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Nelka Roman | »Von der ersten Seite an war ich verzaubert, so herzzerreißend, so traurig und doch federleicht ...« Kristine Bilkau | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026

29

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6059

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,6 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43276-1

Beschreibung

Rezension

»... Nelka setzt den ›Ostarbeiterinnen‹ ein filigranes Denkmal. Svenja Leiber erzählt ausbalanciert. ... [I]hr bewegender und bedrückender Roman [macht] Mut.« ("Berliner Zeitung")
»Nelka wird man nicht so schnell vergessen.« ("DIE ZEIT")
»Svenja Leiber ist ein grosser Roman gelungen, ein Text, der einen beim Lesen schier körperlich erfahren lässt, was es damals bedeutete, Mensch zu sein. Vor allem als Frau.« ("NZZ am Sonntag")
»Nelka … ist ein meisterhaftes Buch, präzis, anschaulich und völlig unsentimental. Gerade deshalb wühlt es auf. Die Autorin schreibt mit verblüffendem Sinn fürs sprechende Detail. Nichts wirkt angelesen. Die Konstruktion – zwei Zeitebenen, zwei Perspektiven – trägt.« ("NZZ am Sonntag")
»Ein toller, eindringlicher Roman, nach dessen Lektüre man meint, sehr viel mehr als nur schmale 200 Seiten gelesen zu haben.« ("Hamburger Abendblatt")
»Ein mutmachendes Buch auchin unserer Zeit.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Ein wichtiges, sehr lesenswertes Buch.
»Der Roman ist sehr gut geschrieben ...
»Präzise und poetisch ...« ("Südwestrundfunk")
»Nelka ist ein eindrucksvolles Erinnerungswerk, ein schonungslos offener Roman, dem man vor allem viele junge Leser wünscht. Ein Buch gegen das kollektive Verdrängen und Vergessen.« ("Landshuter Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

6059

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,6 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43276-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Annnnnnna

    aus .

    5/5

    28.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein stilles Zeugnis der Vergangenheit

    Nelka ist gerade einmal 16 Jahre alt, als sie aus ihrer Heimat verschleppt und zur Zwangsarbeit auf einen norddeutschen Gutshof gezwungen wird. Gemeinsam mit zwei Mädchen aus ihrem Heimatort muss sie sich in einer fremden Umgebung zurechtfinden. Die Freundschaft, die die drei miteinander verbindet, gibt Nelka Halt. Sie stammt aus Lemberg, dem heutigen Lwiw, und spricht Deutsch. Ihr Wissen über den Obstbau macht sie für den Verwalter wertvoll. Doch er will mehr von ihr als ihre Fähigkeiten. Er nutzt seine Macht aus und Nelka bleibt kaum eine Wahl, als sich seinem Willen zu beugen. Knapp 40 Jahre später kehrt Nelka an den Ort zurück, der ihre Jugend und ihr Leben geprägt hat. Dort lebt immer noch Marten Wilhelmsen, der mittlerweile 77-jährige Verwalter, dem das ehemalige Verwalterhaus und ein Teil des aufgeteilten Gutslandes gehören. Auch ihn lässt die Vergangenheit nicht los. Was die beiden miteinander verbindet, reicht weit zurück und macht deutlich, dass die Spuren der damaligen Ereignisse nicht einfach mit den Jahren verschwinden. Svenja Leiber erzählt Nelkas Geschichte mit einer feinsinnigen Sprache und einer eindringlichen Atmosphäre, die mich tief berührt haben. Nelka ist eine ruhige, zugleich unglaublich sensible und willensstarke Frau. Was ihr widerfahren ist, hätte sie zerbrechen können. Doch trotz aller Gewalt und Demütigung hat sie sich etwas bewahrt, das sich nicht auslöschen ließ: ihre Menschlichkeit. Auch die Apfelbaumplantage wird zu einem stillen Zeugnis der Vergangenheit. Die Spuren der Zwangsarbeit sind noch immer sichtbar. Die Natur vergisst nicht, was Menschen ihr und anderen Menschen angetan haben. Was einst unter Zwang entstand, wächst weiter und erzählt von einer Geschichte, die nicht einfach mit dem Ende des Krieges abgeschlossen ist. Denn der Krieg endet nicht, nur weil irgendwann Frieden herrscht. Seine Folgen leben weiter. In Erinnerungen. Im Schweigen. In den Kindern und Enkelkindern. Und in den Orten, an denen das Geschehene seine Spuren hinterlassen hat. Nelka ist ein aufwühlender, erschütternder und zugleich feinfühlig erzählter Roman, der lange nachhallt. Er erinnert daran, dass sich die Vergangenheit nicht ungeschehen machen lässt. Aber sie lässt sich erzählen. Und manchmal ist genau das ein erster Schritt, um mit ihr leben zu können.

