Produktbild: Querfeldein

Querfeldein Roman

114

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5999

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1757 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290006

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

5999

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1757 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290006

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  • hapedah

    5/5

    26.07.2026

    eBook (ePUB)

    Große Erzählkunst

    Nachdem es Arnold in Jugendjahren nie lange an einem Ort gehalten hat, eröffnet er später einen Gasthof in seinem schweizerischen Heimatdorf. Dort begegnet er der eigenwilligen Betty, mit der ihn vom ersten Moment an eine tiefe Liebe verbindet. Sie bekommen acht Kinder, nachdem diese flügge geworden sind, bleibt nur die älteste Tochter Clara im Gasthaus wohnen. Durch die Nähe zur deutschen Grenze kehren allerlei bunte Gestalten bei Arnold und Betty ein, auch der Schmuggler Hermann, in den sich Clara Hals über Kopf verliebt. Der unbekümmerte Mann bringt nicht nur die deutschen Grenzwächter gegen sich auf, auch in Dorf ist ihm nicht jeder wohl gesonnen. "Querfeldein" von Alex Capus ist in meinen Augen die hohe Form der Erzählkunst. Dem Autor gelingt es, eine fiktive Geschichte mit realen historischen Ereignissen um den Schmuggler Hermann Weber zu verknüpfen, dabei beschreibt er selbst banale Abläufe, wie z.B. den Alltag im Gasthaus, so fesselnd, dass ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen mochte. Der freundliche, bauernschlaue Arnold war mir schnell ans Herz gewachsen, genau wie seine Frau Betty und die unkonventionelle Clara. Trotz aller emotionaler Nähe, die ich zu den Figuren empfunden habe, behalten sie das ein oder andere Geheimnis, vielleicht macht das einen Teil meiner Faszination für sie aus. Die Dorfbewohner und Besucher des Gasthofs sind nur soweit charakterisiert, wie es für ihre jeweilige Rolle in der Geschichte vonnöten ist, viele werden nicht einmal namentlich vorgestellt und dennoch hatte ich das Gefühl, einen umfassenden Eindruck von ihnen erhalten zu haben. Für mich hat sich die Spannung konsequent durch die gesamte Handlung gezogen, mit Hermanns Erscheinen auf der Bildfläche hat sich das Ganze noch ein wenig gesteigert. Erst spät im Buch ist mir aufgegangen, dass der Autor reale Gegebenheiten in seine Geschichte einfließen ließ, was mich nur umso mehr dazu brachte, mit den Figuren zu hoffen und bangen. Dieses mitreißende Leseerlebnis habe ich auf jeder einzelnen Seite genossen, so dass ich den Roman begeistert weiter empfehle. Fazit: Für mich ist diese Erzählung ganz großes Kino, das erste Buch, das ich von Alex Capus gelesen habe, hat mich auf ganzer Linie überzeugt, dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

  • Herbstrose

    5/5

    21.07.2026

    eBook (ePUB)

    Querfeldein über die Grenze

    Nach unruhigen Wanderjahren erfüllt sich der junge Arnold mit dem Geld, das er im Casino beim Roulette gewonnen hat, einen Traum. Er eröffnet in der Schweiz an der Grenze zu Deutschland ein Gasthaus, das er „Zur Moskau“ nennt. Seine Gäste sind Bewohner des Dorfes und gelegentlich Schmuggler, die nachts heimlich die Grenze überqueren. Eines Tages erscheint hoch zu Ross eine Fremde namens Betty, die ‚Richtige‘ für Arnold. Er heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Die Jahre ziehen dahin bis 1933 der Schmuggler Hermann Weber, der auf der Flucht vor den Grenzbeamten ist, bei Arnold Zuflucht sucht. Clara, die älteste Tochter, verliebt sich in den wagemutigen Burschen und bald ist Hermann in der Familie nicht mehr wegzudenken. Als jedoch eines Nachts ein Trupp der SA Hermann entführt, über die Grenze nach Deutschland verschleppt und in Singen inhaftiert, bricht im Dorf eine Welle der Empörung los, die ihre Ausläufer bis in die Landeshauptstadt hat … Alex Capus, geb. 1961 in Mortagne-au-Perche/Frankreich, ist ein Schweizer Schriftsteller mit doppelter Staatsbürgerschaft. Er schrieb bisher mehrere erfolgreiche Romane und wurde für sein literarisches Schaffen 2020 mit dem Solothurner Kunstpreis ausgezeichnet. Capus ist verheiratet, Vater von fünf Söhnen und lebt heute als freier Schriftsteller in Olten. Mit seinem Roman „Querfeldein“ (2026, Hanser-Verlag) ist es dem Autor großartig gelungen, eine Person aus der Vergangenheit (Hermann Weber, dem in Singen ein Stolperstein gewidmet ist) wieder zum Leben zu erwecken und ein Stück Deutsch/Schweizer Zeitgeschehen eindrucksvoll zu beschreiben. In seinem gewohnt flüssigen und gut verständlichen Schreibstil, in dem ab und zu eine gute Portion Humor durchblitzt, erzählt er von den damaligen Ereignissen. Seine Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen beschreibt er so lebendig, dass man den Eindruck hat, diesen schon begegnet zu sein und sie schon lange zu kennen. Neben dörflichen und familiären Begebenheiten erfahren wir auch einiges über das politische Geschehen vor 100 Jahren. Ausdrucksstarke Beschreibungen der Landschaft um den Bodensee bereichern die Geschichte und machen das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Fazit: Ein lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    21.07.2026

    eBook (ePUB)

