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Trophäe Roman

Aus der Reihe Kleine Reihe Hanser
163

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

14,3/9,3/2,4 cm

Gewicht

206 g

Farbe

Senf / Dunkelbraun

Auflage

1

Originaltitel

Trofee

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07647-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

14,3/9,3/2,4 cm

Gewicht

206 g

Farbe

Senf / Dunkelbraun

Auflage

1

Originaltitel

Trofee

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07647-1

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    21.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Absoluter Mindfuck

    Trophäe ist für mich ein unglaublich starkes Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat. Es entwickelt eine solche Dichte und Spannung, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte saugt einen regelrecht hinein und man möchte unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, wie weit alles noch gehen wird. Besonders beeindruckt hat mich die groteske Atmosphäre des Romans. Sie wirkt nie übertrieben, sondern verstärkt die beklemmende Stimmung und zwingt einen, sich mit moralischen Fragen auseinanderzusetzen. Obwohl Hunter White Entscheidungen trifft, die oft schwer nachvollziehbar erscheinen, gelingt es der Autorin, ihre Beweggründe so eindringlich darzustellen, dass man überraschend viel Verständnis und sogar Mitleid mit ihm entwickelt. Gerade diese Ambivalenz macht die Figur so faszinierend. Trophäe ist ein Roman, der lange nachhallt und einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Für mich gehört er zu den eindrucksvollsten Büchern der letzten Zeit – intensiv, verstörend und psychologisch unglaublich stark erzählt. Klare 5 von 5 Sternen.

  • she_loves_books

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Well, that escalated quickly...

    Nachdem schon die Jagd auf ein Nashorn ethisch hinterfragt werden kann, nimmt uns Gaea mit auf eine gedanklich ethische Achterbahnfahrt, auf welcher ich mich zum Teil gefragt habe, ob das wirklich nur Fiktion ist oder vielleicht so 'stattfindet' in der realen Welt... Herausfordernde Lektüre, welche Leser:innen auf grossartige Weise mitnimmt und viel spüren lässt und nachhallt!! Absolut empfehlenswert und gleichzeitig mit Vorsicht zu empfehlen, definitiv nichts für sensible Leser:innen auf der Suche nach Wohlfühllektüre:-)

  • IrinaR_2605

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Jäger und der Tod

    Hunter White, passionierter Jäger und ein reicher Lebemann, der im Leben nichts anbrennen lässt, befindet sich in Afrika. Der Grund seines Aufenthaltes hier ist eine "Trophäenjagd", sein Ziel ein Nashorn. Damit hätte er seine "Big Five" komplett. Kurz vor dem Ziel jedoch töten Wilderer "seine" Trophäe, was Hunter in Rage bringt. Um seinen Missmut zu besänftigen, arrangiert der Organisator der Jagt eine Steigerung dessen, was Hunter entglitten ist: nämlich die Aussicht auf eine "Big Six"-Trophäe. Das neue Angebot verschlägt Hunter zunächst die Sprache aber seine Neugier, Gier und die unstillbare Lust am Jagen befeuern ihn umso mehr. Höchst gespannt begleitet der Leser den irrsinnig Jäger im Fieberwahn durch die Wildnis Afrikas. Sieht mit seinem Blick die unberührte Schönheit der Natur, aber auch ihre blanke Grausamkeit. Am Ende der unerbittlichen Verfolgung blickt Hunter dem Tod direkt in die Augen: in die seiner "Trophäe" und seine eigenen. Ein großartig unterhaltendes Buch, das einen länger nicht loslässt.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    23.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte über Moral und dem Wahnsinn des Weißen Mannes. Brillant erzählt.

    Hunter White – allein der Name ist schon Programm – tötet gerne. Sehr gerne, denn er ist leidenschaftlicher Jäger. Wahrscheinlich der Prototyp eines Jägers. Zu seinen Big Five fehlt ihm jetzt nur noch ein Spitzmaulnashorn. Drei Jahre hat er auf die Lizenz gewartet, um den tödlichen Schuss abgeben zu dürfen. Er ist ja kein Wilderer – denn das unterscheidet ihn ja von allen anderen Schießwütigen. Er bezahlt eine sehr hohe Summe dazu, besteht darauf durch den afrikanischen Busch geführt zu werden, nimmt sogar die Strapazen einer Wanderung und das Übernachten unter freiem Himmel in Kauf – und ist sehr stolz darauf. Denn nichts verbindet einen Mann mehr mit der Natur als der Kreatur im eigenen Habitat aufzulauern. Er verzichtet auch darauf, danach mit dem erlegtem Großwild stolz damit herum zu posen. Das macht er dann mit der ausgestopften Trophäe zu Hause, denn seine Frau steht ja voll darauf. Wer weiß, ob sie ihn nicht schon längst verlassen hätte, würde er sich nicht immer so als Mann präsentieren. Allerdings – die Jagd geht schief, andere kommen ihm zuvor. Wahrscheinlich Wilderer, die es nur auf das Horn abgesehen haben. Das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht für die Erhaltung der Art, denn nur Hunter und der Leiter des Reservats achten darauf, nur bestimmte Tiere zu töten. Solche, die für die Herde keinen Zweck mehr haben … Hunter ist eben der schönste, beste, reichste, edelste, rücksichtvollste und weißeste Mann der Welt – und sehr enttäuscht, dass das Nashorn nicht durch seine Kugel starb. Aber, so flüstert ihm der sein Jagdleiter zu – ob er schon mal von den Big Six gehört habe? Dazu machen sie sich auf in die Weite der Savanne – zu den Ureinwohnern – die sich von der Natur nur das holen, was sie zum Überleben benötigen – gnädigerweise mit der Erlaubnis des Weißen Mannes, der die Stämme in karge Reservate eingepfercht hat um sie unter Kontrolle zu halten. Hunter White kann der Mutter der Unmoralität nicht widerstehen – trotz der hohen Summe. Wie es ausgeht … wird natürlich nicht verraten. Dieser Roman trieft nur so von Sarkasmus und Kritik. Und beinahe könnte man den Verdacht haben, die Autorin goutiert die Großwildjagd, so präzise kommen die Argumente von White daher. Sie spielt dabei mit unseren Gefühlen – und baut ein Bild des Weißen Mannes auf, das an Realität nicht zu überbieten ist. Treffender kann die Art und Weise, wie der Postkolonialismus wütet, nicht beschrieben werden – eingepackt in einen Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ganz große Leseempfehlung für diesen ausnehmend guten Roman.

