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Robert Menasse

1. Die Lebensentscheidung

Die Lebensentscheidung Novelle

Gesprochen von
5
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18,99 € UVP 22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

935

Gesprochen von

Robert Menasse

Spieldauer

5 Stunden und 5 Minuten

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555462

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935

Gesprochen von

Robert Menasse

Spieldauer

5 Stunden und 5 Minuten

Erscheinungsdatum

18.02.2026

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Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555462

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Die Lebensentscheidung als Todeserklärung

Clara am 01.03.2026

Bewertungsnummer: 3062320

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der dritte Teil, den Robert Menasse über die Existenz der Europäischen Union schreibt, ist leider ein trister, dunkler Teil. So, wie der Protagonist der Novelle, Herr Franz Fiala, hätten sich auch viele EU-Bürger*innen gewünscht, dass das Projekt eines gemeinsamen Europa ein konstruktives Miteinander der vielen so unterschiedlichen Staaten werden würde. Herr Fiala und auch sein Leidensgenosse Herr Schimmelpfennig, sind frustriert vom Vorgehen in den EU-Gremien und von ihrem Arbeitsleben. Sie wollen beide kein Karriereobjekt mit zwei, drei, vier, fünf oder mehr Fenstern in ihrem Arbeitsraum (was den Aufstieg in der Hierarchie entspricht) sein. Herr Fiala entscheidet sich, den Dienst zu quittieren und in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen. Doch wo soll er dann bleiben? Wo und wie soll er leben? (Herrn Fiala geht es da wohl wie vielen, die in die Pension, also in den Rückzug gehen oder gehen müssen). Seine Zerrissenheit, möglicherweise Oberflächligkeit und Glücklosigkeit werden deutlich sichtbar. Von seiner Erkrankung ahnt er da noch nichts. Die Beziehung zur Jugendfreundin in Wien, die mit dem 2CV durch die Gegend fährt, ist für ihn am ehesten hilfreich, vertrauensvoll und unterstützend. Das enge Band zu Mutter ist nach wie vor aufrecht. Ihre Erwartungen sind in ihm noch immer tief verankert. Franz Fiala konnte sich trotz Studium und Aufstieg persönlich nicht wirklich ent-wickeln. Als er mit der Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung konfrontiert wird, gilt sein Denken nur noch der Mutter. Er versucht, seine Krankheit und den nahen Tod vor ihr zu verheimlichen. Dies ist natürlich ein aussichtsloses Unterfangen. Eine vielschichtige und sehr berührende Lektüre.

Die Lebensentscheidung als Todeserklärung

Clara am 01.03.2026
Bewertungsnummer: 3062320
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der dritte Teil, den Robert Menasse über die Existenz der Europäischen Union schreibt, ist leider ein trister, dunkler Teil. So, wie der Protagonist der Novelle, Herr Franz Fiala, hätten sich auch viele EU-Bürger*innen gewünscht, dass das Projekt eines gemeinsamen Europa ein konstruktives Miteinander der vielen so unterschiedlichen Staaten werden würde. Herr Fiala und auch sein Leidensgenosse Herr Schimmelpfennig, sind frustriert vom Vorgehen in den EU-Gremien und von ihrem Arbeitsleben. Sie wollen beide kein Karriereobjekt mit zwei, drei, vier, fünf oder mehr Fenstern in ihrem Arbeitsraum (was den Aufstieg in der Hierarchie entspricht) sein. Herr Fiala entscheidet sich, den Dienst zu quittieren und in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen. Doch wo soll er dann bleiben? Wo und wie soll er leben? (Herrn Fiala geht es da wohl wie vielen, die in die Pension, also in den Rückzug gehen oder gehen müssen). Seine Zerrissenheit, möglicherweise Oberflächligkeit und Glücklosigkeit werden deutlich sichtbar. Von seiner Erkrankung ahnt er da noch nichts. Die Beziehung zur Jugendfreundin in Wien, die mit dem 2CV durch die Gegend fährt, ist für ihn am ehesten hilfreich, vertrauensvoll und unterstützend. Das enge Band zu Mutter ist nach wie vor aufrecht. Ihre Erwartungen sind in ihm noch immer tief verankert. Franz Fiala konnte sich trotz Studium und Aufstieg persönlich nicht wirklich ent-wickeln. Als er mit der Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung konfrontiert wird, gilt sein Denken nur noch der Mutter. Er versucht, seine Krankheit und den nahen Tod vor ihr zu verheimlichen. Dies ist natürlich ein aussichtsloses Unterfangen. Eine vielschichtige und sehr berührende Lektüre.