    Was ein kleiner Gasthof alles erzählen kann

    Der Gasthof von Arnold ist schnell mehr als nur ein Ort zum Einkehren. Dort kommen die Menschen aus dem Dorf zusammen, dort werden Neuigkeiten weitererzählt und dort kreuzen sich die unterschiedlichsten Lebenswege. Mit jeder Seite wurde das Dorf ein Stück vertrauter. Als Betty auf ihrem Pferd durch den Schnee ins Dorf kommt, verändert sich vieles. Aus einer Begegnung entsteht eine Familie, deren Leben über viele Jahre begleitet wird. Später rückt mit Clara eine neue Generation in den Mittelpunkt. Ihre Liebe zu Hermann bringt Unruhe in ein Leben, das bisher von festen Regeln und Gewohnheiten geprägt war. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, den Menschen einfach ein Stück ihres Lebens zu folgen. Besonders interessant fand ich, wie selbstverständlich die Grenze zum Alltag der Menschen gehört. Der Gasthof wird zum Treffpunkt für ganz unterschiedliche Personen. Schmuggler, Reisende und die Bewohner des Dorfes begegnen sich dort. Dabei zeigt sich, dass hinter jeder Begegnung eine eigene Geschichte steckt. Nach und nach verändert sich die Stimmung. Die politischen Entwicklungen bleiben nicht irgendwo weit entfernt, sondern erreichen auch diesen kleinen Ort. Gerade dieser Gegensatz zwischen dem vertrauten Dorfleben und den schwierigen Zeiten, die auf die Menschen zukommen, macht die Geschichte besonders. Der Schreibstil ist ruhig und unkompliziert. Die Seiten lassen sich leicht lesen und trotzdem bleibt genug Raum für die Figuren in der Geschichte. Beim Lesen bekommt man ein gutes Gefühl für die Menschen im Buch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen und auch ihre Eigenheiten machen sie sehr nahbar. Schön fand ich auch, dass nicht nur die historischen Ereignisse im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem die Menschen mit ihren Hoffnungen, Sorgen und Entscheidungen. Dadurch entsteht das Bild einer Familie und eines Dorfes, deren Wege eng miteinander verbunden sind. Als die letzte Seite erreicht war, hatte es sich angefühlt, als würde man Leute zurücklassen, die einen eine ganze Weile begleitet haben. Die Verbindung aus Familiengeschichte, Dorfleben und geschichtlichem Hintergrund wirkt stimmig und glaubhaft. Für mich sind das verdiente fünf Sterne.

  • Lesemone

    4/5

    06.08.2026

    eBook (ePUB)

    Grenzgänger

    Das Buch beschreibt die Geschichte des jungen Wirt Arnold, der sich mit viel Geschick einen Gasthof in Grenznähe aufbaut. Dazu gehört er irgendwie nirgends so richtig. Dann tritt Betty in sein Leben und er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Sie bekommen acht Kinder, die in der ländlichen Gegend groß werden und bis auf Clara alle flügge werden. Als eines Nachts der Schmuggler Hermann den Gasthof aufsucht, verliebt sich Clara in ihn. Mit allen Mitteln unterstützt sie ihn bei seinen Aktionen und bald geraten sie ins Visier Polizei. Alex Capus erzählt hier sehr bildhaft den Werdegang einer Familie, erst die von Arnold selbst und dann mit seiner Familie. In so einem Gasthof ist immer was los. Es gibt immer wieder interessante Wendungen. Mir hat die ganze Atmosphäre gefallen, die rund um den Gasthof herrschte. Aber auch die Verbindung zu historischen Fakten. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende fesseln können.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    22.07.2026

    eBook (ePUB)

    Mit viel Feingefühl

    Alex Capus hat eine besondere Art zu schreiben, bei der er ein großes Feingefühl für seine Charaktere beweist. In seinen Romanen spielen Menschen die Hauptrolle, die vielleicht keine Helden sind dafür aber Menschen die irgendwie besonders sind und doch genauso gelebt haben könnten. In Querfeldein geht es um Arnold der in einem Schweizer Dorf einen Gsdthof betreibt. Der Ort liegt kurz hinter der Grenze nach Deutschland. Als eines Tages Betty in sein Leben tritt, ist es um ihn geschehen und die beiden Gründen eine Familie. Neben der Geschichte von Arnold und Betty, in der es um deren Familienleben, dgeht, spielen en Gasthof und das Dorf geht, spielen auch die Zeichen der Zeit eine wichtige Rolle. Der Roman beginnt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und geht bis in die Zeit des Nationalsozialismus, der auch an dem kleinen Ort in der Schweiz nicht spurlos vorübergehend. Wie schon gesagt bin ich ein Fan des Autors. Ich bin auch hier wieder begeistert von der Art wie er seine Charaktere mit Leben erweckt, wie genau er die Zwischenmenschlichen Beziehungen beschreibt und immer wieder eine Prise Humor miteinfliessen lässt. Wieder sehr gelungen.

