Produktbild: Eine Farbe zwischen Liebe und Hass
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Eine Farbe zwischen Liebe und Hass Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/3,5 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Copperhead

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

2710001724802

Beschreibung

Rezension

»So erscheint Zentners Buch zum rechten Zeitpunkt, als Plädoyer für mehr Toleranz, was eben nicht Akzeptanz bedeutet.« ("der Freitag")
»Alexi Zentner hat einen einfühlsamen Familienroman geschrieben, eine Geschichte übers Erwachsenwerden, über Loyalität und Zugehörigkeit in einem Milieu geprägt von Fanatismus und Gewalt.« ("OÖNachrichten")
»Was der Fanatismus in Amerika bewirkt – in diesem Buch steht es.« ("The New York Times")
»Ein kolossaler Pageturner.« ("The Los Angeles Times")
»Das nuancierte Porträt eines jungen Mannes und seines Verlangens nach Verleugnung und Zugehörigkeit.« ("Publishers Weekly")
»Diese Seite Amerikas glaubhaft und mitfühlend darzustellen, dazu gehört einiges – ein meisterhaft erzählter Coming-of-Age-Roman!« ("The New York Journal of Books")
»Eine kluge, vorwärtstreibende Geschichte über Rassismus und die begrenzten Möglichkeiten des Einzelnen.« ("NPR")
»Dieser Roman blickt glaubhaft und unerschrocken auf die Gräben zwischen Schwarz und Weiß und ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis von Fanatismus, dessen Überwindung und Entwicklung von moralischem Bewusstsein.« ("FREIeBÜRGER")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/3,5 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Copperhead

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

2710001724802

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44|10119|Berlin|DE
info@suhrkamp.de

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Gänsehauterlebnis

Bewertung am 13.09.2020

Bewertungsnummer: 1376376

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich fand das Buch wirklich sehr gut, weil es auf eine realistische und echte Art und Weise die zweite Seite der Medaille in Bezug auf das aktuelle Thema Rassismus, nämlich aus der Sicht der weißen Bevölkerung, thematisiert. Es regt zum Nachdenken an, woher der Hass eigentlich kommt und zeigt eine enorme Charakterentwicklung. Eine wirkliche Lese Empfehlung!

Gänsehauterlebnis

Bewertung am 13.09.2020
Bewertungsnummer: 1376376
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich fand das Buch wirklich sehr gut, weil es auf eine realistische und echte Art und Weise die zweite Seite der Medaille in Bezug auf das aktuelle Thema Rassismus, nämlich aus der Sicht der weißen Bevölkerung, thematisiert. Es regt zum Nachdenken an, woher der Hass eigentlich kommt und zeigt eine enorme Charakterentwicklung. Eine wirkliche Lese Empfehlung!

Einfach grandios!

Bewertung am 03.05.2020

Bewertungsnummer: 330788

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an beschäftigt und nicht mehr losgelassen. Jessup ist ein wohlerzogener, intelligenter und sympathischer Protagonist, dem die Fehler seines Stiefvaters und seines Bruders anhaften und dem dadurch jede Chance auf Anerkennung oder Erfolg genommen wird. Alexi Zentner stellt eine prekäre Situation dar, die mich so sehr zerrissen hat, da sie so ausweglos scheint. Die Vielschichtigkeit einzelner Charaktere hat mich besonders beeindruckt und die Perspektive umso mehr überrascht. Die Gefühle, Gedanken und Erkenntnisse, die diese Geschichte übermittelt, lassen sich kaum in Worte fassen, aber sie beißen sich fest und werden noch lange nachhallen.

Einfach grandios!

Bewertung am 03.05.2020
Bewertungsnummer: 330788
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an beschäftigt und nicht mehr losgelassen. Jessup ist ein wohlerzogener, intelligenter und sympathischer Protagonist, dem die Fehler seines Stiefvaters und seines Bruders anhaften und dem dadurch jede Chance auf Anerkennung oder Erfolg genommen wird. Alexi Zentner stellt eine prekäre Situation dar, die mich so sehr zerrissen hat, da sie so ausweglos scheint. Die Vielschichtigkeit einzelner Charaktere hat mich besonders beeindruckt und die Perspektive umso mehr überrascht. Die Gefühle, Gedanken und Erkenntnisse, die diese Geschichte übermittelt, lassen sich kaum in Worte fassen, aber sie beißen sich fest und werden noch lange nachhallen.