Lebenswettlauf statt EU-Bürokratie

Bewertung aus Speyer am 27.02.2026

Bewertungsnummer: 3059857

Bewertet: eBook (ePUB)

Bereits die Lektüre des Klappentextes von Robert Menasses „Die Lebensentscheidung“ weckt unweigerlich Erinnerungen an Kafkas Texte. Kommt es so? Franz Fiala ist Beamter – mit Haut und Haar. Sein Sujet: Entwicklung des Programms zum Green-Deal der EU-Kommission. Doch davon ist er inzwischen ziemlich genervt, nicht wegen des Themas an sich, sondern wegen der von seiner Arbeit gezeitigten Ergebnissen (quasi keine), und kündigt. In dieser ohnehin „krawallig-tristen“ Stimmung fährt er zu seiner Mutter, die Geburtstag hat (es könnte der letzte sein), ist über ihren Zustand geschockt und entscheidet, ihr seine Zeit zu schenken. Doch während er noch glaubt, seine größte Sorge sei es, seine Mutter über seine Kündigung zu täuschen, wird bei ihm Krebs mit kurzer Lebensprognose diagnostiziert. Wird es ihm gelingen, seine Mutter zu überleben, um ihr das Leid zu ersparen? Wo beginnt man bei diesem Buch mit seiner Meinung? Vielleicht am einfachsten beim Genre: Ist es eine Novelle? Jain, zumindest nicht im „klassischen“ Sinne: Ja, in Franz‘ Kündigung könnte man zwar als das überraschende Moment sehen, aber letztlich kann das in der Gesamtanlage und von der Tragweiter her ja nur die Krebsdiagnose sein. Die kommt aber recht spät in der Handlung. Figuren bzw. Handlung: Franz und sein Dasein weisen definitiv kafkaeske Elemente auf (seine Resignation wegen der überbordenden Bürokratie, deren Teil er ist; die Gesamtanlage mit dem „Lebenswettlauf“ zwischen Mutter und Sohn; irgendwie auch Franz‘ Motive bzw. Kampf, zu überleben), aber wieder auch nicht, denn Menasse schreibt weniger deprimierend, sondern eher tragikomisch mit trockenem Humor. Womit wir beim Schreibstil wären: Die Geschichte liest sich nicht nur ihrer Kürze, sondern auch des lockeren Schreibstils wegen sehr schnell. Allerdings war mir der Stil streckenweise doch zu einfach (zahlreiche sehr kurze bis Ein-Wort-„Sätze“). Gesamterlebnis: Menasse bzw. „Die Lebensentscheidung“ konfrontiert seine Leserschaft auf erstaunlich leichtfüßige Art mit unangenehmen Themen: Was ist wichtig, entscheidet man wirklich selbst darüber, welches Leben man führt? Existentielle Fragen … 4,5 Sterne, die trotz des Schreibstils aufgerundet werden, weil der Text mich überraschen konnte (Wer hätte gedacht, dass man EU-Politik und den Sinn des Lebens in einem so schmalen Büchlein verquicken könnte?).

Lebenswettlauf statt EU-Bürokratie

Bewertung aus Speyer am 27.02.2026
Bewertungsnummer: 3059857
Bewertet: eBook (ePUB)

Bereits die Lektüre des Klappentextes von Robert Menasses „Die Lebensentscheidung“ weckt unweigerlich Erinnerungen an Kafkas Texte. Kommt es so? Franz Fiala ist Beamter – mit Haut und Haar. Sein Sujet: Entwicklung des Programms zum Green-Deal der EU-Kommission. Doch davon ist er inzwischen ziemlich genervt, nicht wegen des Themas an sich, sondern wegen der von seiner Arbeit gezeitigten Ergebnissen (quasi keine), und kündigt. In dieser ohnehin „krawallig-tristen“ Stimmung fährt er zu seiner Mutter, die Geburtstag hat (es könnte der letzte sein), ist über ihren Zustand geschockt und entscheidet, ihr seine Zeit zu schenken. Doch während er noch glaubt, seine größte Sorge sei es, seine Mutter über seine Kündigung zu täuschen, wird bei ihm Krebs mit kurzer Lebensprognose diagnostiziert. Wird es ihm gelingen, seine Mutter zu überleben, um ihr das Leid zu ersparen? Wo beginnt man bei diesem Buch mit seiner Meinung? Vielleicht am einfachsten beim Genre: Ist es eine Novelle? Jain, zumindest nicht im „klassischen“ Sinne: Ja, in Franz‘ Kündigung könnte man zwar als das überraschende Moment sehen, aber letztlich kann das in der Gesamtanlage und von der Tragweiter her ja nur die Krebsdiagnose sein. Die kommt aber recht spät in der Handlung. Figuren bzw. Handlung: Franz und sein Dasein weisen definitiv kafkaeske Elemente auf (seine Resignation wegen der überbordenden Bürokratie, deren Teil er ist; die Gesamtanlage mit dem „Lebenswettlauf“ zwischen Mutter und Sohn; irgendwie auch Franz‘ Motive bzw. Kampf, zu überleben), aber wieder auch nicht, denn Menasse schreibt weniger deprimierend, sondern eher tragikomisch mit trockenem Humor. Womit wir beim Schreibstil wären: Die Geschichte liest sich nicht nur ihrer Kürze, sondern auch des lockeren Schreibstils wegen sehr schnell. Allerdings war mir der Stil streckenweise doch zu einfach (zahlreiche sehr kurze bis Ein-Wort-„Sätze“). Gesamterlebnis: Menasse bzw. „Die Lebensentscheidung“ konfrontiert seine Leserschaft auf erstaunlich leichtfüßige Art mit unangenehmen Themen: Was ist wichtig, entscheidet man wirklich selbst darüber, welches Leben man führt? Existentielle Fragen … 4,5 Sterne, die trotz des Schreibstils aufgerundet werden, weil der Text mich überraschen konnte (Wer hätte gedacht, dass man EU-Politik und den Sinn des Lebens in einem so schmalen Büchlein verquicken könnte?).