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Bewertungen (114)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “»Weißt du, man sieht andere Sterne, wenn man unter einem anderen Himmel liegt.«”

    In einem kleinen schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland, liegt der “Gasthof zur Moskau”. Der Gastwirt, Arnold, hat ihn eigenhändig mitgebaut und schaut zu, wie seine Wirtschaft zum Treffpunkt der Dorfgemeinschaft wird. Fehlt ihm nur noch die richtige Frau! Als Betty eines Tages auf einem jungen Brabanter durch den Wald prescht, weiß er, das ist Die Eine! Eine Kinderschar folgt. Die älteste Tochter Clara macht von sich Reden, als sie sich in einen Schmuggler verliebt. Es kommt sogar zur Staatskrise! Alex Capus versteht es einfach einen guten Roman zu schreiben und ich habe jede Seite geliebt!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    An der deutsch-schweizerische Grenze werden ganz eigene Geschichten geschrieben!

    Auf eine Geschichte von Alex Capus kann man immer wieder gespannt sein. Diesmal geht es um ein Dorf im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Deutschland und den Wirt Arnold, der Ende des 19. Jahrhunderts dort seinen Gasthof eröffnete. Das Leben an der Grenze wurde sowohl von den Schmugglern und deren Geschäften wie von vielen Passanten in die eine und die andere Richtung geprägt. Als eines Tages eine große, stattliche Frau auf seinem Hof vom Pferd steigt ist Arnolds Zukunft besiegelt. Betty wird seine Frau. Sie bekommen 8 Kinder. Als ihre Tochter Clara sich in einen Schmuggler verliebt, wird die Geschichte des kleinen Grenzdorfes ein Teil der Widerstandsgeschichte gegen den Nationalsozialismus. Capus Roman lebt von seinen unverwüstlichen Figuren, der Lebendigkeit seines Erzählens und dem historisch authentischen Hintergrund. Ein herrliches Lesevergnügen!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ..immer wieder gerne

    Der Autor kann es - historischen Geschichten mitreissend, empathisch erzählen. Was er in Querfeldein über Arnold, seine zugereiste Frau Betty, den reichen Kindersegen schreibt, ist so authentisch und warmherzig, dass man gerne mal im Gasthaus mit am Tisch sitzen möchte. Das Dorf und die Einheimischen bilden einen Mikrokosmos, der vielen Stürmen trotzt.
  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Liebesgeschichte?

    Arnold übernimmt einen Gasthof in der Schweiz nahe der deutschen Grenze. Er hat Pläne: Geld verdienen, heiraten, Kinder. Eines Tages taucht Betty auf einem imposanten Kaltblut auf, sie ist stark und stur, unabhängig, sie ist Arlnolds Lebensmensch. Sie bekommen acht Kinder, die alle ihren Weg machen, bis auf die wilde Clara, die sich um keinerlei Konventionen schert, sich nimmt, was sie will. Es sind die 1930er Jahre, als sich Clara in den Kleinkriminellen und Schmuggler Hermann aus Böhmen verliebt. Und sie könnten wunderbar zusammenleben, im Gasthof, wo jeder sie einfach sein lässt. Aber Hermann, ein Bär von einem Mann, hält sich nicht nur für unbesiegbar, sondern betreibt weiter seine Schmuggeltouren mit einer Mischung aus Naivität und sportlichem Ehrgeiz. Das ist 1933, nahe der deutschen Grenze, ein gefährliches Spiel... Alex Capus hat ein wunderbares kleines Buch über die Liebe und das Leben geschrieben. Darüber, dass man auch gegen die Vernunft handeln kann. Lakonisch und schnörkellos erzählt, “Querfeldein” hat mich wirklich tief gerührt!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach wundervoll

    "Querfeldein", der neue Roman des Schweizer Autoren Alex Capus ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, angesiedelt. Wieder hat der wandelbare Autor völlig anderen Stoff bevorzugt, der hervorragend unterhält, wunderbar zu lesen ist. Arnold gewinnt beim Roulette, eine Gefährtin fehlt ihm noch. Diese erscheint alsbald auf dem Rücken eines Pferdes. Zwei Freigeister finden zusammen, gründen eine große Familie. Dicht erzählt, lebhafte Beschreibungen, Buntes und Skurriles zum köstlichen Amüsieren, geschickt eingebunden in den historischen Kontext.

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