Produktbild: Liebe! Ein Aufruf

Liebe! Ein Aufruf

6

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14122

Erscheinungsdatum

18.11.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1555 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287112

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

14122

Erscheinungsdatum

18.11.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1555 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287112

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  • V

    aus München

    5/5

    27.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für alle, die an der aktuellen Lage verzweifeln

    Ein wichtiges und aktuelles Buch. Der Autor stellt sich Fragen, die sich viele von uns stellen: Wie konnten wir als Gesellschaft an diesen Punkt kommen? Wann und wo wurden die Weichen für diesen Rechtsruck und den Verlust der Empathie im politischen Diskurs gestellt? Und, viel wichtiger: was können wir tun, um den Kurs wieder zu ändern? Kurz aber prägnant geschrieben möchte man dieses Buch dem gesamten Bekanntenkreis in die Hand drücken.

  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahre Aufrufe!

    Wir erleben gesellschaftliche und politische Spannungen in Deutschland wie weltweit. Viele Menschen reagieren mit Ohnmacht. Mit Lähmung. Mit Rückzug ins Private. Psychologisch ist das nachvollziehbar. Wenn wir dauerhaft Krisenmeldungen ausgesetzt sind, entsteht ein Gefühl fehlender Selbstwirksamkeit. Dauerstress kann zu innerer Erschöpfung führen. Manchmal sogar zu Retraumatisierung alter Erfahrungen von Kontrollverlust. Rückzug wird zur Schutzstrategie. Er beschreibt Ohnmacht als politisches Grundgefühl unserer Gegenwart. Und er stellt eine radikale, zugleich einfache Frage: Was, wenn Liebe eine politische Kraft sein kann? Nicht romantisch. Nicht naiv. Sondern als bewusste Praxis: den anderen nicht auf seine lauteste Meinung, seinen größten Fehler oder seine Andersartigkeit zu reduzieren. In Beziehungen zu investieren, gerade dort, wo es unbequem wird. Das knüpft an Gedanken von Hannah Arendt, Erich Fromm und Martin Luther King Jr. an: Ohne die Anerkennung der Würde des anderen gibt es keinen tragfähigen Diskurs. Nicht jede Krise braucht sofort neue Strukturen. Oft beginnt Veränderung mit Haltung. Mit innerer Stabilität. Mit der Fähigkeit, Realität anzuerkennen, ohne in Resignation zu kippen. Akzeptanz ist dabei kein Aufgeben. Sie ist der Wendepunkt zurück zur Selbstwirksamkeit. Dieses Buch fordert kein moralisches Heldentum. Es fordert Bereitschaft. Immer wieder neu zu beginnen. Immer wieder Menschlichkeit zu praktizieren. Vielleicht ist Liebe in diesem Sinne kein Gefühl, sondern eine Entscheidung. Eine Haltung, die Resilienz stärkt individuell wie gesellschaftlich. Eine, die ergebnisoffen bleibt und dennoch Zuversicht ermöglicht. Für mich ist es keine bloße Lektüre, sondern eine Einladung: Ohnmacht nicht als Endpunkt zu begreifen, sondern als Ausgangspunkt für innere Klarheit, Zukunftsmut und neues Handeln.

  • Petra

    aus Grasbrunn

    5/5

    19.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Freundlichkeit und Menschenliebe gegen den Hass unserer Zeit

