über diesem Drama zu zerbrechen. Erst ein Kurs zum Thema Demenz, den die Kinder gemeinsam besuchen, lässt sie verstehen und langsam anfangen die Gegenwart aber auch die Vergangenheit aufzuarbeiten. Das Buch kommt sehr authentisch, wenn an manchen Stellen jedoch auch ein wenig holperig, daher. Während die Flucht aus der frisch eingezäunten DDR damals dramatisch war, steht doch die Gegenwartsgeschichte mit einer Macht im Raum, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Man wird sich beim Lesen wieder schmerzhaft bewusst, dass niemand davor gefeit ist und es weder eine Prävention noch eine Heilung gibt. Bedingt durch ein wenig Luft nach oben, vergebe ich hier gerne vier von fünf Sternen und finde es sehr mutig von der Autorin, ihre eigene Familiengeschichte vor uns offen zu legen. Von mir eine Empfehlung an alle, die das Thema Flucht aber vor allem auch die Thematik Demenz interessiert. Was diese nicht nur mit dem Betroffenen, sondern auch mit dem Umfeld anstellt, ist wirklich erschütternd.

  • KimVi

    aus Niedersachsen

    5/5

    15.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dass ihre Eltern aus der…

    Dass ihre Eltern aus der damaligen DDR geflüchtet sind, weiß Autorin Britta Hofmeister. Doch genaue Details kennt sie nicht, denn darüber wurde auch innerhalb der Familie nie gesprochen. Das ändert sich allerdings, als ihr Vater Ernst an Demenz erkrankt. Plötzlich taucht er tief in die Vergangenheit ein und erzählt von der dramatischen Flucht. Die Krankheit des Vater, die rasant fortschreitet, stellt die Familie vor eine immense Herausforderung.... "Die vergessene Heimat" beruht auf einer wahren Geschichte. Autorin Deana Zinßmeister gibt in diesem Buch intensive Einblicke in ihre Familiengeschichte. Die Handlung wird in zwei Zeitebenen geschildert. Der aktuelle Strang beginnt im Dezember 2013, als der Vater plötzlich erkrankt und wird in der Ich-Form, aus der Sicht von Britta, geschildert. Außerdem gibt es Rückblicke in das Jahr 1961. Brittas Eltern leben zu diesem Zeitpunkt in Ost-Berlin. Als die Mauer gebaut wird, ist ihnen klar, dass sie die DDR verlassen müssen und beginnen Pläne zu schmieden.  Beide Handlungsstränge fesseln sofort. Man beobachtet gespannt, wie die Eltern die Flucht planen. Dabei ist die Bedrohung, entdeckt zu werden, allgegenwärtig. Deshalb fiebert man mit ihnen mit. Doch auch die Ereignisse in der Gegenwart werden so einfühlsam beschrieben, dass man die Auswirkungen, die die Krankheit des Vaters auf die gesamte Familie hat, glaubhaft nachvollziehen kann. Man kann den Zwiespalt, wie man reagieren soll und welche Entscheidungen getroffen werden müssen, hautnah miterleben und hofft, dass die Familie nicht daran zerbricht.  Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Handlungsorte und Protagonisten werden in beiden Handlungssträngen so authentisch beschrieben, dass man in die Geschichte eintauchen kann und alles mühelos vor Augen hat. Die Geschichte geht zu Herzen. Gerade deshalb, weil man weiß, dass sie sich tatsächlich so zugetragen hat. Einmal angefangen, kann man das Buch deshalb kaum aus der Hand legen. Eine persönliche, sehr intensiv erzählte Geschichte, die äußerst lesenswert ist. 

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    04.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.“ (Theodor Fontane)