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Die Lebensentscheidung

von Robert Menasse

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Monika Randermann

Thalia Sankt Augustin

Zum Portrait

5/5

Menasse wie wir ihn lieben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erneut streift der österreichische Autor das Thema EU. Dieses Mal hat sein Held, Franz Fiala, allerdings die Nase gestrichen voll von den Machenschaften und der ewigen Pendelei zwischen Wien und Brüssel. Er will aussteigen, was natürlich auch Konsequenzen für seine lose Liebesbeziehung mit der charmanten Nathalie hat. Soll er sie fragen, ob sie sich vorstellen kann, mit ihm in Wien zu leben? Oder soll er tatsächlich seinen Dauerwohnsitz nach Brüssel verlegen? Eine üble Diagnose stellt sein Leben auf den Kopf und auch die Beziehung zu seiner Mutter ist heikel... Ein kluger Roman über Lebensentscheidungen und eine herrliche Hommage an die Stadt Wien mit all ihren Facetten!
  • Monika Randermann
  • Buchhändler/-in

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Menasse wie wir ihn lieben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erneut streift der österreichische Autor das Thema EU. Dieses Mal hat sein Held, Franz Fiala, allerdings die Nase gestrichen voll von den Machenschaften und der ewigen Pendelei zwischen Wien und Brüssel. Er will aussteigen, was natürlich auch Konsequenzen für seine lose Liebesbeziehung mit der charmanten Nathalie hat. Soll er sie fragen, ob sie sich vorstellen kann, mit ihm in Wien zu leben? Oder soll er tatsächlich seinen Dauerwohnsitz nach Brüssel verlegen? Eine üble Diagnose stellt sein Leben auf den Kopf und auch die Beziehung zu seiner Mutter ist heikel... Ein kluger Roman über Lebensentscheidungen und eine herrliche Hommage an die Stadt Wien mit all ihren Facetten!

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Dagmar Küchler

Thalia Mayersche Essen Innenstadt

Zum Portrait

5/5

Wettlauf mit der Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seiner Novelle „Lebensentscheidung“ schildert Menasse die Geschichte von Franz Fiala, einem EU-müden Mitarbeiter der Europäischen Kommission in Brüssel. Franz empfindet seine Arbeit zunehmend als sinnlos und hegt den Wunsch, vorzeitig in den Ruhestand zu treten. Bevor er jedoch eine endgültige Entscheidung treffen kann, wie es in seinem Leben konkret weitergehen soll, erhält er die niederschmetternde Diagnose: unheilbarer Bauchspeicheldrüsenkrebs. Von nun an steht für Franz nur noch eines im Vordergrund: seine betagte und in seinen Augen sterbenskranke Mutter in Wien zu überleben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Neben der Tragik seiner Figur des Franz Fiala findet sich in Menasses Novelle, wie gewohnt, ein feiner Humor. Obwohl mir diese Novelle außerordentlich gut gefallen hat, die zudem mit einem verblüffenden Ende aufwartet, freue ich mich schon sehr auf seinen dritten EU-Roman. Ich hoffe, dass Menasse, anders als sein Protagonist, der EU gegenüber nicht die Lust verloren hat.
  • Dagmar Küchler
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wettlauf mit der Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seiner Novelle „Lebensentscheidung“ schildert Menasse die Geschichte von Franz Fiala, einem EU-müden Mitarbeiter der Europäischen Kommission in Brüssel. Franz empfindet seine Arbeit zunehmend als sinnlos und hegt den Wunsch, vorzeitig in den Ruhestand zu treten. Bevor er jedoch eine endgültige Entscheidung treffen kann, wie es in seinem Leben konkret weitergehen soll, erhält er die niederschmetternde Diagnose: unheilbarer Bauchspeicheldrüsenkrebs. Von nun an steht für Franz nur noch eines im Vordergrund: seine betagte und in seinen Augen sterbenskranke Mutter in Wien zu überleben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Neben der Tragik seiner Figur des Franz Fiala findet sich in Menasses Novelle, wie gewohnt, ein feiner Humor. Obwohl mir diese Novelle außerordentlich gut gefallen hat, die zudem mit einem verblüffenden Ende aufwartet, freue ich mich schon sehr auf seinen dritten EU-Roman. Ich hoffe, dass Menasse, anders als sein Protagonist, der EU gegenüber nicht die Lust verloren hat.

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Die Lebensentscheidung

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