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Produktbild: Dorfroman
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Dorfroman Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,2 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Moosgrün

Sprache

Deutsch

EAN

2710002324582

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,2 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Moosgrün

Sprache

Deutsch

EAN

2710002324582

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Zwischen gestern und heute

Elke aus Vaihingen an der Enz am 24.11.2020

Bewertungsnummer: 1406381

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tradition und/oder Moderne, zwischen diesen beiden Polen pendeln die beiden Romane, die ich bisher von Christoph Peters gelesen habe, ein Thema, das ihn auch in seinem „Dorfroman“ beschäftigt. In der unmittelbaren Nähe eines verschlafenen Ortes am Niederrhein soll ein Kernkraftwerk, ein „schneller Brüter“ gebaut werden, ein Vorhaben das für tiefe Risse in der dörflichen Gemeinschaft sorgt. Auf der einen Seite die Zauderer, die an den Beziehungen und den gewachsenen Strukturen des dörflichen Lebens festhalten wollen, auf der anderen Seite die Fortschrittsgläubigen, die auf Veränderung und wirtschaftlichen Wohlstand hoffen. Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe von außerhalb, die Anti-Atomkraft-Aktivisten, von beiden Seiten misstrauisch beäugt, die den Bau um jeden Preis verhindern wollen und mit ihren politischen Aktionen zusätzliche Unruhe in das Dorf bringen. In diesem Spannungsfeld wächst der Ich-Erzähler auf, der identisch mit dem Autor ist. In drei Zeitebenen – Kind, Teenager, Erwachsener – beschreibt er nicht nur die durch den Kraftwerksbau ausgelösten Veränderungen seiner Heimat, das Auseinanderbrechen dörflicher Strukturen, sondern auch seine persönliche Entwicklung. Die Auseinandersetzungen mit den Eltern, das allmähliche Hinterfragen unumstößlicher Autoritäten, die erste Liebe, die Entwicklung eines politischen Bewusstseins, die Abkehr und die Heimkehr. Peters‘ melancholischer Rückblick ist nicht nur eine Mischung aus Coming-of-Age Roman und Beschreibung einer politischen Sozialisation, sondern auch ein bemerkenswertes Zeitzeugnis. Und das werden am ehesten diejenigen bestätigen können, die wie der Autor in diesen Jahren aufgewachsen sind. Und übrigens, Kalkar, der „schnelle Brüter“, wurde zwar gebaut, ging aber niemals ans Netz.

Zwischen gestern und heute

Elke aus Vaihingen an der Enz am 24.11.2020
Bewertungsnummer: 1406381
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tradition und/oder Moderne, zwischen diesen beiden Polen pendeln die beiden Romane, die ich bisher von Christoph Peters gelesen habe, ein Thema, das ihn auch in seinem „Dorfroman“ beschäftigt. In der unmittelbaren Nähe eines verschlafenen Ortes am Niederrhein soll ein Kernkraftwerk, ein „schneller Brüter“ gebaut werden, ein Vorhaben das für tiefe Risse in der dörflichen Gemeinschaft sorgt. Auf der einen Seite die Zauderer, die an den Beziehungen und den gewachsenen Strukturen des dörflichen Lebens festhalten wollen, auf der anderen Seite die Fortschrittsgläubigen, die auf Veränderung und wirtschaftlichen Wohlstand hoffen. Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe von außerhalb, die Anti-Atomkraft-Aktivisten, von beiden Seiten misstrauisch beäugt, die den Bau um jeden Preis verhindern wollen und mit ihren politischen Aktionen zusätzliche Unruhe in das Dorf bringen. In diesem Spannungsfeld wächst der Ich-Erzähler auf, der identisch mit dem Autor ist. In drei Zeitebenen – Kind, Teenager, Erwachsener – beschreibt er nicht nur die durch den Kraftwerksbau ausgelösten Veränderungen seiner Heimat, das Auseinanderbrechen dörflicher Strukturen, sondern auch seine persönliche Entwicklung. Die Auseinandersetzungen mit den Eltern, das allmähliche Hinterfragen unumstößlicher Autoritäten, die erste Liebe, die Entwicklung eines politischen Bewusstseins, die Abkehr und die Heimkehr. Peters‘ melancholischer Rückblick ist nicht nur eine Mischung aus Coming-of-Age Roman und Beschreibung einer politischen Sozialisation, sondern auch ein bemerkenswertes Zeitzeugnis. Und das werden am ehesten diejenigen bestätigen können, die wie der Autor in diesen Jahren aufgewachsen sind. Und übrigens, Kalkar, der „schnelle Brüter“, wurde zwar gebaut, ging aber niemals ans Netz.

Eine großartige politische coming-of-age-Geschichte

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 29.09.2020

Bewertungsnummer: 1383037

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einfühlsamer Weise erzählt Christoph Peters in seinem “Dorfroman” vom Erwachsenwerden in der westdeutschen Provinz, von der Rebellion gegen die Eltern, dem katholisch geprägten Dorfleben und den politischen Auseinandersetzungen, die durch das Projekt eines Kernkraftwerks besonders gefährlicher Bauart über ein Dorf hereinbrachen. Im Mittelpunkt steht der 15-jährige Ich-Erzähler, der noch nach seinem Weg durchs Leben sucht und vom begeisterten Schmetterlingsfänger zum jugendlichen Anti-AKW-Rebell mutiert – kein leichter Schritt im katholisch-konservativ geprägten Landkreis Kleve. Dabei bedient sich Peters vieler realer historischer Bezüge, switcht immer wieder von der Gegenwart in die ausgehenden 1970er Jahre und lässt so den Beginn der jahrzehntelangen Atomkraft-Debatte in der damaligen BRD noch einmal auferstehen. Gleichwohl behält seine sehr persönliche Geschichte das richtige Gleichgewicht zwischen autobiografischem Geschichtsgemälde und der Beschreibung eines aktionistisch-jugendlichen Aufbegehrens gegen politischen Mief und blinden Fortschrittsglauben. “Dorfroman” ist ein Buch, hinter dessen unscheinbarem Titel eine großartige politische coming-of-age-Geschichte steckt.

