Produktbild: Die Erinnerung an unbekannte Städte
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Die Erinnerung an unbekannte Städte

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,9 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002422745

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,9 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002422745

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

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Eine sehr berührende Geschichte

Bewertung aus Zürich am 09.10.2021

Bewertungsnummer: 1585455

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Personen gehen in dieser spannenden Geschichte auf eine gefährliche Reise in eine unbekannte Welt. Mich hat es vor allem berührt, wie sich diese Personen aus dem Innersten entwickeln, sie müssen alles loslassen, Hindernisse überwinden und sich auf Ihre Kräfte besinnen. Diese Entwicklung wird sehr fein, spannend und berührend erzählt. Was passiert mit uns, wenn wir alles verlieren und uns auf eine neue unbekannte Welt einlassen müssen? Sehr empfehlenswert!

Eine sehr berührende Geschichte

Bewertung aus Zürich am 09.10.2021
Bewertungsnummer: 1585455
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Personen gehen in dieser spannenden Geschichte auf eine gefährliche Reise in eine unbekannte Welt. Mich hat es vor allem berührt, wie sich diese Personen aus dem Innersten entwickeln, sie müssen alles loslassen, Hindernisse überwinden und sich auf Ihre Kräfte besinnen. Diese Entwicklung wird sehr fein, spannend und berührend erzählt. Was passiert mit uns, wenn wir alles verlieren und uns auf eine neue unbekannte Welt einlassen müssen? Sehr empfehlenswert!

Eine ganz andere Dystopie

Bewertung am 19.09.2021

Bewertungsnummer: 1570741

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Atmosphärisch, spannend und etwas verstörend, wie es sich für eine Dystopie gehört... aber ohne die schrillen Horror-Elemente, die in dem Genre nur allzu verbreitet sind. Nicht der katastrophale Untergang der Zivilisation selbst wird thematisiert, sondern die Welt danach, in der das Leben (für einige) weitergeht, wenn auch ohne Medizin, ohne Technik und ohne Perspektiven. Sehr empfehlenswert.

Eine ganz andere Dystopie

Bewertung am 19.09.2021
Bewertungsnummer: 1570741
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Atmosphärisch, spannend und etwas verstörend, wie es sich für eine Dystopie gehört... aber ohne die schrillen Horror-Elemente, die in dem Genre nur allzu verbreitet sind. Nicht der katastrophale Untergang der Zivilisation selbst wird thematisiert, sondern die Welt danach, in der das Leben (für einige) weitergeht, wenn auch ohne Medizin, ohne Technik und ohne Perspektiven. Sehr empfehlenswert.

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Die Erinnerung an unbekannte Städte

von Simone Weinmann

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Meinung aus der Buchhandlung

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Tobias Groß

Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

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4/5

Es war einmal die Zivilisation

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Mensch ist fasziniert vom Untergang. Besonders der Zusammenbruch der Zivilisation in Folge verheerender Ereignisse beflügelt seine Fantasie, sind sie doch auch immer eine Warnung davor, was alles geschehen könnte. Oder vielleicht sogar passieren wird. Besser als heute wird es nicht mehr, die Zukunft schein düster. Simone Weinmann Debütroman ist ein guter literarischer Beweis dafür. Ihre atmosphärische Dystopie »Die Erinnerung an unbekannte Städte« spielt in den Überresten dessen, was einst als Deutschland und die Schweiz bekannt war. Doch 2045 gibt es keine Zivilisation mehr, die allermeisten Menschen leben ohne Strom, technischem Fortschritt und ausreichend Nahrung in ruralen Gemeinden, in welchen der religiöse Fanatismus „regiert“ und jederzeit ein Krieg möglich ist. Das Schicksal der allermeisten Menschen scheint in dieser Hölle auf Erden vorherbestimmt. So auch des 15-jährigen Nathanael, der nach dem Willen seiner Eltern Priester werden soll. Nathanael will studieren und seine Gemeinschaft in Richtung Süden verlassen, denn im ehemaligen Italien scheint es sie noch zu geben, die Zivilisation. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Vanessa verlässt er seine „Heimat“ – nur um kurz vor dem Ziel von seinem ehemaligen Lehrer aufgegriffen zu werden. Doch Ludwig wird ihn nicht zurückbringen … Simone Weinmann ist mit ihrer Dystopie ein bemerkenswertes, jedoch durchschaubares Debüt gelungen. Leise und eindringlich berichtet sie von einer katastrophalen Zukunft – einer realistischen Zukunft, denn ein ewiger Blackout und das daraus resultierende Zurückfallen der Menschheit in gesellschaftlichen Anarchismus und archaische Strukturen sind im Bereich des Möglichen. Nicht heute und auch nicht morgen. Aber vielleicht irgendwann. »Die Erinnerung an unbekannte Städte« ist ein lesenswerter Roman, der vor allem von seiner bedrückenden und unglaublich düsteren Atmosphäre lebt, jedoch nie die Hoffnung aus den Augen verliert.
  • Tobias Groß
  • Buchhändler/-in

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Es war einmal die Zivilisation

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Der Mensch ist fasziniert vom Untergang. Besonders der Zusammenbruch der Zivilisation in Folge verheerender Ereignisse beflügelt seine Fantasie, sind sie doch auch immer eine Warnung davor, was alles geschehen könnte. Oder vielleicht sogar passieren wird. Besser als heute wird es nicht mehr, die Zukunft schein düster. Simone Weinmann Debütroman ist ein guter literarischer Beweis dafür. Ihre atmosphärische Dystopie »Die Erinnerung an unbekannte Städte« spielt in den Überresten dessen, was einst als Deutschland und die Schweiz bekannt war. Doch 2045 gibt es keine Zivilisation mehr, die allermeisten Menschen leben ohne Strom, technischem Fortschritt und ausreichend Nahrung in ruralen Gemeinden, in welchen der religiöse Fanatismus „regiert“ und jederzeit ein Krieg möglich ist. Das Schicksal der allermeisten Menschen scheint in dieser Hölle auf Erden vorherbestimmt. So auch des 15-jährigen Nathanael, der nach dem Willen seiner Eltern Priester werden soll. Nathanael will studieren und seine Gemeinschaft in Richtung Süden verlassen, denn im ehemaligen Italien scheint es sie noch zu geben, die Zivilisation. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Vanessa verlässt er seine „Heimat“ – nur um kurz vor dem Ziel von seinem ehemaligen Lehrer aufgegriffen zu werden. Doch Ludwig wird ihn nicht zurückbringen … Simone Weinmann ist mit ihrer Dystopie ein bemerkenswertes, jedoch durchschaubares Debüt gelungen. Leise und eindringlich berichtet sie von einer katastrophalen Zukunft – einer realistischen Zukunft, denn ein ewiger Blackout und das daraus resultierende Zurückfallen der Menschheit in gesellschaftlichen Anarchismus und archaische Strukturen sind im Bereich des Möglichen. Nicht heute und auch nicht morgen. Aber vielleicht irgendwann. »Die Erinnerung an unbekannte Städte« ist ein lesenswerter Roman, der vor allem von seiner bedrückenden und unglaublich düsteren Atmosphäre lebt, jedoch nie die Hoffnung aus den Augen verliert.

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