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Monschau Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

26844

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3,3 cm

Gewicht

460 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001961320

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ich bin dankbar, dass ich das Buch gelesen habe, weil es doch das ein oder andere mitgibt an Parallelitäten zu dem, was wir jetzt gerade erleben. Ich glaube, dass Monschau sehr gut zeigt, dass wir alle voneinander abhängen und immer voneinander abhingen, wir haben es nur vergessen. Ein wirklich tolles Buch. ("Karl Lauterbach")
Großes Gemälde, erschütternd aktuell. ("Die Welt")
Es gab lange keinen Roman, der vor Lebensfreude und Warmherzigkeit so funkelt wie 'Monschau' von Steffen Kopetzky. ("Deutschlandfunk")
Kopetzky gehört nicht erst seit diesem Roman zu den wichtigsten deutschen Schriftstellern unserer Zeit. ("Berliner Zeitung")
Voller ausgesucht interessanter, elegant verbauter Infotainmentelemente ... einfach gute Literatur. ("Die Welt")
Ein Thriller über eine Liebe im Ausnahmezustand – mitten im Kalten Krieg brechen 1962 im Kreis Monschau in der Eifel die Pocken aus. ("Der Spiegel")
Fast schon der Liebesroman zur Pandemie: ein junger Arzt reist 1962 in die Eifel – dort sind die Pocken ausgebrochen – und verfällt einer Miles-Davis-Hörerin. ("Spiegel Literaturbeilage BESTSELLER")
Voller starker Charaktere, überraschender Verwicklungen ("RBB Radioeins "Die Literaturagenten"")
Steffen Kopetzky hat eine Reihe von Werken vorgelegt, die ihn dazu prädestinieren, zu den ganz Großen der Gegenwartsliteratur zu zählen ... auch sehr vergnüglich und süffig zu lesen. ("3Sat "Kulturzeit"")
Steffen Kopetzky erzählt von einer Bewährungsprobe in einer Zeit des Aufbruchs, als die Jugend noch nicht rebellierte, sondern von Freiheit träumte. Lange nicht mehr ein so tröstliches, spannendes und unaufdringlich aktuelles Buch gelesen! ("SWR2")

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

26844

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3,3 cm

Gewicht

460 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001961320

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Monschau

    Eine Seuche geht um in Deutschland. Unsichtbar, ebenso tückisch wie tödlich zieht das Virus seine Kreise und scheint nicht aufzuhalten.Nein, es geht nicht um Corona. Wir schreiben das Jahr 1962 in Monschau, einem kleinen Dorf in der Eifel, und es sind die tückischen schwarzen Pocken die die beginnende Globalisierung in das beschauliche Örtlein geschleppt hat. Steffen Kopetzkys neuer Roman führt uns zurück in die Zeit des Wirtschaftswunders.Ein zurückkehrender Monteur der Rither-Werke hat die Seuche von einer Dienstreise mitgebracht. Die Regierung handelt schnell, entsendet Ärzte und Impfstoff, aber der Unwille der Menschen sich an Beschränkungen zu halten, die Wirtschaftsinteressen des ansässigen Großkonzerns, die Unfähigkeit der Behörden und die schiere Ansteckungskraft des Virus scheinen die Oberhand zu gewinnen...Gekonnt wie schon bei „Risiko“ und „Propaganda“ verflicht Kopetzky historisches und persönliches, nimmt sich dabei explizit auch Freiheiten wo es der Dramaturgie dient ohne dabei das worauf es eigentlich ankommt zu verfälschen.Am Ende geht die Sache sowohl im Buch als auch in der Realität noch vergleichsweise glimpflich aus. Die schwarzen Pocken sind zum Glück heute weltweit ausgerottet, nicht zuletzt dank des schier übermenschlichen Einsatzes der beteiligten Ärzte und einer konzertierten weltweiten Impfkampagne. Hoffen wir dass das wir auch bei Corona bald die Kurve kriegen.

  • Bewertung

    aus Lügde

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch, mit dem Potential zum Bestseller

    Zuerst habe ich gedacht, es ist wieder eine dieser vielen "Nachkriegs- Love- Storys". Aber dieser Roman ist anders. Eingebettet in die wahren Begebenheiten der letzten Pocken Epidemie in Deutschland 1962, kann der Leser miterleben, wie die junge Bundesrepublik mit der Situation umgeht. Ja... und etwas Liebe ist auch dabei. Aber sehr behutsam! Ein wirklich tolles Buch. Es wird mit Sicherheit auf meine Highlight Liste des Jahres 2021 kommen!

