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Als wir an Wunder glaubten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Insel

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,8 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710003822711

Beschreibung

Rezension

»Ein wundervolles Lektüre-Ereignis.« ("NDR")
»Ein intensives, atmosphärisch dichtes Buch, das einen Bogen bis in unsere Gegenwart schlägt.« ("NDR Kultur")
» Als wir an Wunder glaubten ist sowohl dramaturgisch wie sprachlich feinkost.« ("literaturblatt.ch")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Insel

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,8 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710003822711

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@insel-verlag.de

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  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    12.07.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Hat mir sehr gut gefallen

    Dieses Hörbuch hat mir unheimlich gut gefallen. Die Sprecherin macht ihren Job sehr gut und versteht es, mit ihrer Stimme die Menschen lebendig werden zu lassen und die Stimmungen der Geschichte zu vermitteln. Wirklich wunderbar! Die Geschichte selber ist auch toll. Es geht um ein Dorf in der Nachkriegszeit, in dem durch die Verzweiflung und Haltlosigkeit nach dem dem zweiten Weltkrieg der Aberglaube immer mehr Raum einnimmt. Vieles passiert hinter verschlossenen Türen, vieles bleibt ungesagt - und dennoch verweben sich die einzelnen Erzählstränge sehr gut miteinander. Es ist wundervoll erzählt und ein Genuss zu lesen.

  • lisolino

    5/5

    20.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schauplatz des Hörbuches ist…

    Schauplatz des Hörbuches ist das kleine Dorf Unnenmoor. Dort leben die Menschen einfach und ein bisschen abgeschnitten von der Welt. Weil der Krieg fast alles, an das die Menschen geglaubt haten, zunichte gemacht hat, lebt der alte Aberglaube an Hexen wieder auf. Dabei trifft es vor allem die alte Guste, die alleine in einer Kate im Moor wohnt und Edith mit ihrer Tochter Betty. Als nicht Ediths Mann Otto, sondern dessen Freund Josef als Kriegsinvalide zurückkommt spitzt sich die Situation, auch angeheizt vom Dorfheiler Spöken Fritz, immer weiter zu. Die Geschichte wird von Katja Danowski gelesen. Ihre Stimme, mit der sie den Figuren Leben einhaucht, vermittelt eindringlich die Stimmung im Dorf. Auch die Geschichte nimmt den Zuhörer sehr mit und lässt manchmal wundern wie die Menschen nur so abergläubisch sein konnten. Wenn man genauer darüber nachdenkt ist die Geschichte aber mehr als aktuell. Immer wenn ein Sündenbock gesucht wird, wird einer gefunden. Das ist heute nicht anders als damals.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    06.11.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sehr gut

    Das Cover des Hörbuchs ist schon etwas Besonderes. Der bunte Hahn darauf sieht sehr schön aus. Die Geschichte "Als wir an Wunder glaubten" von Helga Bürster handelt von der Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs. Sie spielt in einem Dorf Unnenmoor im Norden von Deutschland. Die Beschreibungen dieser Zeit werden sehr anschaulich erzählt. Sehr gut kann man sich die Verzweiflung und Armut der Menschen vorstellen. Die Zeit ist nicht leicht und es gibt auch noch etliche Frauen deren Mann noch vermisst werden. Auch sind die Menschen zugänglich, wenn einer mit überzeugenden Reden kommt. Da findet auch der Glaube an Moorgeister und Hexen fruchtbaren Boden. Es ist nicht immer leicht, zu unterscheiden was wahr ist und was eher Unsinn ist. Mich hat die Handlung im Buch beeindruckt, aber auch nachdenklich gemacht. Man kann spüren, welche Folgen ein Krieg hat und wie schwer es ist mit den Folgen umzugehen.

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Töversche und der Spökenfritz

    Dieses Buch ist eines meiner Highlights des Jahres. Helga Bürster schreibt über Unnenmoor, ein kleines Dorf im ostfriesischen Moor. Während in anderen Romanen oft die Nachkriegszeit in Großstädten ein Thema ist, ist hier der Schauplatz eine winzige Gemeinde im Moor. Fernab der Zivilisation ist dort immernoch sehr viel Aberglaube verbreitet, dieser steht im absoluten Kontrast zur einsetzenden Modernisierung, wie der Trockenlegung des Moores. Auch wird deutlich, wie schnell patente, selbstbewusste und selbständige Frauen als Töversche verschrien werden und was dieses für Auswirkungen in solch einer kleinen, abgeschlossenen Gemeinde hat. Dieses Buch ist rundum gelungen. Es ist sehr atmosphärisch, es hat sehr interessante und authentische Charaktere, die deutsche Geschichte wird sehr eindrucksvoll dargestellt, auch das Grauen des Nationalsozialismus, das in diesem Dorf nicht fern war, sondern mitten vor Augen der Dorfbewohner geschah. Auch das Ende, der runde Abschluss, die Verbindung zur Gegenwart gefällt mir sehr gut.

