Produktbild: Muscheln am Strand von Gaza

Muscheln am Strand von Gaza Erinnerungen an ein zerstörtes Land | Eine Geschichte von Verlust, Mut und der ungebrochenen Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten

11

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10718

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

5502 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104924496

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
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Verkaufsrang

10718

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

5502 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104924496

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    01.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Plädoyer für eine friedliche Nahostlösung

    In diesem sehr persönliches Buch erzählt der in Gaza geborene Hamsa Abu-Howidy, seine bisherige Lebensgeschichte, die von seiner Kindheit in Gaza, der Abkehr von der strengen Religiösität, der Folter durch die Hamas und seiner Flucht gekennzeichnet ist. Aufgewachsen in einer begüterten Familie, die zwar ihre früheren Besitzungen verloren hat, wird er von seinen Eltern dazu erzogen, Fragen zu stellen. Er lernt Englisch, liest Bücher abseits des Korans. Doch mit der Machtübernahme der Hamas ist es mit den kleinen Freiheiten vorbei. Weil er sich der Indoktrination der Hamas nicht beugen will, wird er mehrmals verhaftet und gefoltert. Kurz vor dem 7. Oktober 2023 gelingt ihm die Flucht und landet in Deutschland. Dort wirbt er unermüdlich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts, wird sowohl von Sympathisanten der Palästinenser als auch von jene der Israelis angefeindet. Leider sieht es aktuell nicht nach einer konstruktiven Lösung des Nahostkonfliktes aus. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das ein Plädoyer für eine demokratische und friedliche Lösung des Nahostkonflikts und sehr informativ ist, 5 Sterne.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    30.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein berührendes und ehrliches Buch

    „Das war meine Welt.“ Ein Satz, den der Autor des Buches „Muscheln am Strand von Gaza“ auf der ersten Seite schrieb. Al Rimal war seine Heimat. Hier wurde er geboren und hier verbrachte er seine Kindheit. Viele schöne Erinnerungen gibt es, auf die er gerne zurückschaut. Er erzählt von dem Zusammenhalt der Einwohner, beschreibt das Aussehen der Häuser und der Stimmung bei Festen. Dann gab es gutes Essen und angeregte Unterhaltungen. Leider wurde abrupt alles beendet, als die Hamas das Viertel überfiel. Sie mordeten, legten Brände und erpressten die Menschen. Hamza Abu Howidy schreibt als Ich-Erzähler, was er unter der Herrschaft von Hamas und deren Anhänger erleiden musste. Wie er sich immer wieder mit den starren Richtlinien des Glaubens auseinandersetzte. Ebenso sah er, welche Vorteile es mit sich brachte, wenn Menschen der Hamas folgten. Ihre Häuser waren größer und sie bekamen viel bessere Jobs und hatten dadurch auch mehr Geld als andere. Wer der Hamas und deren Ansichten folgte, hatte ein besseres Leben. Das Buch nahm mich gefangen. Endlich vernahm ich eine neutrale Stimme direkt aus Gaza. Ein junger Mann, der hier aufgewachsen ist, die Liebe zur Heimat beschreibt und dennoch fliehen musste. Ob er in Deutschland die ersehnte Ruhe findet? Ich denke nicht. Zu stark sind die Anfeindungen gegenüber Menschen, die Israel nicht als Dämon bezeichnen. Auf beiden Seiten gibt es schäbige Aktionen und der 07.Oktober 2023 ist in die Herzen der Israelis eingebrannt. Kann man sich trotzdem versöhnen? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass dieses Buch zum Verständnis beiträgt und aus dem Grund empfehle ich es ausdrücklich.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckende und wichtige Stimme, emphathisch und menschlich

    'Für die Opfer des 7. Oktober und des Krieges in Gaza.' Die Widmung, die Hamza Abu Howidy seinen Erinnerungen voranstellt, ist für mich die Essenz dessen, was dieses Buch und sein Autor im Kern vereint: die Gemeinsamkeit des Leids aller im Nahostkonflikt, kein Richtig und Falsch. Und, versteckt, der Wunsch, die Hoffnung auf eine friedliche Lösung. Hamza wird in Gaza geboren. Seine Kindheit und Jugend ist geprägt von ständigen Konflikten und Angst, von außen aber auch früh schon in seinem Inneren. Da ist der über Generationen getragene Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, die Indoktrination in der Schule, die allgegenwärtige Macht der Hamas. Und da ist ein Jugendlicher, der Religion, Fanatismus und den Terror der Hamas gegen das eigene Volk in Frage stellt. Seine Teilnahme an den 'Wir-wollen-leben'-Protesten ist es dann auch, die ihn in die Foltergefängnisse der Hamas führt, denn 'Die Hamas verstand sehr gut, dass Ideen gefährlicher sein können als Waffen.' Er entkommt der Folter, seine innere Haltung bleibt. Und so gibt es für ihn nur einen Ausweg: die Flucht nach Europa. Wo er heute, in Deutschland, als wichtige Stimme hin zu einer friedlichen Lösung im Nahost-Konflikt gilt. Hamza Abu Howidys Erinnerungen sind eindringlich, authentisch, reflektiert. Hier spricht ein Mensch, der verstehen will und sich gleichzeitig an Erklärungen versucht. Der Einfluss vergangener Vertreibungen und Kriege auf die Menschen und ihr politisches Denken. Das Terrorregime der Hamas, das der Politik und Zivilbevölkerung mit wahlweise Korruption, Reichtum oder Druck und weitaus Schlimmerem drohte. Die Antworten Israels auf Terrorakte durch die Hamas. Schon früh sucht Hamza den Dialog, will zuhören und verstehen, auch wenn dies in Gaza seinen Tod bedeuten könnte. 'Zum ersten Mal hörte ich, wie ein Israeli die Geschichte meiner Familie bestätigte und gleichzeitig seine Sichtweise erklärte.' (…) 'Denn damit gab er mir das Gefühl, in unserem Dialog wirklich respektiert zu werden.' Und diese bewusste Auseinandersetzung auf einer gemeinsamen Ebene, versöhnlich, friedlich, das Leid aller anerkennend, das ist es, was den Autor bis heute prägt, damals in Gaza ebenso wie auf seiner Flucht nach Europa und seinem Ankommen in Deutschland. Mehr noch und ganz besonders seit dem 7. Oktober. Und in genau diesem Kontext lässt sich auch sein Buch lesen: als ein Dialog zwischen Autor und Lesenden, der einem komplexen und schier unlösbaren Konflikt mit kleinen Schritten von Einsicht, Perspektivwechsel und, ja, Empathie begegnet. 'es ist schwierig, zu differenzieren, wenn man so direkt leidet. Doch ich lernte die andere Seite kennen. Und damit veränderte sich vieles bei mir.' Dieses Buch ist weit mehr als eine einfache Biographie. Es lässt dich Teilhaben an den Folgen von Folter und Unterdrückung; an der Angst, die Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat führt; an den inneren Konflikten, die in diesem Kontext toben. Es ist ein Buch, ein Plädoyer, für Verständnis und Dialog, für Menschlichkeit und Empathie und ein wichtiger Appel, dass Lösungen nie in einem schwarz-weiß-Denken zu finden sind.

