Produktbild: Kenia Valley
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Kenia Valley Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,7/14/4,1 cm

Gewicht

594 g

Auflage

1

Übersetzt von

Mayela Gerhardt

Sprache

Deutsch

EAN

2710003501906

Beschreibung

Rezension

»Sommerschmöker« ("Donna")
»Atmosphärisch-dichter Roman über eine exotische Welt voller Glanz und Gegensätze« ("Für Sie")
»Ein Stück Kolonialgeschichte verpackt in eine spannende Erzählung.« ("Die Presse")
»(Gordon) ist es gelungen, sich in ihrem Roman an einer ganzen Reihe von Fragen abzuarbeiten, ohne sich dabei zu verheddern (...)« ("Weser Kurier")
»Opulenter Kolonialroman, Toll!« ("SUPERillu")
»Ein unterhaltsamer, fesselnder historischer Roman.« ("Appenzeller Zeitung")
»Ein atmosphärisch sehr dichtes Sittengemälde der dekadenten Welt des Happy Valley Sets.« ("Gießener Allgemeine")
»Die Autorin schildert detailgenau und authentisch die koloniale Welt der 20er-Jahre« ("Wilhelmshavener Zeitung")
»Kat Gordon ist ein faszinierender Entwicklungsroman gelungen.« ("Neue musikalische Blätter Online")
»[ein] spannende[r] Unterhaltungsroman, in dem Freundschaft, Betrug und Verrat nicht zu kurz kommen« ("Medienprofile")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,7/14/4,1 cm

Gewicht

594 g

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Übersetzt von

Mayela Gerhardt

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Deutsch

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  • Kaffeeelse

    5/5

    15.02.2022

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Reize

    Ein interessantes Buch aus dem SuB! Es gibt Einblicke in die Welt des Happy Valley Sets in Kenia. Eine dekadente Welt der Reichen und Schönen, eine Welt des Genusses, der Partys, der Exzesse und des Glamours, eine Welt, die den Gebrauch von Genussmitteln in erschreckenden Mengen zeigt und eine Welt, die eine promiskuitive Partywelt zelebriert, die auch Folgen für das Alltagsleben der Reichen und Schönen haben wird. Eine Welt, die ich bis dahin in diesem Ausmaß nicht in den Kolonien, nicht im englischen Kenia vermutete. Die glorreichen 20er in der kolonialen Welt des englischen Kenia. Interessant, intensiv und sehr atmosphärisch geschrieben/beschrieben von Kat Gordon. Theo kommt 1925 mit seiner Familie, den Eltern und seiner Schwester Maud aus der englischen Heimat ins heiße Kenia und lässt sich mit seinen 15 Jahren schnell von der mysteriösen Sylvie und dem interessanten Freddie becircen und umgarnen. Er erlebt eine berauschende Zeit und wird langsam älter und reifer und gewinnt nach und nach andere Eindrücke von der ihn ehemals faszinierenden Welt, besonders als er nach seinem Studium aus England nach Kenia zurückkehrt und die ehemals schillernde Welt Risse bekommt und er und seine Familie auch ihre düstere Bedrohlichkeit kennenlernen. Dieses Buch ist aus der Sicht von Theo geschrieben, ist also ein Coming of age Roman, dem sicher eine intensivere Betrachtung der Charaktere erst einmal fehlt, aber gerade auch deshalb diese Anziehung, die Theo erlebt, greifbar werden lässt. Erst in seinen späteren Jahren beginnt er differenzierter zu schauen, begreift erst dann das Wirken und Denken von Sylvie und Freddie, erkennt ihre Gefährlichkeit und auch ihre Zerbrechlichkeit. Ein spannendes Buch, das die Zwanziger Jahre in meinem Hirn auferstehen lässt und hier besonders den Blick auf die Zwanziger Jahre im englischen Kenia lenkt. Ein Buch, welches an andere Werke erinnert, die aber meist in den Metropolen der westlichen Welt verortet sind und daher ein Buch, welches neue Blickwinkel eröffnet. Und ein interessantes Buch, welches eine mir bisher unbekannte Facette von Kenia eröffnet und welches den Reiz der Zwanziger Jahre mit der Welt des kolonialen Afrikas verbindet. Ein interessanter Fakt im realen Leben außerhalb des Buches ist, dass Karen Blixen mit den Mitgliedern des Happy Valley Sets befreundet war.