Eine großartige politische coming-of-age-Geschichte

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 29.09.2020
Bewertungsnummer: 1383037
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einfühlsamer Weise erzählt Christoph Peters in seinem “Dorfroman” vom Erwachsenwerden in der westdeutschen Provinz, von der Rebellion gegen die Eltern, dem katholisch geprägten Dorfleben und den politischen Auseinandersetzungen, die durch das Projekt eines Kernkraftwerks besonders gefährlicher Bauart über ein Dorf hereinbrachen. Im Mittelpunkt steht der 15-jährige Ich-Erzähler, der noch nach seinem Weg durchs Leben sucht und vom begeisterten Schmetterlingsfänger zum jugendlichen Anti-AKW-Rebell mutiert – kein leichter Schritt im katholisch-konservativ geprägten Landkreis Kleve. Dabei bedient sich Peters vieler realer historischer Bezüge, switcht immer wieder von der Gegenwart in die ausgehenden 1970er Jahre und lässt so den Beginn der jahrzehntelangen Atomkraft-Debatte in der damaligen BRD noch einmal auferstehen. Gleichwohl behält seine sehr persönliche Geschichte das richtige Gleichgewicht zwischen autobiografischem Geschichtsgemälde und der Beschreibung eines aktionistisch-jugendlichen Aufbegehrens gegen politischen Mief und blinden Fortschrittsglauben. “Dorfroman” ist ein Buch, hinter dessen unscheinbarem Titel eine großartige politische coming-of-age-Geschichte steckt.

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Dorfroman

von Christoph Peters

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Dagmar Küchler

Thalia Mayersche Essen Innenstadt

Zum Portrait

5/5

...ein Dorf zerbricht!

Bewertet: eBook (ePUB)

In den Siebzigerjahren wird in Kalkar der" Schnelle Brüter" gebaut. Das Dorf unseres Erzählers ist gespaltener Meinung über diese neue Energiequelle. Es gibt die Atomkraftwerkgegner und die Befürworter. Das Dorfgefüge scheint auseinanderzufallen. Mitten in diese Auseinandersetzungen wächst unser Erzähler auf und muss eine eigene Meinung zum Thema bilden. Für mich war es eine persönliche Reise in die Vergangenheit, weil Anfänge der Fernsehkultur, Fernsehserien, aber auch die politischen Themen angesprochen wurden, die mir ins Gedächtnis kamen. So ist es aber auch mit dem Erzählstil dieses Buches. Es spielt auf drei Erzählebenen, springt aber wie meine Erinnerungen immer hin und her. Mal berichtet unser Erzähler, dessen Name übrigens nie genannt wird, aus seiner Sicht als Kind, mal als Jugendliche oder dann als Heimkehrer als erwachsener Mann. So verändert sich auch seine Erkenntnis. Ein großartiges Buch, das mir viel Freude bereitet hat.
  • Dagmar Küchler
  • Buchhändler/-in

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5/5

...ein Dorf zerbricht!

Bewertet: eBook (ePUB)

In den Siebzigerjahren wird in Kalkar der" Schnelle Brüter" gebaut. Das Dorf unseres Erzählers ist gespaltener Meinung über diese neue Energiequelle. Es gibt die Atomkraftwerkgegner und die Befürworter. Das Dorfgefüge scheint auseinanderzufallen. Mitten in diese Auseinandersetzungen wächst unser Erzähler auf und muss eine eigene Meinung zum Thema bilden. Für mich war es eine persönliche Reise in die Vergangenheit, weil Anfänge der Fernsehkultur, Fernsehserien, aber auch die politischen Themen angesprochen wurden, die mir ins Gedächtnis kamen. So ist es aber auch mit dem Erzählstil dieses Buches. Es spielt auf drei Erzählebenen, springt aber wie meine Erinnerungen immer hin und her. Mal berichtet unser Erzähler, dessen Name übrigens nie genannt wird, aus seiner Sicht als Kind, mal als Jugendliche oder dann als Heimkehrer als erwachsener Mann. So verändert sich auch seine Erkenntnis. Ein großartiges Buch, das mir viel Freude bereitet hat.

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Tina Lampe

Thalia Bad Zwischenahn

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4/5

Ein bewegender Roman, eine Hommage...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein bewegender Roman, eine Hommage an die Herkunft. Man kennt alle. Aber als ein Kernkraftwerk, der Brüter, gebaut werden soll, spaltet sich das Dorf. Aus Sicht als Erwachsener und beim Aufwachsen erhält man tiefe Einblicke. Am Ende ist die Welt ein Dorf. Bewegend.
  • Tina Lampe
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein bewegender Roman, eine Hommage...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein bewegender Roman, eine Hommage an die Herkunft. Man kennt alle. Aber als ein Kernkraftwerk, der Brüter, gebaut werden soll, spaltet sich das Dorf. Aus Sicht als Erwachsener und beim Aufwachsen erhält man tiefe Einblicke. Am Ende ist die Welt ein Dorf. Bewegend.

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Dorfroman

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