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In den Scherben das Licht Ein hoffnungsvoller Roman über Freundschaft, die Suche nach Liebe und das Hamburg der Nachkriegszeit

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

25709

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,7 cm

Gewicht

451 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002499006

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Schon nach wenigen Sätzen ist man gebannt vom typischen Carmen-Korn-Stil: kurze Sätze, klare Sprache, Lebensweisheiten ohne zu viel Sentimentalität. Korn nimmt uns mit ins Hamburg der Nachkriegszeit und erzählt dort von Freundschaft, Liebe und Aufbruch. Gala 20251106

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

25709

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,7 cm

Gewicht

451 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002499006

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Immer wieder gerne

    Ich lese sie einfach immer wieder gerne, die zuletzt erschienen Bücher von Carmen Korn. Auch wenn die Bücher viel gemeinsam haben, immer wieder jüngste deutsche Vergangenheit, immer wieder ein Kreis unterschiedlichster Menschen, der sich zusammenfindet, immer wieder Hamburger Lokalkolorit, wird es mir nie langweilig mit ihren historischen Romanen. So habe ich auch „In den Scherben das Licht“ mit viel Freude gelesen. Im Mittelpunkt ein halb von Bomben zerstörtes Haus, ein Keller als Zufluchtsort für zwei durch den Krieg heimatlos gewordene junge Menschen, die niemanden mehr haben und einen neuen Anfang suchen, ein Erdgeschoss, in der die alternde ehemalige Schauspielerin wohnt, die die Vergangenheit einholt in Form der beiden Männer, die einst um ihre Gunst buhlten: einen Kriegsgewinnler und ein jüdischer Kunstkritiker, der nur mit Mühe und Not Deportation und Lager überlebt hat. Carmen Korn schreibt immer kleine feine Geschichten, die sich durch die Personenkonstellationen zusammenzufügen. Sie verleiht ihnen viel Charme durch das liebevoll gezeichnete Hamburg und viel Lebendigkeit durch die eingewobenen historischen Begebenheiten, mal die ganz großen Themen, wie die Judenverfolgung und die Frage nach Schuld und Vergebung, bisweilen die kleinen, reizvollen Details, wie ein ein Pepita-Kleid à la Lauren Bacall. Und schon hat man ein Bild vor Augen, ein Lied im Kopf, eine Stimmung im Gefühl. Die Autorin entwirft viele Figuren, die man lieben kann, wie Viktor Francke, den jüdischen Intellektuellen, der nicht hadert mit seinem Los und seinen Verlusten, sondern nach einer Möglichkeit des Überlebens sucht, bei der die Kunst und die Kultur eine Rolle spielt, wie auch Professor Nast, für den Gisela arbeitet. Leute, mit denen man mitfühlen kann, wie Gisela und Gert, die Hoffnung zu haben wagen oder auch nicht, mit Hilfe des Suchdienstes verschollene Familie zu finden. Oder über die man sich aufregen kann, wie Marthe, die selbstbezogene Schnorrerin, die versucht, sich den Schwarzmarkt zu nutze zu machen und Pallutke, den Kriegsgewinnler, der immer Oberwasser zu haben scheint. Aber auch die eher unsympathischen Figuren haben immer einen Zug an sich, der den Leser versöhnlicher oder mitfühlender werden lässt. Und auch die Guten haben die ein oder andere Anfechtung zu durchleiden, damit nicht zu sehr in Schwarz und Weiß gedacht werden kann. Geschrieben ist dies alles in einem leisen, feinen, unaufgeregten, unpathetischen Ton, der Raum lässt für eigene Gedanken und Gefühle und der sich einfach gut lesen lässt. Und den die Autorin selbst so wunderbar passend und mit einer sehr angenehmen Stimme auch eingelesen hat. Denn so lesenswert ihre Romane, so hörenswert sind diese auch als Hörbuch. Nach der Jahrhundertrilogie und der Zwei-Städte-Saga ist das nun ein Einbänder, wenn man so will, angekündigt als der Abschluss sozusagen. Das wäre allerdings sehr schade, gäbe es keine kleinen, feinen Geschichten mehr aus dem Hamburg der jüngeren Vergangenheit mit den vielen liebgewonnen Figuren, die bisweilen sogar auch in einem der anderen Romane vorsichtig um die Ecke lugen.

