Produktbild: Frag nach Susan
Neu

Frag nach Susan Roman

84

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34844

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Altweiß / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pick a Colour

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03939-4

Beschreibung

Rezension

»In ›Frag nach Susan‹ gibt Souvankham Thammavongsa den vermeintlich Unsichtbaren eine scharfe und eigenwillige Stimme.« ("dpa")
»Allerfeinste Arbeiterinnenliteratur aus akademischer Feder.« Christa Nebenführ ("Buchkultur")
»Ein Nagelstudio, wie scheinbar jedes andere. Während alle Mitarbeiter*innen das gleiche Aussehen und den gleichen Namen teilen, wissen sie mehr über ihre Klient*innen, als ihnen lieb ist.« ("Instagram")
»Was für eine feinsinnige Erzählung, die auf etwas mehr als 200 Seiten ein umfassendes gesellschaftliches Bild kreiert. Das intensive Ende hat mir den Atem geraubt.« ("Literaturblog")
»bringt Lebensgefühle auf den Punkt, die heute viele Menschen verspüren« Welf Grombacher ("Galore Interviewmagazin")
»›Frag nach Susan‹ [...] erzählt eine Geschichte, die eine der spannendsten des Jahres werden könnte. Auf unserer Leseliste steht das Buch zumindest bereits!« Antonia Everding ("InStyle")

Produktdetails

Verkaufsrang

34844

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Altweiß / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pick a Colour

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03939-4

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tag im Nagelstudio: Routine, Glitzer und herrlich viel Biss

    „Frag nach Susan“ hat mich bestens unterhalten. Christina Ann Zalamea interpretiert das Hörbuch großartig – warm, klar und mit genau dem richtigen Augenzwinkern. Die gesellschaftlichen Themen werden klug aufgegriffen, der nachdenkliche Ton kommt gut durch. Besonders gefeiert habe ich die „Susans“: bissig, direkt, herrlich kommentierend und immer für eine kleine Überraschung gut. Ein Tag im Nagelstudio klingt erstmal unspektakulär, ist hier aber überraschend atmosphärisch. Man spürt die Routinen, die kleinen Gesten, die Gespräche zwischen Feile und Farbauswahl – und genau diese Wiederholungen zeigen wunderbar, wie ein solcher Arbeitstag wirklich aussieht. Für mich macht das die Geschichte authentisch und nahbar. Ein unterhaltsames Hörbuch, das mit Humor, feinen Beobachtungen und einer starken Sprecherin punktet. Eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf etwas Ungewöhnliches haben.

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schön zu lesen

    „Frag nach Susan“ ist ein Buch, bei dem man sich vom auffälligen Cover leicht in die Irre führen lässt. Hinter den bunten Nägeln verbirgt sich eine überraschend tiefgründige Geschichte. Im Mittelpunkt steht Ning, die ein Nagelstudio führt und ihre Mitarbeiterinnen alle mit demselben Namen anspricht. Was zunächst amüsant wirkt, bekommt schnell eine gesellschaftskritische Bedeutung. Ning beobachtet ihre Kundschaft sehr genau und nimmt dabei menschliche Eigenheiten ebenso aufs Korn wie Vorurteile und soziale Unterschiede. Gleichzeitig erfährt man nach und nach mehr über sie selbst und ihre Schwierigkeiten, anderen Menschen wirklich nahe zu kommen. Gerade diese zurückhaltende und manchmal harte Art macht sie zu einer interessanten Hauptfigur. Besonders gefallen hat mir, dass ernste Themen nicht mit erhobenem Zeigefinger behandelt werden. Stattdessen sorgen trockener Humor und bissige Beobachtungen immer wieder für Unterhaltung. Der klare und unkomplizierte Schreibstil macht das Buch zudem sehr angenehm zu lesen. Eine kurze, ungewöhnliche Geschichte, die mehr hinterlässt, als ihr Äußeres zunächst vermuten lässt.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frag nach Susan!