  • Magnolia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwangsarbeit in Zeiten des Nationalsozialismus

    Nach Jahrzehnten treibt es sie zurück auf den Gutshof in Norddeutschland. 1941 wurde sie als 16jährige aus dem damals polnischen Lemberg hierher verschleppt, um Zwangsarbeit zu leisten. NELKA.    Der Roman beginnt mit dem Brief, den Marten, der damalige Gutsverwalter, heute in Händen hält. Nelka teilt ihm ihr Kommen mit. Er erinnert sich an sie und auch an die Apfelbäume, die sie für ihn veredelt hat und an noch so einiges mehr. In dieses Gegenwärtige fließen das Vergangene, also ihre Kindheit und Jugend bis zu ihrer Verschleppung, gekonnt ineinander. Bis dann der Fokus auf den Jahren der Zwangsarbeit liegt. Svenja Leiber erzählt hier speziell von den Frauen, die als Arbeitssklavinnen nach Nazideutschland deportiert wurden. Erzählt über brutale Gewalt und Ausbeutung bis hin zu Missbrauch und Abhängigkeiten. Und das in einer ruhigen Sprache ohne Effekthascherei. Ein Stück unserer unrühmlichen Vergangenheit wird hier klar dargeboten mit Nelka als Hauptfigur. Ihr Leidensweg und auch der ihrer Leidensgenossinnen werden unaufgeregt nachgezeichnet. Es entsteht ein bedrückendes Bild dieser Jahre in einer geradezu poetischen, ja einer eindringlichen Erzählweise, der ich gebannt gefolgt bin. In ihrem Nachwort greift die Autorin dieses Thema nochmal auf. 20 Millionen Menschen mussten für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit mit all den damit einhergehenden Grausamkeiten erleiden. Der Roman ist fiktiv, die Zwangsarbeiter waren es nicht. Ein Roman, eine Erzählung, die mich so schnell nicht loslässt.

  • Hanna (text.reisen)

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön geschrieben, ohne zu beschönigen.

    Nelka ist gerade mal 16 Jahre alt, als sie von den Nationalsozialisten in ihrer Heimatstadt Liwiw (Lemberg) aufgegriffen wird. Ohne Erklärungen wird sie gemeinsam mit vielen anderen Frauen und Mädchen nach Deutschland transportiert, wo sie auf einem Gutshof Zwangsarbeit leisten muss. Nach 50 Jahren kehrt sie zurück - dabei stellt sie sich nicht nur ihren eigenen Erinnerungen, sondern konfrontiert auch den damaligen Gutsverwalter mit einer Schuld, die dieser bislang verdrängt hat. Svenja Leiber hat es geschafft, wunderschöne und berührende Worte für diese tragische Geschichte zu finden und auch wenn Nelka eine fiktive Figur ist, steht ihr Schicksal doch exemplarisch für das von vielen Zwangsarbeiterinnen aus dem Osten während des Zweiten Weltkrieges. Die Autorin verhandelt über die Beziehung zwischen Nelka und dem Gutsverwalter Fragen nach Macht, Schuld und Ausbeutung, zeigt anhand der Nebenfiguren aber auch Solidarität und Zusammenhalt unter den Arbeiter:innen. Wirklich gelungen fand ich die erzählerische Verflechtung von Vergangenheit, Gegenwart und Erinnerung. Ganz besonders ist auch der Blick auf die Landschaft, die quasi als Zeitzeuge fungiert, und tatsächlich war es auch ein alter Apfelbaum im Garten ihrer Eltern, der Svenja Leiber zu dieser Geschichte inspiriert hat. Ein kurzes, aber eindrückliches Buch, dessen Lektüre ich euch sehr ans Herz legen.

