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Jane Tara

1. Mit anderen Augen

Mit anderen Augen

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159
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2139

Gesprochen von

Katja Riemann

Spieldauer

11 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

179

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696547

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Katja Riemann

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Erscheinungsdatum

22.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

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179

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Diogenes Verlag

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696547

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  • Jennifer

    aus Glauchau

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    lesemuss

    Der Roman Mit anderen Augen von Jane Tara erzählt die Geschichte einer Frau, die auf ungewöhnliche Weise beginnt, sich selbst und ihr Leben neu wahrzunehmen. Durch das Motiv des Verschwindens wird deutlich, wie sehr sie sich im Alltag verloren hat und wie wichtig es ist, sich selbst wieder zu sehen. Der Schreibstil ist kurzweilig und sehr angenehm zu lesen, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders beeindruckend ist, wie stark man als Leser mit der Hauptfigur mitfühlt – ihre Gedanken und Gefühle wirken sehr authentisch, sodass man richtig mit ihr leidet. Die zentrale Botschaft des Buches kommt klar zum Ausdruck und regt zum Nachdenken an. Es geht vor allem um Selbstwahrnehmung, den eigenen Wert und darum, im Leben nicht unsichtbar zu werden. Diese Themen werden eindrucksvoll und verständlich vermittelt. Die Liebesgeschichte hätte meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müssen, da sie von der eigentlichen Aussage des Buches etwas ablenkt. Trotzdem beeinträchtigt sie die Gesamtwirkung nur wenig. Insgesamt ist Mit anderen Augen ein sehr gelungenes Buch, das ich als absolutes Lesemuss empfinde. Es regt zum Nachdenken an und bleibt auch nach dem Lesen noch lange im Kopf.

  • Lesemadi

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight

    Mit anderen Augen von Jane Tara hat mich von der ersten Seite an berührt und begeistert. Für mich war es ein echtes Jahres-Highlight, das mich emotional komplett abgeholt hat. Im Mittelpunkt steht Tilda, die eines Morgens feststellt, dass ihr kleiner Finger unsichtbar geworden ist obwohl sie ihn noch fühlen kann. Eine Ärztin erklärt ihr, dass sie an der sogenannten Unsichtbarkeitskrankheit leidet, die fortschreitet und dazu führt, dass sie nach und nach immer weniger sichtbar wird. Von dort aus entwickelt sich eine sehr einfühlsame und zugleich kluge Geschichte über Selbstwahrnehmung, gesellschaftliche Erwartungen und das Gefühl, als Frau oft übersehen oder nicht ernst genommen zu werden. Besonders toll fand ich die starke Metapher der Unsichtbarkeit. Das Buch greift auf eindrucksvolle Weise auf, wie sich vor allem Frauen im Laufe ihres Lebens manchmal nicht gesehen fühlen - sei es von ihrem Umfeld, aber auch von sich selbst. Tildas Weg der Selbstfindung, ihre Gedanken und ihre Entwicklung waren für mich sehr nachvollziehbar und berührend. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt und ihre Entwicklung gerne begleitet. Der Schreibstil ist angenehm, emotional und an vielen Stellen auch überraschend humorvoll. Immer wieder gab es Momente, die mich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen gebracht haben. Mit anderen Augen ist ein feministischer, gefühlvoller Roman über Selbstwert, Wahrnehmung und den Mut, sich selbst neu zu entdecken.

  • Bewertung

    5/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    In Jane Taras Roman „Mit anderen Augen“ begegnen wir der Protagonistin Tilda Finch, einer Figur, die man aufgrund ihrer einnehmenden Art augenblicklich ins Herz schließt. Tilda steht vor einer bizarren wie beängstigenden Herausforderung: Sie wird Stück für Stück unsichtbar. Doch statt an dieser Diagnose zu verzweifeln, begibt sie sich mutig auf die Suche nach ihrem eigenen Weg. Dabei wird sie von einer Vielzahl unterschiedlicher Charaktere begleitet, die mal eine echte Hilfe, mal eher eine humorvolle Herausforderung darstellen, die Geschichte jedoch stets lebendig halten. Jane Tara besticht hierbei durch eine ganz besondere Erzählweise, die feinfühlig und nahbar ist, ohne dabei auf einen feinen, hintergründigen Humor zu verzichten. Durch diesen wunderbar flüssigen Stil fühlt man sich Tilda emotional sehr eng verbunden und verfolgt gebannt, wie sie die Hintergründe ihres allmählichen Verschwindens entschlüsselt. Es ist eine Erzählung, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und eine absolute Empfehlung für alle ist, die tiefgründige und zugleich unterhaltsame Literatur schätzen.

  • Marry22

    5/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Verschwinden — und den Mut, wieder sichtbar zu werden

    Das Cover ist typisch für Diogenes - schlicht und trotzdem stimmungsvoll — es passt perfekt zum Inhalt und hat mich beim ersten Blick schon neugierig gemacht. Eine 52-jährige Frau wird "unsichtbar" — Finger, Nase, Ohr verschwinden nach und nach. Ein Gerühl irgendwann einfach nicht mehr wahrgenommen zu werden... Jane Tara erzählt das mit viel Wärme und Humor, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, man ist sofort mittendrin — ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen. Manchmal klingt es etwas nach Ratgeber, aber mich hat das nicht gestört. Klare Empfehlung meinerseits.

  • S.A.M.

    5/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz anders! Inspirierend!

    Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. In dieser Art habe ich jedenfalls noch kein Buch gelesen. Anfangs fand ich die Situation doch etwas irritierend. Nachdem ich mich aber darauf eingelassen habe, und das Buch als "modernes Märchen" angesehen hatte ging es gut. Tilda Finch entdeckt eines Tages, dass ein Finger von ihr verschwunden ist. Es folgen darauf auch weitere Körperteile. Sie konsultiert ihre Ärztin, die ihr alles bestätigt und ihr sagt, dass sie an Unsichtbarkeit leidet. Obwohl Tilda vorher noch nie davon gehört hatte, gibt es dennoch in ihrer Nähe eine Selbsthilfegruppe mit Frauen die unter der gleichen Erkrankung leiden. Tilda ist eigentlich eine Karrierefrau und leitet eine eigene Firma. Die Unsichtbarkeit macht ihr dabei und in ihrem Privatleben schwer zu schaffen. Sie ist aber eine Powerfrau und begibt sich auf die Suche nach der Ursache der Erkrankung. Durch eine interessante Art wird man an vielen Stellen bei dieser Erzählung ins nachdenken gebracht. Trotz der skurrilen und beängstigenden Situation von Tilda gibt es aber auch an vielen Stellen etwas zu lachen. Wer sich gerne auf eine andere Art von Erzählung einlassen will, der ist hier richtig!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (159)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sichtbar sein – ein Akt der Rebellion

    Tilda Finch erlebt das Unvorstellbare: Ihr Körper wird unsichtbar – zunächst nur einzelne Teile, dann immer mehr. Jane Tara nutzt diese fantastische Prämisse als brillante Metapher für die gesellschaftliche Unsichtbarkeit von Frauen in der Lebensmitte und darüber hinaus, aber auch für alle Menschen, die aus dem öffentlichen Leben verschwinden – ob durch Krankheit, Alter oder soziale Ausgrenzung. Die Geschichte ist dabei nicht düster, sondern leichtgängig und unterhaltsam erzählt, mit Humor und Tiefgang, der zum Nachdenken anregt. Ein besonders berührender Moment ist die Begegnung zwischen Tilda und dem blinden Patrick, die zeigt, dass echte Wahrnehmung weit über das Äußerliche hinausgeht und in der menschlichen Verbindung liegt. Ein wichtiges und beeindruckendes Buch, das zum Umdenken bewegt und mit seinen starken weiblichen Charakteren und der Botschaft von Solidarität und Selbstliebe überzeugt. Ein wunderbarer Roman über ein ernstes Thema mit viel Humor!
  • Zum Bewerterprofil von F. Pörsch

    F. Pörsch

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch braucht Sichtbarkeit

    Obwohl die Geschichte so ruhig erzählt wird, fesselt sie von Beginn an. Ein toller Roman über die Sichtbarkeit von Frauen, z.B. wird "durch die Blume" Bezug auf das Alter, gesellschaftliche Anforderungen und den Gender - Health - Gap genommen. Insgesamt ist es eine Ode an unseren Selbstwert. Wodurch werden wir wirklich "gesehen" und sehen wir uns selbst? Die Idee ist sehr kreativ, behandelt ein ernstes Thema, dennoch liest sich das Buch locker leicht und unterhaltsam.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sichtbar bleiben

    Jane Tara ist in vielen Genres zu Hause. "Mit anderen Augen“ ist ihr erster Roman bei Diogenes; vor allem Frauen jenseits des 40. Lebensjahres dürften sich davon angesprochen fühlen. Die Rolle einer an "Unsichtbarkeit“ erkrankten Frau ist Tilda quasi auf den Leib geschrieben. Mit 52 Jahren und geschieden, stellt sie eines Tages fest, dass ihr kleiner Finger nicht mehr zu sehen ist. Tilda sucht Rat bei der Ärztin ihres Vertrauens und hört zum ersten Mal von "Morbus Invisibilis“, einer Erkrankung, die ausschließlich Frauen in reiferen Jahren befällt. Tilda besucht eine Selbsthilfegruppe und holt sich zusätzliche Unterstützung bei einer Therapeutin. Dort erhält sie bedeutsame Denkanstöße und beginnt, ihr Leben zu hinterfragen. Besonders schön dargestellt sind die Solidarität unter Frauen sowie die Freundschaften, die gepflegt werden oder neu entstehen - und auch eine Liebesgeschichte findet hier ihren Platz. Zugegeben, die lebensphilosophischen Exkurse muss man mögen. Doch wenn es hilft, gibt es wohl kaum etwas dagegen einzuwenden. Ich jedenfalls habe mich lange nicht mehr so amüsiert: herrliche Pointen und immer wieder wirklich witzig. Wir wissen zwar, dass die Krankheit dem Reich der Fantasie entsprungen ist, doch bei aller Leichtigkeit tragen diese Zeilen eine essenzielle Botschaft an uns Frauen heran: Bleibt sichtbar, vor allem für euch selbst!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Heine

    Claudia Heine

    Thalia Celle

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht verschwunden, sondern unsichtbar. Was ist schlimmer?

    Tilda, Mitte 50, wird unsichtbar. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es beginnt mit ihrem kleinen Finger - weitere Körperteile folgen. Tilda kämpft gegen die Unsichtbarkeit an - doch muss sie sich darüber klarwerden, was der Auslöser ist und wie sie gegensteuern kann. Tolle Idee, super umgesetzt.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ' Wir wollen doch alle nur gesehen werden'

    Wir wollen doch alle gesehen, akzeptiert, respektiert werden! Das ist das Thema dieses Buches und soviel mehr. Es geht um weibliche Identität in der zweiten Lebenshälfte, eine neue Sicht auf sich, Partnerschaft, Familie und Freunde. Das alles wird surreal überspitzt und mit einer gehörigen Portion Humor erzählt, die das Buch trotz des Themas sehr unterhaltsam machen. Ich freue mich, weitere Bücher von Jane Tara zu lesen!

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Bewertungen (7)

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