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Produktbild: Tokyo Girls Club

Tokyo Girls Club Roman

11

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14854

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

927 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ (Nairup¿chi no joshikai)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783841240422

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Funktion von Links klar erkennbar
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

14854

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

927 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ (Nairup¿chi no joshikai)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783841240422

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  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    21.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Empfehlenswerte Charakterstudie

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mich total gefesselt. Die Charaktere und ihre Entwicklung fand ich sehr gut geschildert, die Gedanken und Handlungen sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Da die Geschichte in einer anderen Kultur spielt, fand ich es umso bemerkenswerter, dass sich alles so stimmig angefühlt hat. Nebenbei erfährt man noch einiges über die japanische Kultur, aber mit den Hauptmotiven, Freundschaft, Konkurrenz, Besessenheit, Social Media und Familie wird der Plot eindringlich und universell. Es gab durchaus auch überraschende Entwicklungen, die dennoch gut zu den Charakteren gepasst haben. Die Personenanzahl ist überschaubar, so dass ich nie den Überblick verloren habe. Die Spannung entsteht aus der psychologischen Entwicklung der Hauptcharaktere, die sehr gut getroffen wurde. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch hat sich gut und flüssig lesen lassen. Mich hat dieses Buch angenehm überrascht und ich empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    1/5

    13.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Rollenbilder ohne Tiefe

    Ich habe Tokyo Girls Club nach etwa einem Drittel abgebrochen. Die Themen sind zwar erkennbar: Frauenbilder, Schönheit, Ehe, Einsamkeit, Social Media und die Suche nach Anerkennung. Aber ich habe trotzdem nicht verstanden, was mir dieses Buch eigentlich sagen will. Es zeigt Frauen, die in Rollenbildern feststecken, eine Frau, die über einen Blog zur Projektionsfläche wird, und eine andere, die immer stärker in eine Art Besessenheit kippt. Aber für mich wurde daraus kein zwingender Roman. Es blieb mir zu oberflächlich, zu stereotyp und irgendwie ohne echte literarische Auflösung. Dazu kam, dass mich auch die Sprache nicht überzeugt hat. Sie war mir zu einfach, fast wie in einem Jugendroman. Wenn wenigstens die Sprache stärker gewesen wäre, hätte ich vielleicht weitergelesen. So war es für mich leider eine totale Enttäuschung. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    24.04.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Das Selbst- und Fremdbild von Frauen

    Braucht es im Leben einer Frau eine beste Freundin? Können Frauen überhaupt untereinander eine langjährige, gleichberechtigte freundschaftliche Beziehung führen? Oder gehört auch das nur zu ihren unterschiedlichen Rollen, die sie möglichst perfekt erfüllen sollen? Diese und weitere Fragen stellt sich die japanische Bestsellerautorin Asako Yuzuki in “Tokyo Girls Club”, in dessen Mittelpunkt sie zwei sehr unterschiedliche Frauen stellt: Die ehrgeizige Eriko mit dem Wunsch nach einer wahren Freundin und die unbekümmerte Shoko, die vermeintlich all das verkörpert, was Eriko fehlt. Der Autorin geht es dabei um Idealvorstellungen, die zur Obsession werden, aber auch um eigene Erkenntnisse. Denn beide Frauen machen eine lebensverändernde Entwicklung durch, die manchmal schmerzhaft, aber auch lehrreich ist. Asako Yuzuki zeigt, wie Frauen (nicht nur) in der japanischen Gesellschaft einem immensen Druck ausgesetzt sind, als Schwester, Ehefrau, Mitarbeiterin oder eben auch als Freundin zu funktionieren. Und sie erzählt von der Schwierigkeit, wirklich zu kommunizieren und die Mauer der Oberflächlichkeiten und des allgegenwärtigen Narzissmus zu durchbrechen. So ist “Tokyo Girls Club” von Asako Yuzuki ein psychologisch tiefgründiges und gesellschaftskritisches Bild über das Selbst- und Fremdbild von Frauen. Bestens gelesen von Madiha Kelling Bergner.

