KI-Beratung Beta

Produktbild: Tokyo Girls Club
Artikelbild von Tokyo Girls Club
Asako Yuzuki

1. Tokyo Girls Club

Tokyo Girls Club

Gesprochen von
11
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

4221

Gesprochen von

Madiha Kelling Bergner

Spieldauer

11 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

220

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783757020170

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

4221

Gesprochen von

Madiha Kelling Bergner

Spieldauer

11 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

220

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783757020170

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    24.04.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Das Selbst- und Fremdbild von Frauen

    Braucht es im Leben einer Frau eine beste Freundin? Können Frauen überhaupt untereinander eine langjährige, gleichberechtigte freundschaftliche Beziehung führen? Oder gehört auch das nur zu ihren unterschiedlichen Rollen, die sie möglichst perfekt erfüllen sollen? Diese und weitere Fragen stellt sich die japanische Bestsellerautorin Asako Yuzuki in “Tokyo Girls Club”, in dessen Mittelpunkt sie zwei sehr unterschiedliche Frauen stellt: Die ehrgeizige Eriko mit dem Wunsch nach einer wahren Freundin und die unbekümmerte Shoko, die vermeintlich all das verkörpert, was Eriko fehlt. Der Autorin geht es dabei um Idealvorstellungen, die zur Obsession werden, aber auch um eigene Erkenntnisse. Denn beide Frauen machen eine lebensverändernde Entwicklung durch, die manchmal schmerzhaft, aber auch lehrreich ist. Asako Yuzuki zeigt, wie Frauen (nicht nur) in der japanischen Gesellschaft einem immensen Druck ausgesetzt sind, als Schwester, Ehefrau, Mitarbeiterin oder eben auch als Freundin zu funktionieren. Und sie erzählt von der Schwierigkeit, wirklich zu kommunizieren und die Mauer der Oberflächlichkeiten und des allgegenwärtigen Narzissmus zu durchbrechen. So ist “Tokyo Girls Club” von Asako Yuzuki ein psychologisch tiefgründiges und gesellschaftskritisches Bild über das Selbst- und Fremdbild von Frauen. Bestens gelesen von Madiha Kelling Bergner.

  • Johanna Zimmermann

    4/5

    29.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wenn aus Faszination langsam Besessenheit wird ‍⬛

