Produktbild: Am Anfang war Erziehung
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Am Anfang war Erziehung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

128430

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.1983

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

322

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/2,5 cm

Gewicht

201 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

29. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002418847

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

128430

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.1983

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

322

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/2,5 cm

Gewicht

201 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

29. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002418847

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Stettlen

    5/5

    21.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Alice Miller - Am Anfang war Erziehung

    Es ist ein grossartiges Buch, welches äusserst anschaulich beschreibt, wie die Erziehung eines kleinen Kindes mittels "Schwarzer Pädagogik", welche bereits im Kleinkind-Alter bis zu 2 Jahren dem kleinen Menschlein "auf ganz natürliche aber konsequente Weise" den Willen bricht. Der spätere Erwachsene wird sich daher nie mehr an die "Schwarze Pädagogik" erinnern und wird für sein ganzes Leben geschädigt bleiben, wenn er nicht das Glück hat, einer Psychotherapeutin wie Alice Miller zu begegnen, welche die Hintergründe der dadurch entstandenen "Psychosen" aufzudecken weiss. Die "Schwarze Pädagogik" wurde bis ins 20. Jahrhundert schamlos weitergeführt und war von der Gesellschaft als "einzig wahres Erziehungsmodell" anerkannt. Ob dies auch heute noch der Fall ist, wird der geneigte Leser/die geneigte Leserin selbst beurteilen können.

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marc-Aurel Ritter

    Marc-Aurel Ritter

    Thalia Mayersche Gummersbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütternd, aber essenziell!

    Ein augenöffnendes, lehrreiches und - man kann es kaum anders ausdrücken - mächtiges Buch, das Ihren Blick auf Erziehung, Kindheit und das Menschsein für immer verändern wird. Alice Miller schreibt schonungslos über die Auswirkungen der, von ihr als "Schwarze Pädagogik" bezeichneten, autoriäten Erziehung auf die frühkindliche Entwicklung bis ins Erwachsenenalter der Betroffenen. Dabei geht sie auf dutzende Einzelschicksale ein, vor allem aber auf das dreier Extrembeispiele: Christiane F., Adolf Hitler und der Serienmörder Jürgen Bartsch. Für den Leser ist es erschreckend, wie klar sich die Entwicklung dieser Personen auf ihre frühe Kindheit zurückführen lässt und wie viel davon in jedem Einzelnen von uns vorhanden ist. Die Lektüre kann zuweilen unangenehm werden, Gefühle von Unverständnis oder Trauer auslösen und den Leser tief treffen. Lässt man den Inhalt aber auf sich wirken, wird man mit einem Fundus an Wissen belohnt, der äußerst prägsam sein kann. "Am Anfang war Erziehung" ist eines der Bücher, von denen man hoffen darf, dass wir sie eines Tages nicht mehr brauchen werden. Nur leider ist der Inhalt heutzutage (Stand 2026) noch genauso relevant wie vor knapp 45 Jahren. Die Lektüre lohnt sich für jeden, der sich selbst und die Welt um sich herum mit allen ihren Ungerichtigkeiten und toxischen Eigenschaften verstehen will. Genauso gibt Alice Miller einem hier das Wissen an die Hand, um seine Zukunft selbstbestimmt und die Erziehung der eigenen Kinder positiv und sinnstiftend zu gestalten.
  • Zum Bewerterprofil von Rebecca Felicitas Zimmer

    Rebecca Felicitas Zimmer

    Thalia Velbert

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Klassiker der Pädagogik!!!!

    Ein Klassiker der Pädagogik!!!!
  • Zum Bewerterprofil von C. Wandler

    C. Wandler

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

    5/5

    16.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Einblicke in die Seele des Kindes.

    Dieses Buch öffnet im wahrsten Sinn des Wortes die Augen. Den Erkenntnissen von Alice Miller kann ich nur zustimmen. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der Kinder hat oder möchte. Alice Miller entlarvt auf einfühlsame und brillante Weise die Ursachen von Gewalt. Sie liegen in der Erziehung (durch Eltern, Institutionen und das soziale Umfeld), einem Vorgang, unter dessen Schutz heute genauso wie früher regelrechte Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden. Wer dieses Trauma selbst erlebt hat – und das sind in unserem Kulturkreis die meisten – der gibt es an seine eigenen Kinder weiter. Wie oft hört man nicht die Aussage, dass die harte Erziehung, die man selbst erfahren hat, einem gut getan hat? Es sollte uns zu denken geben. Aus Opfern werden später Täter, die mit der Leichtigkeit, mit der sie über ihren früheren Leidensweg sprechen, der nächsten Generation das gleiche antun werden. Kinder sind ihren Eltern völlig ausgeliefert und haben keine Chance, dem zu entgehen, was man mit ihnen vorhat. Sie können sich mit ihrer Situation nur abfinden und haben oft gar keine andere Wahl, als sich mit ihren Peinigern zu solidarisieren. Sie fangen an, das Schwache in sich selbst zu hassen. Später übertragen sie diesen Hass auf andere. Indem sie andere quälen, quälen sie eigentlich das Schwache in sich selbst. Fehlentwicklungen werden in den ersten drei Kindheitsjahren entwickelt.

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Bewertungen (3)

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