    Wem geht es nicht so Angesicht der Weltlage, dass man sich resigniert abwendet von der Welt, weil man den Hass und die Menschenverachtung nicht mehr erträgt, die in Politik und Gesellschaft immer mehr Usus werden. Daniel Schreiber hat dies wohl ebenso empfunden und ruft zu aktivem Widerstand. Es muss wieder mehr Liebe zum Nächsten geben und mehr Gemeinsinn. Nur so kann man sich den rechtsradikalen Hetzkampagnen widersetzen. Der Autor begründet seinen Aufruf zur politischen Liebe mit zahlreichen Zitaten bekannter Philosophen wie Hannah Arendt, Erich Fromm und Martin Luther King und zeigt damit auch wie zeitlos dieses Problem ist. Doch wie soll das nun in der Praxis aussehen? Wie soll Liebe die Politik ändern? Hier setzt Daniel Schreiber auf die kleinen Dinge: mehr Freundlichkeit im Alltag und die Schaffung von gemeinsamen sicheren Räumen, um sich über gesellschaftliche Grenzen hinaus in Ruhe und Empathie zu begegnen. Das Buch hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass ich scheinbar nicht alleine da stehe mit meinen Sorgen. Ob die Lösung allerdings so einfach ist? Ich weiß es nicht, aber es ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Und man hat nur zu gewinnen, wenn man seinen Mitmenschen mit Liebe begegnet, oder nicht?

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    22.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit, Respekt und Akzeptanz

    „Liebe! Ein Aufruf“ von Daniel Schreiber ist ein unglaublich wichtiges Buch. Vielleicht schreckt der Inhalt manche erstmal ab - ist Nächstenliebe nicht nur etwas für religiöse Menschen?   Doch Daniel Schreiber zeigt auf sehr persönliche und tiefgründige Art auf, um was es hier geht: Um mehr Menschlichkeit, Respekt und Akzeptanz – und gegen Hass und Menschenverachtung.   Viele von uns können wohl mit dem Autor mitfühlen: „Am besten ließ sich diese Einsicht als eine umfassende Desillusionierung beschreiben. Ich fühlte mich in der Gesellschaft, in der ich lebte, immer weniger zuhause. Die Nachrichtenlage ließ mich jeden Tag von Neuem bestürzt zurück, fassungslos und traurig. Mir war die Fähigkeit abhandengekommen, die Welt zu lieben. Und ich wusste nicht, wie ich den damit einhergehenden Gefühlen von Ohnmacht und Lähmung begegnen konnte.“   Die akuelle politische Lage weltweit, die Rhetorik des Hasses, all das prägt unser aller Leben. Doch wie kann es gelingen, dem Hass und dem aktuellen politischen Diskurs etwas entgegenzusetzen?   „Die Philosophin Martha Nussbaum etwa geht davon aus, dass wir Liebe nicht nur in unserem persönlichen, sondern auch in unserem politischen Leben zum Überleben brauchen. Damit meint sie natürlich nicht, dass wir für andere Menschen und erst recht nicht für Menschen, mit denen wir uns politisch nicht einigen können, so etwas wie romantische Liebe empfinden sollten. Wir müssten noch nicht einmal Sympathie für sie empfinden, wie wir es für unsere Freundinnen und Freunde tun, erklärt sie. Die Form der Liebe, die sie meint, besteht »lediglich darin, die andere Person als vollkommen menschlich anzusehen, als ein Wesen, das auf irgendeine Weise zum Guten und zur Veränderung fähig ist«. Was nach wenig klingt, ist bei genauerer Betrachtung genau das, was unserem politischen Miteinander seit einigen Jahren abgeht, das, was ich und viele andere Menschen in den politischen Auseinandersetzungen unserer Zeit so schmerzlich vermissen. Ohne diese Form der Liebe kann es keine Form demokratischer Zusammenarbeit geben, keinen Kompromiss, kein sinnvolles Zusammenleben, keine Hoffnung. Ohne diese Form der Liebe kann es nur Zynismus geben. Kann es nur Auseinandersetzungen von Menschen geben, die herrschen, die siegen wollen. Ohne sie ist eine dissoziative Distanznahme von der Welt alles, was uns bleibt.“   Daniel Schreibers Art zu Schreiben, seine Wortwahl, hat mir sehr gut gefallen. Anhand politischer, philosophischer und sozialhistorischer Beispiele zeigt er auf, dass die Liebe der Schlüssel zur Veränderung sein kann.   „Welche Haltung bleibt uns, um politisch aktiv zu werden? Wie kann es uns gelingen, wieder wirksam gesellschaftlich zu handeln? Immer wenn ich darüber nachdenke, komme ich auf die Liebe zurück, auf die Liebe im Allgemeinen und die Weltliebe im Besonderen. Ich muss an Hannah Arendt denken, die ihre politische Kraft reflektierte, an die Philosophie der Antike und die Theologie des Mittelalters, die ohne Liebeskonzeptionen nicht denkbar gewesen wären, an Philosophinnen und Philosophen wie Martin Buber, Emmanuel Lévinas oder Paul Ricœur, an Albert Schweitzer, Erich Fromm, bell hooks oder Martha Nussbaum, an die politischen Reflexionen von Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder Nelson Mandela. Schon immer haben Menschen über Liebe nachgedacht, in all ihren Formen. Schon immer beriefen sich soziale, religiöse und politische Bewegungen auf ihre Kraft, oft mit überwältigendem Erfolg. Doch all die Einsichten, zu denen man kam, all die hart errungenen Wahrheiten, scheinen heute oft ungelesen als trivial oder unbedeutend abgetan zu werden.“   „Liebe! Ein Aufruf“ ist ein feines, kluges Buch, das die Hoffnung schürt, dass es anders gehen könnte.   “Letztlich stellt es keine Option dar, die Welt nicht zu lieben, auch wenn diese es einem durch ihre Ungerechtigkeit, durch Krieg, Hass und Gewalt schwer macht.” Vielen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    4/5