  • LG

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Svenja Leiber gehört schon länger zu meinen Lieblingsautorinnen und auch „Nelka“ hat mich wieder sehr berührt. Im Mittelpunkt steht die sechzehnjährige Nelka aus Lemberg, die verschleppt und zur Zwangsarbeit auf einen norddeutschen Hof gebracht wird. Mit ihrem Wissen über den Apfelanbau, das sie von ihrem Vater gelernt hat, wird Verwalter Marten nach dem Krieg erfolgreich. Jahrzehnte später kehrt Nelka an diesen Ort zurück. Leiber erzählt diese Geschichte unglaublich poetisch und herzzerreißend. Und trotzdem ist der Roman für mich gleichzeitig erstaunlich leicht und sogar ermutigend. Gerade diese Verbindung hat mir gefallen. Die Geschichte erzählt von Gewalt, Ausbeutung und Erinnerung, bleibt dabei aber nicht hoffnungslos. Besonders gefallen hat mir außerdem, dass „Nelka“ ein Kapitel der deutschen Geschichte in den Mittelpunkt stellt, über das ich in historischen Romanen bisher tatsächlich kaum gelesen habe. Das war schon bei Leibers letztem Roman so und auch dafür liebe ich die Autorin. Ein wunderschön geschriebener und zugleich schmerzhafter Roman, der eine wichtige Geschichte erzählt und zum Nachdenken und Nachfragen anregt. Für mich wieder ein Beweis dafür, warum Svenja Leiber zu meinen Lieblingsautorinnen gehört.

  • Frankenfrosch

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitten ins Herz

    Nelka wird als 16jährige in ihrer ukrainischen Heimatstadt Lemberg/Lwiw 1941 willkürlich von deutschen Soldaten aufgegriffen und auf einem deutschen Gutshof als Zwangsarbeiterin verschleppt. Ihr Glück und Unglück ist es, dass der Gutsverwalter ein Auge auf sie geworfen hat und sie nicht nur dazu zwingt, ins Gutshaus zu ziehen, sondern ihr besonderes Wissen über Äpfel und den Apfelanbau zu nutzen. Bis Kriegsende muss sie auf dem Gut bleiben. Fast am Ende ihres Lebens kehrt sie auf den Hof zurück und begegnet nochmals den Verwalter. Erinnerungen brechen sich Bahn. Im gleichnamigen Roman erzählt Svenja Leibner eine, das Herz berührende, Geschichte über das Schicksal dieser 16jährigen. Dabei liegt das Hauptmerkmal nicht auf die absolute und brutale Gewalt der Herrenrasse über die Zwangsarbeiter. Sie zeichnet feine, klare Bilder von Menschen, die in Situationen agieren, reagieren, leben und überleben müssen, die sie sich so nie vorstellen konnten. Das Buch wertet nicht, es lässt die Figuren sprechen. Dabei entstehen Bilder aus Worten gemalt, die so plastisch Einsamkeit, Schmerz, Verzweiflung und auch ein wenig Freundschaft und Glück darstellen, dass es ganz tief im Herzen schmerzt. Svenja Leibner berührt, ohne jeglichen Kitsch oder Pathos. Einfach durch glaubwürdige Protagonisten und deren Schicksal, das sich so oder so ähnlich, unzählige Male während des Zweiten Weltkrieges ereignet hat. Ein wichtiger, trotz der Schwere des Themas, wundervoll zu lesender Roman.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Bilke

    Stephanie Bilke

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Schatten der Vergangenheit

    Ein leiser, eindringlicher und sprachlich eher zurückhaltender Roman über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, der noch lange nachwirkt und mich sehr berührt hat. Ein feiner Roman mit großer Wucht.
  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar

    Svenja Leibers „Nelka" ist ein Roman, der unter die Haut geht und dort bleibt. Sie erzählt von Trauma und Gewalt mit einer poetischen Leichtigkeit, die das Buch trotz aller Dunkelheit zu einem wunderbaren Leseerlebnis macht.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Art der Friedensfindung

