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Bevor die Welt erwacht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

8124

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2016

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3,5 cm

Gewicht

329 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The One-in-a-Million Boy

Übersetzt von

Elfriede Peschel

Sprache

Deutsch

EAN

2710003687075

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

8124

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2016

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3,5 cm

Gewicht

329 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The One-in-a-Million Boy

Übersetzt von

Elfriede Peschel

Sprache

Deutsch

EAN

2710003687075

Herstelleradresse

Ullstein-Taschenbuch-Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
Deutschland
Url: www.ullstein-buchverlage.de

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Klassiker in toller Hörspielfassung

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 23.03.2023

Bewertungsnummer: 1906446

Bewertet: Hörbuch (CD)

Heute habe ich mal einen Klassiker für euch: „Bonjour tristesse“ von Françoise Sagan aus dem Jahr 1954 in einer neuen Hörspielfassung von Ulrich Lampen, die mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2023 als bestes Hörspiel ausgezeichnet worden ist. Die 17-jährige Cécile verbringt unbeschwerte Sommerferien mit ihrem Vater Raymond und seiner Freundin Elsa, bis dessen alte Freundin Anne auftaucht und sich zwischen den beiden etwas entwickelt. Cécile bewundert Anne, fürchtet sich allerdings auch vor ihr und der Beziehung zu ihrem Vater und beginnt zu intrigieren. Ich kann gut nachvollziehen, dass das Buch der damals erst 18-jährigen Autorin bei seiner Veröffentlichung 1954 für Furore sorgte. Die Gedanken Céciles, ihre Offenheit, ihre Direktheit und die Entwicklung der Geschichte, waren damals sicher nicht alltäglich und noch heute ist die Story interessant. Das Hörspiel schafft es gekonnt, die Stimmungen der Protagonistin zu transportieren. Man kann zu Beginn das titelgebende Gefühl „Bonjour tristesse“ ebenso wunderbar nachempfinden, wie später die Zwiegespaltenheit Céciles. Eine absolut gelungene Umsetzung eines modernen Klassikers, der an Brisanz keineswegs eingebüßt hat.

Klassiker in toller Hörspielfassung

Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog am 23.03.2023
Bewertungsnummer: 1906446
Bewertet: Hörbuch (CD)

Heute habe ich mal einen Klassiker für euch: „Bonjour tristesse“ von Françoise Sagan aus dem Jahr 1954 in einer neuen Hörspielfassung von Ulrich Lampen, die mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2023 als bestes Hörspiel ausgezeichnet worden ist. Die 17-jährige Cécile verbringt unbeschwerte Sommerferien mit ihrem Vater Raymond und seiner Freundin Elsa, bis dessen alte Freundin Anne auftaucht und sich zwischen den beiden etwas entwickelt. Cécile bewundert Anne, fürchtet sich allerdings auch vor ihr und der Beziehung zu ihrem Vater und beginnt zu intrigieren. Ich kann gut nachvollziehen, dass das Buch der damals erst 18-jährigen Autorin bei seiner Veröffentlichung 1954 für Furore sorgte. Die Gedanken Céciles, ihre Offenheit, ihre Direktheit und die Entwicklung der Geschichte, waren damals sicher nicht alltäglich und noch heute ist die Story interessant. Das Hörspiel schafft es gekonnt, die Stimmungen der Protagonistin zu transportieren. Man kann zu Beginn das titelgebende Gefühl „Bonjour tristesse“ ebenso wunderbar nachempfinden, wie später die Zwiegespaltenheit Céciles. Eine absolut gelungene Umsetzung eines modernen Klassikers, der an Brisanz keineswegs eingebüßt hat.

Die Freundschaft zwischen einer...

Bewertung am 08.12.2017

Bewertungsnummer: 353830

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Freundschaft zwischen einer 104-jährigen Frau und einem 11-jährigen Jungen kann gut funktionieren - über den Tod des Kindes hinaus. Den Angehörigen schenkt sie neue Hoffnung.

Die Freundschaft zwischen einer...

Bewertung am 08.12.2017
Bewertungsnummer: 353830
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Freundschaft zwischen einer 104-jährigen Frau und einem 11-jährigen Jungen kann gut funktionieren - über den Tod des Kindes hinaus. Den Angehörigen schenkt sie neue Hoffnung.

