Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Seine Familie glaubt an die Überlegenheit der weißen Rasse, und damit scheint für den jungen Jessup alles entschieden. Doch nach der Rückkehr seines Stiefvaters aus dem Knast und einem tragischen Unfall muss er endlich selbst Antworten finden auf die Fragen: Was glauben, wem folgen, wen lieben?
Alexi Zentner hat einen Anschlag von Neonazis auf sein Elternhaus in Literatur verwandelt. Gegen Hass und Gewalt setzt er die Kraft des Erzählens. Gegen Hetze und Fanatismus die Fähigkeit, sich einzufühlen, in einen jungen Mann auf der anderen Seite … Eine Farbe zwischen Liebe und Hass ist ein augenöffnendes Familienporträt, ein packender Coming-of-Age-Roman, eine Geschichte über Loyalität, Zugehörigkeit und die Gefühle in den dunkelsten Ecken des heutigen Amerikas.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Ich fand das Buch wirklich sehr gut, weil es auf eine realistische und echte Art und Weise die zweite Seite der Medaille in Bezug auf das aktuelle Thema Rassismus, nämlich aus der Sicht der weißen Bevölkerung, thematisiert. Es regt zum Nachdenken an, woher der Hass eigentlich kommt und zeigt eine enorme Charakterentwicklung. Eine wirkliche Lese Empfehlung!
Einfach grandios!
Bewertung am 03.05.2020
Bewertungsnummer: 330788
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an beschäftigt und nicht mehr losgelassen. Jessup ist ein wohlerzogener, intelligenter und sympathischer Protagonist, dem die Fehler seines Stiefvaters und seines Bruders anhaften und dem dadurch jede Chance auf Anerkennung oder Erfolg genommen wird. Alexi Zentner stellt eine prekäre Situation dar, die mich so sehr zerrissen hat, da sie so ausweglos scheint. Die Vielschichtigkeit einzelner Charaktere hat mich besonders beeindruckt und die Perspektive umso mehr überrascht. Die Gefühle, Gedanken und Erkenntnisse, die diese Geschichte übermittelt, lassen sich kaum in Worte fassen, aber sie beißen sich fest und werden noch lange nachhallen.
Meinung aus der Buchhandlung
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
,,Die Leute reden. Nicht erst jetzt. Sein ganzes Leben schon."
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Seine Familie glaubt an die Überlegenheit der weißen Rasse, und damit scheint für den jungen Jessup alles entschieden. Doch nach der Rückkehr seines Stiefvaters aus dem Gefängnis und einem tragischen Unfall muss er endlich selbst Antworten finden auf die Fragen:
Was glauben, wem folgen, wen lieben?
Der Anfang ist etwas zäh, da es ausschließlich nur um Football geht, aber nach diesen Kapiteln nimmt die Geschichte an Fahrt auf.
Ein Buch, dass zeigt wie vielfältig Rassismus sein kann und welche Folgen daraus resultieren können.
Dem Leser wird die Möglichkeit gegeben dieses schwierige Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Es handelt sich um einen packenden Roman mit vielsichtigen Charakteren, die einen zum Nachdenken anregen.
Rassismus ist immer noch ein aktuelles Thema das in diesem Buch realistisch und vielsichtig aufbereitet wird.
Genau aus diesem Grund würde sich der Roman als Schullektüre eignen. Es bietet eine gute Auseinandersetzung und zeigt nicht nur eine Seite des Rassismus auf.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
"Eine Cola-Dose. Ein Reh. Aber es ist, und wird es bleiben, der tote Körper eines Menschen."
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Es ist der wohl größte Tag von Jessup: Zum ersten Mal seit 40 Jahren hat es das Football-Team seiner Highschool in die Playoffs geschafft. Seine Mannschaft gewinnt das Spiel, maßgeblich durch einen harten, aber regelkonformen Einsatz Jessups gegen einen Top-Spieler ihrer Gegner. Auf der später stattfindenden Party wird Jessup verbal von diesem Spieler attackiert, bedroht und leicht geschlagen und des Rassismus bezichtigt. Er wehrt sich nicht, aber als er die Fete verlässt, um sich mit seiner Freundin zu treffen, lauert ihm sein stark betrunkener Kontrahent auf, es kommt zu einem Gerangel, danach will Jessup fahren. Es herrscht Schneeglätte, er kommt mit seinem Truck ins rutschen, kollidiert mit dem anderen jungen Mann, der jetzt tot im Schnee liegt. Jessup schleppt ihn in Panik zu dessen Wagen, setzt ihn hinein, und lässt ihn ihn den naheliegenden Abgrund rollen...
Ambtioniertes Ziel von Zentners Roman ist es, den Rassismus, der zweifellos in den USA präsenter ist, denn je, anzuzprangern, und zu zeigen, dass es auch anders gehen könnte. Keine Frage, dass ginge sicherlich. Aber kaum mit solch einer hanebüchenen Story! Natürlich gibt es sicherlich auch Menschen wie Jessup unter dem sog. "White Trash", Menschen, die trotz all ihrer Lebensumstände wahre Christen sind, auch wenn ihre Kirche den schönen Namen "Heilige Kirche des weißen Amerika" trägt. Natürlich könnte es sein, dass ein 17-jähriger, der auf einer Party mehr als angemacht wird, sich nicht wehrt, sondern stattdessen auch noch die andere Wange hinhält. Der sich rührend um seine kleine Schwester kümmert, während sein liebender Stiefvater, der mit den traumhaften Tattoos ("88", "White Pride", "One white Nation" , nicht zu vergessen das ein oder andere Hakenkreuz etc etc) im Gefängnis sitzt. Weil er Jessups Bruder versucht hat beizustehen. Wobei? Bei dem missglückten Versuch, einen doppelten Totschlag zu vertuschen. Zu dem der Bruder nichts konnte, waren die Getöteten doch schwarz, und mochten seine Tattoos, die denen des Stiefvaters zum verwechseln ähnlich sind, unverständlicherweise nicht. Und pöbelten deshalb - man wird sich doch noch wehren dürfen?
So geht das die ganze Zeit - selbst als einige Mitglieder der o.g. "Kirche" Jessup bei der Vertuschung des Unfalls helfen wollen, und fast einen Rassenkrieg anzetteln, bleibt seine Familie einfach ein Hort der Menschlichkeit, der Güte und des Friedens. Bleibt das schlechte Gewissen, aber auch dafür findet sich eine Lösung....
Sie merken schon, dieses Buch hat mich wie lange keines genervt. Nazis mit Gewissen und gleichzeitiger Distanzlosigkeit zu allem rechten Gedankengut a la "Das wird man doch noch denken dürfen" und relativierendem Geschreibsel a la "Es gibt auch genügend schwarze Rassisten" sind unerträglich. Ich unterstelle mal, dass selbst ein Joseph Goebbels seine Kinder liebte, was ihn aber bekannterweise nicht zu einem besseren Menschen machte....
Herr Zentner hat es sicherlich gut gemeint - gut getan hat er es nicht!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.