  • Bewertung

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltung und Lesevergnügen

    ‚Monschau‘ ist ein unterhaltsamer, spannender und zugleich gut recherchierter, faktenreicher Roman, der ein hochaktuelles Thema im historischen Kontext des Jahres 1962 aufgreift. Dieser Schmöker hat alle Zutaten für ein kurzweiliges Lesevergnügen und wartet mit einem spannenden Finale auf, in dem sich die Erzählfäden elegant miteinander verbinden. Das Buch ist insbesondere für Leserinnen und Leser empfehlenswert, die sich für die Atmosphäre der frühen 1960er Jahre und/oder den Handlungsschauplatz Nordeifel interessieren.

  • Sharon Baker

    aus Mönchengladbach

    5/5

    10.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll recherchiert, spannend, unterhaltend ...

    Ein alarmierender Anruf aus Monschau erreicht Dr. Günter Stüttgen, dort sollen die Pocken ausgebrochen sein. Mit seinem Assistenten Nikos Spyridakis macht er sich auf den Weg, um den Verdacht zu prüfen und dann dementsprechend zu handeln. Das Schlimmste scheint sich zu bewahrheiten und es ist Eile geboten, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet. Während Stüttgen die Organisation im Auge behält, bleibt sein Assistent Nikos bei den Rither-Werken und betreut die Mitarbeiter, denn trotz Epidemie muss das Werk Aufträge einhalten. Dort lernt Nikos die Erbin Vera Rither kennen und nicht nur die Liebe zur Musik scheint die beiden zu verbinden. Allerdings tobt das Virus und die Mediziner mit den Politikern. Können sie die Pocken aufhalten? Wird das Werk geschlossen? Und gibt es für die aufkeimende Liebe zwischen Nikos und Vera eine Chance? Steffen Kopetzky hat schon einige Romane geschrieben und wurde von der Presse hochgelobt. Nun nimmt er sich einem brisanten Thema zu einer unbeständigen Zeit an. Wir leben alle selber in einer Pandemie und wollen wir dann über eine lesen? Also mich konnte er mit dem Klappentext erreichen. Denn aus Geschichte sollte man ja lernen und da es diese Pocken-Epidemie wirklich gegeben hat, war ich doch interessiert, wie man 1962 damit umgegangen ist. Wie mir das alles dann tatsächlich gefallen hat, erzähle ich euch nun. Eigentlich hatte mich schon der Autor mit seinem gewählten Anfangszitat von Goethe, es passte einfach auch zu jetzt und gab den Maßstand an. Ein Kind wird ins Krankenhaus geschafft, aber die wunderbare Bürokratie und die Ärzteschaft gaben nicht klein bei, nein, statt Aachen wurde es wieder Monschau und ehe man es sich versah, gibt man einen heiklen Virus einfach mal an ein paar Seelen weiter. Schnell kann es gehen, sehr schnell. So muss Dr. Stüttgen ausrücken, ein Arzt, der schon in Indien bei Viruserkrankungen geholfen hat und sich mit der Organisation solch eines Wahnsinns auskennt. So verlässt er mit Nikos Düsseldorf und fährt in die hübsche Eifel nach Monschau. Dort wird das Krankenhaus direkt unter Qarantäne gesteckt und das Tauziehen mit der Politik beginnt. Patient 1 ist nämlich ein Monteur der Rither-Werke gewesen, den größten Arbeitgeber in der Umgebung und mit diesem will man sich nicht anlegen, vor allem wegen so einen kleinen Virus. Da hilft kein Menschenverstand, sondern die Mediziner müssen Kompromisse eingehen und so wird Nikos Betriebsarzt und ist ständig bei Mitarbeitern auf Visite, um das Schlimmste zu verhindern. Das ist der große Ausgangspunkt, aber die Geschichte beinhaltet so viel mehr. Mit seinen Beschreibungen der Zeit und der Umgebung hatte mich der Autor direkt in das Jahr 1962 hinein katapultiert. Da ich auch die Umgebung von Düsseldorf und auch Monschau kenne, war ich auch kopfmäßig sofort darauf eingestellt. Dazu kommt auch, dass es nicht nur um die Pocken-Erkrankung geht, sondern auch noch über alte Kriegsgeschichten vom 2. Weltkrieg, man merkt einfach, das die Vergangenheit noch viel Raum in den Köpfen der Menschen hatte und das es so immer noch zu Rivalitäten und Anfeindungen geht. Allein die Karnevalszene war da sehr gelungen, wie ein Grieche (Nikos ist aus Kreta) es mit den Rheinländern aufnimmt. Oder auch die alten Wehrmachtsanhänger, Verräter erkennen und diesen nichts Gutes wollen. Es ist eine Zeit des Aufschwungs, aber auch noch der Bewältigung und mitten drin eine junge Frau, die sich ihrer Vergangenheit stellen will und diese auch abstreifen. So nimmt sich der Autor so viele kleiner Stricke an und verpackt diese so gelungen ineinander, das diese gar nicht so schwer ins Gewicht fallen, sondern etwas großes Ganzes ergeben. Dabei fand ich die Geschichte überhaupt nicht schwerfällig, sondern äußerst spannend und interessant zu lesen. Na klar ist die Liebesgeschichte zweier so unterschiedlicher Persönlichkeiten auch ein kleines Zugpferd, denn man möchte ja wissen, ob sich die reiche Schönheit auch in einen einfachen jungen Mann verliebt. Aber auch die Drahtzieher im Hintergrund bleiben nicht unentdeckt und geben der Geschichte eine weitere Würze. Ich wusste nicht, dass es eine Pocken-Epidemie gab, da bin ich vielleicht noch zu jung zu und meine Generation wurde direkt gegen die Pocken geimpft, ich dachte, diese Impfung wäre schon viel älter. Da sieht man mal wieder, wie man sich mit dem Zeitgefühl vertun kann. Und was sich wieder ganz toll heraus kristallisiert hat, ist der Mensch, alles schreitet voran, nur der Mensch bleibt auf der Stelle. Immerhin hat die Politik sowie die Wirtschaft mit den Medizinern genauso agiert wie heute. Was lernt man aus der Geschicht, der Mensch verändert sich nicht. Monschau ist ein toller, recherchierter Einblick in früherer Geschichte und unterhält trotz brisantem Thema richtig gut. Spannend, lehrreich und nachhallend. Ich mochte es sehr.