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ausgesprochen spannend und exotisch

    Bei diesem Buch von Kat Gordon hat es der Atlantik Verlag tatsächlich geschafft, dass ich das Buch wegen des Covers in die Hand genommen habe. Das Martiniglas unten in der Mitte, die Zebras und Flamingos und dann der rauchende Affe hatten irgendwie so etwas Faszinierendes und Britisches für mich. Es erinnerte mich an William Morris und die Arts and Craft Bewegung. Also habe ich mir den Klappentext angeguckt, obwohl ich es ja bekanntermaßen nicht so mit exotischen Kulissen habe. Letztendlich hat dann den Ausschlag gegeben, dass die Geschichte ihren Anfang in den 20er Jahren nimmt. Kat Gordon erzählt die Geschichte von Theo. Theo ist 14 Jahre alt, als er mit seinen Eltern und seiner etwas jüngeren Schwester Maud neu in Kenia ankommt. Sein Vater ist Direktor der Eisenbahngesellschaft. Gleich am Anfang begegnen den beiden Kindern zwei junge, sehr attraktive Menschen, die so Mitte Zwanzig zu sein scheinen – Freddie und Sylvie. Theo ist fasziniert von den beiden und sucht ihre Nähe. Allerdings genießen diese beiden jungen Leute keinen guten Ruf, denn sie gehören zu der Clique des Happy Valley-Sets, einer Clique von zumeist britischen Staatsbürgern, die in Kenia das Leben ohne Rücksicht auf andere Menschen mit wilden Partys feiern, bei denen der Alkohol in Strömen fließt und eheliche Treue weit unten auf der Agenda steht. Da sich Theos Eltern nicht sehr für ihre Kinder interessieren, gerät Theo trotz seiner jungen Jahre immer tiefer in diesen Kreis hinein. Seine Schwester Maud, die für mich eine ausgesprochen interessante Nebenrolle spielt, entwickelt sich in eine ganz andere Richtung. Wie lange kann so ein Leben, wie es die die Happy Valley People leben, gut gehen? Mich hat diese Geschichte fasziniert, aber auch teilweise schockiert. Warum haben sich Freddie und Sylvie so um den jungen Theo bemüht? Er war doch noch fast ein Kind? Und warum sind seine Eltern nicht dagegen eingeschritten? Das Leben der Happy Valley People war anscheinend sogar noch wilder als das wilde Leben der Lost Generation in Paris. Es war ein Abgesang auf alte Zeiten, wo auch im good old Europe jeder noch wusste, wohin er gesellschaftlich gehörte. Der 1. Weltkrieg hat dieses Sozialgeflecht in Europa zerstört, aber in Afrika in den Kolonien konnte man noch so leben, wie man es gewohnt war. Doch auch in Kenia ändert sich das Leben. Theo muss zum Studium der Ingenieurswissenschaften zurück nach Schottland. Als er sein Studium abgeschlossen hat, kehrt er 1933 nach Kenia zurück, um auch bei der Eisenbahngesellschaft zu arbeiten. Das Happy Valley Set gibt es noch, aber es hat sich trotzdem viel geändert. Es gibt auch in Kenia neue Bestrebungen, dass den Schwarzen deutlich mehr Bürgerrechte zugebilligt werden sollen. Und das passt so einigen auch von Theos Freunden nicht in den Plan. Das Ganze läuft auf ein großes, dramatisches Finale hinaus, mit dem ich so nicht gerechnet hatte, obwohl ich die ganze Zeit während des Lesens eine permanente Bedrohung gefühlt habe. Die Geschichte wird aus der Sicht Theos erzählt. Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob ich Theo mochte. Ich habe ihn einfach nicht durchschaut. Was waren seine Wünsche, seine Ziele? Er muss ein sehr attraktiver Bursche gewesen sein, denn sonst hätten weder Freddie noch Sylvie an ihm Interesse gehabt. Er ist aber auch ein Mensch, in dem dunkel etwas brodelt, was nur in seltenen Situationen zum Ausbruch kommt. Wer wie ich keine Geschichten mag, bei denen Tiere zu Schaden kommen, den kann ich insofern beruhigen, dass es keine Safari-Szenen gibt, bei denen Tiere getötet werden. Aber ganz ohne Gewalt kommt ein Buch, das in so einer Zeit und Umgebung spielt, leider nicht aus. So war die Zeit damals. Für mich ist dieses Buch eine wilde Mischung aus F. Scott Fitzgerald trifft auf Ernest Hemingway und Tania Blixen. Es ist die verlorene Generation der zwanziger Jahre, die F. Scott Fitzgerald in seinen Romanen und Kurzgeschichten so gut beschreibt. Es ist aber auch das Afrika der Männer, was Ernest Hemingway so angezogen hat. Und natürlich hat es auch sehr viel mit dem Leben von Tania Blixen zu tun, wobei es in diesem Fall eher um das Leben ihres Mannes Bror geht, der sich ja auch gerne in solch illustren Kreisen aufgehalten hat. Ein ganz klein wenig habe ich bei der Lektüre auch an Stefanie Zweig „Nirgendwo in Afrika“ denken müssen. Und ganz tief in mir drin hatte ich noch Bilder des Films „Die letzten Tage in Kenya“ im Kopf, wobei dieser Film erst in den 40er Jahren spielt. Ein ausgesprochen spannender Roman, der eine ganz andere, inzwischen untergegangene Welt beschreibt.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    30.05.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sittengemälde Kenias während der Roaring Twenties - brutal, ehrlich und schockierend!

