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Heldenreise ins ewige Eis Der Untergang der Deutschen Arktischen Expedition auf Spitzbergen 1912/13

1

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11639

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Quadriga

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,6 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86995-165-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11639

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Quadriga

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,6/14,1/2,6 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86995-165-2

Herstelleradresse

Quadriga
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Langweilige Geschichte

Bewertung am 23.03.2026

Bewertungsnummer: 3086244

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über „Helden“, die man wohl mehr als Amateure bezeichnen darf. Eine Geschichte, die selbst für 270 Seiten nicht genug hergibt und so langatmig ist. Eine Expedition auf Kreisliga-Niveau.

Langweilige Geschichte

Bewertung am 23.03.2026
Bewertungsnummer: 3086244
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über „Helden“, die man wohl mehr als Amateure bezeichnen darf. Eine Geschichte, die selbst für 270 Seiten nicht genug hergibt und so langatmig ist. Eine Expedition auf Kreisliga-Niveau.

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Heldenreise ins ewige Eis

von Jürgen Kehrer

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Meinung aus der Buchhandlung

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

Zum Portrait

5/5

Spannend wie ein Krimi

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor einigen Jahren unterhielt ich mich mit Jürgen Kehrer auf einer seiner Wilsberg-Lesungen; dabei stießen wir zufällig auf eine gemeinsame Leidenschaft: Arktis-Expeditionen bzw. Bücher und Berichte darüber. Jürgen Kehrer erzählte daraufhin, er überlege, ein Sachbuch über die Deutsche Arktis-Expedition von 1912 zu schreiben. Dieses Unternehmen war mir ein Begriff, da es auch in dem von mir nicht zuletzt deshalb sehr geschätzten Roman „Olga“ von Bernhard Schlink eine Rolle spielt. Jürgen Kehrer zweifelte zwar ein wenig, ob so ein Buch überhaupt von Interesse sei, doch ich redete ihm gut zu und sagte, dass zumindest ich es kaufen und lesen würde. Ich hatte diese Anekdote längst vergessen, als ich eines Morgens beim Auspacken der Neuerscheinungen dann tatsächlich das Buch in den Händen hielt. Natürlich las ich es sogleich und meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Es ist ja immer von Vorteil, wenn Autoren, die eigentlich belletristisch unterwegs sind, Sachbücher verfassen, denn dann sind sie meistens gut geschrieben. Auch verzichtet Kehrer bewusst darauf, sich in technisch-wissenschaftlichen Details zu verlieren, was angesichts der Thematik leicht möglich wäre (Ausrüstung, Schiffsladungen, Wetterdaten usw.). Das kommt der Lesbarkeit zugute; das Buch ist auch für diejenigen verständlich, die bisher keine Berührungspunkte mit der Materie hatten. Kehrer konzentriert sich vielmehr auf das Wesen der Expedition selbst, die geradezu sinnbildlich für die deutsche Mentalitätsgeschichte steht: Eine Hybris, die als die namensgebende Heldenreise in unwirtliches, kaum erforschtes Gebiet geplant war und in einem Debakel endete. Das ist spannend wie ein Krimi und geschrieben wie ein süffiger Abenteuerroman; so, als ob man beinahe selbst mit den Expeditionsteilnehmern durch Eis und Schnee irrt - ich habe beim Lesen sogar kalte Füße bekommen. Ich kann das Buch daher jedem empfehlen - sogar Leser:innen, die Sachbücher sonst eher scheuen. Ich jedenfalls habe es verschlungen (Doppeldeutigkeit in Bezug auf Nahrungsmangel nach Wochen im ewigen Eis nicht beabsichtigt…).
  • Alex Husnik
  • Buchhändler/-in