  • Bewertung

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen

    Ein äusserst gut geschriebenes Buch, informativ und ausgeglichen im Urteil. Manchmal schwer erträglich. Persönlich und politisch im besten Sinn. Rührend und tragisch. Grosse Leistung des jungen Autors HAMSA ABU HOWDY.

  • Bewertung

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wichtige Stimme

    Ein sehr gutes, informatives Buch. Hamza Abu Howidy ist eine der authentischsten Stimmen für Frieden im Nahost-Konflikt. Ich hoffe viele Leute, die sich von diesem Thema emotionalisieren lassen, ohne wirklich die historischen und politischen Fakten der Region kennen, greifen nach diesem Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was es bedeutet in Gaza aufzuwachsen

    Abu Howidy nimmt uns mit in sein Aufwachsen im Gaza der 2000er Jahre – in die alltägliche Angst, die Kämpfe zwischen Fatah und Hamas, die Festnahme und Folter, die Flucht. Aber er tut das ohne Sentimentalität. Seine Sprache ist präzise, manchmal zart, manchmal wütend, immer ehrlich. Im Kern steht die Frage: Wie bewahrt man Menschlichkeit und Hoffnung in einer Welt, die beides zu zerstören versucht?
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der beste Platz liegt zwischen den Stühlen.

    Dass der beste Platz manchmal genau zwischen den Stühlen liegt, weiß Hamza Abu Howidy. Geflohen ist er vor dem Terror der Hamas, entkommen ist er dem Krieg und der Zerstörung, die das israelische Militär über Gaza brachte. Und trotzdem hat er eines nie verloren: den Glauben daran, dass Frieden möglich ist. In diesem Glauben entstand ein bewegendes und hartes Buch über das Aufwachsen in Gaza - und das Weggehen von dort. Eine große Empfehlung für all jene, die keine einseitigen Schuldzuweisungen suchen.
  • Zum Bewerterprofil von A. Heim

    A. Heim

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaublich tragische und erschütternde Lebensgeschichte.

    Hamza hat sehr berührend sein Leben aufgeschrieben. Er erzählt vom aufwachsen in Gaza, der Radikalisierung durch die Hamas, vom Glauben des Islams, von seinem Bildungsweg. Hamza erklärt wie es für ihn war als Palästinenser Israel zu verstehen zu versuchen und die Hamas zu kritisieren. Wir erfahren von geheimen Tunneln under Gaza, Folter durch die Polizei und wir er schlussendlich flüchtete und alles was er liebte zurücklassen musste. Ein wichtiger Zeugenbericht. über den Palästina/Isreal Krieg und was er den Menschen die ihn erleben kostet.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So einfach ist es nicht

    Auf dieses Buch bin ich durch ein Interview mit Hamsa Abu-Howidy gestoßen. Er wuchs in Gaza auf und berichtet hier aus eigenem Erleben. Krieg kennt er seit 2007, damals noch als Kind. Weil er wegen seiner Haltung in ernsthafte Schwierigkeiten geriet und um sein Leben bangen musste, hat er seine Heimat kurz vor dem 7. Oktober 2023 verlassen. Heute lebt er in Deutschland mit geduldetem Status. In "Muscheln am Strand von Gaza“ schreibt er über seine Familie, seinen Weg und auch darüber, dass er sich vom islamischen Glauben abgewandt hat. Er wurde verhaftet und von Hamas-Schergen gefoltert - das liest sich nicht nebenbei. Mich hat vor allem beschäftigt, wie klar er beschreibt, was es bedeutet, sich gegen Erwartungen und das eigene Umfeld zu stellen und was das konkret nach sich zieht. Was bei mir hängen geblieben ist: Er versucht nicht, es sich oder anderen leicht zu machen und benennt die Dinge sachlich. Beim Lesen habe ich mehr als einmal gemerkt, wie schnell man selbst zu oberflächlicher Betrachtung neigt. Das funktioniert hier nicht. Das Buch ist informativ und bewegend, aber vor allem lässt es einen mit Fragen zurück, auf die es keine einfachen Antworten gibt.

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