    Für die schleichende geistige Verwirrung ihres 79-jährigen Vaters Ernst findet die Kochbuchautorin Britta Hofmeister eine ganze Weile genügend Ausreden. Doch sein Zustand verschlechtert sich immer mehr, was auf eine Demenz schließen lässt und der Familie einen Schreck versetzt. Britta wusste schon immer, dass ihre Eltern aus der DDR stammten, doch bisher wurde nie darüber geredet. Umso erstaunter ist sie, als Ernst immer wieder in die Vergangenheit abtaucht und dabei unbewusst mit immer mehr Details seiner Flucht mit Mutter Leni aus Ostberlin in den Westen im Sommer 1961 herausrückt... Deana Zinßmeister hat mit „Die vergessene Heimat“ einen sehr spannenden Roman vorgelegt, in dem sie ihre ganz persönliche Familiengeschichte verarbeitet hat und dem Leser damit gleichzeitig ein besonderes Zeitzeugnis präsentiert. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Schreibstil lässt den Leser zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her wandern, wo er zum einen Britta und ihre Familienangehörigen kennenlernt und die fortschreitende Demenz des Vaters mitbeobachtet, zum anderen Ernst und Leni im Jahr 1961 bei der Planung und Flucht begleitet. Während Zinßmeister langsam einen Teil ihrer Familiengeschichte aufrollt, hat man als Leser das Gefühl, hautnah mit dabei zu sein. Gleich einem Kinofilm erlebt man die Aufrichtung des Stacheldrahts unmittelbar vor der Haustür als Vorbote für die später folgende Mauer ebenso mit wie die im Geheimen geschmiedeten Fluchtpläne und wird dabei durch eine Achterbahn der Gefühle gejagt, so plastisch und spannend beschreibt die Autorin die Vorgänge. Schon als Grenzgänger erfährt Ernst am Beispiel eines Kollegen, wie schnell es sich rächt, offen seine Meinung zu sagen. Das wachsende Misstrauen gegenüber allem und jeden aufgrund der Tyrannei durch das Regime und der Stasi wird beklemmend dargestellt und lässt den Wunsch nach Freiheit immer mehr wachsen, schürt aber auch gleichzeitig die Angst vor Entdeckung. Dass die Geflüchteten noch Jahre später nach der gelungenen Flucht Furcht vor der Verfolgung der Stasi hatten, ist verständlich. Neben der Vergangenheitsgeschichte stellt die Autorin empathisch, aber ungeschönt, die Demenzerkrankung ihres Vaters im Gegenwartsteil heraus und lässt den Leser mit der Familie gemeinsam unter den gravierenden Auswirkungen leiden. Die Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt, bestechen durch glaubwürdige menschliche Ecken und Kanten und wirken auf den Leser sehr authentisch und wirklichkeitsgetreu. Gespannt mischt er sich unter sie, um sie bei ihrem Lebensweg ein Stück zu begleiten und mit ihnen zu fiebern. Britta ist eine gestresste Kochbuchautorin, die ihrer Mutter hilfsbereit unter die Arme greift. Lange verdrängt sie die Anzeichen bei ihrem Vater, doch kann sie es irgendwann nicht mehr ignorieren. Sie muss sich nicht nur mit der Krankheit ihres Vaters auseinandersetzen, sondern wird in dieser Zeit auch mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. Ernst ist in jungen Jahren ein Macher mit dem Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit. Krank im Alter ist er unwirsch, manchmal sogar regelrecht aggressiv, dann wieder teilnahmslos und in Gedanken versunken. Leni hängt sehr an ihrer Familie und will diese nicht verlassen, aber ein Leben ohne ihre große Liebe Ernst kann sie sich auch nicht vorstellen. Als gealterte Frau wirkt Leni ängstlich und gleichzeitig fordernd gegenüber ihren Kindern. Brittas Geschwister spielen ebenfalls untergeordnete Rollen sowie einige andere Protagonisten. „Die vergessene Heimat“ ist eine berührende, spannende und sehr offen dargebotene Familiengeschichte, die nicht nur die letzten Tage vor dem Mauerbau der DDR und die Flucht sehr plastisch beschreibt, sondern auch die Gegenwart mit den Folgen einer Demenzerkrankung ungeschönt offenbart. Der aussagekräftige Titel ist praktisch Programm. Ein besonderer Dank gilt hierbei der Autorin für ihre Offenheit! Absolute Leseempfehlung für eine einfühlsame und doch realistische Darstellung der jeweiligen Ereignisse!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    10.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Der ist in tiefster Seele…