  • Bewertung

    aus Braunschweig

    5/5

    18.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschehen großartig skizziert

    Ich habe schon mit großer Begeisterung die Trilogie gelesen! Und auch das neue Buch hat wieder einen Suchtfaktor... Die Brüche, die seelischen und körperlichen Verletzungen, die Trauer und zeitgleich aber auch der Wille dem Elend zu entfliehen... Wieder ein wunderbares Buch von Carmen Korn!

  • buecher_liebefeld

    aus Ostwestfalen

    5/5

    06.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisch genau

    Carmen Korn: Scherben des Lichts Carmen Korn legt erneut einen spannenden und mitreißenden Roman vor. Die Autorin nimmt die Leser mit auf die Reise in das Jahr 1946. Der Roman überzeugt mich als Vielleserin auf wirklich verschiedenen Ebenen. Historisch genau und mit erzählerischer Eleganz versteht es Carmen Korn, den Leser in die Umbruchszeit des Zweiten Weltkriegs zu entführen. Die einzelnen Figuren sind lebendig und nahbar für den Leser. Besonders die individuellen Hoffnungen und Verletzlichkeiten der Protagonisten berühren und lassen den Leser nicht los. Kriegserfahrungen sind unterschiedlich und auch die Verarbeitung dieser Erfahrungen gestaltet sich für jeden Protagonisten auf eine andere Art und Weise. In den Dialogen schafft Carmen Korn es auf einzigartige Weise, politische Akzente zu setzen, ohne dabei belehrend zu wirken. Der Roman ist ein kluger und fesselnder Beitrag zur literarischen Erinnerungskultur. Klare Leseempfehlung!

  • Herzchentante

    aus Jena

    5/5

    01.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr bewegend

    Zufrieden mit des Lebens Überraschungen - eine Liebesbekundung im Buch und ich bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben. Der Schreibstil von Carmen Korn ist nämlich genau mein Geschmack. Die Geschichte beginnt im Jahr 1946 und führt uns bis in das Jahr 1955. Sehr anschaulich und authentisch wird unter anderem das Leben der jungen Gisela und von Gert geschildert. Man hat von Anfang an das Gefühl, dass die beiden einfach zusammengehören und für einander geschaffen sind. Außerdem geht es um Friede und Marta bzw. Goldmarie und Pechmarie. Aus einer Notgemeinschaft wird Freundschaft, Familie und Liebe. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte. Aus meiner Sicht eine klare Kauf- und Leseempfehlung für Leserinnen, die bereit sind, sich in eine spannende Zeit entführen zu lassen, von deren Lebensumständen wir uns heute so wenig vorstellen können.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie geht es nach dem Krieg weiter?

    Nicht nur Häuser, Handel, Bildung und Kultur sind zerstört, sondern auch viele Familien, die Tote betrauern oder schlicht nicht wissen, wo die Angehörigen sind, ob sie überhaupt noch leben. In dieser Situation lernen wir in diesem Buch sehr verschiedene Menschen kennen und wie sie mit ihrer Situation umgehen. Manche versuchen zu Vorkriegsstandarts zurück zu kehren mit vorteilhaften Geschäftsbeziehungen und Dienstmädchen. Andere kommen gar nicht richtig voran, weil sie immer wieder nach Vermissten suchen und die Vergangenheit nicht loslassen können. Auch aufgeladene Schuld spielt eine Rolle... Während einige ein Wiedersehen feiern können, wollen andere Vorkriegsbeziehungen gar nicht wiederaufleben lassen. Ich fand es sehr interessant wie die Geschichten der einzelnen Figuren insgesamt zu einem gelungenen Puzzle wurden und wie sich nach und nach für alle ein Weg zum Weitergehen entwickelte.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanne Folgner