    Mit dem vorliegenden Roman über das Kenia der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts ist Kat Gordon ein echter Pageturner gelungen. Meine Befürchtung, die Geschichte könnte wie das Cover ein wenig zu kitschig und schrill daher kommen, wurde überhaupt nicht bestätigt. Wohl findet sich Schrilles zwischen den Buchdeckeln, aber das rührt von den exaltierten weißen Kolonisten her. Die junge Generation weißer Auswanderer tobt sich in Kenia aus, es gibt zügellosen Sex, der sämtliche Anstandsregeln des britischen Mutterlandes außer Kraft setzt, so mancher Dandy wechselt seine Geliebten fast so schnell wie die gestärkten Hemden. Alkohol fließt zu jeder Tages- und Nachtzeit in Strömen, und auch andere Drogen sind verfügbar. Ebenso verfügbar wie die afrikanischen Bewohner, die die weiße Elite als Bedienstete und Arbeiter schamlos ausbeutet, die Menschen werden sich ebenso angeeignet wie das Land. Protagonist Theo, knapp 15jähriger Sohn einer gut situierten Einwandererfamilie, wird geradezu magisch von der schillernden Partywelt einiger junger Briten angezogen. Er verfängt sich in dem glamourösen Netz der (scheinbaren) Spaßgesellschaft und bemerkt nicht, dass einige der "Freunde", die er dort findet, diesen Namen nicht wirklich verdienen. Die Autorin lässt in wunderbaren Landschaftsbeschreibungen die Faszination Afrikas zu Tage treten. Eine besondere Stärke des Romans sind die Charakterstudien. Die Figuren machen über die Jahre große Entwicklungen durch, nicht immer ist alles wie es zunächst scheint. Auch erhält man als Leser einen - oft schockierenden - Einblick, wie sich die Kolonialmacht Großbritannien in Afrika verhielt. Rassismus in erschreckendem Ausmaß war an der Tagesordnung, man meinte, die "Wilden" mit drakonischen Strafen zivilisieren zu müssen. Der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Rasse brachte unendliches Leid über viele abhängig gemachte Völker - leider ist dieses Thema nach wie vor aktuell. Kat Gordon hat einen spannenden, tiefgründigen Roman geschaffen, der gleichermaßen vielschichtig wie unterhaltsam ist - klare Leseempfehlung von mir!

  • SandyMe

    aus Lausitz

    5/5

    22.05.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Geschichte über das Kenia Valley!!!