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Bonjour tristesse

von Françoise Sagan

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Deniz Erkal

Thalia Leonberg – Leo-Center

Zum Portrait

5/5

Ein Sommer, der nach Sonne schmeckt und mit Melancholie endet

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bonjour Tristesse ist weitaus mehr als eine Geschichte über einen Sommer an der französischen Riviera. Francoise Sagan erschafft eine Atmosphäre, die man beim Lesen beinahe spüren kann: die flirrende Hitze, das glitzernde Meer, lange Nachmittage auf der Terrasse, warme Partynächte und das Gefühl grenzenloser Freiheit. Gerade diese Leichtigkeit macht den Roman so faszinierend – denn unter der Oberfläche brodeln Eifersucht, Unsicherheit und Manipulation. Besonders beeindruckt hat mich die Komplexität der Figuren. Niemand ist eindeutig gut oder böse (außer vielleicht Raymond). Cecile wirkt gleichzeitig klug und naiv, berechnend und verletzlich. Auch die Erwachsenen handeln aus Sehnsüchten und Ängsten, die sie menschlich und widersprüchlich erscheinen lassen. Man ertappt sich immer wieder dabei, Sympathien zu überdenken. Sagan erzählt mit einer erstaunlichen Eleganz und Zurückhaltung. Die eigentliche Spannung entsteht nicht durch große Ereignisse, sondern durch Blicke, unausgesprochene Gefühle und die feinen Verschiebungen zwischen den Figuren. Gerade deshalb bleibt die Geschichte lange im Gedächtnis. Ein zeitloser Roman voller Sommerstimmung und psychologischer Tiefe. Melancholisch, elegant und perfekt für den Sommer!
  • Deniz Erkal
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Sommer, der nach Sonne schmeckt und mit Melancholie endet

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bonjour Tristesse ist weitaus mehr als eine Geschichte über einen Sommer an der französischen Riviera. Francoise Sagan erschafft eine Atmosphäre, die man beim Lesen beinahe spüren kann: die flirrende Hitze, das glitzernde Meer, lange Nachmittage auf der Terrasse, warme Partynächte und das Gefühl grenzenloser Freiheit. Gerade diese Leichtigkeit macht den Roman so faszinierend – denn unter der Oberfläche brodeln Eifersucht, Unsicherheit und Manipulation. Besonders beeindruckt hat mich die Komplexität der Figuren. Niemand ist eindeutig gut oder böse (außer vielleicht Raymond). Cecile wirkt gleichzeitig klug und naiv, berechnend und verletzlich. Auch die Erwachsenen handeln aus Sehnsüchten und Ängsten, die sie menschlich und widersprüchlich erscheinen lassen. Man ertappt sich immer wieder dabei, Sympathien zu überdenken. Sagan erzählt mit einer erstaunlichen Eleganz und Zurückhaltung. Die eigentliche Spannung entsteht nicht durch große Ereignisse, sondern durch Blicke, unausgesprochene Gefühle und die feinen Verschiebungen zwischen den Figuren. Gerade deshalb bleibt die Geschichte lange im Gedächtnis. Ein zeitloser Roman voller Sommerstimmung und psychologischer Tiefe. Melancholisch, elegant und perfekt für den Sommer!

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Timo Sieger

Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

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5/5

Das Gefühl eines Sommers

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch lange nach Beendigung des Buches dachte ich über dieses Gefühl beim Lesen nach. Sagans Erzählung hat etwas ganz leichtes, verspieltes und doch steckt es irgendwie gleichzeitig voller Melancholie. Es liest sich wie eine entfernte Erinnerung an einen Sommerurlaub: da ist der Vater, der sich immerzu abwesend anfühlt; seine Geliebte, die man* nicht leiden kann, aber sie wohl doch tolerieren muss und man* selbst, von welchem man* sich wohl am meisten entfremdet fühlt. Zu allen diesen Gefühlen, die unsere Protagonistin Cécile empfinden muss, kommt dann auch noch Anne. Dieses Sommergefühl, das Cécile durch scharfsinnige und kluge Entscheidungen für sich gewinnen konnte, beginnt zu wackeln und aus Sommer droht ein tiefer Winter zu werden. Wer Françoise Sagans Erzählung noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Es handelt sich hierbei um mehr als nur eine Geschichte, "bonjour tristesse" ist ein Lebensgefühl, voller jugendlichem Leichtsinn und jugendlicher Schwere, das lange anhält und immer im eigenen Leben mitschwingen wird.
  • Timo Sieger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Das Gefühl eines Sommers

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch lange nach Beendigung des Buches dachte ich über dieses Gefühl beim Lesen nach. Sagans Erzählung hat etwas ganz leichtes, verspieltes und doch steckt es irgendwie gleichzeitig voller Melancholie. Es liest sich wie eine entfernte Erinnerung an einen Sommerurlaub: da ist der Vater, der sich immerzu abwesend anfühlt; seine Geliebte, die man* nicht leiden kann, aber sie wohl doch tolerieren muss und man* selbst, von welchem man* sich wohl am meisten entfremdet fühlt. Zu allen diesen Gefühlen, die unsere Protagonistin Cécile empfinden muss, kommt dann auch noch Anne. Dieses Sommergefühl, das Cécile durch scharfsinnige und kluge Entscheidungen für sich gewinnen konnte, beginnt zu wackeln und aus Sommer droht ein tiefer Winter zu werden. Wer Françoise Sagans Erzählung noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Es handelt sich hierbei um mehr als nur eine Geschichte, "bonjour tristesse" ist ein Lebensgefühl, voller jugendlichem Leichtsinn und jugendlicher Schwere, das lange anhält und immer im eigenen Leben mitschwingen wird.

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Bonjour tristesse

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