    22.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Plädoyer für mehr…

    Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit, Respekt und Akzeptanz „Liebe! Ein Aufruf“ von Daniel Schreiber ist ein unglaublich wichtiges Buch. Vielleicht schreckt der Inhalt manche erstmal ab - ist Nächstenliebe nicht nur etwas für religiöse Menschen? Doch Daniel Schreiber zeigt auf sehr persönliche und tiefgründige Art auf, um was es hier geht: Um mehr Menschlichkeit, Respekt und Akzeptanz – und gegen Hass und Menschenverachtung. Viele von uns können wohl mit dem Autor mitfühlen: „Am besten ließ sich diese Einsicht als eine umfassende Desillusionierung beschreiben. Ich fühlte mich in der Gesellschaft, in der ich lebte, immer weniger zuhause. Die Nachrichtenlage ließ mich jeden Tag von Neuem bestürzt zurück, fassungslos und traurig. Mir war die Fähigkeit abhandengekommen, die Welt zu lieben. Und ich wusste nicht, wie ich den damit einhergehenden Gefühlen von Ohnmacht und Lähmung begegnen konnte.“ Die akuelle politische Lage weltweit, die Rhetorik des Hasses, all das prägt unser aller Leben. Doch wie kann es gelingen, dem Hass und dem aktuellen politischen Diskurs etwas entgegenzusetzen? „Die Philosophin Martha Nussbaum etwa geht davon aus, dass wir Liebe nicht nur in unserem persönlichen, sondern auch in unserem politischen Leben zum Überleben brauchen. Damit meint sie natürlich nicht, dass wir für andere Menschen und erst recht nicht für Menschen, mit denen wir uns politisch nicht einigen können, so etwas wie romantische Liebe empfinden sollten. Wir müssten noch nicht einmal Sympathie für sie empfinden, wie wir es für unsere Freundinnen und Freunde tun, erklärt sie. Die Form der Liebe, die sie meint, besteht »lediglich darin, die andere Person als vollkommen menschlich anzusehen, als ein Wesen, das auf irgendeine Weise zum Guten und zur Veränderung fähig ist«. Was nach wenig klingt, ist bei genauerer Betrachtung genau das, was unserem politischen Miteinander seit einigen Jahren abgeht, das, was ich und viele andere Menschen in den politischen Auseinandersetzungen unserer Zeit so schmerzlich vermissen. Ohne diese Form der Liebe kann es keine Form demokratischer Zusammenarbeit geben, keinen Kompromiss, kein sinnvolles Zusammenleben, keine Hoffnung. Ohne diese Form der Liebe kann es nur Zynismus geben. Kann es nur Auseinandersetzungen von Menschen geben, die herrschen, die siegen wollen. Ohne sie ist eine dissoziative Distanznahme von der Welt alles, was uns bleibt.“ Daniel Schreibers Art zu Schreiben, seine Wortwahl, hat mir sehr gut gefallen. Anhand politischer, philosophischer und sozialhistorischer Beispiele zeigt er auf, dass die Liebe der Schlüssel zur Veränderung sein kann. „Welche Haltung bleibt uns, um politisch aktiv zu werden? Wie kann es uns gelingen, wieder wirksam gesellschaftlich zu handeln? Immer wenn ich darüber nachdenke, komme ich auf die Liebe zurück, auf die Liebe im Allgemeinen und die Weltliebe im Besonderen. Ich muss an Hannah Arendt denken, die ihre politische Kraft reflektierte, an die Philosophie der Antike und die Theologie des Mittelalters, die ohne Liebeskonzeptionen nicht denkbar gewesen wären, an Philosophinnen und Philosophen wie Martin Buber, Emmanuel Lévinas oder Paul Ricœur, an Albert Schweitzer, Erich Fromm, bell hooks oder Martha Nussbaum, an die politischen Reflexionen von Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder Nelson Mandela. Schon immer haben Menschen über Liebe nachgedacht, in all ihren Formen. Schon immer beriefen sich soziale, religiöse und politische Bewegungen auf ihre Kraft, oft mit überwältigendem Erfolg. Doch all die Einsichten, zu denen man kam, all die hart errungenen Wahrheiten, scheinen heute oft ungelesen als trivial oder unbedeutend abgetan zu werden.“ „Liebe! Ein Aufruf“ ist ein feines, kluges Buch, das die Hoffnung schürt, dass es anders gehen könnte. "Letztlich stellt es keine Option dar, die Welt nicht zu lieben, auch wenn diese es einem durch ihre Ungerechtigkeit, durch Krieg, Hass und Gewalt schwer macht." Vielen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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    Sofia Junghans