    Theo zieht in den frühen 1920er Jahren mit seiner Familie von England nach Kenia. Dort lernt er den zehn Jahre älteren Freddie und seine Geliebte Sylvie kennen. Sie führen Theo in die Welt der Highsociety in Nairobi ein. Partys und Alkohol gehören von nun an zu seinem Alltag und Freddie wird zu seinem absoluten Vorbild. Doch auch Sylvie hat es Theo angetan und er wird regelrecht besessen von ihr. Nach Jahren der Abwesenheit muss Theo feststellen, dass nichts mehr ist wie es war und plötzlich steht er am Scheideweg... Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Theo erzählt. Somit weiß man immer was er denkt und nicht selten fragt man sich, wie naiv er manchmal handelt und denkt. Seine Verehrung gegenüber Freddie und dem Kenia Valley ist sehr gut beschrieben. Es macht einen wirklich traurig wie die Einheimischen von uns Europäerin behandelt werden, gerade auch wenn es Richtung Kriegszeiten geht. Kat Gordan lässt nicht nur viel Geschichte einfließen, sondern hat auch Kenia wunderschön und bildhaft dargestellt. Man spürt förmlich die Hitze, die Gerüche und das Leben der 20er und 30er Jahre in Nairobi. Schon das Buchcover erzählt dabei seine ganz eigene Geschichte. Beim Lesen wird einem aber auch sehr deutlich, dass all die Probleme die damals herrschten noch heute existieren. Nicht nur die Völkerstämme werden vertrieben, auch die Tiere werden wie Dreck behandelt und all das nur des Geldes und der Macht wegen! Kenia Valley erzählt eine realistische Geschichte über das frühe 20. Jahrhundert. Es zeigt das Leben der Reichen Europäer; die Probleme und den Wandel die aufgrund des Lebensstils einhergehen.

  • Marakkaram

    aus Lingen

    5/5

    20.05.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Eine Zeit der Dekadenz und des Wandels

    Du bist eine Rarität, Theo, weißt du das? Gutaussehende Menschen haben in der Regel keinen guten Charakter. Es ist Mitte der 20-iger Jahre als der 15-jährige Theo mit seinen Eltern und der jüngeren Schwester Maud nach Kenia zieht und sich sofort unsterblich in die um einiges ältere Sylvie verliebt. Durch sie lernt er auch den charismatischen Freddie kennen, der ihn nachhaltig beeindruckt. Verheiratet sind die beiden jedoch jeweils mit anderen Partnern und sie bilden das Herzstück einer Gruppe aus jungen, unkonventionellen Menschen; das Happy Valley Set. Wilde Parties, Alkohol, Drogen, ein dekadenter Lebensstil und doch scheinbar immer auf der Suche... Theo ist fasziniert von dieser (Schein)Welt, seinem bonviventen neuen Freund und der für ihn so unerreichbaren Sylvie. Doch als er nach seinem Studium in England zurückkehrt, ist nichts mehr wie zuvor. Nicht nur eine politische Brisanz hat Afrika erreicht, auch die Welt des Happy Valley Sets hat spürbare Risse bekommen. ~ * ~ * ~* Eine schillernde Zeitreise ins Afrika der Kolonialzeit. Mit Kenia Valley ist Kat Gordon ein großartiger Roman über die Dekadenz, Lifestyle und die Zerbrechlichkeit einer Generation von Auswanderern in den 20/30iger Jahren gelungen. Geschildert aus dem, anfangs noch recht naivem Blickwinkel eines 15-jährigen, der die Großen bewundert, zu denen er später selbst gehören wird, lässt sie die schillernde und opulente Zeit wieder auferstehen. Man erlebt und spürt Afrika mit allen Sinnen. Und der Schreibstil trägt dazu bei, dass man in diesem Buch, in dieser Zeit versinkt und kaum noch daraus aufzutauchen vermag. Ihre Charaktere, so fragil, brüchig und dabei doch sehr menschlich, vermögen zu fesseln. Obwohl es wirklich wenige Sympathieträger gibt. Doch die Autorin versteht es, die Zerbrechlichkeit und ewige Suche nach Liebe und Anerkennung, durchscheinen zu lassen, so dass ihr Handeln, wenn es auch nicht von Charakterstärke zeugt, dennoch irgendwie menschlich erscheint und mir oft sogar sehr nahe geht. Das habe ich an diesem Roman geliebt. Wirklich verurteilt habe ich Personen nur für fragwürdige, politische Ambitionen. Fazit: Ein Buch wie ein Rausch, das den Leser gekonnt ins Afrika der 20/30iger Jahre entführt. Ein Lesehighlight, das ich gerne weiterempfehle.

