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Produktbild: Mit anderen Augen

Mit anderen Augen

171

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8561

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,4/12,5/3,6 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Elfenbein / Grasgrün

Auflage

1

Originaltitel

Tilda Is Visible

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07383-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8561

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,4/12,5/3,6 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Elfenbein / Grasgrün

Auflage

1

Originaltitel

Tilda Is Visible

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07383-6

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Anna

    aus Leipzig

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein völlig unerwartetes Lesehighlight für mich!

    Die Beschreibung im Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht: bei Tilda Finch verschwinden plötzlich Körperteile -->erst die Nase, dann ein Finger, ein Arm und mehr. Was dahintersteckt, wollte ich unbedingt herausfinden. Jane Tara verbindet hier magischen Realismus mit sehr realen Themen: Frauen über 50, die sich selbst, ihre Träume und ihren Fokus im Leben verlieren. Tilda ist von ihrem Mann getrennt, ihre Kinder sind längst ausgezogen und auch ihr eigener Traum scheint in weite Ferne gerückt. Die verschwindenden Körperteile machen diese innere Entwicklung auf eine außergewöhnliche Weise sichtbar. Trotz des ernsten Themas ist das Buch wunderbar humorvoll, und besonders die Frauenfreundschaft hat mir gefallen. Ich habe wirklich oft gelacht und Tilda für ihre Art, vieles mit Humor zu nehmen, ins Herz geschlossen. Obwohl ich selbst noch nicht in dieser Lebensphase bin, hat mich die Geschichte sehr berührt. Eine klare Leseempfehlung!

  • CanYouSeeMe

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight

    „Mit anderen Augen“ von Jane Tara war für mich eines der Highlights in diesem Jahr. Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil das Buch das Gefühl des Unsichtbarwerdens aufgreift – ein Gefühl, das vermutlich viele Frauen kennen: übersehen zu werden, langsam aus dem Blickfeld anderer zu verschwinden und sich selbst dabei vielleicht ebenfalls ein Stück weit zu verlieren. Jane Tara übersetzt dieses zutiefst menschliche und gesellschaftlich relevante Gefühl in eine diagnostizierbare Erkrankung. Diesen Kniff fand ich wahnsinnig gelungen. Dadurch bekommt etwas, das im Alltag oft nur schwer greifbar ist, eine konkrete und gleichzeitig beklemmende Form. Gerade diese Verbindung aus einer fantastischen Idee und einer sehr realen weiblichen Erfahrung hat mich nachhaltig beschäftigt. Mit Tilda gibt es außerdem eine Protagonistin, die mir schnell sympathisch war. Sie ist spannend gezeichnet, und ihre persönliche Reise habe ich sehr gern verfolgt. Dabei gelingt es dem Buch, nicht nur eine interessante Geschichte zu erzählen, sondern auch Fragen darüber aufzuwerfen, wie wir gesehen werden – und was passiert, wenn wir es plötzlich nicht mehr werden. Für mich eine kluge, besondere und sehr lesenswerte Geschichte, die noch eine Weile nachwirkt. Absolute Leseempfehlung!

  • Stefi

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer sieht uns?

    Mit anderen Augen hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Grundidee begeistert: Frauen über 50 beginnen plötzlich, buchstäblich unsichtbar zu werden. Was zunächst einzelne Körperteile betrifft, kann irgendwann dazu führen, dass ein Mensch vollständig verschwindet. Männer sind ebenfalls betroffen, allerdings wesentlich seltener und meist erst in höherem Alter. Hinter dieser fantastischen Idee steckt für mich eine sehr treffende Gesellschaftskritik. Jane Tara macht etwas sichtbar, das normalerweise unsichtbar bleibt: wie Frauen mit zunehmendem Alter gesellschaftlich immer weniger wahrgenommen werden. Besonders spannend fand ich, dass der Roman die Frage nach Sichtbarkeit nicht nur gesellschaftlich betrachtet, sondern auch auf die eigene Wahrnehmung richtet. Es geht darum, wie sehr unser Selbstbild davon geprägt wird, wie andere uns sehen, welche Erwartungen wir übernehmen und wie kritisch wir mit uns selbst umgehen. Gerade diese Verbindung aus einer sehr bildlichen Metapher und Themen wie Selbstwahrnehmung, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Älterwerden hat mir gut gefallen. Für mich ein ungewöhnlicher und kluger Roman, der ein gesellschaftliches Problem auf sehr anschauliche Weise sichtbar macht und gleichzeitig die Frage stellt: Wie können andere uns sehen, wenn wir selbst aufgehört haben, uns wirklich anzuschauen?

