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Produktbild: Moosflüstern
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Moosflüstern

Aus der Reihe detebe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18/11,5/2 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Kiwi

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002963569

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18/11,5/2 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Kiwi

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002963569

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
info@diogenes.ch

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  • lese_freiheit

    5/5

    15.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Esja-Frauen

    Das biedere Leben von Heinrich erfährt an seinem 40. Geburtstag eine entscheidende Wendung. Seine Tante eröffnet ihm, dass seine leibliche Mutter damals garnicht bei seiner Geburt verstorben ist. Stattdessen habe sie ihn und seinen Vater verlassen und sei, wie einige andere Frauen im Nachkriegsdeutschland, nach Island ausgewandert, um dort auf einem der Bauernhöfe zu arbeiten. Während Heinrich die Enthüllung zunächst mit beeindruckend nüchterner Abgeklärtheit aufzunehmen scheint, ist sie kurz darauf Vorwand genug für ihn, selbst auf eine Reise nach Island zu begeben, um Antworten zu finden. Doch sucht er wirklich nur nach seinen Wurzeln und damit nach einem Stück seiner Identität? Oder nimmt er dies lediglich zum Anlass, seiner eingeschlafenen Ehe, den Verpflichtungen als Elternteil oder aber auch der beruflichen Verantwortung zu entfliehen. Auf jeden Fall ist es eine Entdeckungsreise sowohl für Heinrich als auch die Lesenden, mehr über die historischen Hintergründe zu den sogenannten „Esja“-Frauen zu erfahren, als auch über die Beweggründe und das Schicksal seiner Mutter, Anna. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Heinrich und Anna erzählt. Mit dem Perspektivenwechsel hatte ich anfangs meine Probleme, konnte dann aber voll und ganz in die Geschichte eintauchen. Obwohl sie beide über das gesamte Buch hinweg, eher distanziert bleiben, finde ich ihre Familiengeschichte dennoch sehr bewegend und traurig. Ich möchte in erster Linie unbedingt verstehen, was Anna damals dazu getrieben hat, ihr Kind zu verlassen. Meine anfängliche Vermutung stellt sich dabei im Laufe des Romans als falsch heraus. Auch Heinrichs wahren Charakter lernt man erst wahrhaftig auf seiner Selbstfindungsreise durch Island kennen, wo er mir zunehmend unsympathischer wird. Die Entwicklungen in der Geschichte spiegeln sich vor allem in der melancholischen Atmosphäre wieder, die sich durch das gesamte Buch zieht, dabei sehr an die raue, einsame Natur Islands erinnert und immer wieder nachdenklich stimmt. Eine Erzählung die nachhallt! Ich beneide daher Joachim B. Schmidt ein wenig, um die interessanten und sicherlich auch spannenden Gespräche, die er im Rahmen der Recherche für sein Buch mit den „Esja“-Frauen geführt hat.

  • Bewertung

    5/5

    16.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Geschichte mit spannendem Hintergrund

    Nach dem 2. Weltkrieg brauchten viele Deutsche eine Möglichkeit, neu anzufangen. Und in Island war man froh um Hilfe auf den Bauernhöfen. Auf diese Weise gelangte auch die Mutter von Heinrich nach Island und liess den Sohn im Kindesalter in Deutschland zurück. Dieser ist inzwischen ziemlich erfolgreich, hat eine Familie und lebt in der Schweiz. Eines Tages erhält Heinrich einen Anruf seiner ihm unbekannten Tante aus Paris, die ihm mitteilt, dass seine leibliche Mutter in Island verstorben sei. Heinrich hat gerade ein paar berufliche und private Probleme und es kommt ihm gelegen, nach Island zu reisen, von zu Hause wegzukommen. Er kommt den Beweggründen seiner Mutter etwas auf die Spur und kann nachvollziehen, was sie in Island vorgefunden hat und zum Bleiben bewegt haben muss. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Heinrich und seiner Mutter, immer wieder erfährt man Einzelnes aus deren Leben. Zu Beginn ist dies etwas irritierend, da jeweils nicht klar ist, um wen es gerade geht. Danach aber lässt einen die Geschichte nicht mehr los, sie berührt und fesselt. Zudem wird einem Island etwas vertrauter, die Beschreibungen sind äusserst anschaulich und eher nebenbei (nie langweilig!). - Joachim B. Schmidt auf eine sentimentalere Weise als in "In Küstennähe", wo man auch laut lachen kann.