  • Johanna Zimmermann

    4/5

    29.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wenn aus Faszination langsam Besessenheit wird ‍⬛

    In "Tokyo Girls Club" von Asako Yuzuki lernen wir Eriko kennen, die eigentlich alles erreicht hat, was von ihr erwartet wird: einen angesehenen Job in einer Handelsfirma, gesellschaftlichen Erfolg und ein scheinbar makelloses Leben. Doch hinter dieser perfekten Fassade verbirgt sich eine tiefe Einsamkeit. Immer stärker flüchtet sie sich in den Lifestyle-Blog von Shoko, einer Hausfrau, die in ihrem „Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau“ über ihren ungewöhnlichen Alltag schreibt. Shoko scheint all das zu verkörpern, was Eriko sich selbst nicht erlaubt: Sie lebt ohne Ehrgeiz, ohne sichtbare Produktivität und beinahe wie eine Katze einfach in den Tag hinein. Als die beiden Frauen sich tatsächlich begegnen, entwickelt sich zwischen ihnen eine besondere Verbindung. Doch als Shoko plötzlich nicht mehr bloggt und verschwindet, nimmt Erikos Faszination zunehmend obsessive und zerstörerische Züge an. Ich fand vor allem die psychologische Ebene unglaublich spannend. Eriko hat nach außen ein beneidenswertes Leben und wirkt gleichzeitig vollkommen verloren. Diese Diskrepanz zwischen Erfolg und innerer Leere wurde für mich sehr eindrücklich dargestellt. Das Buch zeigt, wie einsam man selbst dann sein kann, wenn das eigene Leben von außen perfekt aussieht, und wie schnell ein anderer Mensch zur Projektionsfläche für all das werden kann, was einem selbst fehlt. Auch die Dynamik zwischen Eriko und Shoko hat mich fasziniert. Ihre Verbindung ist nicht einfach nur eine Freundschaft. Sie bewegt sich irgendwo zwischen Bewunderung, Abhängigkeit, Neid und Besessenheit. Während des Lesens wusste ich teilweise selbst nicht mehr, ob die beiden einander Halt geben oder sich gegenseitig immer weiter in den Abgrund ziehen. Genau diese Unklarheit hat für mich einen großen Reiz der Geschichte ausgemacht. Besonders interessant fand ich auch den Gegensatz zwischen den beiden Lebensentwürfen. Eriko erfüllt scheinbar alle gesellschaftlichen Erwartungen, während Shoko sich diesen bewusst entzieht und sich selbst provokant als „nutzlose Ehefrau“ bezeichnet. Dadurch wirft der Roman viele Fragen darüber auf, welchen Wert Frauen über Arbeit, Ehe, Leistung und ihre Wirkung nach außen erhalten, und was passiert, wenn man in keiner dieser Rollen wirklich glücklich wird. Ganz überzeugen konnte mich das Buch trotzdem nicht. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam und lebt stark von ihren Figuren, Gedanken und unterschwelligen Spannungen. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Tempo und weniger emotionale Distanz gewünscht. Gerade weil die Beziehung zwischen Eriko und Shoko so intensiv und zerstörerisch wird, hätte mich manches gern noch unmittelbarer treffen dürfen. Außerdem bleiben einige Figuren und Motive bewusst schwer greifbar. Das passt zwar zur Atmosphäre, hat aber auch dazu geführt, dass ich nicht immer eine wirkliche emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich war fasziniert von ihnen, stand aber gleichzeitig ein Stück weit außerhalb ihrer Geschichte. "Tokyo Girls Club" ist ein ungewöhnlicher, düsterer Roman über Einsamkeit, weibliche Freundschaft und die gefährliche Sehnsucht nach einem anderen Leben. Keine leichte Wohlfühlgeschichte, sondern ein psychologisch intensives Buch über zwei Frauen, deren Verbindung zunehmend toxisch wird und beide Leben langsam zerfallen lässt. Für alle, die gerne über moralisch komplizierte Frauen lesen, psychologische Abgründe lieben und Geschichten mögen, bei denen man sich ständig fragt, wie gesund eine Verbindung eigentlich noch ist. ‍⬛