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesehen werden

    Als Frau unsichtbar werden. Kennen wir in unserer Gesellschaft. Wenn man gewisse Altersgrenzen überschreitet und/oder der Alterungsprozess einsetzt, der Körper eben nicht mehr taufrisch ist. Ein eigentlich normaler Vorgang. Der aber in unseren Medien nicht unbedingt gewürdigt wird. Wobei hier Männer nicht so betroffen sind. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Über unsere patriarchale Welt und ihre Sicht auf die Weiblichkeit? In der nur die Jugendlichkeit und Frische uns Aufmerksamkeit ermöglicht. Einfacher ermöglicht. Ja. Denn auch hier gab und gibt es Veränderungen zum Gestern. Aber ein gleichmäßiger Umgang mit beiden Geschlechtern ist noch nicht zu beobachten. Was aussagekräftig ist. Sehr aussagekräftig, wie ich finde. Und anscheinend nicht nur ich. Das geht anderen Frauen auch so. Wird ja auch immer wieder thematisiert. Aber warum soll der Mann seinem Kontrahenten Frau auch einfach das Feld räumen? Hat ja auch etwas mit dem Thema Gier zu tun. Die australische Autorin Jane Tara hat zu diesem Thema ein Buch geschrieben, es etwas humorvoll verpackt und ihm auch nicht unbedingt eine Schärfe verliehen. Was man kritisieren könnte. Andererseits aber muss ja auch nicht immer alles völlig geschärft und damit vielleicht auch überwürzt daherkommen.  Vielleicht erreicht man das Gleiche auch mit einer Portion Humor und erreicht über diesem Weg vielleicht auch noch mehr Leser/Leserinnen. Mehr Menschen, die aus diesem Buch etwas mitnehmen und unsere westliche Gesellschaft etwas kritischer betrachten. Wenn eine australische Autorin über diese Thematik schreibt, scheint dies ja auch ein Thema der westlichen Sphäre zu sein. Des Patriarchats eben.  Hier in dem Buch wird dieses Unsichtbarwerden aber in eine Krankheit verwandelt, die dafür sorgt, dass anfänglich Körperteile verschwinden, nicht mehr sichtbar sind und im späteren Stadium die ganze Frau. Und dass es Ursachen dazu gibt und frau dagegen vorgehen kann. Was der Handlung Würze verleiht und der Leserschaft Nahrung. Herrlich.  Dass die Liebe auch eine Möglichkeit des dagegen Vorgehens ist, nun ja, das hat mir nicht so sehr gefallen. Der Mann als Erlösung. Nun ja. Das geht sicher auch anders. Aber gut. Ist hier halt so umgesetzt. Aber es wird ja auch nicht als alleiniges Mittel gegen die Unsichtbar-Erkrankung vorgestellt. Und von daher passt das schon in diese Geschichte. Nicht so kleinlich sein, habe ich mir gesagt.  Denn das Buch ist richtig gut und schön lesbar. Wer noch eine Urlaubslektüre sucht, ist hier gut aufgehoben. Ein schweres Thema wird in einer Leichtigkeit umgesetzt. Schön!

  • SalMar

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herrlich unaufgeregt und doch so mitreißend

    Tilda fällt aus allen Wolken, als eines Tages ihr kleiner Finger verschwindet. Als ihre Hausärztin ihr „Unsichtbarkeit“ diagnostiziert und diese auf mehr und mehr Körperteile übergreift, steht sie vor der Wahl: Akzeptiert sie ihr Verschwinden oder kämpft sie dagegen an? Tilda gefiel mir gleich nach den ersten Zeilen ungemein, und doch hätte ich nicht damit gerechnet, dass ich dieses Buch als bisheriges Überraschungshighlight des Jahres einordnen würde. Eigentlich wird die Geschichte, obwohl sie doch im Grunde recht dramatisch ist, sehr unaufgeregt und ruhig erzählt. Deswegen fand ich es umso überraschender, wie sehr sie mich fasziniert und mitgerissen hat. Trotz einer Länge von fast 500 Seiten hätte ich am liebsten noch viel mehr Zeit an Tildas Seite verbracht. Sie macht eine inspirierende Entwicklung durch und ist dabei mit ihren Ecken und Kanten durchweg sympathisch. Der Schreibstil der Autorin konnte mich dabei wirklich begeistern: Sie hat in vielerlei Aspekten immer die für mich „Goldene Mitte“ getroffen und unglaublich viele inspirierende Gedanken zu Papier gebracht, mit ihrem Humor aber auch regelmäßig dafür gesorgt, dass ich herzhaft lachen musste. „Mit anderen Augen“ ist ein unglaublich intelligenter und gleichzeitig unterhaltsamer Roman, den ich nur uneingeschränkt empfehlen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (171)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tilda is visible

