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Sputnik Roman | Nach "Der Apfelbaum" und "Ada" der dritte Roman des gefeierten Erzählers Christian Berkel

135

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25862

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07421-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Mit seinem autofiktionalen Roman setzt Berkel Mosaiksteine seiner Familienvergangenheit zusammen, denkt nach über die deutsche Nachkriegsgeschichte, über Schuld, Verantwortung. Aber auch über eine unbeschwerte Jugend in Frankreich, [...] ein kulturelles Feuerwerk aus Sprache, Musik, Theater und Literatur.« ("NDR Klassik à la carte")
»In seinem dritten autofiktionalen Roman erweist sich Berkel als gewandter Erzähler, der souverän von seinen Jugendjahren in Berlin und Paris erzählt und dabei nie dem süßen Gift der Nostalgie erliegt.« ("Der Tagesspiegel")
»Ebenso fantasievoll wie sorgsam, so elegant wie lebhaft ist der Stil von Christian Berkel. (...) Hier erzählt einer, der einen Glutkern großer Menschenliebe und Herzlichkeit in sich hat.« ("NDR Kultur")
»Ein intensiver Entwicklungsroman…Paris spiegelt zurück, was im Text angelegt ist: die Suche nach Zugehörigkeit. Die Stadt antwortet nicht, sie stellt Fragen. Und diese Fragen, sie bohren nach innen: Deutschsein, Judentum, katholische Taufe, Begehren und Scham. Identität erscheint hier oft widersprüchlich.« ("SWR")
»Klug, bewegend, ein Roman, der nachhallt.« ("Freundin")
»Sehr spannend, sehr unterhaltsam und vor allem mit viel Gefühl und Liebe zu seinen Charakteren erzählt.« ("Domradio")
»Ein klassischer Entwicklungsroman, der die Leser auf eine emotionale und inspirierende Reise mitnimmt. Wer sich für Lebensgeschichten interessiert, die persönliche und historische Aspekte miteinander verweben, wird in ›Sputnik‹ eine faszinierende Lektüre finden.« ("24Books")
»›Sputnik‹ ist ein literarisches Schauspiel eines im besten Sinne des Wortes ›Kreativen‹.« ("BR Neues vom Buchmarkt")
»Christian Berkel schafft es bravourös, Wirklichkeit und Illusion in einem Cocktail zu vermischen. Die Technik der Verfremdungseffekte, die Bertolt Brecht in die Welt der Literatur einführte, beherrscht er perfekt. Ein weiteres Mal entpuppt er sich hier als Meister der autofiktionalen Prosa.« ("MDR Kultur Unter Büchern")
»Mal tiefgründig, mal humorvoll, flüssig und mit Poesie formuliert.« ("Hörzu / Gong")

Produktdetails

Verkaufsrang

25862

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07421-4

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ernsthaft und humorvoll

    In diesem dritten Teil über die Familiengeschichte Christian Berkels geht es hauptsächlich um ihn selbst. Autobiografisch angehaucht erleben wir den starken Beginn seines Lebens. Wie er im Mutterleib zu wachsen beginnt, wie er bei der Geburt in Atemnot gerät, wurde sehr stark und anschaulich erzählt. Er bekam den Spitznamen Sputnik, da kurz vor seiner Geburt der russische Satellit Sputnik für Furore sorgte. Seine Eltern und seine Schwester Ada, über deren Leben in den vorherigen Bänden umfangreich berichtet wurde, werden, damit man problemlos ohne die anderen Bücher zu kennen der Handlung folgen kann, kurz vorgestellt. Wir erleben die Kindheit und Jugend bis zu den ersten Auftritten als Schauspieler mit, seine Zerrissenheit in allem nur halb zu sein, seine selbst gewählte Schulzeit in Paris, seine erwachende Sexualität und die erste Liebe. Der Wunsch, Schauspieler zu werden wurde von der kunstsinnigen Mutter früh durch das Hören von Schauspielplatten gefördert und so setzt er alles daran in Paris Theaterschauspieler zu werden. Er spricht perfekt französisch, doch seine Muttersprache lässt sich nicht verleugnen und er kehrt nach Deutschland zurück. Der Roman beleuchtet einerseits das Leben Christian Berkels, andererseits erleben wir die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland mit. Die Verdrängung der Nazizeit bis zur RAF wird uns anhand dieser Familie wie ein Spiegel vorgehalten. Ernsthaft und humorvoll, bildgewaltig geschrieben.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert

    Interessante Lebensgeschichte vom Autor. Er versteht es, dass man immer weiter lesen möchte und bekommt einen Einblick in seine nicht immer einfache Vergangenheit. Ich empfehle es sehr.

  • Bewertung

    5/5

    13.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Köstlich amüsiert

    Das Buch macht einfach Spaß. Kann es nur empfehlen. Wer diese Art Roman mag ist hier bestens aufgehoben. Die beiden anderen Werke sind mir (noch) nicht bekannt aber wie bei einer Lesung von ihm zu erfahren war ist es nicht erforderlich diese vorher gelesen zu haben.