    Thalia Hamburg – Überseequartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.12.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Aufruf zur Liebe!

    In Zeiten, in denen sich die Spaltung der Gesellschaft immer drastischer anfühlt, sucht Schreiber nach einer Antwort auf unsere dringendsten Fragen. Wie können wir als Gesellschaft wieder näher zusammenrücken? Was hilft in Zeiten des Hasses? Was können wir als einzelne Person tun? Extrem feinfühlig und klug begibt sich Schreiber auf eine Reise und kommt zu dem Entschluss, dass die Antwort so simpel, wie kompliziert ist: Liebe.
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie können wir die Welt lieben?

    Daniel Schreiber wurde 2021 einem größeren Publikum mit seinem Essayband "Allein" bekannt, in dem er während der Corona-Pandemie das Thema Einsamkeit von alleinstehende Meschen erörterte. Ähnlich wie damals trifft der Autor auch bei der Auswahl des Themas für seine aktuelle Publikation den Nerv der Zeit. Der neue literarische Essay setzt sich mit der Frage auseinander, wie man in der aktuellen politischen Lage die Welt lieben kann: In einer Welt von Kriegen, Krisen, totalitären Regimen, zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und zunehmenden Hass auf der einen Seite und zunehmender Ohnmacht auf der anderen Seite. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang des Buches, das - in bester literarischer Tradition - mit der Naturbetrachtung des Erzählers bei einem Spaziergang beginnt, skeptisch war. Mein erster Eindruck war, dass Schreiber die Augen vor den Problemen der Welt verschließen könnte, um sich der Schönheit der Natur zu widmen. Meine anfängliche Sorge wurde schnell zerstreut. Der Erzähler merkt nach wenigen Schritten, dass ihm die Fähigkeit, die Welt zu lieben, abhanden gekommen ist. Im Folgenden werden wir als Leser mitgenommen auf die Suche des Erzählers. Dabei nimmt er Bezug auf den politischen Liebesbegriff in der Sozialphilosophie. So kommen unter anderem Hannah Arendt, Albert Schweitzer, Erich Fromm... zu Wort. Was den Text und den Verfasser nahbar macht, sind vor allem die persönlichen Empfindungen, die immer wieder eingestreut werden, und auch das Benennen von eigenen Ausweich- und Abwehrmanövern in der Vergangenheit. Bei der Darstellung der gegenwärtigen politischen Situation, in der Schreiber eine gleichzeitige Zunahme von rechtsextremen und neoliberalen Einflüssen ausmacht, verwendet er - stilistisch geschickt - die Vergangenheitsform. Am Ende des Essays kommt der Aufruf zur Liebe für eine lebenswerte Zukunft. Ein kluges Büchlein, das Mut macht!
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Siebert

