Produktbild: Unser Haus mit Rutsche

Unser Haus mit Rutsche Roman

95

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10186

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1937 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287686

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

10186

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1937 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287686

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  • Eva

    5/5

    02.06.2026

    eBook (ePUB)

    Eine leuchtend schöne Kindheit zwischen den Kulturen

    Die Kindheit von Layla und ihrem Bruder Nouri ist wild, leicht und leuchtend schön. Der irakische Vater spinnt Abenteuergeschichten und stürzt sich selbst von einer sagenhaften Geschäftsidee in die nächste. Er verspricht nichts weniger als Luxus und die große, weite Welt. Es wird Häuser geben in New York, Los Angeles, und natürlich ein Haus mit Rutsche in den Tigris. Die Mutter ist sein Gegenpol. Sie stammt aus der französischen Bohème, rebelliert durch Heirat und besticht dennoch durch berauschende Eleganz. Die gemeinsame Irak-Reise wird zum Höhepunkt einer bunten Kindheit und gleichzeitig ihr Ende. Die Geschäftsideen scheitern, der Golfkrieg bricht aus. Das fortan unerreichbare Heimatland des Vaters wird der Inbegriff der Angst und der Lähmung, die sich über die Familie legt. Es ist das Ende der Träume. Ironisch, bittersüß, todtaurig und voller Liebe erzählt Layla ihrer Psychotherapeutin im Rückblick von einem Vater, der an sich selbst scheitert und einer Tochter, die sich schämt, erfolgreicher zu werden, als der Held ihrer Kindheit. Im Rückblick schiebt sich die Erkenntnis vor die Erinnerung, Safia Al Bagdadi schreibt brillant. Mit bühnenreifen Dialogen, selbstironischen Reflexionen und filmreifen Szenen entsteht die Geschichte eines Aufwachsens zwischen den Kulturen. Sie spürt der Frage nach, wie Identitäten und Zugehörigkeiten sich in der Diaspora verschieben, wie die Liebe zum unerreichbaren Heimatland die Weltanschauung verschiebt. Es steckt viel drin in diesem Roman. Er hält den Finger auf Missstände der Gesellschaft, spielt mit kulturellen Differenzen und mit klassischen Stereotypen, beschreibt eine Kindheit, die vor dem Hintergrund der 1980er Jahre aus dem Raster fällt und bleibt dabei eine traumhaft schöne Familiengeschichte mit all ihren komplizierten Facetten, weit verzweigten Wurzeln und emotionalen Fallstricken.

  • Deidree C.

    aus Altmünster

    4/5

    24.01.2026

    eBook (ePUB)

    Leichter Erzählstil aber tiefgründig

    Was sich im ersten Moment sehr leicht liest, an vielen Stellen sogar humorvoll wirkt, ist im Ganzen gesehen doch eine sehr tiefgründige Geschichte. Laylas Lebensgeschichte ist berührend, obwohl mir ihr Vater von Anfang an gegen den Strich ging. Ich konnte auch bis zum Schluss für mich keine plausible Entschuldigung für sein Verhalten finden. Auch nervte mich, dass die Mutter dem Treiben so lange zusah. Aber gut, anscheinend waren da doch noch Gefühle vorhanden. Doch die Hauptperson ist ja Layla und sie glaubt ihrem Vater wenn er „Unser Haus mit Rutsche“ in leuchtenden Farben beschreibt. Ihr Aufwachsen zwischen zwei Kulturen wird von Safia Al Bagdadi ungeschönt dargestellt. Wenngleich ihre Kinderjahre unbeschwert verliefen, haben sie sie doch geprägt, wie die Erzählungen der Gegenwart erahnen lassen. Das Verhältnis zu beiden Elternteilen ist irgendwie speziell, zumindest im Teenageralter wurde es dies. Ich bin der Autorin gerne durch die Jahre gefolgt, man kann die Sicht eines Kindes sehr schön erkennen. Dieses Nichtverstehen der Erwachsenenwelt und doch fühlen, wenn etwas nicht passt. Ein Roman der seine Tiefe erst auf den zweiten Blick erahnen lässt.