    Als 16‑Jährige wird Nelka 1941 in Lemberg von deutschen Soldaten aufgegriffen und in das Alte Land auf einen Gutshof zur Zwangsarbeit verbracht. Jahrzehnte später, nach dem Fall des eisernen Vorhangs, macht sich die Erwachsene Nelka auf die Reise zurück zu diesem Gutshof, um sich von ihren erlittenen Wunden zu befreien. Fassungslos hat mich die beschriebene Historie der Entführung, Zwangsarbeit, Hilflosigkeit und Gewalt zurückgelassen. Ich konnte mich gut in die Protagonisten und auch bis zu einem gewissen Grad in den Gutsverwalter, mit seinen Zwängen, gesellschaftlichen Normen und Ansprüchen hineinversetzen. Aber das Gefühl, dass diese Verbrecher aus der schlimmen Kriegslage und noch darüber hinaus ihren Gewinn gezogen haben, ist so erschütternd. Die Hauptdarstellerin Nelka ist über das ganze Buch hinweg eine stille, aber auch starke und sehr kluge Frau.
  • Zum Bewerterprofil von Marion Müller

    Marion Müller

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr ergreifend

    Eindrücklich wird hier beschrieben, wieviel Leid die Nazis mit der Verschleppung von Menschen in die Zwangsarbeit verursacht haben. Die junge Nelka wird einfach auf der Straße eingesammelt, aus ihrem Alltag gerissen und zum Arbeitseinsatz in der deutschen Landwirtschaft eingesetzt. Ohne viele Worte und recht sachlich formuliert gelingt es der Autorin  trotzdem Emotionen zu wecken und die Lesenden mit in die Geschichte zu nehmen. Die Folgen der Verschleppung bekommen ja nicht nur die betroffenen Frauen und Männer zu spüren, auch ihr soziales Umfeld wird erschüttert und für immer verändert. Viele sind nie zurückgekehrt; andere, wie unsere Protagonistin schon. Im hohen Alter sucht sie inneren Frieden und reist auf den Hof, wo sie jahrelang schuften mußte. Und was man auch nicht vergessen darf: die Zwangsarbeit hat viele Deutsche, Privatpersonen und Firmen, reich gemacht, bis heute. Ein wirklich ergreifendes Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Becker

    Lukas Becker

    Thalia Köln-Braunsfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nelka - Poetische Erinnerungsarbeit

    Svenja Leiber erzählt in ihrem neuen Roman eine Geschichte, die unter die Haut geht und dort bleibt. Nelka, eine sechzehnjährige Ukrainerin aus Lemberg, wird 1941 von deutschen Soldaten verschleppt und auf einem norddeutschen Gutshof zur Zwangsarbeit gezwungen. Doch Leiber erzählt nicht von Zwangsarbeit als historisches Faktum — sie erzählt von ihr als körperliches und seelisches Trauma, das über Jahrzehnte nachwirkt. Das Besondere an diesem Roman ist die Balance zwischen Dunkelheit und Leichtigkeit. Leiber schreibt so poetisch und unsentimental zugleich, dass sie der Leserin eine Distanz ermöglicht, die das Buch trotz aller Kriegsgrauels zu einem wunderbaren Leseerlebnis macht. Nelkas Wissen über den Apfelanbau — von ihrem Vater gelernt — wird zur Waffe und zur Überlebensstrategie. Nach dem Krieg wird dieses erpresste Wissen dem Gutsverwalter zu Reichtum, während Nelka mit dem Trauma lebt. Fünfzig Jahre später kehrt Nelka zurück. Nicht zur Rache, sondern zur Heilung. Sie will sich ihrer Vergangenheit stellen und ihrem Peiniger in die Augen sehen — jetzt als freier Mensch. Leiber zeigt, wie Frauen ihre Würde bewahren: durch das, was sie wissen, durch Freundschaft, durch kleine Akte der Selbstbestimmung. Ein Roman über Weiterleben, über die Kraft, sich selbst endlich befreien zu müssen. Herzzerreißend und federleicht zugleich — eine Leseempfehlung, die nachwirkt.

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