  • Bewertung

    aus Schänis SG

    5/5

    13.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Geschichte aus Island

    Natur und Menschen sind äusserst lebendig beschrieben. Macht süchtig zum Weiterlesen......

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    4/5

    31.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine besondere Geschichte!

    Klappentext: „Im Juni 1949 brachte der Dampfer »Esja« rund 200 Frauen aus Deutschland nach Island, wo sie sich als Dienstmädchen auf Bauernhöfen verdingten. Darunter auch Heinrich Liebers Mutter, von der er immer geglaubt hatte, sie sei nach seiner Geburt gestorben. 40 Jahre später ist Heinrich Bauingenieur, verheiratet, doch sein Leben gerät auf einmal ins Wanken. Der sonst so korrekte Mann fasst einen überstürzten Entschluss und reist nach Island, wo er sich auf die Suche nach seiner Herkunft macht.“ Autor Joachim B. Schmidt hat mich auch mit diesem Roman wieder komplett eingenommen. Er beruht auf historischen Fakten und nimmt den Leser in eine Thematik mit, die wohl die Wenigsten von uns kennen. Erzählt wird aus zwei Sichtweisen. Mal wird über Heinrich berichtet und dann über seine leibliche Mutter. Sein Leben ist ein vollkommen anderes als jenes seiner Mutter. Beide sind geprägt durch ihre Generationen, die Zeit, die Geschehnisse. Genau das macht diese Geschichte auch aus! Der aufmerksame Leser kann hier wirklich wunderbar zwischen den Zeilen lesen und sehr tief in beide Figuren eindringen. Heinrichs Reise auf die Insel seiner Mutter wird eine Art Roadtrip aber auch Selbstfindung. Er hat Fragen und die wollen beantwortet werden. Schmidt zeigt auch hier wieder sein feines Gespür mit dem Leser einher zu gehen, ihm etwas zu erzählen ohne viel Geschrei sondern einfach nur mit einem tiefgründigem Inhalt. Heinrich wird durch die neuen Erkenntnisse ein Anderer und dies zu erlesen, war wirklich ein Genuss. Das so korrekte Leben geriet aus den Fugen und hielt enorm viele Neuigkeiten bereit. Fazit: Definitiv lesenswert und empfehlenswert! 4 sehr gute Sterne hierfür!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    4/5

    31.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Autor Joachim B. Schmidt hat…

    Autor Joachim B. Schmidt hat mich auch mit diesem Roman wieder komplett eingenommen. Er beruht auf historischen Fakten und nimmt den Leser in eine Thematik mit, die wohl die Wenigsten von uns kennen. Erzählt wird aus zwei Sichtweisen. Mal wird über Heinrich berichtet und dann über seine leibliche Mutter. Sein Leben ist ein vollkommen anderes als jenes seiner Mutter. Beide sind geprägt durch ihre Generationen, die Zeit, die Geschehnisse. Genau das macht diese Geschichte auch aus! Der aufmerksame Leser kann hier wirklich wunderbar zwischen den Zeilen lesen und sehr tief in beide Figuren eindringen. Heinrichs Reise auf die Insel seiner Mutter wird eine Art Roadtrip aber auch Selbstfindung. Er hat Fragen und die wollen beantwortet werden. Schmidt zeigt auch hier wieder sein feines Gespür mit dem Leser einher zu gehen, ihm etwas zu erzählen ohne viel Geschrei sondern einfach nur mit einem tiefgründigem Inhalt. Heinrich wird durch die neuen Erkenntnisse ein Anderer und dies zu erlesen, war wirklich ein Genuss. Das so korrekte Leben geriet aus den Fugen und hielt enorm viele Neuigkeiten bereit. Fazit: Definitiv lesenswert und empfehlenswert! 4 sehr gute Sterne hierfür!

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