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Bewertungen (22)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Franziska Lauszus

    Franziska Lauszus

    Thalia Göttingen – Kauf Park

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    5/5

    04.11.2019

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Gatsby meets Jenseits von Afrika

    Eine Geschichte über Familie, Obsession und die Schönheit eines Landes, die durch den Kolonialismus zugrunde ging. Die Reise beginnt Anfang der 20er. Wir erleben das Heranwachsen des jungen Theo mit. Schnell lernt er die Welt der Dekadenz, des Überflusses und der Oberflächlichkeit durch Freddie und Sylvie kennen. Wilde Partys und jede Menge Alkohol fließt. Die Handlung spielt über ein Jahrzehnt kolonialer Besiedelung und Zerstörung. Der Roman hat mich überrascht, da ich gar kein AfrikageschichtenFan bin. Die Exotik des Landes, aber vorallem das Flair und die Zeit haben mich mitgerissen.
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Roßmeisl

    Ruth Roßmeisl

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Bunt, exotisch - wild!

    Ein buntes, afrikanisches Abenteuer vor dem Hintergrund der Kolonialisierung in den 20er Jahren, spannend und tiefgründig ! Wunderbare Landschaftsbeschreibungen erwecken die Faszination Afrikas , gleichzeitig
  • Zum Bewerterprofil von Isabell Blinne

    Isabell Blinne

    Thalia Singen – EKZ CANO

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißender Roman vor toller Kulisse

    Schon als Jugendlicher zieht Theo zusammen mit seiner Familie nach Afrika. Hier lernt er nicht nur neue Freunde, sondern auch einen neuen Lebensstil kennen. Nach und nach gerät er in einen Wirrwarr aus Alkohol, einer unerwiderten Liebe und falschen Freundschaften. Theos faszinierender Lebenswandel wird in diesem Roman, vor der atemberaubenden Kulisse Afrikas, lebensnah beschrieben. Wunderschön zu lesen, man versetzt sich in Theo hinein, fiebert mit ihmund kann ihn so schnell nicht wieder vergessen.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.07.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Richtig schöner Schmöker - Beeindruckendes Gesellschaftspanorama

    Sollten Sie auf der Suche nach einem richtig schönen Schmöker sein, der sprachlich eloquent und einen besonderen Hintergrund hat, dann tauchen Sie ein in die exotische Welt voller Gegensätze von 'Kenia Valley'. Es ist ein besonderer Gesellschaftsroman mit gesellschaftspolitischem Hintergrund - Afrika vor knapp 100 Jahren – erzählt mit einer angenehmen Leichtigkeit. In Kenia pulsiert das schillernde Leben der Happy Valley-Bohème. Mitten drin der 14-jährige Theo, ein junger Brite, der sich magisch angezogen fühlt von dieser berühmt berüchtigten Clique. Doch der 1. Weltkrieg macht auch nicht vor den afrikanischen Kolonien Halt und verändert das Land. Theo geht nach Schottland zum Studium der Ingenieurswissenschaften und kehrt zehn Jahre später voller Hoffnung in ein Kenia zurück, das er so nicht wieder erkennt. Zu spät erkennt er, dass auch seine sogenannten Freunde sich verändert haben und so steuert der Roman mit voller Wucht auf ein dramatisches Ende hin.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Schröder

    Elke Schröder

    Thalia Dinslaken

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.05.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Liebe, Exotik und Kolonialismus...

    Theo, ein gerade einmal fünfzehnjähriger Junge aus einer Beamtenfamilie, ist fasziniert vom schillernden Pärchen Sylvie und Freddie, die so ganz anders sind. er verliebt sich und lässt sich mitreißen mit der Partygesellschaft am Ende der 20er Jahre im exotischen Kenia. Es ist das beginnende Ende der Kolonialzeit und erste Risse zeigen sich in der Gesellschaft. Ein wirklich gut unterhaltender Gesellschaftsroman mit Hintergrund. Ein Hauch von "Jenseits von Afrika" ohne Verklärung, dazu Liebe und spannende Charaktere. Lesenswert! Und auch nicht ganz ohne ist der wirklich hübsch gestaltete Einband.

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Bewertungen (7)

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