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    interessant mit schwerem Einstieg

    Worum geht es? Eriko, eine arbeitsame alleinstehende Frau, ist fasziniert vom Blog der Hausfrau Shoko, die eher in den Tag hinein lebt. Eriko setzt sich in den Kopf, mit Shoko befreundet sein zu wollen und stürzt sich in diesen Plan. Worum geht es wirklich? Freundschaft, Ansprüche und Obsession. Lesenswert? Ja. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Einstieg, aber nach mehreren Anläufen bin ich dann gut in das Buch gestartet. Das Cover ist mir direkt ins Auge gefallen und auch der Klappentext klang so gut. Die CHARAKTERE entwickeln eine verstörende Dynamik, haben düstere Gedanken und versinken teilweise völlig in ihren Plänen. Sie sind dabei oft nicht sympathisch und man hat ein ganz ungutes Gefühl bei der Beziehung der beiden Frauen. ATMOSPHÄRISCH ist das Buch wirklich gut, man kann sich das ganze vorstellen und sich auch in die Kultur und Arbeitsweise einfinden. Dieser Aspekt hat mir allumfassend gut gefallen. Der SCHREIBSTIL (Übersetzung Ursula Gräfe) ist prinzipiell angenehm und gut lesbar, aber gerade in der zweiten Hälfte sind mir vermehr sexistische Kommentare (Hüften wie eine Frau / Frauen könnten potentiell verkleidete Männer sein /…) und sowohl derbe als auch eklige Aussagen aufgefallen. Den Bogen der HANDLUNG habe ich prinzipiell ebenfalls als okay empfunden, auch wenn mir manchmal der rote Faden und das große Ganze gefehlt haben. Die Handlung ist daher auch gar nicht so leicht zusammenfassbar, denn es passiert wenig und viel zugleich. Das Ende hatte ich mir anders vorgestellt. Dies spiegelt sich auch in der SPANNUNG wieder, die wechselhaft mal ausgeprägter und mal schwächer war. LOGISCH erschien mir dann doch wieder das meiste und recht realistisch hinsichtlich Grundvoraussetzungen. Beim LESESPASS sind mir Höhen und Tiefen aufgefallen. Der Einstieg war wie gesagt gar nicht leicht für mich, dann fand ich es richtig gut und psychologisch spannend, zum Ende hin bei wieder weniger. Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei durchschnittlich 7 Bewertungspunkten gerade so 4 Sterne für dieses Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jule Marquart

    Jule Marquart

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Freundschaft zu Obsession wird...

    Eriko hat ein makelloses Leben und einen erfolgreichen Job in einer Handelsfirma. Als sie eines Tages die Hausfrauen-Bloggerin Shoko kennenlernt, die sie begeistert im Internet verfolgt, ist sie sich sicher, dass Shoko ihre neue beste Freundin werden muss. Was am Anfang wie der Beginn einer besonderen Freundschaft scheint, wird schnell zu einer toxischen Beziehung. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, weil immer wieder die Parallelen und Unterschiede der zwei Protagonistinnen dargestellt werden. Dadurch werden auch die Charakterentwicklungen im Verlauf der Geschichte deutlich hervorgehoben. Auch Klischees, die in Tokio eine Rolle spielen werden angesprochen. Trotz der Handlung ist die Geschichte in einem locker leichtem Scheibstil geschrieben. Deswegen eignet sich dieses Buch perfekt als Urlaubslektüre, oder als was Leichtes für zwischendurch.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wie man Freunde findet?

