Produktbild: Frostblut

Frostblut Thriller | Nominiert für Bestes Krimidebüt 2024 in Schweden | Book Beat Platz 1 in der Kategorie Psychologische Spannung

14

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

26520

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3106 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Huset vid Pärlälvens slut

Übersetzt von

Ulla Ackermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783749909926

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden

Verkaufsrang

26520

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3106 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Huset vid Pärlälvens slut

Übersetzt von

Ulla Ackermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783749909926

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  • Jürg K.

    5/5

    12.06.2026

    eBook (ePUB)

    Ein stiller, frostiger Thriller

    William Älgebrink erzählt eine Geschichte, die sich wie ein kalter Atemzug in den Nacken legt. Von dem Buch war ich ab der ersten Seite sofort in den Bann gezogen. Die Einsamkeit der schwedischen Wälder spiegelt Dylans inneren Zustand so präzise, dass Landschaft und Seele ununterscheidbar werden. Er lebt in einem Haus voller Erinnerungen, voller Schweigen und voller Angst, denn sein Herz schrumpft, Tag für Tag, als würde die Welt ihn langsam ausradieren. Die Ärzte halten ihn für einen Fantasten, doch der Roman macht spürbar, wie real sich dieser körpergewordene Schmerz für ihn anfühlt. Der Moment, in dem der kleine Junge in seiner Küche auftaucht, verändert alles. Plötzlich prallen zwei Welten aufeinander: ein Mann, der am Rand des Abgrunds steht, und ein Kind, das noch an Sicherheit glaubt. Zwischen ihnen entsteht ein beklemmendes Kammerspiel, das weniger von äusseren Bedrohungen lebt als von der Frage, wie viel Dunkelheit ein Mensch in sich tragen kann, bevor sie übergreift. Besonders eindrucksvoll ist die Ambivalent. Dylan ist zugleich Beschützer und Gefahr, Opfer und potenzieller Täter. Der Junge sieht in ihm den freundlichen Busfahrer, während der Leser spürt, wie brüchig diese Fassade geworden ist. Der Roman erzählt von Isolation, psychischer Zerreissprobe und der verzweifelten Suche nach einem letzten Funken Menschlichkeit. Ein stiller, frostiger Thriller, der lange nachhallt.

  • Nele33

    4/5

    12.07.2026

    eBook (ePUB)

    klasse Debüt

    "Frostblut" des Autors William Älgebrink hat mich als begeisterte Thriller Leserin neugierig gemacht. Vor allem da ich skandinavische Krimis und Thriller bevorzuge. Der Autor konnte mich von der ersten Seite an mit der Story in seinen Bann ziehen. Die Beschreibung des kalten Ortes Jokkmokk in Lappland am Rande des Polarkreises ist mehr als gelungen. Ich hatte das Gefühl, dass die Kälte aus den Seiten förmlich herauskriechen konnte. Wer einen Actionreichen Thriller erwartet, könnte bei Frostblut enttäuscht sein. Dieser Thriller lebt von den feinen Nuancen und Unterschieden, die Dylans Leben ausmachen. Dylan ist Busfahrer und lebt ein zurückgezogenes Leben bis eines Tages seine dunkle Seite im falschen Moment überhandnimmt. Die Konsequenzen und Zusammenhänge werden dem Leser erst nach und nach klar und zeichnen ein dunkles und grausames Bild. Der kleine Junge, der eines Abends bei seinem "Busonkel" auf der Küchenbank aufwacht, erlebt eine traumatische Erfahrung nach der anderen, wobei er dem Busonkel doch vertraut. Ein bedrückendes, lange nachhallendes Debüt, welches ruhig etwas länger hätte sein können. Die Beschreibungen der Gedanken beider Protagonisten sind tiefgründig und psychologisch ausgereift.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    24.06.2026

    eBook (ePUB)

    Der Busonkel

    Der Thriller "Frostblut" von William Algebrink hat zwar nur 208b Seiten, aber diese haben es in sich und ich konnte ihn nicht mehr weglegen! Dylan ist Busfahrer und lebt alleine außerhalb von Jokkmokk in Lappland. Jokkmokk liegt nördlich des Polarkreises, dementsprechend kalt ist es dort im Winter und die Nächte sind lang. Dylan vermisst seine Schwester Ella-Kajsa, das einzige Familienmitglied, das ihn jemals verstanden hat. Er fühlt sich nicht wohl und hat Angst. Er glaubt, sein Herz würde immer kleiner, obwohl die Ärzte nichts finden können und mit den Augen rollen, wenn r wieder einmal in der Klinik auftaucht. Eines Tages erwacht ein kleiner Junge in seiner Küche auf der Bank. Er weiß nicht, wie er dort hingekommen ist, aber er vertraut seinem "Busonkel", der ihn jeden Tag zur Schule fährt. Beide kämpfen: Dylan mit sich selbst, der Junge darum, wieder nach Hause zu kommen. Dieser Thriller hat mich selbst bei 37 Grad Außentemperatur zum Frösteln gebracht! Der Autor beschreibt den Winter und die Kälte in Nordschweden so atmosphärisch, dass einem dabei automatisch kalt wird. Der Inhalt des psychologisch hervorragend aufgebauten Thrillers verstärkt das Frösteln noch. Beileibe keine leichte Kost! Die Spannung wächst stetig an, wir begleiten Dylan und auch den kleinen Jungen durch das Geschehen. Die Story kommt mit sehr wenigen Personen aus, passend zur Gegend, in der nicht viele Menschen leben. In Rückblicken erfahren wir auch mehr über Ella-Kajsa und Dylan's Familie. Der Thriller ist wirklich packend geschrieben, leider war ich aufgrund der Seitenzahl recht schnell durch. Das Ende war teilweise vorhersehbar, bot aber dann trotzdem noch einen logisch nachvollziehbaren Twist. Trotz der Vorhersehbarkeit in Teilen hat die Spannung nicht gelitten. Im Gegenteil! Der Thriller besticht durch seine Beschreibungen, sowohl der Landschaft als auch der Protagonist*innen, das Entsetzen packt die Lesenden und macht sie gleichzeitig traurig. Und mehr wird an dieser Stelle nicht verraten! Ein Thriller, den ich gerne weiterempfehle an Lesende von Thrillern, die sprachlich gute Beschreibungen , gepaart mit düsterer Atmosphäre in einer eiskalten aber faszinierenden Landschaft lieben! Sehr gute 4 Sterne bekommt der Thriller von mir, ich fand ihn halt ein bissel kurz!