    In "Tokyo Girls Club" von Asako Yuzuki lernen wir Eriko kennen, die eigentlich alles erreicht hat, was von ihr erwartet wird: einen angesehenen Job in einer Handelsfirma, gesellschaftlichen Erfolg und ein scheinbar makelloses Leben. Doch hinter dieser perfekten Fassade verbirgt sich eine tiefe Einsamkeit. Immer stärker flüchtet sie sich in den Lifestyle-Blog von Shoko, einer Hausfrau, die in ihrem „Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau“ über ihren ungewöhnlichen Alltag schreibt. Shoko scheint all das zu verkörpern, was Eriko sich selbst nicht erlaubt: Sie lebt ohne Ehrgeiz, ohne sichtbare Produktivität und beinahe wie eine Katze einfach in den Tag hinein. Als die beiden Frauen sich tatsächlich begegnen, entwickelt sich zwischen ihnen eine besondere Verbindung. Doch als Shoko plötzlich nicht mehr bloggt und verschwindet, nimmt Erikos Faszination zunehmend obsessive und zerstörerische Züge an. Ich fand vor allem die psychologische Ebene unglaublich spannend. Eriko hat nach außen ein beneidenswertes Leben und wirkt gleichzeitig vollkommen verloren. Diese Diskrepanz zwischen Erfolg und innerer Leere wurde für mich sehr eindrücklich dargestellt. Das Buch zeigt, wie einsam man selbst dann sein kann, wenn das eigene Leben von außen perfekt aussieht, und wie schnell ein anderer Mensch zur Projektionsfläche für all das werden kann, was einem selbst fehlt. Auch die Dynamik zwischen Eriko und Shoko hat mich fasziniert. Ihre Verbindung ist nicht einfach nur eine Freundschaft. Sie bewegt sich irgendwo zwischen Bewunderung, Abhängigkeit, Neid und Besessenheit. Während des Lesens wusste ich teilweise selbst nicht mehr, ob die beiden einander Halt geben oder sich gegenseitig immer weiter in den Abgrund ziehen. Genau diese Unklarheit hat für mich einen großen Reiz der Geschichte ausgemacht. Besonders interessant fand ich auch den Gegensatz zwischen den beiden Lebensentwürfen. Eriko erfüllt scheinbar alle gesellschaftlichen Erwartungen, während Shoko sich diesen bewusst entzieht und sich selbst provokant als „nutzlose Ehefrau“ bezeichnet. Dadurch wirft der Roman viele Fragen darüber auf, welchen Wert Frauen über Arbeit, Ehe, Leistung und ihre Wirkung nach außen erhalten, und was passiert, wenn man in keiner dieser Rollen wirklich glücklich wird. Ganz überzeugen konnte mich das Buch trotzdem nicht. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam und lebt stark von ihren Figuren, Gedanken und unterschwelligen Spannungen. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Tempo und weniger emotionale Distanz gewünscht. Gerade weil die Beziehung zwischen Eriko und Shoko so intensiv und zerstörerisch wird, hätte mich manches gern noch unmittelbarer treffen dürfen. Außerdem bleiben einige Figuren und Motive bewusst schwer greifbar. Das passt zwar zur Atmosphäre, hat aber auch dazu geführt, dass ich nicht immer eine wirkliche emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich war fasziniert von ihnen, stand aber gleichzeitig ein Stück weit außerhalb ihrer Geschichte. "Tokyo Girls Club" ist ein ungewöhnlicher, düsterer Roman über Einsamkeit, weibliche Freundschaft und die gefährliche Sehnsucht nach einem anderen Leben. Keine leichte Wohlfühlgeschichte, sondern ein psychologisch intensives Buch über zwei Frauen, deren Verbindung zunehmend toxisch wird und beide Leben langsam zerfallen lässt. Für alle, die gerne über moralisch komplizierte Frauen lesen, psychologische Abgründe lieben und Geschichten mögen, bei denen man sich ständig fragt, wie gesund eine Verbindung eigentlich noch ist. ‍⬛

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    21.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Empfehlenswerte Charakterstudie

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mich total gefesselt. Die Charaktere und ihre Entwicklung fand ich sehr gut geschildert, die Gedanken und Handlungen sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Da die Geschichte in einer anderen Kultur spielt, fand ich es umso bemerkenswerter, dass sich alles so stimmig angefühlt hat. Nebenbei erfährt man noch einiges über die japanische Kultur, aber mit den Hauptmotiven, Freundschaft, Konkurrenz, Besessenheit, Social Media und Familie wird der Plot eindringlich und universell. Es gab durchaus auch überraschende Entwicklungen, die dennoch gut zu den Charakteren gepasst haben. Die Personenanzahl ist überschaubar, so dass ich nie den Überblick verloren habe. Die Spannung entsteht aus der psychologischen Entwicklung der Hauptcharaktere, die sehr gut getroffen wurde. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch hat sich gut und flüssig lesen lassen. Mich hat dieses Buch angenehm überrascht und ich empfehle es gerne weiter.

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    interessant mit schwerem Einstieg