    „Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.“ (Theodor Fontane) Für die schleichende geistige Verwirrung ihres 79-jährigen Vaters Ernst findet die Kochbuchautorin Britta Hofmeister eine ganze Weile genügend Ausreden. Doch sein Zustand verschlechtert sich immer mehr, was auf eine Demenz schließen lässt und der Familie einen Schreck versetzt. Britta wusste schon immer, dass ihre Eltern aus der DDR stammten, doch bisher wurde nie darüber geredet. Umso erstaunter ist sie, als Ernst immer wieder in die Vergangenheit abtaucht und dabei unbewusst mit immer mehr Details seiner Flucht mit Mutter Leni aus Ostberlin in den Westen im Sommer 1961 herausrückt... Deana Zinßmeister hat mit „Die vergessene Heimat“ einen sehr spannenden Roman vorgelegt, in dem sie ihre ganz persönliche Familiengeschichte verarbeitet hat und dem Leser damit gleichzeitig ein besonderes Zeitzeugnis präsentiert. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Schreibstil lässt den Leser zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her wandern, wo er zum einen Britta und ihre Familienangehörigen kennenlernt und die fortschreitende Demenz des Vaters mitbeobachtet, zum anderen Ernst und Leni im Jahr 1961 bei der Planung und Flucht begleitet. Während Zinßmeister langsam einen Teil ihrer Familiengeschichte aufrollt, hat man als Leser das Gefühl, hautnah mit dabei zu sein. Gleich einem Kinofilm erlebt man die Aufrichtung des Stacheldrahts unmittelbar vor der Haustür als Vorbote für die später folgende Mauer ebenso mit wie die im Geheimen geschmiedeten Fluchtpläne und wird dabei durch eine Achterbahn der Gefühle gejagt, so plastisch und spannend beschreibt die Autorin die Vorgänge. Schon als Grenzgänger erfährt Ernst am Beispiel eines Kollegen, wie schnell es sich rächt, offen seine Meinung zu sagen. Das wachsende Misstrauen gegenüber allem und jeden aufgrund der Tyrannei durch das Regime und der Stasi wird beklemmend dargestellt und lässt den Wunsch nach Freiheit immer mehr wachsen, schürt aber auch gleichzeitig die Angst vor Entdeckung. Dass die Geflüchteten noch Jahre später nach der gelungenen Flucht Furcht vor der Verfolgung der Stasi hatten, ist verständlich. Neben der Vergangenheitsgeschichte stellt die Autorin empathisch, aber ungeschönt, die Demenzerkrankung ihres Vaters im Gegenwartsteil heraus und lässt den Leser mit der Familie gemeinsam unter den gravierenden Auswirkungen leiden. Die Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt, bestechen durch glaubwürdige menschliche Ecken und Kanten und wirken auf den Leser sehr authentisch und wirklichkeitsgetreu. Gespannt mischt er sich unter sie, um sie bei ihrem Lebensweg ein Stück zu begleiten und mit ihnen zu fiebern. Britta ist eine gestresste Kochbuchautorin, die ihrer Mutter hilfsbereit unter die Arme greift. Lange verdrängt sie die Anzeichen bei ihrem Vater, doch kann sie es irgendwann nicht mehr ignorieren. Sie muss sich nicht nur mit der Krankheit ihres Vaters auseinandersetzen, sondern wird in dieser Zeit auch mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. Ernst ist in jungen Jahren ein Macher mit dem Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit. Krank im Alter ist er unwirsch, manchmal sogar regelrecht aggressiv, dann wieder teilnahmslos und in Gedanken versunken. Leni hängt sehr an ihrer Familie und will diese nicht verlassen, aber ein Leben ohne ihre große Liebe Ernst kann sie sich auch nicht vorstellen. Als gealterte Frau wirkt Leni ängstlich und gleichzeitig fordernd gegenüber ihren Kindern. „Die vergessene Heimat“ ist eine berührende, spannende und sehr offen dargebotene Familiengeschichte, die nicht nur die letzten Tage vor dem Mauerbau der DDR und die Flucht sehr plastisch beschreibt, sondern auch die Gegenwart mit den Folgen einer Demenzerkrankung ungeschönt offenbart. Der aussagekräftige Titel ist praktisch Programm. Ein besonderer Dank gilt hierbei der Autorin für ihre Offenheit! Absolute Leseempfehlung für eine einfühlsame und doch realistische Darstellung der jeweiligen Ereignisse!

  • Bewertung

    aus Bazenheid

    5/5

    23.02.2021

    eBook (ePUB)

    Die vergessene Heimat

    Sehr gut zu lesen, informativ, was damals passierte, konnte das Buch kaum weglegen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (27)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    ... was eine Familie stärken kann!

    Diese Geschichte beruht auf einer tatsächlichen Begebenheit. 1961 gelingt es einer Familie kurz vor dem Mauerbau aus der DDR zu fliehen. Saarland 2014 wird bei Ernst, einem dem die Flucht damals gelang, Demenz festgestellt. Hier wird auf dramatische Weise die zunehmende schwierige Situation von Querdenkern damals in der DDR geschildert. Aber auch gleichzeitig das Thema Demenz angesprochen. Wie schwierig ist der Umgang mit dieser Krankheit, das fast eine Familie daran zerbricht. Es ist ein sehr einfühlsamer Roman. Aber auch gleichzeitig eine spannende Geschichte, wenn es um die Flucht geht. Eine gut gelungene Kombination.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mir hat dieser Roman besonders...

    Mir hat dieser Roman besonders gut gefallen und tief bewegt, vor allem weil man weiß, dass sich alles wirklich genauso zugetragen hat. Die Autorin hat ihre eigene Familiengeschichte erzählt und das spürt man auch zwischen den Zeilen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

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