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    10.06.2021

    Hörbuch-Download

    Ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte

    Im Jahr 1962 brechen in Monschau in der Eifel die Pocken aus. Ursprung ist die Dienstreise eines Monteurs der örtlichen Rither-Werke nach Indien. Während der Chef der Werke eine Schließung unbedingt vermeiden will, versuchen der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis und sein Professor alles, um die Epidemie einzudämmen. Die Interessen der Politik und der Wirtschaft machen es den beiden nicht einfacher... Ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte, dessen Parallelen zur heutigen Coronapolitik sich nicht leugnen lassen, hervorragend und in wunderschöner, teilweise schwelgender Sprache geschrieben, die in Kontrast zu den dramatischen Ereignissen steht. Der Sprecher ist gut gewählt und liest wirklich großartig.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Leslie Samland-Voigt

    Leslie Samland-Voigt

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich authentisch und tiefgründig...

    Unglaublich authentisch und tiefgründig schildert Kopetzky den Ausbruch der Pocken 1962. Geschickt wird hier weltpolitisch Aktuelles mit Historischem verknüft. Im Hintergrund die zarte Liebesgeschichte eines ungleichen Paares im Ausnahmezustand. Absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Sina Hufnagel

    Sina Hufnagel

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pockenalarm in der Eifel der 60er...

    Pockenalarm in der Eifel der 60er Jahre. Zwischen Wirtschaftsaufschwung und Kriegsnachwehen entwickelt sich zwischen einer Fabrikantentochter und dem Betriebsarzt eine zarte Liebe. Eindrucksvolle zeitgeschichtliche Darstellung . Ein wunderbarer Roman!
  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pockenalarm in der Eifel

    Als in einem kleinen Ort in der Eifel die Pocken ausbrechen, droht schnell großes Ungemach. Immer mehr Menschen müssen unter Quarantäne gestellt werden und bei dem größten Arbeitgeber des Ortes wird die Not, einen Arbeitsauftrag fristgerecht abzuwickeln, unkalkulierbar. Der bestellte Betriebsarzt versucht das drohende Chaos abzuwenden und in einem Wettlauf gegen die Zeit und das Virus, Leben zu retten. Die Alleinerbin der Fabrik verfolgt ganz andere Pläne und als sich die beiden in Monschau über den Weg laufen, nimmt das Schicksal völlig neue Wege. Karneval, Wirtschaftswunder und die Liebe vermischen sich zu einer aufregenden Handlung.
  • Zum Bewerterprofil von M. Dupré

    M. Dupré

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine anspruchsvolle, unkitschige...

    Eine anspruchsvolle, unkitschige Liebesgeschichte zw. dem Virologen Nikos und der Fabrikerbin Vera während des letzten Pockenausbruchs 1962 im Eifelstädtchen Monschau. Der größte Konflikt des Buches - Wirtschaft vs. Gesundheitsschutz - ist dabei der gleiche wie in Coronazeiten.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Kaiser

    Ulrike Kaiser

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kopetzky beschreibt in seinem...

    Kopetzky beschreibt in seinem aktuellen Roman die Eifel 1962, als dort die Pockenepidemie ausbrach.Ein authentischer Hintergrund, ein gelungenes Zeitbild und das beschriebene Engagement der Ärzte machen "Monschau" zu einem interessanten Roman -auch- mit Parallelen zur Gegenwart.

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