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Eine Farbe zwischen Liebe und Hass

von Alexi Zentner

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Meinung aus der Buchhandlung

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Nina Weibrich

Thalia Worms

Zum Portrait

4/5

,,Die Leute reden. Nicht erst jetzt. Sein ganzes Leben schon."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seine Familie glaubt an die Überlegenheit der weißen Rasse, und damit scheint für den jungen Jessup alles entschieden. Doch nach der Rückkehr seines Stiefvaters aus dem Gefängnis und einem tragischen Unfall muss er endlich selbst Antworten finden auf die Fragen: Was glauben, wem folgen, wen lieben? Der Anfang ist etwas zäh, da es ausschließlich nur um Football geht, aber nach diesen Kapiteln nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Ein Buch, dass zeigt wie vielfältig Rassismus sein kann und welche Folgen daraus resultieren können. Dem Leser wird die Möglichkeit gegeben dieses schwierige Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Es handelt sich um einen packenden Roman mit vielsichtigen Charakteren, die einen zum Nachdenken anregen. Rassismus ist immer noch ein aktuelles Thema das in diesem Buch realistisch und vielsichtig aufbereitet wird. Genau aus diesem Grund würde sich der Roman als Schullektüre eignen. Es bietet eine gute Auseinandersetzung und zeigt nicht nur eine Seite des Rassismus auf.
  • Nina Weibrich
  • Buchhändler/-in

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4/5

,,Die Leute reden. Nicht erst jetzt. Sein ganzes Leben schon."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seine Familie glaubt an die Überlegenheit der weißen Rasse, und damit scheint für den jungen Jessup alles entschieden. Doch nach der Rückkehr seines Stiefvaters aus dem Gefängnis und einem tragischen Unfall muss er endlich selbst Antworten finden auf die Fragen: Was glauben, wem folgen, wen lieben? Der Anfang ist etwas zäh, da es ausschließlich nur um Football geht, aber nach diesen Kapiteln nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Ein Buch, dass zeigt wie vielfältig Rassismus sein kann und welche Folgen daraus resultieren können. Dem Leser wird die Möglichkeit gegeben dieses schwierige Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Es handelt sich um einen packenden Roman mit vielsichtigen Charakteren, die einen zum Nachdenken anregen. Rassismus ist immer noch ein aktuelles Thema das in diesem Buch realistisch und vielsichtig aufbereitet wird. Genau aus diesem Grund würde sich der Roman als Schullektüre eignen. Es bietet eine gute Auseinandersetzung und zeigt nicht nur eine Seite des Rassismus auf.

