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Alex Capus

1. Querfeldein

Querfeldein

Gesprochen von
103

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

525

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557213

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

525

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

7 Stunden und 10 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844557213

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

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  • buecherwurm_01

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte mit Tiefgang

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts eröffnet Arnold auf Schweizer Seite der Grenze zu Deutschland eine Gastwirtschaft, wo sich eine illustre Schar an Gästen aus beiden Ländern trifft.. Er heiratet Betty und sie bekommen acht Kindern. Ihre älteste Tochter Clara bleibt im Elternhaus, dort trifft sie im Jahr 1933 den Schmuggler Hermann und verliebt sich in ihn. Er legt sich jedoch mit den Grenzern auf beiden Seiten an und muss die Konsequenzen tragen. Alex Capus zeigt hier wieder seinen unverkennbaren Schreibstil, der langsam erzählt und in diesem Fall mehrere Jahrzehnte auf eine relativ geringe Seitenanzahl bringt. Mir hat wieder sehr gut gefallen, wie er ungewöhnliche Charaktere erschafft, sie entwickelt, würdevoll altern lässt und dabei nicht vergisst, ihnen eine Persönlichkeit zu geben. Die politischen Gegebenheit fließen unterschwellig mit ein, humorvolle Einschübe kommen fast nebenbei daher. Diese Konstellation von vielen Kleinigkeiten hat mir sehr gut gefallen. Wer gute Literatur mag, sollte dieses Buch von Alex Capus unbedingt lesen.

  • Bewertung

    aus Wilen bei Wollerau

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte aus dem Leben aussergewöhnlicher Menschen

    Alex Capus hat mit diesem Buch eine wunderschöne Geschichte geschaffen. Ich finde seine Bücher immer sehr ansprechend, da die Geschichten aus dem echten Leben erzählen. So auch „Querfeldein“ einfach eine unglaublich spannende Geschichte welche in einer äussert extremen Zeit des Umbruchs spielt.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Geschichte mit historischem Bezug

    'Gasthof zur Moskau' – Einen anderen Namen hätten die Witzbolde des Dorfes wohl nicht mehr akzeptiert. Und weil es in dem kleinen Schweizer Dorf einfacher ist, in der Gunst eben dieser zu stehen, lässt der junge Wirt Arnold kurzerhand diesen Namen über die Eingangstür pinseln, als er sich in dem kleinen Grenzort niederlässt. Als dann kurze Zeit später Betty, hoch zu Ross und nicht auf den Mund gefallen, bei ihm einkehrt, ist schnell klar: Hier haben sich zwei gefunden. Es wird geheiratet, acht Kinder folgen. Das Leben nimmt seinen Lauf. Anton 'kommt an' im Leben, findet seine innere Ruhe und Balance. Bis sich die älteste Tochter Clara in einen Schmuggler verliebt. Das allein genommen wäre nicht einmal so tragisch, schließlich gibt es in dem Ort kaum jemanden, der davon nicht profitiert. Aber wir haben es 1933 und die jungen Nazis auf der anderen Seite der Grenze fangen gerade erst an, sich in ihrer neuen Rolle als Hüter von 'Recht und Ordnung' zu gefallen. Eine historische Geschichte, die vor gut 100 Jahren in der Deutsch-Schweizer Grenzregion für überregionale Schlagzeilen sorgte, ist die Grundidee, auf der Alex Capus seinen neuen Roman aufbaut. Wobei er den Fokus gar nicht so sehr auf diese dramatische Geschichte lenkt, sondern vielmehr auf die Menschen und das Dorf selbst, die die Kulisse hierzu bilden. Und dies ist erzählerisch wunderbar authentisch, feinfühlig und hier und da mit Witz und Ironie erzählt. Da ist etwa der schrullige Eigenbrötler Sepp, der den Gasthof-Namen schreiben soll, die Witzbolde, allesamt unwirsche Söhne reicher Väter oder auch Arnolds Frau Betty, die so herzlich selbstbewusst ist. Herrlich! Und wenngleich in diesem Roman gar nicht so viel passiert, so sind es genau diese Figuren und die dahinplänkelnden Alltagsgeschichten vor grandioser Kulisse, die wunderbar unterhalten, ohne oberflächlich zu wirken.

  • Bewertung

    aus Schweighofen

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich sehr gelungen

    Der Gasthof im Tal des deutsch-schweizerischen Grenzverlaufs mit dem ungewöhnlichen Namen „zur Moskau“ ist der zentrale Schauplatz des Romans. Von seiner Entstehung durch Arnold, als dieser noch Junggeselle war, bis hin zu seinem Schwiegersohn, der sich in politische Schwierigkeiten verwickelt. Was mir an diesem Roman wirklich sehr gut gefallen hat ist der einzigartige Schreibstil des Autors. Mit Witz und Poesie erzählt er die Geschichte um Arnold. Oft gleicht die erzählerische Darstellung geradezu einem Märchen. Auch die sprachlichen Dialoge zwischen den einzelnen Personen sind überaus amüsant. Ebenso sind die Charaktere sehr besonders. Vor allem Betty und die erstgeborene Tochter zeichnen sich durch eine eigenwillige und starke Persönlichkeit aus. Das Cover mit dem Tal und dem Gasthof darin, passt sehr gut zum Inhalt. Farblich ist es sehr harmonisch und dennoch auffallend gestaltet. Für mich war es weniger die Handlung als die sprachliche Kunst und die Charaktere die den Roman zu etwas ganz Besonderem machen. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erster "Alex Capus"

