Produktbild: Die Erinnerung an unbekannte Städte

Die Erinnerung an unbekannte Städte

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

bis 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,9 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-453-0

Beschreibung

Rezension

"Simone Weinmanns spannender Roman ist eine ebenso fesselnde wie beklemmende Dystopie."
Buchjournal
"Eine düstere und eindringliche Dystopie, die den Verlust gesellschaftlichen und technischen Fortschritts realistisch in den Raum des Möglichen stellt."
Beate Frauenschuh, ekz Informationsdienst
"Simone Weinmann nimmt dichte Atmosphäre wortwörtlich. (...) Man muss nur ein paar Tage aufmerksam die Nachrichten verfolgen, und mit etwas Fantasie entfaltet sich ein sehr düsteres Bild unserer Zukunft. Dieses Bild malt Simone Weinmann in ihrem ersten Roman mit passenden Farben: viel Grau, viel Schwarz. Bereits das sehr gelungene Cover führt die/den Leser/in hier auf die richtige Fährte."
Ludwig Lohmann, Buchkultur
"Simone Weinmann ist Astrophysikerin und ihr dystopischer Debütroman ist so realistisch, so spannend und bei aller Dunkelheit so voller Hoffnung auf ein Licht am Ende des Tunnels, dass mich Nathanaels Wanderung durch eine zerstörte Welt echt mitgenommen hat."
Angela Wittmann, Brigitte
"Mit glaubwürdigen Charakteren auf der Suche nach dem Grundbedürfnis Bildung und einer erschreckend realisitisch gezeichneten nahen Zukunft legt Simone Weinmann eine anspruchsvolle Dystopie für Erwachsene vor."
Anika Falke, Papierstau Podcast
"Simone Weinmann zeichnet in ihrem intelligenten Romandebüt eine Welt, in der sich diejenigen, die noch davon wissen, nach Ferien in Thailand sehnen, in der aber auch eine neue Generation heranwächst, die von Pferden auf der anderen Seite des Tunnels träumt. Eine Dystopie, die nicht bar jeder Hoffnung ist, und deren Figuren überzeugen."
Simone Wahli, Ensuite
"Die Erinnerung an unbekannte Städte ist keine überhöhte Dystopie, die einem Gleichgültigkeit erlaubt, sondern ein verdammt eindrucksvoller, zu denken gebender Roman."
Katharina von Uslar, Buchhandlung Uslar & Rai
"Simone Weinmanns Roman ‚Die Erinnerung an unbekannte Städte‘ zeigt eindrücklich, wie schnell technische Errungenschaften, die heute als selbstverständlich gelten, verloren gehen können: Internet und Stromnetz sind nur noch Geschichten, Meldeläufer:innen bringen die Post, in Italien soll es noch Universitäten geben, aber niemand weiss Genaueres."
Bettina Dyttrich, WoZ
"Simone Weinmann hat keinen Covid-Roman geschrieben. Dennoch blitzt die Pandemie in ihrem Debütroman immer wieder auf. Das macht ihn nur noch stärker. (…) Weinmanns Weltgemeinschaft anno 2045 scheint zurückgeworfen in eine vormoderne Zeit. Ihren Fortschrittsglauben hat eine rätselhafte 'Katastrophe' zertrümmert. (…) Wie Simone Weinmann diesen unterschwelligen Gegenwartsbezug zeichnet, ist brillant."
Timo Posselt, NZZ am Sonntag

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

bis 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,9 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-453-0

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de

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    aus Zürich

    5/5

    09.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr berührende Geschichte

    Drei Personen gehen in dieser spannenden Geschichte auf eine gefährliche Reise in eine unbekannte Welt. Mich hat es vor allem berührt, wie sich diese Personen aus dem Innersten entwickeln, sie müssen alles loslassen, Hindernisse überwinden und sich auf Ihre Kräfte besinnen. Diese Entwicklung wird sehr fein, spannend und berührend erzählt. Was passiert mit uns, wenn wir alles verlieren und uns auf eine neue unbekannte Welt einlassen müssen? Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    19.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz andere Dystopie

    Atmosphärisch, spannend und etwas verstörend, wie es sich für eine Dystopie gehört... aber ohne die schrillen Horror-Elemente, die in dem Genre nur allzu verbreitet sind. Nicht der katastrophale Untergang der Zivilisation selbst wird thematisiert, sondern die Welt danach, in der das Leben (für einige) weitergeht, wenn auch ohne Medizin, ohne Technik und ohne Perspektiven. Sehr empfehlenswert.

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    Tobias Groß

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    4/5

    09.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war einmal die Zivilisation

    Der Mensch ist fasziniert vom Untergang. Besonders der Zusammenbruch der Zivilisation in Folge verheerender Ereignisse beflügelt seine Fantasie, sind sie doch auch immer eine Warnung davor, was alles geschehen könnte. Oder vielleicht sogar passieren wird. Besser als heute wird es nicht mehr, die Zukunft schein düster. Simone Weinmann Debütroman ist ein guter literarischer Beweis dafür. Ihre atmosphärische Dystopie »Die Erinnerung an unbekannte Städte« spielt in den Überresten dessen, was einst als Deutschland und die Schweiz bekannt war. Doch 2045 gibt es keine Zivilisation mehr, die allermeisten Menschen leben ohne Strom, technischem Fortschritt und ausreichend Nahrung in ruralen Gemeinden, in welchen der religiöse Fanatismus „regiert“ und jederzeit ein Krieg möglich ist. Das Schicksal der allermeisten Menschen scheint in dieser Hölle auf Erden vorherbestimmt. So auch des 15-jährigen Nathanael, der nach dem Willen seiner Eltern Priester werden soll. Nathanael will studieren und seine Gemeinschaft in Richtung Süden verlassen, denn im ehemaligen Italien scheint es sie noch zu geben, die Zivilisation. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Vanessa verlässt er seine „Heimat“ – nur um kurz vor dem Ziel von seinem ehemaligen Lehrer aufgegriffen zu werden. Doch Ludwig wird ihn nicht zurückbringen … Simone Weinmann ist mit ihrer Dystopie ein bemerkenswertes, jedoch durchschaubares Debüt gelungen. Leise und eindringlich berichtet sie von einer katastrophalen Zukunft – einer realistischen Zukunft, denn ein ewiger Blackout und das daraus resultierende Zurückfallen der Menschheit in gesellschaftlichen Anarchismus und archaische Strukturen sind im Bereich des Möglichen. Nicht heute und auch nicht morgen. Aber vielleicht irgendwann. »Die Erinnerung an unbekannte Städte« ist ein lesenswerter Roman, der vor allem von seiner bedrückenden und unglaublich düsteren Atmosphäre lebt, jedoch nie die Hoffnung aus den Augen verliert.

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