Produktbild: Cooks letzte Reise

Cooks letzte Reise Die fatalen Folgen eines geheimen Auftrags

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

25563

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

19124 KB

Übersetzt von

Rudolf Mast

Sprache

Deutsch

EAN

9783866488595

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

25563

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

19124 KB

Übersetzt von

Rudolf Mast

Sprache

Deutsch

EAN

9783866488595

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  • drawe

    aus Landau

    5/5

    10.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Faktenreich, kurzweilig, spannend - Lese-Empfehlung!

    James Cook, der legendäre britische Seemann, ist heute umstritten. Seine Forschungsfahrten werden als Teil des britischen und europäischen Kolonialismus gewertet, und wegen der fatalen Folgen dieser Entwicklung für die Kolonien wird auch die Person Cooks zunehmend kritisch gesehen. Hier setzt der Historiker und Journalist Hampton Sides an. „Cook war vor allem Entdecker und Kartograf, nicht Eroberer und Kolonialist“, sagt er und will diesem Mann Gerechtigkeit widerfahren lassen. Dazu greift er auf eine schier unendliche Fülle von Quellen zurück, um die dritte Reise Cooks nachzeichnen zu können: eine Reise, auf der Cooks Persönlichkeit sich verändert hatte. Cook, der sonst immer besonnen und empathisch agierte und das Wohl seiner Mannschaft im Auge hatte, zeigte sich hier unkonzentriert und launisch, und er ließ sich zu überzogenen, teils auch gewaltvollen, unklugen Aktionen hinreißen, die letztlich mitverantwortlich für das schlimme Ende seiner Reise waren. Sides verzichtet auf eine späte Diagnose, aber er stellt deutlich Cooks Desillusionierung heraus. Cook sieht die Inbesitznahme eines von anderen Völkern bewohnten Landes zunehmend kritischer und erkennt, dass sein Besuch zwar England nutzt, den indigenen Völkern aber schadet und den Untergang ihrer Kultur zur Folge haben wird. „Wir verderben ihre Sitten und hinterlassen Bedürfnisse und Krankheiten“, schreibt er in seinem Tagebuch, und „wer an der Wahrheit dieser Aussage zweifelt, möge mir erklären, was die Ureinwohner Amerikas durch den Kontakt zu Europäern gewonnen haben.“ Wie wahr! Cooks Bedeutung als genialer Hydrograf und Kartograf ist nach wie vor unbestritten, ebenso seine Maßnahmen, mit denen er die gefürchtete, tödliche Seemannskrankheit Skorbut besiegen konnte. Sides stellt Cook auch als engagierten Anthropologen heraus, der sich den indigenen Völkern, z. B. in Polynesien, neugierig, aufgeschlossen und vorurteilsfrei näherte, was wiederum im zutiefst rassistischen England auf Widerstand stieß. Cook ließ sich nicht beirren und zeigte seinen Respekt vor den Indigenen z. B. dadurch, dass er auf seinen Karten immer den ursprünglichen Namen vermerkte. Sides sieht den eurozentristischen Begriff „Entdecker“ ebenso wie Cook eher kritisch, da die „entdeckten“ Gebiete bereits längst von anderen Völkern entdeckt und besiedelt worden waren. Das alles erzählt Sides in einer Sprache, die den historisch interessierten Laien erreicht. Gelegentlich holt er aus und stellt z. B. die Bedeutung der Nordwest-Passage im historischen und geopolitischen Kontext vor, oder er zitiert kurz die aktuelle Forschungsdiskussion. Immer bleibt seine Darlegung spannend, anschaulich, immer an Quellen orientiert, auch an mündlich tradierten polynesischen Quellen, immer lebendig und fesselnd.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    14.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Leseempfehlung

