Produktbild: Ich möchte zurückgehen in der Zeit

Ich möchte zurückgehen in der Zeit

55

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10508

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

6352 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104924212

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

10508

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

6352 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104924212

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Zwischen den Zeilen der Zeit: Eine Suche nach dem Unausgesprochenen

Bewertung am 16.02.2026

Bewertungsnummer: 3047590

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Cover des Buchs „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ von Judith Hermann hat direkt angesprochen: Das Bild der geöffneten Tür wirkt wie eine Einladung, in die Geschichte einzutreten und gemeinsam mit der Autorin die Schwellen der Vergangenheit zu überschreiten. Es passt symbolisch hervorragend zu dem Versuch, einen Zugang zu den eigenen Wurzeln zu finden. Inhaltlich gelingt es Hermann gut, eine ganz bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. Die Umsetzung der Thematik – das Nachspüren von familiären Echos – ist ihr handwerklich zweifellos gelungen. Dennoch muss ich gestehen, dass meine Erwartungshaltung eine andere war. Ich hatte gehofft, dass der Schwerpunkt deutlicher auf der Geschichte des Großvaters sowie der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs liegen würde. Statt einer greifbaren historischen Aufarbeitung bietet das Buch jedoch wenig äußere Handlung. Stattdessen dominieren tiefe Gedankengänge, feine Beobachtungen und ausgedehnte innere Monologe. Genau hier lag für mich die größte Hürde: der Schreibstil. Obwohl man merkt, dass Judith Hermann ihr Handwerk perfekt beherrscht und eine sehr präzise Sprache pflegt, habe ich mich mit den vielen „Leerstellen“ und der bewussten Reduktion schwergetan. Ich fand nur mühsam in die Erzählung hinein. Der Inhalt wirkte auf mich phasenweise etwas diffus, wodurch der rote Faden für mein Empfinden fast zu dünn wurde. Positiv hervorzuheben sind die Figuren, die durchweg authentisch gezeichnet sind und in ihren Regungen absolut glaubwürdig wirken. Wer Freude an melancholischer Reflexion und einem eher statischen, psychologischen Erzählstil hat, dem würde ich das Buch definitiv weiterempfehlen. Mich persönlich hat es emotional jedoch nicht so recht fesseln können.

Zwischen den Zeilen der Zeit: Eine Suche nach dem Unausgesprochenen

Bewertung am 16.02.2026
Bewertungsnummer: 3047590
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Cover des Buchs „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ von Judith Hermann hat direkt angesprochen: Das Bild der geöffneten Tür wirkt wie eine Einladung, in die Geschichte einzutreten und gemeinsam mit der Autorin die Schwellen der Vergangenheit zu überschreiten. Es passt symbolisch hervorragend zu dem Versuch, einen Zugang zu den eigenen Wurzeln zu finden. Inhaltlich gelingt es Hermann gut, eine ganz bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. Die Umsetzung der Thematik – das Nachspüren von familiären Echos – ist ihr handwerklich zweifellos gelungen. Dennoch muss ich gestehen, dass meine Erwartungshaltung eine andere war. Ich hatte gehofft, dass der Schwerpunkt deutlicher auf der Geschichte des Großvaters sowie der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs liegen würde. Statt einer greifbaren historischen Aufarbeitung bietet das Buch jedoch wenig äußere Handlung. Stattdessen dominieren tiefe Gedankengänge, feine Beobachtungen und ausgedehnte innere Monologe. Genau hier lag für mich die größte Hürde: der Schreibstil. Obwohl man merkt, dass Judith Hermann ihr Handwerk perfekt beherrscht und eine sehr präzise Sprache pflegt, habe ich mich mit den vielen „Leerstellen“ und der bewussten Reduktion schwergetan. Ich fand nur mühsam in die Erzählung hinein. Der Inhalt wirkte auf mich phasenweise etwas diffus, wodurch der rote Faden für mein Empfinden fast zu dünn wurde. Positiv hervorzuheben sind die Figuren, die durchweg authentisch gezeichnet sind und in ihren Regungen absolut glaubwürdig wirken. Wer Freude an melancholischer Reflexion und einem eher statischen, psychologischen Erzählstil hat, dem würde ich das Buch definitiv weiterempfehlen. Mich persönlich hat es emotional jedoch nicht so recht fesseln können.