    Johanna Siebert

    Thalia Braunschweig – Schloss-Arkaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich fünf Sterne...

    Ja, eigentlich möchte ich diesem Titel fünf Sterne geben, vor allem, da wir - als Gesellschaft in der gegenwärtigen, oft als sehr bedrückend empfundenen Lage - ihn bitter nötig haben. Man braucht diese Erinnerungen an das Gute im Menschen, das nicht nur eine hohle Floskel ist, auch wenn es sich allzu oft so anfühlt. Und man braucht als Leser*in das Gefühl, mit diesem Empfinden nicht allein zu sein. Herrn Schreiber geht es in diesem Buch ganz genau so. Und doch, auch wenn der Wunsch verständlich ist, betreibt er keine Realitätsflucht, sondern setzt sich mit dem Hass in der Welt, den Bedrohungen für unser demokratisches System auseinander und setzt die heutige Zeit in Kontext mit den Errungenschaften Martin Luther King Jrs, Hannah Arendts, dem Einfluss Erich Fromms und anderen, die sich für (Nächsten-) Liebe stark gemacht haben. Und welch großen Einfluss deren Ideen, Schriften und Bücher gehabt haben. Das lässt hoffen und macht Mut. Mir hat lediglich das letzte Quentchen Hoffnung und Überzeugungskraft dabei gefehlt, so dass mich die Lektüre mit gemischteren Gefühlen zurück lässt, als ich es mir gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz: ein einfühlsames, aufrüttelndes, kraftvolles Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wenig schwächer als gewohnt

    Mit seinen vorherigen Essays habe ich mich mehr abgeholt gefühlt. So recht kann ich gar nicht festmachen woran es liegt. Denn sowohl Aufbau als auch Umsetzung geschehen in ähnlichem Stil. Eventuell war mir die These Liebe als einen politischen Aspekt, eine politische Kraft zu sehen ein wenig zu fern von meiner Wahrnehmung. Letztlich schafft es Schreiber wiedermals ein komplexes Thema leicht wirken zu lassen.
  • Zum Bewerterprofil von Alice Graf

    Alice Graf

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ehrlicher Aufruf

    Ein Buch, das einen zum Nachdenken anregt und einen die Welt noch ein bißchen mehr hinterfragen lässt. Und dabei ist der Aufruf des Autors so einfach - seid doch ein bißchen netter zueinander, habt euch lieb. Nicht im Sinne von romantischer Liebe, sondern im Sinne von die Menschheit zu lieben, jeden einzelnen Menschen mit allem, was ihn/sie ausmacht, zu akzeptieren. Das ist jetzt natürlich sehr einfach gefasst. Das Buch wurde sehr gut recherchiert und bei all den Zitaten war ich mir sicher, einen sehr belesenen Menschen hinter den Zeilen zu erkennen, dem es wirklich etwas bedeutet, diese Gedanken mit den Menschen zu teilen. Es fühlt sich an, als wenn er wirklich in der Welt etwas zum Positiven erreichen oder zumindest anstoßen möchte. Die Worte wirken echt und ehrlich. Die Themen sind aktuell, menschlich, politisch, weltlich, und in meinen Augen auch Augen öffnend - aber auf eine sehr freundliche Art, irgendwie leise, nicht Druck machend, nur hinweisend. Dieses ist für mich das erste Buch von Daniel Schreiber - und es wird wohl nicht mein letztes gewesen sein!

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