  • Bewertung

    aus Lauffen

    5/5

    19.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswerte Nachkriegsgeschichte

    Worum geht es in dem Buch? In dem Moordorf Unnenmoor in Norddeutschland versuchen die Leute, sich nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine Existenz aufzubauen. Viele Soldaten sind noch nicht aus dem Krieg zurückgekehrt, wie zum Beispiel Josef, der Mann von Annie und Vater von Willi. Auch Edith vermisst ihren Mann Otto, der ebenfalls als Soldat im Krieg kämpfte. Sie zieht ihre Tochter Betty groß und verdient etwas Geld mit Näharbeiten. Auch wenn das Geld knapp ist, bringt Betty Guste, einer älteren alleinlebenden Frau, immer wieder einen Teller Mittagessen vorbei. Wenn Betty bei Guste ist, lauscht sie längst vergangenen Geschichten über ehemalige Einwohner des Dorfes. Diese Geschichten sind oft gemischt mit einer Portion Aberglauben. Annie versucht, sich alleine um ihren Hof zu kümmern. An Willi, ihrem behinderten Sohn, lässt sie oft ihren Frust aus und schlägt ihn. Die Situation ändert sich, als fünf Jahre nach Kriegsende Josef zu Annie zurückkehrt. Er hat beide Beine im Krieg verloren. Annie ist überfordert mit einem Mann, der nicht mehr auf dem Hof mithelfen kann, und einem behinderten Sohn. In der Not flüchtet sie sich in den Aberglauben ihrer Vorfahren. Jemand muss ihren Hof verhext und ihr Unglück heraufbeschworen haben! Eine schuldige Person ist schnell gefunden und ebenso jemand, der Methoden kennt, jeglichen bösen Zauber von ihrem Hof zu verbannen. Meine Meinung zu diesem Buch: „Als wir an Wunder glaubten“ ist ein Buch, das mich sofort mitgerissen hat. In dem aus der auktorialen Erzählperspektive verfassten Roman (also kein Ich-Erzähler) geht um Mut, Hoffnung und Aberglauben. Viele Menschen in Unnenmoor sind abergläubisch und vertrauen auf das, auf was schon ihre Vorfahren glaubten. So glauben manche an einen bevorstehenden Untergang, und manche Dinge spricht man am besten nicht aus, weil das Unglück bringen könnte. Edith und ihre Tochter Betty sind sympathisch. Betty stiehlt ein 50-Pfennig-Stück und meint eine Zeitlang, dass das Unglück bringen könnte. Sie kommt auf eine absurde Idee, das Geldstück loszuwerden. Edith war einst mit Annie befreundet. Mit Sorge beobachtet sie, wie sich Annie durch ihren Aberglauben zum Negativen verändert. Fritz Renk, genannt der „Spökenfritz“, schafft es, diesen Aberglauben zu befeuern und auch andere Leute davon zu überzeugen. So ist es kein Wunder, dass irgendwann die Situation aus dem Ruder zu laufen droht und für manche Leute gefährlich wird. All das ist anschaulich geschildert in einer Sprache, die die Denkweise der Leute treffend widerspiegelt. Als Leser beobachtet man betroffen manche Vorgänge in Unnenmoor und fragt sich: Was wird in dieser Geschichte siegen – Gesetze und der gesunde Menschenverstand oder der Aberglaube? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (121)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sumpf

    Das Moor prägte nicht nur die Landschaft, auch die Bewohner des in der Nähe gelegenen friesischen kleinen Dorfes. Aberglaube hält sich hartnäckig, wird gepflegt wie eine Religion. Dies vermischt sich auf höchst ungute Weise mit den Folgen des zweiten Weltkrieges, der vor ein paar Jahren beendet wurde. Verunsicherung, Traumata, Verluste und Unfrieden finden vom Aberglauben wohl genährten Boden. In dieser feindlich gesinnten Umgebung versucht die rothaarige Edith mit ihrer Tochter Fuß zu fassen und ihre Zukunft möglichst positiv zu gestalten. Sehr eindrücklich geschrieben und damit diesen Ausflug in die Vergangenheit wert.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend gut

    Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das ich allen empfehlen würde, die dieses Jahr schon "Marschlande" gelesen haben und etwas so ähnliches suchen. (Wobei ich "Marschlande" 5 Sterne geben würde und "Als wir an Wunder glaubten" so 4,5 Sterne.) Es spielt in einer Zeitebene und zwar zeitgeschichtlich etwas nach dem Krieg, ich glaube so in den 50/60er Jahren. Zwischenzeitlich kommt es einem aber so vor, als würde es wesentlich früher spielen, dadurch, dass das Leben im Moor ziemlich rückständig ist und alle gedanklich mehr oder weniger weit in der Vergangenheit festhängen. Vor allem der Glaube an die Hexe "Töversche" hat mich gedanklich immer ins Mittelalter geschickt, genauso wie Gustes Erzählungen vom Morrbauern. Gleichzeitig hält im Buch auch im Moor der Fortschritt so langsam Einzug, was ich sehr gut gemacht fand. Es liest sich gut weg, eine leicht düstere, schauerliche Herbstlektüre mit vielleicht etwas weniger Botschaft und etwas weniger Raffinesse geschrieben als Kubsovas Roman, deswegen ein halber Stern Abzug.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In Unnenmoor ist nichts mehr wie...

    In Unnenmoor ist nichts mehr wie es war. Die alten Werte zählen nicht mehr, die neue Zeit wird schwierig. Wirtschaftlich und menschlich ein Aufbruch für alle. Am Anfang etwas spröde hat mich die Geschichte dann gepackt. Ein Roman der leisen Töne....

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