  • Bock auf Bücher

    aus Dresden

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    eindringlicher Thriller

    Frostblut ist einer dieser seltenen Thriller, die nicht nur spannend sind, sondern auch lange nach der letzten Seite nachwirken. Die Geschichte beginnt wie ein atmosphärischer Nordic-Noir-Krimi: Eine schwedische Kleinstadt wird von einem Serienmörder in Angst versetzt. Doch William Älgebrink interessiert sich nicht nur für die Jagd nach dem Täter. Vielmehr stellt er die unbequeme Frage, wie ein Mensch überhaupt zu einem Monster werden kann, ohne dabei einfache Antworten oder Entschuldigungen zu liefern. Besonders beeindruckt hat mich die moralische Ambivalenz. Die Taten bleiben grausam, gleichzeitig wird der Täter als Mensch mit einer komplexen Vergangenheit gezeichnet. Dadurch entsteht eine Spannung, die weit über den eigentlichen Kriminalfall hinausgeht. Auch sprachlich überzeugt der Roman auf ganzer Linie. Kein Satz wirkt überflüssig, jede Szene erfüllt ihren Zweck. Älgebrinks Erfahrung als Drehbuchautor ist deutlich spürbar: Die Handlung läuft vor dem inneren Auge wie ein Film ab. Wer temporeiche Thriller mit psychologischer Tiefe und moralischen Grauzonen schätzt, sollte Frostblut unbedingt lesen. 4,5/5

  • mesu

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tief im Innern

    Dieses Buch ist unglaublich! Dylan der einsame Busfahrer lebt abgeschieden in der Einöde. Er ist schwer krank, denn sein Herz wird immer kleiner und manchmal hört es auf zu schlagen, daran glaubt er ganz fest. Und er allein weiss auch warum. Eines Tages findet sich ein kleiner Junge in seiner Küche sitzend vor. Er kennt Dylan, denn er ist der nette Busfahrer der ihn jeden Tag zur Schule fährt. Doch bald ahnt der Junge, Dylan ist anders, bedrohlich, verstört. Aber es gibt kein Entkommen- für beide nicht. Unfassbar, eindringlich und beklemmend erzählt der Autor diese ungewöhnliche Geschichte, die ein unterschwelliges, immerwährendes Grauen erzeugt. Man wird in einem Sog in die Handlung hineingezogen, liest immer weiter, kann sich dem Entsetzlichen kaum entziehen bis zum Ende. Hat mich beeindruckt! Lesen empfehlenswert.

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Extrem grausam

    Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, weil es 2024 in der Auswahl für das beste Krimidebüt in Schweden stand und bei BookBeat Platz 1 erreichte. Mit etwas über 200 Seiten ist es von eher geringem Umfang, entwickelt aber eine enorme Intensität. Die Geschichte beginnt mit einem brutalen Überfall auf einer einsamen Landstraße und führt mitten hinein in Abgründe und psychische Zerrissenheit. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der alles andere als ein gewöhnlicher Täter ist. Seine Beweggründe wirken gleichsam verstörend wie tragisch, und je mehr man über ihn und seine Familie erfährt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Monster und Opfer. Über der Handlung liegt eine latente Bedrohung. Nach und nach kommt die Vergangenheit in ihrem ganzen schrecklichen Ausmaß ans Licht. Klassische Ermittlungsarbeit rückt dabei spät in den Fokus, und das Ende eröffnet eine unerwartete, zusätzliche Dimension. Extrem grausam - der Autor schont uns nicht, das muss man aushalten wollen.
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Hepp

    Stephanie Hepp

    Thalia Saarbrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2026

    eBook (ePUB)

    Verstörend

    Ein in vielerlei Hinsicht verstörender Thriller, bei dem ich mehrfach überlegt habe, ihn nicht zu Ende zu lesen, und einige kurze Pausen gemacht habe. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und anfangs dachte ich, dass er eigentlich gar nicht passt, aber je näher man dem Ende kommt, umso mehr erkennt man, dass er sehr wohl passt. Psychisch und physisch äußerst brutal und teilweise für mich wirklich verstörend, zieht dieses teils "poetisch" geschriebene Buch Lesende sehr tief in seinen Bann. Wer diese extreme Gewalt aushält, dem kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Nemetz

    Susanne Nemetz

    Thalia Frankenthal

    Buchhändler*in

    2/5

    17.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schwere Kost und extrem grausam

    Ein Thriller der so grausam ist, dass es mir teilweise wirklich übel geworden ist und ich mehrmals überlegt habe ob ich das wirklich zu Ende lesen kann. Der Sinn hinter der Story ist wirklich gut, aber durch die Gewalt an Kindern, war der Thriller leider nichts für mich.

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