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

Zum Portrait

1/5

"Eine Cola-Dose. Ein Reh. Aber es ist, und wird es bleiben, der tote Körper eines Menschen."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist der wohl größte Tag von Jessup: Zum ersten Mal seit 40 Jahren hat es das Football-Team seiner Highschool in die Playoffs geschafft. Seine Mannschaft gewinnt das Spiel, maßgeblich durch einen harten, aber regelkonformen Einsatz Jessups gegen einen Top-Spieler ihrer Gegner. Auf der später stattfindenden Party wird Jessup verbal von diesem Spieler attackiert, bedroht und leicht geschlagen und des Rassismus bezichtigt. Er wehrt sich nicht, aber als er die Fete verlässt, um sich mit seiner Freundin zu treffen, lauert ihm sein stark betrunkener Kontrahent auf, es kommt zu einem Gerangel, danach will Jessup fahren. Es herrscht Schneeglätte, er kommt mit seinem Truck ins rutschen, kollidiert mit dem anderen jungen Mann, der jetzt tot im Schnee liegt. Jessup schleppt ihn in Panik zu dessen Wagen, setzt ihn hinein, und lässt ihn ihn den naheliegenden Abgrund rollen... Ambtioniertes Ziel von Zentners Roman ist es, den Rassismus, der zweifellos in den USA präsenter ist, denn je, anzuzprangern, und zu zeigen, dass es auch anders gehen könnte. Keine Frage, dass ginge sicherlich. Aber kaum mit solch einer hanebüchenen Story! Natürlich gibt es sicherlich auch Menschen wie Jessup unter dem sog. "White Trash", Menschen, die trotz all ihrer Lebensumstände wahre Christen sind, auch wenn ihre Kirche den schönen Namen "Heilige Kirche des weißen Amerika" trägt. Natürlich könnte es sein, dass ein 17-jähriger, der auf einer Party mehr als angemacht wird, sich nicht wehrt, sondern stattdessen auch noch die andere Wange hinhält. Der sich rührend um seine kleine Schwester kümmert, während sein liebender Stiefvater, der mit den traumhaften Tattoos ("88", "White Pride", "One white Nation" , nicht zu vergessen das ein oder andere Hakenkreuz etc etc) im Gefängnis sitzt. Weil er Jessups Bruder versucht hat beizustehen. Wobei? Bei dem missglückten Versuch, einen doppelten Totschlag zu vertuschen. Zu dem der Bruder nichts konnte, waren die Getöteten doch schwarz, und mochten seine Tattoos, die denen des Stiefvaters zum verwechseln ähnlich sind, unverständlicherweise nicht. Und pöbelten deshalb - man wird sich doch noch wehren dürfen? So geht das die ganze Zeit - selbst als einige Mitglieder der o.g. "Kirche" Jessup bei der Vertuschung des Unfalls helfen wollen, und fast einen Rassenkrieg anzetteln, bleibt seine Familie einfach ein Hort der Menschlichkeit, der Güte und des Friedens. Bleibt das schlechte Gewissen, aber auch dafür findet sich eine Lösung.... Sie merken schon, dieses Buch hat mich wie lange keines genervt. Nazis mit Gewissen und gleichzeitiger Distanzlosigkeit zu allem rechten Gedankengut a la "Das wird man doch noch denken dürfen" und relativierendem Geschreibsel a la "Es gibt auch genügend schwarze Rassisten" sind unerträglich. Ich unterstelle mal, dass selbst ein Joseph Goebbels seine Kinder liebte, was ihn aber bekannterweise nicht zu einem besseren Menschen machte.... Herr Zentner hat es sicherlich gut gemeint - gut getan hat er es nicht!
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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"Eine Cola-Dose. Ein Reh. Aber es ist, und wird es bleiben, der tote Körper eines Menschen."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist der wohl größte Tag von Jessup: Zum ersten Mal seit 40 Jahren hat es das Football-Team seiner Highschool in die Playoffs geschafft. Seine Mannschaft gewinnt das Spiel, maßgeblich durch einen harten, aber regelkonformen Einsatz Jessups gegen einen Top-Spieler ihrer Gegner. Auf der später stattfindenden Party wird Jessup verbal von diesem Spieler attackiert, bedroht und leicht geschlagen und des Rassismus bezichtigt. Er wehrt sich nicht, aber als er die Fete verlässt, um sich mit seiner Freundin zu treffen, lauert ihm sein stark betrunkener Kontrahent auf, es kommt zu einem Gerangel, danach will Jessup fahren. Es herrscht Schneeglätte, er kommt mit seinem Truck ins rutschen, kollidiert mit dem anderen jungen Mann, der jetzt tot im Schnee liegt. Jessup schleppt ihn in Panik zu dessen Wagen, setzt ihn hinein, und lässt ihn ihn den naheliegenden Abgrund rollen... Ambtioniertes Ziel von Zentners Roman ist es, den Rassismus, der zweifellos in den USA präsenter ist, denn je, anzuzprangern, und zu zeigen, dass es auch anders gehen könnte. Keine Frage, dass ginge sicherlich. Aber kaum mit solch einer hanebüchenen Story! Natürlich gibt es sicherlich auch Menschen wie Jessup unter dem sog. "White Trash", Menschen, die trotz all ihrer Lebensumstände wahre Christen sind, auch wenn ihre Kirche den schönen Namen "Heilige Kirche des weißen Amerika" trägt. Natürlich könnte es sein, dass ein 17-jähriger, der auf einer Party mehr als angemacht wird, sich nicht wehrt, sondern stattdessen auch noch die andere Wange hinhält. Der sich rührend um seine kleine Schwester kümmert, während sein liebender Stiefvater, der mit den traumhaften Tattoos ("88", "White Pride", "One white Nation" , nicht zu vergessen das ein oder andere Hakenkreuz etc etc) im Gefängnis sitzt. Weil er Jessups Bruder versucht hat beizustehen. Wobei? Bei dem missglückten Versuch, einen doppelten Totschlag zu vertuschen. Zu dem der Bruder nichts konnte, waren die Getöteten doch schwarz, und mochten seine Tattoos, die denen des Stiefvaters zum verwechseln ähnlich sind, unverständlicherweise nicht. Und pöbelten deshalb - man wird sich doch noch wehren dürfen? So geht das die ganze Zeit - selbst als einige Mitglieder der o.g. "Kirche" Jessup bei der Vertuschung des Unfalls helfen wollen, und fast einen Rassenkrieg anzetteln, bleibt seine Familie einfach ein Hort der Menschlichkeit, der Güte und des Friedens. Bleibt das schlechte Gewissen, aber auch dafür findet sich eine Lösung.... Sie merken schon, dieses Buch hat mich wie lange keines genervt. Nazis mit Gewissen und gleichzeitiger Distanzlosigkeit zu allem rechten Gedankengut a la "Das wird man doch noch denken dürfen" und relativierendem Geschreibsel a la "Es gibt auch genügend schwarze Rassisten" sind unerträglich. Ich unterstelle mal, dass selbst ein Joseph Goebbels seine Kinder liebte, was ihn aber bekannterweise nicht zu einem besseren Menschen machte.... Herr Zentner hat es sicherlich gut gemeint - gut getan hat er es nicht!

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Eine Farbe zwischen Liebe und Hass

von Alexi Zentner

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