  • Bewertung

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Buch des Jahres 2025

    Ich fand das Buch großartig. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders gut hat mir gefallen, wie differenziert sich die Autorin mit dem zu Recht umstrittenen Thema der Großwildjagd und der weiteren im Verlauf des Buches auftauchenden Themen (was konkret gemeint ist, kann ich hier natürlich nicht spoilern) auseinandersetzt. Von mir eine klare Empfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (163)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Herz der Finsternis

    "Trophäe" ist ein kraftvolles Buch und hat mich tief bewegt. Jäger und Gejagte...für mich unfassbar und unglaublich...aber wohl real. :-( Mit beißender Präzision legt Gaea Schoeters Denkweisen offen, die in unserer Gesellschaft noch immer präsent sind. Leider. Der Roman kritisiert scharf die fortbestehende exotisierende Sichtweise mancher Reisender und Jäger auf den afrikanischen Kontinent.
  • Zum Bewerterprofil von Katja Kobold

    Katja Kobold

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hammerhart

    Gaea Schoeters krallt sich mit ihrem Buch "Trophäe" in das Bewußtsein der Leser. Eine ganz andere Sicht auf die sogenannte 3. Welt lässt uns Schock erstarren und unser Weltbild völlig neu überdenken. Wer sich gerne mit dem Thema 3. Welt auseinandersetzen möchte, aber auf eine entspanntere Weise, dem empfehle ich "Das Geschenk" ebenfalls von Gaea Schoeters.
  • Zum Bewerterprofil von Iris Lieten

    Iris Lieten

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Diesen Roman vergisst man nicht!

    Radikal und provant! Die bildhafte Sprache dieses Romans, lässt die Leser in die Gerüche und die Hitze dieses fremden Landes, der Kultur eintauchen. Die große Frage: Wieviel ist ein Menschenleben wert? Ich war tief betroffen und entsetzt, konnte nicht aufhören dieser wahnsinnigen Geschichte zu folgen und bleibe fassungslos zurück. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis. Nicht verpassen!
  • Zum Bewerterprofil von Jasmin Lipp

    Jasmin Lipp

    Buchland Bad Wildungen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.01.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich einerseits so abstößt, andererseits so in Beschlag nimmt.

    "Trophäe" von Gaea Schoeters führt den Leser in das dunkle Herz Afrikas. Die Geschichte dreht sich um Hunter White, einen reichen Amerikaner auf der Jagd nach den Big Five (Elefant, Nashorn, Kaffernbüffel, Löwe, Leopard). Nachdem er endlich eine der raren Jagdlizenzen ergattert, ist ihm der letzte finale Abschuss eines Nashorns erlaubt. Doch Wilderer kommen ihm zuvor und schnappen sich seine "Trophäe". Er möchte Rache ausüben und sein Freund Van Heeren weiht ihn dann in die BIG SIX ein. Hunter begreift, dass in Afrika ein Menschenleben genauso viel wert ist, wie die Schuhe die er trägt... Schoeters gelingt es meisterhaft, die Argumentation für die Großwildjagd aus Hunters Perspektive nachvollziehbar zu machen, obwohl man diese eigentlich ablehnt. Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite, ohne Längen oder Übertreibungen. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet und die Spannung bleibt durchgehend hoch. Auch als Hörbuch überzeugt der Roman. Johann von Bülow verleiht der Geschichte mit seiner eindringlichen Stimme eine zusätzliche Tiefe.
  • Zum Bewerterprofil von Anke Sturm

    Anke Sturm

    Thalia Füssen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Brutal - aber wirklich starkes Buch

    Brutal, spannend, fesselnd und dabei auch noch literarisch anspruchsvoll. Gaea Schoeters gelingt es in ihrem Roman, einen zu schockieren, zeitgleich zu faszinieren und eine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen. Ein sehr intensives und teils wirklich grausames Buch, das sich mit dem umstrittenen Thema "Großwildjagd" auseinandersetzt.  Nicht für jede*n etwas. Aber wer sich darauf einlässt, wird nicht enttäuscht. 

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