    Eriko ist sehr ehrgeizig bei der Arbeit, hat aber große Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Sie möchte so gerne eine Freundin haben. Der Blog einer faulen Hausfrau fasziniert sie und sie setzt alles daran, diese Bloggerin zu ihrer Freundin zu machen. Shoko hat keine Ambitionen und ist zufrieden mit ihrem Leben und ihrem Ehemann. Als sie Eriko kennenlernt und zudem das Angebot bekommt, ihren Blog in ein Buch umzuwandeln, ändert sich die Lage. Psychologische Spannungen und feinfühlige Charaktergestaltung machen diese Geschichte zu etwas Besonderem. Madiha Kelling Bergner gibt sich Mühe mit der japanischen Aussprache. Ihre helle Stimme klingt brüchig und passt hervorragend zum Thema.
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Freundschaft zur Obsession wird

    Tokyo Girls Club ist ein psychologischer Thriller über Besessenheit und das toxische Potenzial von Freundschaft. Eriko, eine erfolgreiche Karrierefrau mit makellosen Fassade, ist innerlich von Einsamkeit zerfressen. Sie wird fasziniert von Shoko, einer Hausfrau, die in ihrem Blog „Heilbutt - Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau" ein Leben lebt, das Eriko fremd und verlockend zugleich erscheint. Die zufällige Begegnung der beiden entwickelt sich zu einer intensiven Verbindung – doch als Shoko plötzlich verschwindet und ihr Blog verstummt, kippt die Dynamik in Besessenheit um. Yuzuki erzählt, wie diese Obsession beide Leben zerstört und eine Spur der Verwüstung hinterlässt. Das Buch ist eine psychologische Studie über Projektion, Einsamkeit und die Gefahr, andere Menschen als Projektionsflächen für eigene Sehnsüchte zu missbrauchen. Auf 383 Seiten wird der Roman konzentriert erzählt, psychologisch präzise und fesselnd – typisch für Yuzukis Fähigkeit, oberflächlich alltägliche Situationen in existenzielle Krisen zu verwandeln. Ein starker Roman für Leser:innen, die psychologische Komplexität und unbehagliche Wahrheiten über menschliche Beziehungen schätzen.
  • Zum Bewerterprofil von Evelyn Lehmann

    Evelyn Lehmann

    OSIANDER Memmingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer diese Freundin hat, braucht keine Feindin mehr

    Beklemmend zu lesen, wie die Sehnsucht nach einer besten Freundin zur Besessenheit wird - angesiedelt in der japanischen Lebens- und Arbeitswelt entfaltet die Geschichte eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Wer Lesenachschub braucht, kann zum anderen, ebenfalls ins Deutsche übersetzte Roman der Autorin greifen: "Butter".
  • Zum Bewerterprofil von Markus Haack

    Markus Haack

    Thalia Mainz

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo hört Zuneigung auf und wo beginnt Besessenheit?

    Eriko ist einsam. Ihr sehnlichster Wunsch: Eine Freundin. Sie hat nie verwunden, wie ihre beste Schulfreundin sie verstoßen hat. Ihre Versuche, das Loch in ihrer Seele mit Arbeit und noch mehr Arbeit zu stopfen, scheitert kläglich. Erfolg im Beruf hat sie, aber kein Glück will sich einstellen. Dann lernt sie Shoko kennen. Sie ist zwar verheiratet, aber wird von anderen Frauen ebenso gemieden wie Eriko. Als Hausfrau, die das Hausfrauendasein ablehnt und in den Tag hineinlebt, verkörpert sie das Gegenmodell zu Erikos Lebenskonzept. Eriko ist zuerst fasziniert von ihr, stemmt sich dann aber gegen die Enttäuschung, als Shoko ihren Erwartungen doch nicht entspricht. Sie akzeptiert nicht, dass Shoko tatsächlich keinen Ehrgeiz hat und nicht aus Überzeugung so lebt, wie sie lebt. Erikos Verhalten wird zunehmend manipulativ und sie verliert sich selbst in einer Besessenheit, die sie nicht erkennen lässt, wie sie Shoko damit die Luft zum Atmen nimmt. Ein raffinierter, psychologischer Roman über Einsamkeit und Grenzüberschreitung, der bisweilen auch dem Leser oder der Leserin viel abverlangt. Dies ist kein Buch für Zartbesaitete, aber trotz mancher stilistischer Mängel eine Empfehlung wert - gerade, weil es unter die Haut geht. Die teils künstlerisch überzeichnet wirkenden Verhaltensweisen der Protagonistinnen können erschrecken, dort, wo sie Leser:Innen vielleicht einen Spiegel vorhalten.

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