Produktbild: Alma

Alma Ein italienischer Bestseller: Triest, Liebe und Erinnerung im 20. Jahrhundert - für Fans von Francesca Melandri und Elena Ferrante

109

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42384

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Pfaueninsel

Seitenzahl

319 (Printausgabe)

Dateigröße

6533 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783691310016

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Sprachkennzeichnung vorhanden
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  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

42384

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Pfaueninsel

Seitenzahl

319 (Printausgabe)

Dateigröße

6533 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Verena von Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783691310016

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  • Bewertung

    5/5

    14.02.2026

    eBook (ePUB)

    Ernste Themen leichtfüßig erzählt

    "Alma" von Federica Manzon hat mich sehr überrascht. Ich habe mir einen oberflächlichen Roman mit einer verlorenen und wiedergefundenen Liebe erwartet. Doch zum Glück wurde ich in meiner Annahme nicht bestätigt. Der Roman ist alles andere als oberflächlich. "Alma" erzählt von der gleichnamigen Protagonistin und wie sie nach dem Tod ihres Vaters in ihre "Heimat" zurückkehrt. Heimat setze ich mit Absicht unter Anführungszeichen, da Alma eine Heimatlose ist. Das ist auch Teil der Geschichte die von ihrer Vergangenheit und von der Gegenwart erzählt. In ihrer Vergangenheit erfahren wie viel über Alma und den gleichaltrigen Vili der aus dem Nichts von ihrem Vater zu ihnen nach Hause geholt wird und kurzerhand lange Zeit dort lebt. Zwischen Erwachsenwerden, erste sexuelle Erfahrungen, Selbstfindung, Familiengeschichte, Politik und Krieg lernen wir Alma kennen. So ernst diese Themen klingen, schafft es Federica Manzon das Buch so elegant leichtfüßig zu gestalten, dass man nur so durch den Roman fliegt und immer weiterlesen möchte. Zudem gibt es im letzten Drittel die eine oder andere Pikante Enthüllung die mich sehr überrascht hat.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    01.03.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Roman, der Aufmerksamkeit erfordert

    "Alma" von Federica Manzon hat mich auf vielfältige Weise beeindruckt. Alma kehrt zurück nach Triest, der geschichtsträchtigen Stadt im Osten Italiens, der ehemaligen Grenze zu Jugoslawien. Dort trifft sie ihre Jugendliebe Vili wieder, den ihr Vater einst aus Jugoslawien mitgebracht hat. In Gedankensplittern begleiten wir Alma, durch ihre Kindheit und Jugend, ihr jetziges Leben, den Rückblick auf den schrecklichen Krieg im ehemaligen Jugoslawien nach dem Tod Titos. Tito, zu dem ihr Vater ein besonderes Verhältnis hatte. Ich hatte am Anfang leichte Schwierigkeiten, in das Buch hinein zu finden, dann hat es mich allerdings vollständig gepackt. Der Roman beschreibt in für mich wunderschöner und auch sehr bildhafter Sprache ein Kapitel der Geschichte, das mir so noch nie begegnet ist. Ein politisch interessantes Kapitel, das in der Literatur meines Wissens nicht (ausreichend) behandelt wird. Die Zerrissenheit der Menschen in der Region Triest, eben noch Grenze gen Osten und plötzlich mitten in einem Europa, das sich neu gliedert. Und dazwischen Alma, die als Journalistin tiefer gehen will. Es ist ein Buch, das Aufmerksamkeit fordert, ein Buch, das in der Zeit springt. Nicht immer sofort und offensichtlich. Ein Buch, das die Menschen in Triest zum Leben erweckt. Der Vater Almas, der immer unterwegs ist, manchmal sehr lange. Die Großeltern, die in alter Zeit gefangen sind und Habsburger Traditionen leben. Dazwischen die Jugend auf der Suche nach Orientierung. Alma war mir sehr sympathisch bei ihrer Suche nach der Vergangenheit und ihren Erinnerungen. Was ich mir gewünscht hätte, wäre ein Zeitstrahl am Ende des Buchs gewesen, der die Geschichte Jugoslawiens und seiner Nachfolgestaaten, aber auch die Geschichte Triests darstellt. Handelt es sich doch um einen Abschnitt der Geschichte, der nicht so bekannt ist, wie er es verdient hätte. Der Roman ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert, ich habe allerdings zu einigen Ereignissen Goggle befragen müssen. Daher auch nur 4 Sterne!

  • Bewertung

    4/5

    11.02.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte welcher man Zeit geben muss, damit sie sich entwickelt.