    Hier beinhaltet der Titel quasi schon die Leseempfehlung: Frag nach Susan - frag nach diesem Buch! Ich konnte mit dem Roman in eine mir recht fremde Welt eintauchen und war besonders von der lakonischen, etwas fiesen Erzählerin begeistert. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Die Handlung erstreckt sich über einen Arbeitstag in Nings Nagelstudio, wo der Einfachheit halber alle Angestellten gleich aussehen und Susan genannt werden. Obwohl hinter jeder „Susan“ Individuen stecken, ist so für die KundInnen kaum ein Unterschied erkennbar und auch die pragmatische Ning hat kein Problem damit, nur als auswechselbare Dienstleisterin wahrgenommen zu werden. Als ehemalige Boxerin hat sie gelernt, knallhart zu sein und so führt sie auch ihr Nagelstudio. Nach der Devise „rein, raus“ werden alle Termine so effizient wie möglich abgearbeitet und die KundInnen gefühllos als Ware betrachtet. Wie wenig Wertschätzung die „Susans“ diesen entgegenbringen, zeigt sich, wenn sie in Gegenwart der KundInnen offen in ihrer asiatischen Muttersprache über sie lästern. Gerade diese Passagen fand ich sehr unterhaltsam! Der Erzählstil ist prägnant und eindringlich mit kurzen, klaren Sätzen ohne viel literarische Spielerei. Das passt wunderbar zu der abgebrühten Ning und betont ihren Pragmatismus und ihre Mitleidslosigkeit sowohl ihren KundInnen und Angestellten als auch sich selbst gegenüber. Nach dem Ende ihrer Boxkarriere ist nun das Nagelstudio ihr Ring, sie boxt sich durch die Ellenbogengesellschaft und nimmt Verluste in Kauf, vor allem bezüglich des sozialen Lebens. Ning hält stets ihre Deckung hoch und gibt wenig über sich preis, um keine emotionalen Beziehungen einzugehen. Auch die LeserInnen erfahren nur am Rande und bruchstückhaft etwas über Nings Vergangenheit und müssen sich ihre wahren Gefühle, die hinter der knallharten Maske stecken, selbst erschließen. Es zeigt sich, dass hinter der Fassade mehr stecken muss, wodurch der Roman eine zweite Ebene mit tieferer Bedeutung bekommt. Auch auf andere Art wird deutlich gemacht, dass im Leben Schein und Sein oft nicht übereinstimmen, denn während die Susans über ihre KundInnen lästern, denken sie sich häufig deren Lebensgeschichte aus und reimen sich verrückte, teils fiese Szenarien zusammen. Diese Frauen haben wirklich Haare auf den Zähnen, unglaublich lustig! So wie Ning für ihre Angestellten die neue, unscheinbare „Susan-Identität“ erfindet, erfinden die Susans wiederum neue Identitäten für ihre KundInnen, wodurch sich die Frage nach der wahren Identität stellt. Wer ist man wirklich und was ist Fassade oder Fantasie? Hierzu passt auch gut der englische Buchtitel „Pick a color“: Pick who you want to be! Such dir aus, wer du sein willst und wie du anderen gegenüber erscheinen willst. Wähl deine Identität. Dass dieses Leben mit mehr Schein als Sein aber schnell in Einsamkeit, Empathielosigkeit und mangelhaften gesellschaftlichen Zusammenhalt endet, zeigt dieser Roman eindrucksvoll. Das Kosmetikstudio ist ein ungewöhnlicher, aber idealer Handlungsort, um diese aktuellen zwischenmenschlichen Probleme aufzuzeigen. Vieles wird schön geschminkt, wodurch Probleme nicht angegangen sondern eher kaschiert werden, was aber keine dauerhafte Lösung sein kann. Der Autorin gelingt es, auf leicht zugängliche Art unterhaltsame Lektüre mit ernsteren Fragen auf einer zweiten Textebene zu verknüpfen. Die Botschaft des Romans wird so in mehrerlei Hinsicht betont, steht aber nie plakativ im Vordergrund. Ich habe noch kein vergleichbares Buch gelesen und vor allem Ning ist einmalig! Frag nach ihr und den Susans!