    Über James Cook (1728-1779) gibt es zahlreiche Bücher, die unterschiedlichen Genres zugeordnet werden können - Sachbücher wie (historische) Romane. In diesem Buch nähert sich der amerikanische Autor und Historiker Hampton Sides der Person James Cook an. Dazu hat er zahlreiche Archive durchforstet. In fünf Abschnitten, die in insgesamt 39 Kapitel unterteilt sind, zeichnet der Autor den Lebenslauf von James Cook nach: Europas führender Seefahrer Das Ausmaß meines Missfallens Unter hohem Himmel Ein neues Albion Apotheose Dabei richtet er seinen Blick, soferne das möglich ist, auf die Persönlichkeit James Cook, der zum einen als kluger, umsichtiger Kapitän, der über eine natürliche Autorität verfügt, gilt und zum anderen den indigenen Völkern auf seinen Reisen mit, für diese Zeit, bemerkenswerten Respekt gegenübertritt, auffällt. Umso dramatischer sind die Ereignisse auf seiner dritte Reise, die ihn letztlich das Leben kostet, beschrieben. Warum hat er alle seine bisherigen Gepflogenheiten über Bord geworfen? Erfolgsdruck, als erster die Nordwestpassage zu entdecken? Oder eine wesensverändernde Krankheit? Oder schlichtweg Überforderung, Cook wollte sich ja eigentlich zur Ruhe setzen? Meine Meinung: Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Zudem bin mehr als erfreut und beeindruckt von diesem Buch über Cooks letzte Reise, das mich trotz, oder gerade wegen seiner korrekten Sachlichkeit, gefesselt hat. Hampton Sides vermittelt ein glaubhaftes Abbild der Zeit, in denen Monarchen um die Vorherrschaft zu Wasser und zu Land kämpfen. Der ethnografische Blick auf die Unterschiede zwischen Briten und Indigenen zu Eigentum und/oder die Ehe wird sehr gut herausgearbeitet. So erhalten wir auch Einblick in einige religiösen Riten, die sich vom europäischen Monotheismus wesentlich unterscheiden. Dieses Buch über James Cook beschert uns ein Wiedersehen mit einer weiteren interessanten Person: Dem noch jungen William Bligh (1754-1817), der uns aus der Belletristik bzw. aus zahlreichen Verfilmungen bestens (?) vertraut ist. Mich hat auch der Ausflug in die Instrumentenkunde der damaligen Zeit begeistert. So erfahren wir einiges über die von John Harrison (1693-1776) im Jahr 1762 hergestellte präzise Uhr H4, mit der man auch auf See die Zeit exakt messen konnte, um die Geografische Länge festzustellen. Cook hat allerdings bei seiner zweiten Südssereise von 1775 das baugleiche Modell K1 von Larcum Kendall (1719-1790) an Bord. Als Vermesserin bin ich ein Fan von historischen Seekarten und Vermessungsinstrumenten. Gut haben mir auch die Passagen gefallen, die James Cook als gewissenhaften Kartographen schildern, der sich, bei seinen Bemühungen eine Nordwest-Passage zu finden, sich über die schlechten Karten aus dem Zarenreich ärgert. Darüber habe ich mehrmals schmunzeln müssen. Fazit: Gerne gebe ich diesem aufschlussreichen Buch über James Cook eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • SimoneF

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend wie ein Roman

    Dass Barack Obama dieses Buch als ein Lieblingsbuch bezeichnet, hat mich neugierig gemacht, auch wenn ich mich bisher nicht näher mit der Thematik beschäftigt hatte. Hampton Sides schreibt so lebendig, spannend und kenntnisreich, dass ich im Nu durch das 512 Seiten starke Buch geflogen bin. Man spürt, wie sehr dem Autor daran gelegen ist, ein möglichst wirklichkeitsgetreues, ausgewogenes Bild zu zeichnen, das James Cook in allen Facetten gerecht wird, und die Reise in den damaligen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontext einzuordnen. Für seine akribische Recherche standen ihm zahlreicher historischer Dokumente zur Verfügung, die einen einzigartigen Blick auf diese Reise erlauben. Ich kann dieses Buch nur rundum weiterempfehlen!

  • Susanne H.

    aus Würselen

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch!