    Ich musste mich auf "Alma" erstmal einlassen. Zu Beginn, kam ich nicht richtig in die Geschichte rein. Mir kam der Erzählstil wie eine Auflistung vor. Die Tiefe, die Seele der Geschichte erreichten mich erst später. Der zeitliche Strang der Geschichte ist nicht gradlinig, sondern es wird zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her geswitcht. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Protagonisten sind ausführlich und man kann sie im eigenen Kopfkino gut bildlich auferstehen lassen. Die Geschichte ist auch glaubhaft, manchmal gar zu sehr, wenn es um Schilderungen von Krieg und Gewalt geht, welche mit ihm einhergehen. Eigentlich beste Voraussetzungen, trotzdem befürchte ich dieses Buch wird nicht jede*n Leser*in abholen können. Darum, Leseempfehlung für Menschen, welche sich Zeit nehmen und der Geschichte die benötigte Zeit zugestehen sich zu entwickeln. Geschieht beides, dann steht einem besonderen Lesevergnügen nichts im Weg. Erwähnenswert wäre noch, dass auch fotografische Illustrationen vorhanden sind, was mich (ich las den Roman als E-Book) sehr überraschte. Zur Manifestierung der eigenen Vorstellungskraft, ist dies sehr vorteilhaft. Leider wurde das Cover beim digitalen Rezensionsexemplar nicht mit "geliefert". Das fand ich schade. So muss ich mich an die Abbildung orientieren, welche online zu sehen sind. Die Grafik des Cover ist für die Thematik des Buches erstaunlich modern. Zu modern? Ich finde ja. Aber das ist natürlich ganz persönlicher Geschmack.

  • Fredhel

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    09.04.2026

    eBook (ePUB)

    Politischer Roman über den Jugoslawienkrieg

    Das sommerliche Cover und der Klappentext von „Alma“ versprechen ein Eintauchen in das schöne Triest, wo die Protagonistin aufgewachsen ist. Diese Erwartung wird jedoch nur teilweise erfüllt. Die Autorin taucht sehr tief in Almas Gefühlswelt ein. Man begleitet sie durch eine Kindheit in dem unordentlichen Haushalt ihrer Mutter, der wenig Struktur bietet, und einem Vater, der nur sporadisch anwesend ist. Seine geheimnisvollen Tätigkeiten in Jugoslawien werfen immer wieder Fragen auf. Auch der Junge aus Belgrad, den er mitbringt und der wie ein Bruder mit Alma aufwächst, ist eine interessante Figur. Allerdings bleiben Ort und Zeit oft unklar, vieles wirkt schwammig und nicht ganz greifbar. Vor allem ist es nicht der Roman, den man anhand von Cover und Beschreibung erwartet. Statt einer atmosphärischen Geschichte über Triest entwickelt sich das Buch in eine stark politische Richtung. Ohne Vorkenntnisse zum Jugoslawienkrieg fällt es schwer, alles vollständig zu verstehen, sodass man sich nebenbei erst mit den historischen Hintergründen beschäftigen muss. Trotz der schönen, stellenweise poetischen Sprache konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz überzeugen. Meine Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.

  • Andrea

    aus Damflos

    3/5

    10.02.2026

    eBook (ePUB)

    eindringlich, stark, speziell

    Federica Manzons *Alma* kehrt nach dem Tod ihres Vaters nach Triest zurück, in die Stadt ihrer Kindheit. Die Erinnerungen, mit denen sie dort konfrontiert wird, dem Zwispalt zwischen einem Leben bei der Mutter, den Großeltern und des Vaters, wird durch die eindringliche Wortwahl und die besondere der sprachliche Darstellung der Emotionen, treibt den Roman eindringlich voran. Triest spiegelt hier den Ort von Konflikt, Diversität und einem Aufeinanderpralle von Kulturen und Grenzen wider. Es wird eindringlich beschrieben und trägt erheblich zu einem besonderen Stimmungsaufbau des Romans bei. Ein wesentliches Thema ist wohl die Suche nach Zugehörigkeit, nicht nur von Alma, auch von ihren Eltern sowie dem Kindheitsfreund Vili innerhalb einer zerrütteten Welt, die aus den Fugen gerät. Die starke feministische Stimme der erwachsenen Alma wächst mit jedem Ort, den sie aufsucht, mit jeder Erinnerung, die sich durchlebt, mit jeder Person, der sie begegnet und führt zu einem vielschichtigen Roman, der persönliche Erlebnisse mit politischen Hintergründen verbindet. Ein kluger, ruhiger und emotionaler Roman über die starke Entwicklung einer Frau.

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    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

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    5/5

    06.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meisterhafte Erinnerungsliteratur

    „Alma“, der erste übersetzte Roman der vielfach ausgezeichneten italienischen Schriftstellerin Frederica Manzon, ist ein vielschichtiger und tiefgründiger Roman, der das Leben der titelgebenden Protagonistin mit der Geschichte des kommunistischen Jugoslawiens bis hin zum Balkankrieg verwebt. Das farbenfrohe, sonnige Cover mag auf den ersten Blick auf einen leichten Roman schließen lassen, doch lassen Sie sich nicht täuschen. Manzon zeichnet überzeugende Charaktere in bewegenden Zeiten auf der Suche nach ihrer Identität und lässt dabei auch die Schrecken des Krieges nicht außer Acht. Der anspruchsvolle, bildgewaltige Sprachstil und die Symbolik, die vieles unausgesprochen lässt, erfordern ein aufmerksames Lesen. Am Ende des Romans erschließt sich auch die gesamte Symbolik des Covers, das hervorragend den Inhalt widerspiegelt! Mich hat der Roman in seiner Komplexität voll überzeugt.

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