  • Bewertung

    3/5

    18.03.2026

    eBook (ePUB)

    Welches Haus mit Rutsche?

    Genauso wie Layla bin ich drauf reingefallen. Es ging nie um sie. Sie war schlicht und ergreifend die Erzählerin, die die Geschichte ihrer Eltern, genauer gesagt ihres Vaters erzählte. Der Roman (und der Klappentext) geben einem zu Beginn das Gefühl, man würde in das Leben einer Frau, Layla, schauen, die ihr Leben langsam ordnet und immer mehr ihre eigene Geschichte und Freiheit erfindet. Die Schriftstellerin, die Schauspielern, die noch ihren Durchbruch erleben wird. Dazu zu Anfang ein paar Rückblicke in die Vergangenheit - zum Aufräumen, zum Verstehen ihrer Situation. Vergeblich habe ich die letzten beiden Drittel auf diesen Durchbruch gehofft. Es scheint, als lebe Layla in der Vergangenheit. Sie verarbeitet den Tod ihres Opas, die Weihnachten bei der Großmutter, die Reise in den Irak und den Fall ihres geliebten Babes. Nach dem Lesen des Romans, war ich zunächst enttäuscht. Ich hatte mir einen fröhlicheren Roman vorgestellt. Ich dachte dieser Roman sei eine verpasste Chance. Ich habe auf das Haus mit Rutsche gewartet. Und genau das müsste doch ein Zeichen dafür sein, dass dieser Roman wirklich gelungen ist. Die kindlichen und naiven Hoffnungen, bis zum Schluss festzuhalten und sogar als Leser mitzufiebern, obwohl doch die Zeichen so eindeutig gegen das Happy End sprechen. Nicht nur die Geschichte einer Person, die für sich die Welt erobert sind der Mittelpunkt. Sondern eine Familie. Viele Schicksale, die durch Weltpolitik und vermasselte Chancen gelenkt wurden. Ein Detail welches für mich diesen Roman auch einzigartig erscheinen lässt, ist die Rückbesinnung des Vaters zum Islam. Wo sich von ihm selbst so abfällig und offensichtlich widersprüchlich gegen den Glauben und den Islam geäußert wurden, bekehrt er sich zu demselben Glauben zurück. Die Erfüllung des Widerspruchs in sich? Und trotzdem hat mir teilweise der Schreibstil der Autorin nicht ganz gefallen. Die teilweisen kurzen aneinandergereihten Sätze und die vielen Gedanken zwischen den Unterhaltungen, haben für mich den Lesefluss unterbrochen. Im ersten Drittel des Buches war die Stimmung sehr erdrückend, obwohl die Familie sich doch auf dem Höhepunkt ihrer Zeit befand. Es fiel mir teilweise schwer, weiterzulesen.

  • saeget

    2/5

    18.03.2026

    eBook (ePUB)

    Zwiespältiges Lesegeschehen

    Für die Geschichte „Unser Haus mit Rutsche“ von Safia Al Bagdadi hege ich zwiespältige Gefühle. Es war für mich schwer in die Erzählung reinzufinden. Erst dachte ich ob ich abbrechen soll, ließ mich aber auf das Buch ein. Der Mittelteil hat mich gespannt weiterlesen lassen aber am Ende tat ich mich wieder sehr schwer. Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut und würde mich im Handel ansprechen. Auch der Klappentext verspricht einiges. Die Geschichte um Layla und ihre Familie die in verschiedenen Kulturen zu Hause ist verspricht eigentlich viel. Die Thematik ist aktueller denn je und teilweise gut beschrieben wie es ist zwischen verschiedenen Kulturen zu leben. Aber trotzdem hat mich das Buch leider nicht abgeholt. Warum das so ist kann ich gar nicht benennen, es lässt mich irgendwie zwiespältig zurück und ich grüble warum es so ist. Aber ich finde keinen Zugang zum Buch.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie

    Diese Familie hat es in sich. Schon beim Lesen der kurzen Inhaltsbeschreibung war ich sehr neugierig auf die Familie. Den Vater, der in einer Traumwelt von immer neuen Geschäftsideen und Reichtum lebt und die Mutter, die gegen ihre eigenen Familie rebelliert und dennoch unverkennbar ihren Stempel trägt. Auch bei ihrer Herkunft prallen Welten aufeinander. Einerseits der Irak, andererseits Frankreich. Mitteldrin ist Layla - ihr Kind, die aber dennoch eine wunderschöne Kindheit hat. Doch der Golf-Krieg wird alles in dieser Familie verändern. Mit einem wunderbaren Schreibstil wird hier eine Familie skizziert, der man gerne beim Lesen über die Schulter schaut. Er ist detailreich und flüssig und lässt einen mit dem Buch verweben. Auch das Cover finde ich sehr schön und auch passend. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (95)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kindheit zwischen den Kulturen

    Layla und ihr Bruder wachsen in Saarbrücken auf. Ihre Mutter stammt aus der feinen französischen Gesellschaft, der Vater kommt aus dem Irak. Eine eigentlich glückliche Kindheit: die Eltern sind “das glamouröseste Paar Saarbrückens”, die Mutter hält die Konventionen hoch und bricht gleichzeitig mit ihnen, der Vater, ein Geschäftsmann, ist ein eher glückloser Glücksritter, aber der König der Spieleerfinder. Sie besuchen die Großeltern im Elsass und die Verwandten in Bagdad, ein Leben zwischen verschiedenen Kulturen, in dem Religion und Unterschiede keine Rolle spielen. Das ändert sich mit Ausbruch des Golfkriegs... Safia Al Bagdadi trifft den Ton der heranwachsenden Layla so beeindruckend, dass die Geschichte direkt ins Herz trifft.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “Täuschend leicht”

    Eine Familiengeschichte wie ich viele las und doch besonders durch den Stil der Autorin, leicht formuliert beschreibt sie schwere Themen mit einer Prise Humor ab und an. Die Herkunft der in Deutschland lebenden Eltern sind Irak und Frankreich, dadurch geprägt unterscheiden sie sich zusätzlich durch die Klassen der Familien, aus denen sie stammen. Eine kosmopolitische, aber fragile Gemeinschaft mit den Kindern, mit Phantasie, großen Plänen, die zum Scheitern verurteilt sind, warmherzig und zugewandt, orientiert am schönen Schein, der nicht durch die Verwerfungen trägt. Doch aus kleinen Unstimmigkeiten werden größere, genährt auch von den Großeltern. Entfernung entsteht trotz Liebe, der Golfkrieg polarisiert zusätzlich.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leere Versprechungen?

    Der Klappentext versprach einen tragikomischen Roman, und dieses Versprechen hat der Roman eingelöst. Im Gegensatz zu den leeren Versprechungen von Laylas Vater im Roman. Layla beschreibt ihr Alltagsleben in ihrer zusammengewürfelten Familie: Der Vater stammt aus dem Irak, die Mutter aus Frankreich, und die Familie lebt in Saarbrücken. Anfangs erscheint das Handeln von Laylas Eltern etwas undurchsichtig, aber im weiteren Verlauf des Romans führt uns die Autorin behutsam an die Thematik der kulturellen Herkunft heran. Besonders Laylas Vater hat mich lange beschäftigt, der für mich die zentrale Figur im Roman ist. Zunächst habe ich ihn wohlwollend belächelt, dann war ich fassungslos über sein Handeln, und erst am Ende wurde mir die kulturelle Last bewusst, die er trug. Mit viel Situationskomik, Selbstironie gelingt es der Autorin, die Tragik hinter all ihren Figuren einfühlsam zu entfalten. So bot mir der Roman auch viele vergnügliche Momente.

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