Berührt und wirkt nach

Carlin am 12.03.2026

Bewertungsnummer: 3074749

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Judith Hermanns reist zu Beginn ihres Buches „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ nach Radom in Polen, um dort Antworten auf Fragen zur SS-Vergangenheit ihres Großvaters, den sie nie persönlich kennengelernt hat, zu finden. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die sich auf unterschiedliche Weise der Erfahrung von Verlust und Erinnerung annähern. Das Unausgesprochene schwebt dabei stets im Raum und wirft Fragen auf. Besonders eindrucksvoll sind Hermanns präzise Beobachtungen und ihre ruhige, konzentrierte Sprache, mit der sie Situationen und Stimmungen einfängt. Auch die Schilderung der Beziehung zu ihrer Schwester ist sehr berührend. Im Verlauf schlägt das Buch eine andere Richtung ein, als man zu Beginn vermuten könnte, und öffnet den Blick zunehmend für allgemeinere, kluge Gedanken über Zeit, Erinnerung und Leben. Ein ehrliches, literarisches und sehr nachhaltiges Buch - große Leseempfehlung!

Berührt und wirkt nach

Carlin am 12.03.2026
Bewertungsnummer: 3074749
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Judith Hermanns reist zu Beginn ihres Buches „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ nach Radom in Polen, um dort Antworten auf Fragen zur SS-Vergangenheit ihres Großvaters, den sie nie persönlich kennengelernt hat, zu finden. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die sich auf unterschiedliche Weise der Erfahrung von Verlust und Erinnerung annähern. Das Unausgesprochene schwebt dabei stets im Raum und wirft Fragen auf. Besonders eindrucksvoll sind Hermanns präzise Beobachtungen und ihre ruhige, konzentrierte Sprache, mit der sie Situationen und Stimmungen einfängt. Auch die Schilderung der Beziehung zu ihrer Schwester ist sehr berührend. Im Verlauf schlägt das Buch eine andere Richtung ein, als man zu Beginn vermuten könnte, und öffnet den Blick zunehmend für allgemeinere, kluge Gedanken über Zeit, Erinnerung und Leben. Ein ehrliches, literarisches und sehr nachhaltiges Buch - große Leseempfehlung!

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Ich möchte zurückgehen in der Zeit

von Judith Hermann

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Brunhilde Pelzer

Thalia Jülich

Zum Portrait

5/5

Ich möchte zurückkehren in der Zeit von Judith Hermann

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Judith Hermanns Großvater war im 2. Weltkrieg bei der SS in Polen stationiert. In der Familie wurde über diese Zeit nicht geredet und auch ihre Mutter schweigt. Die Autorin macht sich auf den Weg nach Radom in Polen, wo die SS eine Schreckensherrschaft führte und versucht das Leben des Großvaters nachzuspüren. Sehr melancholisch und bedrückend erzählt. Auf dieses Buch muss man sich einlassen; keine leichte Kost.
  • Brunhilde Pelzer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ich möchte zurückkehren in der Zeit von Judith Hermann

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Judith Hermanns Großvater war im 2. Weltkrieg bei der SS in Polen stationiert. In der Familie wurde über diese Zeit nicht geredet und auch ihre Mutter schweigt. Die Autorin macht sich auf den Weg nach Radom in Polen, wo die SS eine Schreckensherrschaft führte und versucht das Leben des Großvaters nachzuspüren. Sehr melancholisch und bedrückend erzählt. Auf dieses Buch muss man sich einlassen; keine leichte Kost.