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5/5

Spannend wie ein Krimi

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor einigen Jahren unterhielt ich mich mit Jürgen Kehrer auf einer seiner Wilsberg-Lesungen; dabei stießen wir zufällig auf eine gemeinsame Leidenschaft: Arktis-Expeditionen bzw. Bücher und Berichte darüber. Jürgen Kehrer erzählte daraufhin, er überlege, ein Sachbuch über die Deutsche Arktis-Expedition von 1912 zu schreiben. Dieses Unternehmen war mir ein Begriff, da es auch in dem von mir nicht zuletzt deshalb sehr geschätzten Roman „Olga“ von Bernhard Schlink eine Rolle spielt. Jürgen Kehrer zweifelte zwar ein wenig, ob so ein Buch überhaupt von Interesse sei, doch ich redete ihm gut zu und sagte, dass zumindest ich es kaufen und lesen würde. Ich hatte diese Anekdote längst vergessen, als ich eines Morgens beim Auspacken der Neuerscheinungen dann tatsächlich das Buch in den Händen hielt. Natürlich las ich es sogleich und meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Es ist ja immer von Vorteil, wenn Autoren, die eigentlich belletristisch unterwegs sind, Sachbücher verfassen, denn dann sind sie meistens gut geschrieben. Auch verzichtet Kehrer bewusst darauf, sich in technisch-wissenschaftlichen Details zu verlieren, was angesichts der Thematik leicht möglich wäre (Ausrüstung, Schiffsladungen, Wetterdaten usw.). Das kommt der Lesbarkeit zugute; das Buch ist auch für diejenigen verständlich, die bisher keine Berührungspunkte mit der Materie hatten. Kehrer konzentriert sich vielmehr auf das Wesen der Expedition selbst, die geradezu sinnbildlich für die deutsche Mentalitätsgeschichte steht: Eine Hybris, die als die namensgebende Heldenreise in unwirtliches, kaum erforschtes Gebiet geplant war und in einem Debakel endete. Das ist spannend wie ein Krimi und geschrieben wie ein süffiger Abenteuerroman; so, als ob man beinahe selbst mit den Expeditionsteilnehmern durch Eis und Schnee irrt - ich habe beim Lesen sogar kalte Füße bekommen. Ich kann das Buch daher jedem empfehlen - sogar Leser:innen, die Sachbücher sonst eher scheuen. Ich jedenfalls habe es verschlungen (Doppeldeutigkeit in Bezug auf Nahrungsmangel nach Wochen im ewigen Eis nicht beabsichtigt…).

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Christina Zimmer

Thalia Poertgen-Herder

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4/5

Deutschland in der Arktisforschung: aufstrebende Seefahrernation oder Lachnummer

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jürgen Kehrer (ja wir kennen ihn sonst von den Wilsberg-Krimis), beleuchtet in seinem neuen Buch ein Kapitel der deutschen Geschichte, das nicht so bekannt ist: die deutsche Arktis- (und Antarktis-)forschung. Ein nicht sehr rühmliches Kapitel, das er aber spannend erzählt. Vielen der Teilnehmer der Schröder-Stranz-Expedition ging es wohl tatsächlich nur um eine "Heldenreise". Hauptsache etwas erleben. Arktiserfahrung hatten die Wenigsten. Mir kam die Schilderung teilweise vor, wie heutige Berichte von "Bergwanderern", die in Flip-Flops zum Gipfel wollen. Vieles, was mich heute den Kopf schütteln lässt, ist aber auch der Zeit (Anfang des 20. Jahhunderts) geschuldet. So gab es auf einer Expedition in die Antarktis Immer wieder Duellforderungen der einzelnen Mitglieder untereinander. Auch die Polarexpeditionen anderer Nationen sind teilweise unter hohen Verlusten gescheitert, aber sie hatten meines Erachtens immer auch ein Ziel und einen Zweck.
  • Christina Zimmer
  • Buchhändler/-in

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4/5

Deutschland in der Arktisforschung: aufstrebende Seefahrernation oder Lachnummer

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jürgen Kehrer (ja wir kennen ihn sonst von den Wilsberg-Krimis), beleuchtet in seinem neuen Buch ein Kapitel der deutschen Geschichte, das nicht so bekannt ist: die deutsche Arktis- (und Antarktis-)forschung. Ein nicht sehr rühmliches Kapitel, das er aber spannend erzählt. Vielen der Teilnehmer der Schröder-Stranz-Expedition ging es wohl tatsächlich nur um eine "Heldenreise". Hauptsache etwas erleben. Arktiserfahrung hatten die Wenigsten. Mir kam die Schilderung teilweise vor, wie heutige Berichte von "Bergwanderern", die in Flip-Flops zum Gipfel wollen. Vieles, was mich heute den Kopf schütteln lässt, ist aber auch der Zeit (Anfang des 20. Jahhunderts) geschuldet. So gab es auf einer Expedition in die Antarktis Immer wieder Duellforderungen der einzelnen Mitglieder untereinander. Auch die Polarexpeditionen anderer Nationen sind teilweise unter hohen Verlusten gescheitert, aber sie hatten meines Erachtens immer auch ein Ziel und einen Zweck.

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