  • lesen_lauschen_lieben

    aus Kiel

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick hinter die Kulissen

    Ich war noch nie in einem Nagelstudio, zweimal pro Jahr gibt’s bei mir eine Spontanlackierung im heimischen Badezimmer. Trotzdem fühlte ich mich sofort angezogen von den bunt lackierten Kunstnägeln, die mir auf dem Cover von Souvankham Thammavongsas „Frag nach Susan“ entgegenglänzten. So poliert und farbenfroh das Äußere rüberkommt, so unglamourös und eintönig ist es im Inneren. Die Handlung des 203 Seiten starken Romans spielt an einem einzigen Sommertag in einem kleinen Nagelstudio einer nordamerikanischen Stadt. Alle Mitarbeiterinnen tragen mittellanges schwarzes Haar, schwarze Kleidung und alle heißen sie Susan, weil die Kundinnen und Kunden die richtigen Namen sowieso nicht aussprechen können. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Inhaberin Ning. Ihre Lebenseinstellung wird im ersten Satz deutlich: „Alle Menschen sind hässlich.“ Sie taxiert die Kunden und Mitarbeiterinnen voller Misstrauen, lässt niemanden so richtig in ihre Nähe, hat keine Beziehung. „Ich bin eine einköpfige Familie. Das geht nämlich auch.“ Sie ist hart geworden, nicht zuletzt in ihrer Zeit als Boxerin. Zwei Geheimnisse ziehen sich durch die Seiten: Ein fehlender Finger und ein gewisser Roger, von dem nicht ganz klar ist, ob es ihn wirklich gibt. Berührt haben mich die Textstellen, in denen Ning sich nach Nähe sehnt und es nicht schafft, das auszudrücken. Es scheint, als würde sie resignieren: „Ich bin jetzt schon so lange so, ich kann mich nicht einfach plötzlich ändern.“ Frag nach Susan ist ein Einblick in migrantische Arbeit im Niedriglohnsektor mit Alltagsrassismus, Sexismus, unterdrückten Wünschen und Existenzängsten. Ein Lichtblick in der Ohnmacht sind die derben Lästereien über die anwesenden Kunden, die die Mitarbeiterinnen in ihrer Muttersprache austauschen. „Frag nach Susan“ habe ich In einem Rutsch durchgelesen. Ich mochte Ning, die Inhaberin, trotz ihrer schroffen Art und ihrer Unzugänglichkeit. Oder gerade deshalb. Eine Leseempfehlung für alle, die sich für die Perspektive hinter den Kulissen der Schönheit interessieren. Und jetzt geh ich mir die Nägel lackieren.

  • Bewertung

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mikrokosmos Beautysalon

    Die zurückgetretene Profiboxerin Ning führt in einer amerikanischen Grossstadt ein Nagelstudio. Als Frau asiatischer Herkunft stellt sie bewusst vier ebenfalls asiatische Mädchen ein, die alle ein einheitliches Erscheinungsbild haben müssen. Jede bekommt das Namensschild "Susan". Die echten Namen spielen keine Rolle, denn die Kundinnen sehen sowieso in jeder Angestellten das Gleiche, nämlich nichts. Tag für Tag arbeiten Ming und ihr Team bis zum Umfallen. Die tägliche Devise lautet: Nicken, Lächeln, A*loch denken. Daneben müssen sie auch für ein Butterbrot als stets verfügbare Seelsorgerinnen der Kundschaft agieren und sich deren ganzen Seelenmüll anhören. Die Angestellten sorgen für ihre eigene Psychohygiene, indem sie noch während den Behandlungen in ihrer Muttersprache über die Kundinnen lästern - bissig, indiskret und vulgär. Sie wissen, dass ihnen sowieso niemand zuhört. Sie entwickeln in ihrer Tätigkeit eine messerscharfe Menschenkenntnis, die jeden Psychiater erblassen liesse. Eins steht fest: das Beautybusiness ist ein noch gnadenloseres Pflaster als das Boxergewerbe. Die Autorin präsentiert einen schonungslosen Blick hinter die Fassade des American Way of Life. Knallhart und pointiert beschreibt sie Themen wie Klassendenken, Alltagsrassismus und das Nichtgesehenwerden von Menschen, die man als untergeordnet betrachtet. Es beeindrucken die persönlichen Schicksale hinter den einzelnen "Susans" und mich berührte, wie Ning ihre Distanziertheit gegenüber Mitarbeitern und Kunden nie ablegen kann. Ein Buch, das dazu animiert, unsere erzogenen und erworbenen sterotypen Menschenbilder zu überdenken.

Kundinnen und Kunden meinen

5

19

4

28

3

24

2

13

1

0

Bewertungen (84)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur eine Nummer

    Nicht nur die Vorschusslorbeeren von Katja Oskamp wecken Erwartungen. Auch der Inhalt von "Frag nach Susan“ lässt zunächst an "Marzahn mon amour“ denken. Die unterschiedlichsten Menschen gehen an einem Ort ein und aus, lassen sich professionell pflegen und tragen dabei ihr Herz auf der Zunge. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Während Ersteres für mich eher eine berührende und wohltuende Lektüre war, ist Letzteres ein ganz anderes Kaliber. Alle Mitarbeitenden werden Susan genannt und tragen die gleiche Kleidung, das soll es einfacher machen. Mich hat mitunter erschöpft, wie die privilegierte Kundschaft auf diese Frauen blickt und wie dabei Unterschiede in Klasse, Geschlecht und gesellschaftlicher Macht sichtbar werden. Deutlich unbequemer als gedacht, ziemlich fordernd.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Frag nach Susan