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Ulrike von Bargen

Thalia Bad Godesberg

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5/5

Erinnern als Aufgabe

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Während des 2. Weltkriegs war der Großvater der Autorin in Radom, einer kleinen Stadt in Polen, als Angehöriger der SS stationiert. Während seiner Anwesenheit wurde dort ein Ghetto errichtet, Tausende Juden ermordet und verschleppt. Judith Hermann macht sich auf den Weg dorthin, in der Hoffnung, mehr über ihn und seine Mitschuld zu erfahren. Sie hat nur Informationen und ein paar Fotos. Auch die lückenhaften Erinnerungen ihrer Mutter helfen ihr kaum weiter. So reist Hermann nach Radon und versucht, die damaligen grausamen Geschehnisse, denen sie im Stadtbild und Archiven nachgeht, mit den entspannten, kernigen Fotos ihres Vaters aus dieser und auch der Nachkriegszeit zu einer Einheit zu bringen. Ein schmerzhafter Prozess, dem die Autorin sich stellt und auch dem Leser zumutet. Anschließend besucht sie ihre Schwester, eine Archäologin, in Italien, die mit ihrer Familie auf dem Land bei Neapel lebt. Dort findet die Autorin eine selbstzufriedene, lebensbejahende Idylle vor. Kinder, die unbeschwert im Hier und Jetzt leben und sich frei entfalten können. Sie begleitet ihre Schwester zu den Ausgrabungsstätten von Pompeji, wo diese ihr die neuesten Ausgrabungen zeigt. Zeugnisse einer lebensvernichtenden Katastrophe, die bei den Wissenschaftlern helle Begeisterung auslösen. In ihrer unnachahmlich poetischen Sprache schreibt Judith Hermann über die schmerzenden Splitter der Vergangenheit, von zwei Generationen verdrängt, darüber, dass auch sie als Enkelin sich davon nicht befreien kann. Sie findet jedoch die Kraft, darüber zu sprechen und zu schreiben und so, ähnlich den Archäologen, bisher Verborgenes sichtbar und emotional spürbar zu machen.
  • Ulrike von Bargen
  • Buchhändler/-in

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5/5

Erinnern als Aufgabe

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Während des 2. Weltkriegs war der Großvater der Autorin in Radom, einer kleinen Stadt in Polen, als Angehöriger der SS stationiert. Während seiner Anwesenheit wurde dort ein Ghetto errichtet, Tausende Juden ermordet und verschleppt. Judith Hermann macht sich auf den Weg dorthin, in der Hoffnung, mehr über ihn und seine Mitschuld zu erfahren. Sie hat nur Informationen und ein paar Fotos. Auch die lückenhaften Erinnerungen ihrer Mutter helfen ihr kaum weiter. So reist Hermann nach Radon und versucht, die damaligen grausamen Geschehnisse, denen sie im Stadtbild und Archiven nachgeht, mit den entspannten, kernigen Fotos ihres Vaters aus dieser und auch der Nachkriegszeit zu einer Einheit zu bringen. Ein schmerzhafter Prozess, dem die Autorin sich stellt und auch dem Leser zumutet. Anschließend besucht sie ihre Schwester, eine Archäologin, in Italien, die mit ihrer Familie auf dem Land bei Neapel lebt. Dort findet die Autorin eine selbstzufriedene, lebensbejahende Idylle vor. Kinder, die unbeschwert im Hier und Jetzt leben und sich frei entfalten können. Sie begleitet ihre Schwester zu den Ausgrabungsstätten von Pompeji, wo diese ihr die neuesten Ausgrabungen zeigt. Zeugnisse einer lebensvernichtenden Katastrophe, die bei den Wissenschaftlern helle Begeisterung auslösen. In ihrer unnachahmlich poetischen Sprache schreibt Judith Hermann über die schmerzenden Splitter der Vergangenheit, von zwei Generationen verdrängt, darüber, dass auch sie als Enkelin sich davon nicht befreien kann. Sie findet jedoch die Kraft, darüber zu sprechen und zu schreiben und so, ähnlich den Archäologen, bisher Verborgenes sichtbar und emotional spürbar zu machen.

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Ich möchte zurückgehen in der Zeit

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