    Ich bin mehr als erfreut und beeindruckt von diesem, trotz aller korrekten Sachlichkeit, fesselnden und spannenden Buch über Cooks letzte Reise. Sicherlich, es ist ja bekannterweise nicht das erste Buch das diesen Sachverhalt aufarbeitet, aber hier muss ich sagen ist es dem Autor sehr sehr kurzweilig, aufschlussreich und gut verständlich gelungen , auch in die psychologisch gesehenen Tiefen der Entscheidungen und Verfassung des Seefahrers und der herrschenden politischen Begebenheiten einzutauchen und aufzuschlüsseln. Und dies wirklich unterhaltsam und sehr gut verständlich für Jedermann; daher steht die Abhandlung hier wirklich an Genuss keinem Roman nach, und ist lehrreich dazu. Barack Obama erklärte dies zu einem seiner Lieblingsbücher, und ich kann mich dem nur anschließen, ich bin mehr als überrascht und begeistert und kann dies wirklich nur empfehlen. Ich bin eigentlich so gar nicht von diesem Sachverhalt vorbelastet, habe mich jedoch durch eine Empfehlung inspirieren lassen und habe das Buch wirklich mit Genuss verschlungen. Und gelernt habe ich noch dazu. Vielen Dank an den Autor für das prächtige Buch!!!!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach der Nordwestpassage

    Weshalb brach Cook zu dieser, seiner letzten Weltreise auf und wieso veränderte er sich in seinem Verhalten? Sides versucht in diesem spannenden und aufschlussreichen Buch Antworten auf diese Fragen zu finden und zeigt Cook auch von einer anderen Seite.
  • Zum Bewerterprofil von Viktor Bothmer

    Viktor Bothmer

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Segel setzen!

    Gehen Sie an Bord der HMS Resolution und erleben Sie ein Abenteuer ohnegleichen. Begleiten Sie Captain Cook und seine Mannschaft, besuchen Sie abgelegene Inseln, neue Kontinente und treffen Sie auf fremde Kulturen. Alles so vor 250 Jahren passiert. Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Letzte Reise

    Dieses Buch widmet sich der dritten Reise von Kapitän James Cook, einer knapp vier Jahre dauernden Expedition, die aus England mit den Schiffen "Resolution“ und "Discovery“ startete. Auf Basis von Logbüchern und Aufzeichnungen der Besatzungsmitglieder wird Cooks Leben und Wirken aus nächster Nähe betrachtet. Besonders eindrucksvoll ist Cooks Können als Kartograph und Entdecker, aber auch die Schilderung der Begegnungen mit den Inselvölkern, die teils zu Spannungen führten. Der Autor berichtet sachlich über die Entwicklungen während der Reise und die Veränderungen in Cooks Verhalten im Vergleich zu seinen vorherigen Expeditionen. Ein zusätzlicher Aspekt der Reise war der geheime Auftrag der Navy: die sagenumwobene Nord-West-Passage zu finden, um mögliche Handelsrouten zu erschließen. Wer sich für historische Entdeckungsreisen interessiert, erhält hier einen detaillierten, gut recherchierten Einblick in Cooks drittes Abenteuer. Allerdings erfordert das Buch eine gewisse Begeisterung für die Materie, um über die umfassenden Ausführungen hinweg dranzubleiben.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende eines großen Mannes

    Wer Seefahrtsliteratur mag, wird 'Cooks letzte Reise' lieben! Hampton Sides stellt uns den berühmt(-berüchtigten?) Captain Cook vor, zeichnet ein Bild seiner Zeit und begleitet ihn auf seine letzte Fahrt. Dabei werden neben dem Kapitän auch zahlreiche Zeitgenossen und Reisebegleiter zitiert, wir erfahren, wie Cook die Weltsicht der Briten dramatisch vergrößert hat und wie sein Leben ein unrühmliches Ende nahm. Das alles so flüssig und unterhaltsam, dass man gern vergisst, ein Sachbuch vor sich zu haben. Absolute Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Ronald Reichmann

    Ronald Reichmann

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert

    Hampton Sides liefert mit "Cooks letzter Reise" ein gutes Stück Sachliteratur ab. Mit kritischen Untertönen, in Bezug auf die Auswirkungen der Etdeckungsfahrten, wird die letzte Reise Cooks beschrieben. An den Untergang der wager kommt das Buch stilistisch zwar nicht heran, es liest sich aber gut weg, ist verständlich und ich brauche nicht ewig nach Vermerken oder Sachverhalten nachzusuchen. Für Freunde der maritimen Geschichte ist es auf jeden Fall zu empfehlen.

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