Produktbild: Gromzell

Gromzell Ein Heimatroman

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  • Sprache:Deutsch

18,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Edition w

Seitenzahl

173 (Printausgabe)

Dateigröße

2282 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783949671739

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Edition w

Seitenzahl

173 (Printausgabe)

Dateigröße

2282 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783949671739

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    5/5

    05.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit einem harmlosen Titel....

    ... beginnt das Buch. Doch der Inhalt hat es in sich, welchen ich so noch nicht gelesen habe. Dis Protagonisten im Buch ziehen mich in eine Wahrheit, in eine Wirklichkeit, deren Charaktere ganz sicher auch unter uns zu finden sind - erschreckend, bestürzend. Gedanken und Taten laufen zusammen - der Mensch als Herdentier, dem Aberglauben zugetan. Der Autor hat wissentlich auf einen Dorfpolizisten verzichtet, denn Aufdeckung ist nicht gefragt und nicht gewollt. Dirk Bernemann zeigt uns Zeichen der Zeit, die auf so viel Gegenwärtiges projiziert werden können, wenn man darüber nach und weiter denkt. Trotz beider Daumen nach oben gestreckt, ist es mir ein Bedürfnis, kräftig und lang anhaltend zu applaudieren. Edith Hornauer

  • misspider

    5/5

    26.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von wegen Heimat

    Hinter diesem so harmlos als "Heimatroman" bezeichneten Buch verbirgt sich eine bitterböse Abrechnung mit der kleingeistigen Dorfkultur. Als die 108-jährige Marie stirbt, setzt dies eine Lawine in Gang: nachdem die Menschen in Gromzell scheinbar ewig leben, wird nun die Sterblichkeit wieder präsent, der sichere Kokon platzt auf und die Saat sind Zweifel und Zwietracht. Es brodelt in der scheinbar so harmonischen Dorfgemeinschaft, Aberglaube greift um sich und beinah sieht man die Dörfler schon mit den Mistgabeln zum Schloss ziehen...aber nein, das ist ja eine andere Geschichte. Obwohl nicht viel fehlt, um diese Assoziation zu wecken, vor allem gegen Ende. Besonders erstaunt hat mich das Schicksal von Anna, die einst aus dem Dorf nach Berlin gezogen war, aber nun zur Beerdigung zurückkehrt. Ihre anfängliche Ablehnung gegen das kleinbürgerliche Brauchtum, dem sie einst nur zu gerne entflohen ist, gerät ins Wanken - ist es nicht auch schön, statt in der Anonymität der Großstadt hier in der Gemeinschaft behütet zu sein? Mich hat es jedenfalls total gegruselt, je weiter diese skurrile und makabre Geschichte voranschritt. Und richtig unheimlich wurde es dann ja auch noch. Fazit: ganz unerwartetes, daher besonders schönes Lese-Highlight.

  • Jürg K.

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklicher Heimatroman

    Der Roman beginnt mit einem Tod, der eigentlich keiner Überraschung bedürfte, 108 Jahre sind ein langes Leben und doch wirkt Maries Sterben wie ein Riss im Gefüge eines ganzen Dorfes. Die Trauernden suchen Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, wächst der Drang, selbst zur Tat zu schreiten und den Dorffrieden wiederherzustellen. Je mehr der Tod um sich greift, desto stärker kippt die Gemeinschaft in eine Art moralische Panik. Der schwarze Vogel schwebt über dem Dorf wie ein schlechtes Gewissen, wie ein Mahner, wie ein Wesen, das mehr weiss als die Menschen selbst. Annas Rückkehr bringt eine zweite Ebene ins Spiel. Da taucht ein Journalist auf und verschärft die Spannung. Er bringt eine Aussenperspektive, die das Dorf nicht will. Er ist der Funke, der das fragile Gleichgewicht endgültig ins Wanken bringt. Meine persönliche Meinung zu diesem Buch ist. dass es kein Krimi im klassischen Sinn ist. Sondern ein psychologisches Dorfpanorama, das sich langsam, aber unaufhaltsam verdichtet. Es ist ein Roman über Menschen, die den Tod fürchten und dabei vergessen, dass das wahre Unheil oft aus ihnen selbst kommt. Ein eindrückliches Buch.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    03.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schöner, bitterböser Heimatroman

    Aus den verschiedenen Perspektiven seiner Bewohner und Bewohnerinnen schildert der Autor das Leben in einem Bergdorf namens Gromzell. Die Strukturen einer dörflichen Gemeinschaft werden mit Humor offengelegt und analysiert. Ausgehend vom Tod der ältesten Bewohnerin Marie werden die Charaktere treffend in einer Ausnahmesituation in der Enge des Dorfes beschrieben. Er demaskiert Aberglauben, Borniertheit und Beharrungswillen durch die bedrohlich wahrgenommene Veränderung aufgrund des Todesfalls. Dirk Bernemann gelingt es meisterhaft, Gromzell und seine Bevölkerung verdichtet aus Klischees, Vorurteilen, Glaube und Abhängigkeiten zu schildern. Das Ganze geschieht mit einer großen psychologischen Tiefe, ist nachvollziehbar, intelligent und aufgrund der guten Beobachtungs- und Analysegabe des Autors bitterböse und sehr unterhaltsam. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, die Charaktere fand ich glaubhaft und das auch manchmal absurde Verhalten in ihrer speziellen Gedanken- und Erlebniswelt nachvollziehbar.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    03.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schöner, bitterböser…