    Tilda is visible - der englische Originaltitel trifft den Kern des Romans noch genauer als der von Diogenes gewählte. Aber im gelungen gewählten Cover mit der Frau, die einen Vorhang zur Seite zieht, liegt nonverbal die gleiche Botschaft. Großartig, diese in eine Fabel verpackte Botschaft ums Älterwerden als Frau in dieser Gesellschaft. Mehr wird hier nicht verraten. Selbst lesen!
  • Zum Bewerterprofil von K. Plesovskich

    K. Plesovskich

    Thalia Cuxhaven

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Idee

    Was für eine tolle Idee und Umsetzung. Die Grundidee ist, dass Frauen mit zunehmenden Alter unsichtbar in der Gesellschaft werden und genau das passiert der Protagonistin Tilda. Ich habe selten bei einem Buch so geschmunzelt, wie hier. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann ist an der Idee ja tatsächlich was dran. Großes Lesehighlight.
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sichtbar sein – ein Akt der Rebellion

    Tilda Finch erlebt das Unvorstellbare: Ihr Körper wird unsichtbar – zunächst nur einzelne Teile, dann immer mehr. Jane Tara nutzt diese fantastische Prämisse als brillante Metapher für die gesellschaftliche Unsichtbarkeit von Frauen in der Lebensmitte und darüber hinaus, aber auch für alle Menschen, die aus dem öffentlichen Leben verschwinden – ob durch Krankheit, Alter oder soziale Ausgrenzung. Die Geschichte ist dabei nicht düster, sondern leichtgängig und unterhaltsam erzählt, mit Humor und Tiefgang, der zum Nachdenken anregt. Ein besonders berührender Moment ist die Begegnung zwischen Tilda und dem blinden Patrick, die zeigt, dass echte Wahrnehmung weit über das Äußerliche hinausgeht und in der menschlichen Verbindung liegt. Ein wichtiges und beeindruckendes Buch, das zum Umdenken bewegt und mit seinen starken weiblichen Charakteren und der Botschaft von Solidarität und Selbstliebe überzeugt. Ein wunderbarer Roman über ein ernstes Thema mit viel Humor!
  • Zum Bewerterprofil von F. Pörsch

    F. Pörsch

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch braucht Sichtbarkeit

    Obwohl die Geschichte so ruhig erzählt wird, fesselt sie von Beginn an. Ein toller Roman über die Sichtbarkeit von Frauen, z.B. wird "durch die Blume" Bezug auf das Alter, gesellschaftliche Anforderungen und den Gender - Health - Gap genommen. Insgesamt ist es eine Ode an unseren Selbstwert. Wodurch werden wir wirklich "gesehen" und sehen wir uns selbst? Die Idee ist sehr kreativ, behandelt ein ernstes Thema, dennoch liest sich das Buch locker leicht und unterhaltsam.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sichtbar bleiben

    Jane Tara ist in vielen Genres zu Hause. "Mit anderen Augen“ ist ihr erster Roman bei Diogenes; vor allem Frauen jenseits des 40. Lebensjahres dürften sich davon angesprochen fühlen. Die Rolle einer an "Unsichtbarkeit“ erkrankten Frau ist Tilda quasi auf den Leib geschrieben. Mit 52 Jahren und geschieden, stellt sie eines Tages fest, dass ihr kleiner Finger nicht mehr zu sehen ist. Tilda sucht Rat bei der Ärztin ihres Vertrauens und hört zum ersten Mal von "Morbus Invisibilis“, einer Erkrankung, die ausschließlich Frauen in reiferen Jahren befällt. Tilda besucht eine Selbsthilfegruppe und holt sich zusätzliche Unterstützung bei einer Therapeutin. Dort erhält sie bedeutsame Denkanstöße und beginnt, ihr Leben zu hinterfragen. Besonders schön dargestellt sind die Solidarität unter Frauen sowie die Freundschaften, die gepflegt werden oder neu entstehen - und auch eine Liebesgeschichte findet hier ihren Platz. Zugegeben, die lebensphilosophischen Exkurse muss man mögen. Doch wenn es hilft, gibt es wohl kaum etwas dagegen einzuwenden. Ich jedenfalls habe mich lange nicht mehr so amüsiert: herrliche Pointen und immer wieder wirklich witzig. Wir wissen zwar, dass die Krankheit dem Reich der Fantasie entsprungen ist, doch bei aller Leichtigkeit tragen diese Zeilen eine essenzielle Botschaft an uns Frauen heran: Bleibt sichtbar, vor allem für euch selbst!

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