    Worum geht es? Eriko, eine arbeitsame alleinstehende Frau, ist fasziniert vom Blog der Hausfrau Shoko, die eher in den Tag hinein lebt. Eriko setzt sich in den Kopf, mit Shoko befreundet sein zu wollen und stürzt sich in diesen Plan. Worum geht es wirklich? Freundschaft, Ansprüche und Obsession. Lesenswert? Ja. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Einstieg, aber nach mehreren Anläufen bin ich dann gut in das Buch gestartet. Das Cover ist mir direkt ins Auge gefallen und auch der Klappentext klang so gut. Die CHARAKTERE entwickeln eine verstörende Dynamik, haben düstere Gedanken und versinken teilweise völlig in ihren Plänen. Sie sind dabei oft nicht sympathisch und man hat ein ganz ungutes Gefühl bei der Beziehung der beiden Frauen. ATMOSPHÄRISCH ist das Buch wirklich gut, man kann sich das ganze vorstellen und sich auch in die Kultur und Arbeitsweise einfinden. Dieser Aspekt hat mir allumfassend gut gefallen. Der SCHREIBSTIL (Übersetzung Ursula Gräfe) ist prinzipiell angenehm und gut lesbar, aber gerade in der zweiten Hälfte sind mir vermehr sexistische Kommentare (Hüften wie eine Frau / Frauen könnten potentiell verkleidete Männer sein /…) und sowohl derbe als auch eklige Aussagen aufgefallen. Den Bogen der HANDLUNG habe ich prinzipiell ebenfalls als okay empfunden, auch wenn mir manchmal der rote Faden und das große Ganze gefehlt haben. Die Handlung ist daher auch gar nicht so leicht zusammenfassbar, denn es passiert wenig und viel zugleich. Das Ende hatte ich mir anders vorgestellt. Dies spiegelt sich auch in der SPANNUNG wieder, die wechselhaft mal ausgeprägter und mal schwächer war. LOGISCH erschien mir dann doch wieder das meiste und recht realistisch hinsichtlich Grundvoraussetzungen. Beim LESESPASS sind mir Höhen und Tiefen aufgefallen. Der Einstieg war wie gesagt gar nicht leicht für mich, dann fand ich es richtig gut und psychologisch spannend, zum Ende hin bei wieder weniger. Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei durchschnittlich 7 Bewertungspunkten gerade so 4 Sterne für dieses Buch.

  • Bewertung

    4/5

    28.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abgrund

    Mit Tokyo Girls Club gelingt Asako Yuzuki ein intensiver, psychologisch dichter Roman, der vor allem durch seine Perspektivstruktur überzeugt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht zweier Frauen erzählt, wodurch man tiefe Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Gerade diese Nähe macht das Buch so eindringlich – und gleichzeitig auch fordernd. Beide Protagonistinnen sind auf ihre eigene Art anstrengend, was jedoch klar Teil des Konzepts ist. Sie bewegen sich in engen, von gesellschaftlichen Erwartungen geprägten Lebensrealitäten und versuchen, darin ihren Platz zu finden. Doch die Wege, die sie wählen, führen sie eher weiter in Isolation und Abhängigkeit als zu echter Selbstbestimmung. Dadurch entsteht ein beklemmendes Bild von Rollenbildern, Einsamkeit und dem schwierigen Miteinander unter Frauen, das der Roman kritisch beleuchtet. Sprachlich ist das Buch sehr detailliert und schafft es, die emotionalen Zustände der Figuren greifbar zu machen. Gleichzeitig ist genau das manchmal herausfordernd: Die Verzweiflung und Enge, in der sich die Figuren bewegen, können beim Lesen so intensiv werden, dass man das Buch zeitweise am liebsten beiseitelegen möchte. Ein anspruchsvoller, interessanter Roman, der unter die Haut geht – auch wenn er nicht immer leicht auszuhalten ist.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

4

3

2

2

2

1

1

Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jule Marquart

    Jule Marquart

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Freundschaft zu Obsession wird...

    Eriko hat ein makelloses Leben und einen erfolgreichen Job in einer Handelsfirma. Als sie eines Tages die Hausfrauen-Bloggerin Shoko kennenlernt, die sie begeistert im Internet verfolgt, ist sie sich sicher, dass Shoko ihre neue beste Freundin werden muss. Was am Anfang wie der Beginn einer besonderen Freundschaft scheint, wird schnell zu einer toxischen Beziehung. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, weil immer wieder die Parallelen und Unterschiede der zwei Protagonistinnen dargestellt werden. Dadurch werden auch die Charakterentwicklungen im Verlauf der Geschichte deutlich hervorgehoben. Auch Klischees, die in Tokio eine Rolle spielen werden angesprochen. Trotz der Handlung ist die Geschichte in einem locker leichtem Scheibstil geschrieben. Deswegen eignet sich dieses Buch perfekt als Urlaubslektüre, oder als was Leichtes für zwischendurch.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    01.04.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wie man Freunde findet?

