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Missitalia Roman

1

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27654

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Blau

Auflage

1

Übersetzt von

Annette Kopetzki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07550-4

Beschreibung

Rezension

»Ich habe das Gefühl, es mit einem großen Roman zu tun zu haben, und das liegt nicht nur an seinen Themen oder seinen Figuren, so vielschichtig und beeindruckend sie auch sein mögen, und auch nicht nur an einigen wenigen, wenn auch unvergesslichen Szenen.« Le Monde
»Ein Meisterwerk!« Thierry Clermont, Le Figaro Littéraire
»Durastanti überzeugt , weil sie weiß, dass ihr Roman sich nicht auf Effekthascherei verlassen darf ... Durastanti schafft Literatur – etwas, das in der heutigen Romanlandschaft immer seltener wird.« El Cultural

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Verkaufsrang

27654

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,7 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Blau

Auflage

1

Übersetzt von

Annette Kopetzki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07550-4

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Sursulapitschi

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll erzählt aber streckenweise kryptisch

    Dieses Buch ist ganz bestimmt großartig, leider habe ich nicht genug verstanden, um das zu beurteilen. Mit diesem Buch habe ich in erster Linie gerungen. Dabei ist der Stil großartig, wunderbare Formulierungen, ganz feiner Humor, manchmal bissig, spitzfindig, genau meins. „Sud, das italienische Wort für Süden, ein s, das zischt wie ein Reptil bevor es sich reckt und in die lichterfüllte Mulde des U legt, und bevor ein D folgt, um es aufzuhalten und ihm den Kopf abzubeißen. Ein kurzes, beiläufiges Wort, das aber aus dem Norden kommt. Dort haben Sie es erfunden, es kam herunter aus England und Holland, …“ So etwas ist wunderschön und macht Spaß, aber als ich nach hundert Seiten noch immer nicht so recht wusste, worum es überhaupt geht, fing ich an zu zweifeln, an mir oder am Buch bleibt unklar. Es gibt drei Teile, die auf jeden Fall einen lokalen Zusammenhang haben. Wir sind immer im südlichen Italien, in Lukanien, einer abgelegenen Bergregion in den Dolomiten. Und der erste Teil ist sogar historisch interessant. 1884 betreibt Amalia Spada eine ganz besondere Herberge. Der Bürgerkrieg ist vorbei, aber es sind noch immer überall Unruhen und Amalia sammelt Mädchen ein, die kein Zuhause haben, versteckt Flüchtlinge und Deserteure, schmuggelt Waffen und legt den Grundstein für eine skrupellose weibliche Brigantentruppe. Im zweiten Teil in den 1950er Jahren wird Ada Spionin. Sie hat lukanische Wurzeln, aber alle weiteren Bezüge zum ersten Teil, die es ganz bestimmt gibt, habe ich leider übersehen. Der Text ist zu ausufernd, macht Schlenker über Schlenker, zwischendurch noch Zeitsprünge, Erinnerungen, Gedanken, Episoden, die nicht wirklich was zur Sache tun. Wer es da schafft, den roten Faden festzuhalten, vor dem ziehe ich meinen Hut. Teil drei spielt 2051 auf dem Mond, wo die Wissenschaftlerin A dabei hilft, Habitats zu errichten, die Gebiete auf der ehemaligen Erde simulieren sollen. Sie ist die Expertin für Lukanien, aber wir erfahren hauptsächlich die Geschichte ihrer Ehe, die wahrscheinlich auch erzählt, wie die Erde zusammengebrochen ist, ich bin mir aber nicht sicher. „ … irgendwann waren wir alle toxisch. Wir konnten uns gegenseitig nicht mehr atmen.“ „Worauf willst du mit dieser Rede hinaus?“ „Keine Ahnung. Aber ich werde trotzdem weitermachen.“  „Es ist schön, dich sprechen zu hören. Das hat mich immer total beruhigt.“ Dieser Dialog zwischen A und ihrem Exmann fasst mein Leseerlebnis sehr schön zusammen. Ich kann es keinem empfehlen, aber ein Erlebnis war es trotzdem.

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