    Susanne Folgner

    Thalia Essen-Kettwig

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus Freundschaft wird Liebe

    Carmen Korn, In den Scherben das Licht,ist ein Roman über die Freundschaft und die Suche nach Liebe im Hamburg der Nachkriegszeit. Im Oktober 1946 trifft Gert 16 Jahre im Keller eines Hauses auf Gisela 14 Jahre , beide ohne Familie. Aus dieser Überlebensgemeinschaft wird Liebe in einer Welt die sich neu erfinden muß.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zeit der Hoffnung

    1946, ein in Trümmern liegendes Hamburg, ein teilzerstörtes Haus mit Potential zur Wiederherstellung und eine Hausgemeinschaft, der schnell die Leserherzen zufliegen. Friede, eine ehemalige Volksschauspielerin, gehört das Haus. Der 16jährige Gert und die zwei Jahre jüngere Gisela dürfen in der Gartenlaube wohnen. Beide haben ihre Familie in den Wirren des Krieges verloren und nehmen Friedes Gastfreundschaft gerne an. Aber auch diese ist auf die beiden angewiesen. Neuer Lebenswille und Mut zum Wiederaufbau und Neuanfang ist in allen Vierteln der Stadt zu spüren. Auch in den verrauchten Redaktionsräumen der ZEIT, die Gert als Praktikant kennenlernen darf. Hoffnung und Sehnsucht nach einem würdigen Leben im Frieden und ein unbändiger Willen, sein Leben, allen widrigen Umständen zum Trotz, in die Hand zu nehmen, ist allen Figuren gemeinsam. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Mit großem Feingefühl und wunderbaren Figuren schreibt Carmen Korn über eine Zeit, in der die Menschen über sich hinauswachsen müssen, um Kraft für ein neues Leben zu finden. Wenn dies eine Hausgemeinschaft leisten kann, gibt das Hoffnung! Eine ganz große Leseempfehlung, auch für junge Menschen! Das Hörbuch ist sehr anhörenswert von Carmen Korn gesprochen!
  • Zum Bewerterprofil von J. Wittke

    J. Wittke

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Überleben zum neuen Leben

    Dieses Buch fängt genau den Moment ein, in dem die Welt nach einer großen Katastrophe wieder Atem holt. Die Autorin verwebt die Lebenswege verschiedener Menschen so feinfühlig, dass man das Gefühl hat, selbst durch die staubigen Straßen der Nachkriegsjahre zu gehen. Es geht um Verlust und Schmerz, aber viel mehr noch um Freundschaft, Zusammenhalt und die kleinen Glücksmomente, die in der Dunkelheit am hellsten leuchten. Ein Muss für alle, die Romane mit viel Herz und authentischen Figuren lieben. Es ist ein Buch, das einen trotz der Schwere des Themas mit einem warmen Gefühl zurücklässt.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hamburg in Trümmern

    Endlich eine neue Carmen Korn, und was für eine! Mit großer Erzählkraft zeichnet sie am Beispiel einer Handvoll Figuren das zerstörte Nachkriegs-Hamburg. Die Härten des Überlebens werden besonders deutlich am Beispiel der Teenager Gert (16) und Gisela (14), die das Leben allein zurückgelassen hat, die in der Hansestadt aufeinander treffen und die einander Halt und Stütze sind. Ein wirklich großartiges Buch, unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Überlebensgemeinschaft

    Carmen Korn erzählt von der Zeit, als Hamburg in Trümmern lag. Obwohl ich mittlerweile sehr viel über Kriegs- und Nachkriegsjahre gelesen habe, eröffnete sich hier für mich wieder ein anderer Aspekt der Zeitgeschichte. Sprachlich der Situation angepasst, in kurzen prägnanten Sätzen, berichtet die Autorin, wie sich Menschen in ihrer Not zusammengefunden haben und zunächst eine Zweckgemeinschaft gebildet haben, um gemeinsam die schlimmen Zeiten zu überstehen. Schön war es, mit anzusehen, wie aus dieser Gemeinschaft Freundschaft und Familie wurde und die Menschen gemeinsam und voller Hoffnung der Zukunft und dem Licht entgegenblickten.

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