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöner Coming-of-Age-Roman…

    Schöner Coming-of-Age-Roman „Sputnik“ von Christian Berkel ist eine teilautobiographische Geschichte und bietet eine Fülle von Nachdenkenswertem: die grundlegenden Entbehrungen, die ein Kind mit psychisch kranker Mutter erlebt, der lange Schatten der Judenverfolgung auf den Opferkindern, die bundesrepublikanische Verschwiegenheit zum Holocaust, eine Coming-of-Age-Geschichte eines ungewöhnlichen Jungen. Das ist lesenswert, oft von unerwartetem Hergang, eine Reise in Zeiten und gesellschaftliche Blasen, die wir selbst nicht kennen. Mich hat schon der Anfang interessiert, aber erst ab der Hälfte war ich „drin“ und las ohne Pause weiter. Begeistert hat mich der Schluss, der den Kreis zum Beginn schließt. Ein schlichtes Cover, das dem Protagonisten ein Gesicht gibt und nachempfinden lässt, welche Wirkung er auf andere hatte. Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöner Coming-of-Age-Roman

    „Sputnik“ von Christian Berkel ist eine teilautobiographische Geschichte und bietet eine Fülle von Nachdenkenswertem: die grundlegenden Entbehrungen, die ein Kind mit psychisch kranker Mutter erlebt, der lange Schatten der Judenverfolgung auf den Opferkindern, die bundesrepublikanische Verschwiegenheit zum Holocaust, eine Coming-of-Age-Geschichte eines ungewöhnlichen Jungen. Das ist lesenswert, oft von unerwartetem Hergang, eine Reise in Zeiten und gesellschaftliche Blasen, die wir selbst nicht kennen. Mich hat schon der Anfang interessiert, aber erst ab der Hälfte war ich „drin“ und las ohne Pause weiter. Begeistert hat mich der Schluss, der den Kreis zum Beginn schließt. Ein schlichtes Cover, das dem Protagonisten ein Gesicht gibt und nachempfinden lässt, welche Wirkung er auf andere hatte. Empfehlung!

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  • Zum Bewerterprofil von S. Willaredt

    S. Willaredt

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr schöner Entwicklungsroman

    Autobiografisch angehauchter Roman über das Erwachsenwerden. Sehr feinfühlig und sensibel erzählt. Ein Buch für alle, die gut erzählte Geschichten lieben und dich darin verlieren wollen.
  • Zum Bewerterprofil von Doreen Dehne

    Doreen Dehne

    Thalia Eisenhüttenstadt

    Buchhändler*in

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    3/5

    01.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wo gehöre ich hin?

    In seinem dritten Buch ist Christian Berkel auf der Suche nach einer neuen Identität. Er lernt Französisch, geht nach Frankreich und möchte sich dort seinen Mitschülern und den Lebensgewohnheiten anpassen. Seine Abstammung verschweigt und verdrängt er, Heimweh kommt nicht auf. Ehrlich berichtet er über seine Erfahrungen mit Mädchen, Drogen, Alkohol…
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    3/5

    22.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Jugend zwischen Konventionen und Revolten

    In seinem dritten Roman ist der Autor und Schauspieler Christian Berkel, alias Sputnik, selbst der Mittelpunkt seiner Familientriologie, nachdem es in „Der Apfelbaum“ um seine Eltern ging und im zweiten, „Ada“, um seine Schwester. Nun also Sputnik. Er wird in Berlin als Kind „alter“ (wie er immer wieder betont) Eltern, geboren und wächst fast ohne seine um etliche Jahre ältere Schwester auf, die auf ein Internat geht. Trotz des strengen, zu Überbehütung neigenden Elternhauses lernt Sputnik früh, dass Verabredungen mit Mädchen ungleich spannender verlaufen können als mit Jungs (die meistens stärker und sportlicher sind als er). Auch sein von der Mutter sehr geförderter Zugang zu Musik und Theater erhält durch attraktive weibliche Begleitung schon im Grundschulalter eine, sicherlich vom Elternhaus unbeabsichtigte, Attraktivität. Seine Jugend in den 60er Jahren, die er zunehmend bei einer befreundeten Familie in Frankreich verbringt, ist erfüllt von der großen Freizügigkeit, die eine ganze Generation geprägt hat. Wirklich interessant wird es, wenn Berkel über seine Eltern oder seine Schwester schreibt. Eine schwierige aber auch zutiefst in gesellschaftlichen Konventionen gefangene und nach Fluchten suchende Beziehung. Erstaunlich und für mich unerwartet nur, dass Sputniks Biografie da endet, wo der Schauspieler Berkel am Beginn seiner Theaterkarriere steht. Diese Zeit hätte mich bei weitem am meisten interessiert. Wird es da noch etwas geben??
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    3/5

    18.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht mein Fall

    Dass Berkel gut schreiben kann steht außer Frage, allerdings hat mich dieser (Autobiografische) Roman nicht wirklich abgeholt. Zwar gibt es immer wieder großartige Stellen - vor allem die Paris Episode ist mit tollen Charakteren gespickt - aber als Ganzes passiert zu viel, was man in ähnlicher Form wahrscheinlich schon einmal gelesen hat.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    3/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Echt jetzt

    Herr Berkel ist ein guter Erzähler. Hier beginnt er quasi im Urschleim, die Leserschaft darf seiner Zeugung beiwohnen, ohne Geräusche, was sich bei der Geburt ändert. Ich bin jetzt in Besitz zahlreicher Informationen über seine Entdeckung der Sexualität in Kindheit und Jugend, die ich lieber nicht wissen würde und nichts damit anzufangen weiß. Die Schilderungen über Beziehungen innerhalb der Familie sind lesenswert und interessant. Zur Sprache kommen auch die Schauspielerei und Interessen, die ihn sonst noch privat beschäftigen. Vielleicht ist das eine oder andere humorvoll gemeint, dann haben Herr Berkel und ich eine gänzlich unterschiedliche Art von Humor.

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