    Ein schöner, bitterböser Heimatroman; Aus den verschiedenen Perspektiven seiner Bewohner und Bewohnerinnen schildert der Autor das Leben in einem Bergdorf namens Gromzell. Die Strukturen einer dörflichen Gemeinschaft werden mit Humor offengelegt und analysiert. Ausgehend vom Tod der ältesten Bewohnerin Marie werden die Charaktere treffend in einer Ausnahmesituation in der Enge des Dorfes beschrieben. Er demaskiert Aberglauben, Borniertheit und Beharrungswillen durch die bedrohlich wahrgenommene Veränderung aufgrund des Todesfalls. Dirk Bernemann gelingt es meisterhaft, Gromzell und seine Bevölkerung verdichtet aus Klischees, Vorurteilen, Glaube und Abhängigkeiten zu schildern. Das Ganze geschieht mit einer großen psychologischen Tiefe, ist nachvollziehbar, intelligent und aufgrund der guten Beobachtungs- und Analysegabe des Autors bitterböse und sehr unterhaltsam. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, die Charaktere fand ich glaubhaft und das auch manchmal absurde Verhalten in ihrer speziellen Gedanken- und Erlebniswelt nachvollziehbar.

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    D. Stock

    Thalia Düren

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gromzell ist nach Schützenfest

    Das Wort “Heimatroman” beschert mir normalerweise eine ungute Gänsehaut. Nun ist dieser sogenannte Heimatroman allerdings von niemand geringerem als Dirk Bernemann – entsprechend sollte diesem Begriff hier nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Dorfälteste von Gromzell (genannt Marie) verstirbt mit stolzen 108 Jahren. Was im Grunde normal sein sollte, erschüttert das Dorf in seinen Grundfesten. Die Illusion des ewigen Lebens ist mit Marie gegangen und tritt eine Reihe von Eskalationen und Unruhen los. Wie bei Bernemann üblich geht es ans Eingemachte. Gromzell beginnt, wo “Schützenfest” aufgehört hat. Wer mit den Werken Dirk Bernemanns vertraut ist, weiß, dass es schwer ist etwas zu erwarten. Zu verschieden die einzelnen Romane, zu verstreut die Geschichten. Doch auf eines ist immer Verlass: Es wird abgerechnet. Sprachlich zählt Dirk Bernemann zur absoluten Speerspitze der deutschen Underground-Literaturszene. Umgangssprache trifft Scharfsinn, Scharfsinn trifft auf philosophisch genial verarbeitete übergeordnete Themen. Lest selbst!
  • Zum Bewerterprofil von Lara Lövenich

    Lara Lövenich

    Thalia Düren

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zuhause ist es doch am schönsten!

    Mein Kollege sagt, Dirk Bernemann sei nicht für jeden etwas. Aus verschiedenen Gründen - hauptsächlich buchhändlerischer Neugier - habe ich mich trotzdem an eines seiner Werke gewagt. Worum geht es? Marie ist tot. Marie, die älteste Bewohnerin des kleinen Dorfes Gromzell, in dem jahrelang niemand gestorben ist. Doch damit nicht genug: Plötzlich häufen sich die Todesfälle, Bewohner verschwinden und alte Geschichten werden wieder aufgewärmt. Die Konsequenzen? Das Dorf sucht sich einen Sündenbock... Im Laufe der Geschichte begegnen wir freundlichen Menschen, vorurteilsbehafteten Menschen, alten und jungen, egoistischen, starrköpfigen und offenen Menschen. Ein Querschnitt durch die Gesellschaft, wie er authentischer nicht sein könnte, ohne Rücksicht darauf, ob uns Lesenden die Charaktere und ihr Handeln gefallen. Was wiederum sehr gut gefällt, ist der Schreibstil. Mit wenigen Sätzen wird viel gesagt, an manch einer Stelle überrascht der Text zudem mit gekonnten Wortspielen. Wie die Handlung zeigt auch die Sprache sich authentisch, bisweilen sogar schonungslos brutal. Bin ich plötzlich Dirk Bernemann Fan? Bleibt abzuwarten. Ich bin jedenfalls gespannt, was wir noch von ihm zu lesen bekommen und lasse mich in der Zwischenzeit gerne von bereits erschienenen Werken überzeugen. Um den Kreis zu schließen: "Gromzell" ist tatsächlich keine Lektüre für jede*n. Eine klare Empfehlung geht jedoch raus an alle, die sich literarisch gerne an Neuem versuchen und dabei weder auf ein hohes sprachliches Niveau, noch auf gelegentliches Schmunzeln verzichten möchten. Stammlesende des Autors werden sich dieses Buch sicher längst bestellt haben. Falls nicht, solltet ihr das schnellstmöglich nachholen.

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