    Ich hatte schon von dem Autor gehört und auch mal ein Interview mit ihm gelesen, auf dem er klug und sympathisch rüberkam, aber noch nie was von ihm gelesen. Deshalb habe ich mich auf das Buch gefreut, und es hat mich nicht enttäuscht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts eröffnet der junge Arnold an der Schweizer Grenze zu Deutschland ein Lokal. Er findet eine Frau und bekommt mit ihr viele Kinder. Ein ganz normales Leben, manchmal gleichförmig, manchmal mit einer spannenden Wendung. Die Personen sind gut gezeichnet, manche sind extrem und schräg. Manchmal geht mir das ein bisschen auf die Nerven, zum Beispiel die Beschreibung der ältesten Tochter Clara. Als alle anderen Kinder schon aus dem Haus sind, in der Nazizeit, verliebt sich diese dann in Hermann, einen Schmuggler, der die SS-Leute und die Grenzbeamten auf beiden Seiten lange Zeit an der Nase herumführt. Da wird es jetzt so richtig spannend... Mir war lange Zeit nicht klar, dass die Geschichte einen sehr realen Hintergrund hat, erst, als ich zu den Briefen und Protokollen kam, die anlässlich Hermanns Festnahme geschrieben worden waren. Dazwischen wird die Geschichte vom Autor fiktiv ausgeschmückt, was er am Schluss genauer erklärt. Das finde ich clever gemacht. Ich fand das Buch interessant und außerdem sehr unterhaltsam.

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Bewertungen (103)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “»Weißt du, man sieht andere Sterne, wenn man unter einem anderen Himmel liegt.«”

    In einem kleinen schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland, liegt der “Gasthof zur Moskau”. Der Gastwirt, Arnold, hat ihn eigenhändig mitgebaut und schaut zu, wie seine Wirtschaft zum Treffpunkt der Dorfgemeinschaft wird. Fehlt ihm nur noch die richtige Frau! Als Betty eines Tages auf einem jungen Brabanter durch den Wald prescht, weiß er, das ist Die Eine! Eine Kinderschar folgt. Die älteste Tochter Clara macht von sich Reden, als sie sich in einen Schmuggler verliebt. Es kommt sogar zur Staatskrise! Alex Capus versteht es einfach einen guten Roman zu schreiben und ich habe jede Seite geliebt!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    An der deutsch-schweizerische Grenze werden ganz eigene Geschichten geschrieben!

    Auf eine Geschichte von Alex Capus kann man immer wieder gespannt sein. Diesmal geht es um ein Dorf im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Deutschland und den Wirt Arnold, der Ende des 19. Jahrhunderts dort seinen Gasthof eröffnete. Das Leben an der Grenze wurde sowohl von den Schmugglern und deren Geschäften wie von vielen Passanten in die eine und die andere Richtung geprägt. Als eines Tages eine große, stattliche Frau auf seinem Hof vom Pferd steigt ist Arnolds Zukunft besiegelt. Betty wird seine Frau. Sie bekommen 8 Kinder. Als ihre Tochter Clara sich in einen Schmuggler verliebt, wird die Geschichte des kleinen Grenzdorfes ein Teil der Widerstandsgeschichte gegen den Nationalsozialismus. Capus Roman lebt von seinen unverwüstlichen Figuren, der Lebendigkeit seines Erzählens und dem historisch authentischen Hintergrund. Ein herrliches Lesevergnügen!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ..immer wieder gerne

    Der Autor kann es - historischen Geschichten mitreissend, empathisch erzählen. Was er in Querfeldein über Arnold, seine zugereiste Frau Betty, den reichen Kindersegen schreibt, ist so authentisch und warmherzig, dass man gerne mal im Gasthaus mit am Tisch sitzen möchte. Das Dorf und die Einheimischen bilden einen Mikrokosmos, der vielen Stürmen trotzt.
  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Liebesgeschichte?

    Arnold übernimmt einen Gasthof in der Schweiz nahe der deutschen Grenze. Er hat Pläne: Geld verdienen, heiraten, Kinder. Eines Tages taucht Betty auf einem imposanten Kaltblut auf, sie ist stark und stur, unabhängig, sie ist Arlnolds Lebensmensch. Sie bekommen acht Kinder, die alle ihren Weg machen, bis auf die wilde Clara, die sich um keinerlei Konventionen schert, sich nimmt, was sie will. Es sind die 1930er Jahre, als sich Clara in den Kleinkriminellen und Schmuggler Hermann aus Böhmen verliebt. Und sie könnten wunderbar zusammenleben, im Gasthof, wo jeder sie einfach sein lässt. Aber Hermann, ein Bär von einem Mann, hält sich nicht nur für unbesiegbar, sondern betreibt weiter seine Schmuggeltouren mit einer Mischung aus Naivität und sportlichem Ehrgeiz. Das ist 1933, nahe der deutschen Grenze, ein gefährliches Spiel... Alex Capus hat ein wunderbares kleines Buch über die Liebe und das Leben geschrieben. Darüber, dass man auch gegen die Vernunft handeln kann. Lakonisch und schnörkellos erzählt, “Querfeldein” hat mich wirklich tief gerührt!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach wundervoll

    "Querfeldein", der neue Roman des Schweizer Autoren Alex Capus ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, angesiedelt. Wieder hat der wandelbare Autor völlig anderen Stoff bevorzugt, der hervorragend unterhält, wunderbar zu lesen ist. Arnold gewinnt beim Roulette, eine Gefährtin fehlt ihm noch. Diese erscheint alsbald auf dem Rücken eines Pferdes. Zwei Freigeister finden zusammen, gründen eine große Familie. Dicht erzählt, lebhafte Beschreibungen, Buntes und Skurriles zum köstlichen Amüsieren, geschickt eingebunden in den historischen Kontext.

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Bewertungen (7)

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