    Eriko ist sehr ehrgeizig bei der Arbeit, hat aber große Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Sie möchte so gerne eine Freundin haben. Der Blog einer faulen Hausfrau fasziniert sie und sie setzt alles daran, diese Bloggerin zu ihrer Freundin zu machen. Shoko hat keine Ambitionen und ist zufrieden mit ihrem Leben und ihrem Ehemann. Als sie Eriko kennenlernt und zudem das Angebot bekommt, ihren Blog in ein Buch umzuwandeln, ändert sich die Lage. Psychologische Spannungen und feinfühlige Charaktergestaltung machen diese Geschichte zu etwas Besonderem. Madiha Kelling Bergner gibt sich Mühe mit der japanischen Aussprache. Ihre helle Stimme klingt brüchig und passt hervorragend zum Thema.
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Freundschaft zur Obsession wird

    Tokyo Girls Club ist ein psychologischer Thriller über Besessenheit und das toxische Potenzial von Freundschaft. Eriko, eine erfolgreiche Karrierefrau mit makellosen Fassade, ist innerlich von Einsamkeit zerfressen. Sie wird fasziniert von Shoko, einer Hausfrau, die in ihrem Blog „Heilbutt - Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau" ein Leben lebt, das Eriko fremd und verlockend zugleich erscheint. Die zufällige Begegnung der beiden entwickelt sich zu einer intensiven Verbindung – doch als Shoko plötzlich verschwindet und ihr Blog verstummt, kippt die Dynamik in Besessenheit um. Yuzuki erzählt, wie diese Obsession beide Leben zerstört und eine Spur der Verwüstung hinterlässt. Das Buch ist eine psychologische Studie über Projektion, Einsamkeit und die Gefahr, andere Menschen als Projektionsflächen für eigene Sehnsüchte zu missbrauchen. Auf 383 Seiten wird der Roman konzentriert erzählt, psychologisch präzise und fesselnd – typisch für Yuzukis Fähigkeit, oberflächlich alltägliche Situationen in existenzielle Krisen zu verwandeln. Ein starker Roman für Leser:innen, die psychologische Komplexität und unbehagliche Wahrheiten über menschliche Beziehungen schätzen.
  • Zum Bewerterprofil von Evelyn Lehmann

    Evelyn Lehmann

    OSIANDER Memmingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer diese Freundin hat, braucht keine Feindin mehr

    Beklemmend zu lesen, wie die Sehnsucht nach einer besten Freundin zur Besessenheit wird - angesiedelt in der japanischen Lebens- und Arbeitswelt entfaltet die Geschichte eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Wer Lesenachschub braucht, kann zum anderen, ebenfalls ins Deutsche übersetzte Roman der Autorin greifen: "Butter".
  • Zum Bewerterprofil von Markus Haack

    Markus Haack

    Thalia Mainz

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo hört Zuneigung auf und wo beginnt Besessenheit?

    Eriko ist einsam. Ihr sehnlichster Wunsch: Eine Freundin. Sie hat nie verwunden, wie ihre beste Schulfreundin sie verstoßen hat. Ihre Versuche, das Loch in ihrer Seele mit Arbeit und noch mehr Arbeit zu stopfen, scheitert kläglich. Erfolg im Beruf hat sie, aber kein Glück will sich einstellen. Dann lernt sie Shoko kennen. Sie ist zwar verheiratet, aber wird von anderen Frauen ebenso gemieden wie Eriko. Als Hausfrau, die das Hausfrauendasein ablehnt und in den Tag hineinlebt, verkörpert sie das Gegenmodell zu Erikos Lebenskonzept. Eriko ist zuerst fasziniert von ihr, stemmt sich dann aber gegen die Enttäuschung, als Shoko ihren Erwartungen doch nicht entspricht. Sie akzeptiert nicht, dass Shoko tatsächlich keinen Ehrgeiz hat und nicht aus Überzeugung so lebt, wie sie lebt. Erikos Verhalten wird zunehmend manipulativ und sie verliert sich selbst in einer Besessenheit, die sie nicht erkennen lässt, wie sie Shoko damit die Luft zum Atmen nimmt. Ein raffinierter, psychologischer Roman über Einsamkeit und Grenzüberschreitung, der bisweilen auch dem Leser oder der Leserin viel abverlangt. Dies ist kein Buch für Zartbesaitete, aber trotz mancher stilistischer Mängel eine Empfehlung wert - gerade, weil es unter die Haut geht. Die teils künstlerisch überzeichnet wirkenden Verhaltensweisen der Protagonistinnen können erschrecken, dort, wo sie Leser:Innen vielleicht einen Spiegel vorhalten.

Unsere Meinungen

Bewertungen (11)

  • Produktbild: Tokyo Girls Club