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Produktbild: Frag nach Susan
Artikelbild von Frag nach Susan
Souvankham Thammavongsa

1. Frag nach Susan

Frag nach Susan

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christina Ann Zalamea

Spieldauer

4 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

82

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783757021849

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christina Ann Zalamea

Spieldauer

4 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

82

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783757021849

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  • elenanett

    aus Ruhrgebiet

    4/5

    08.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Susans überall

    „Frag nach Susan“ von Souvankham Thammavongsa ist eine alltägliche Geschichte, die in einer lockeren und unaufgeregten Erzählweise daherkommt. Im Mittelpunkt steht die sarkastische und gradlinige Besitzerin eines Schönheitssalons, die aus ihrem Arbeitsalltag erzählt. Wer sich schon einmal gefragt hat, worüber sich die Mitarbeiterinnen in einem Nagelstudio untereinander in ihrer Muttersprache unterhalten? Es ist durchaus möglich, dass sie tatsächlich über die Kunden lästern. Viele kleine Äußerungen und Beobachtungen ergeben nach und nach ein Gesamtbild. Genau das hat mir an diesem Buch sehr gut gefallen. Nicht alles wird erklärt oder beantwortet, und manches bleibt offen. Das fand ich angenehm, weil dadurch Raum für eigene Gedanken bleibt. Ich habe das Hörbuch gehört, gelesen von Christina Ann Zalamea. Sie hat die Geschichte sehr gut und passend gelesen, was das Zuhören besonders angenehm gemacht hat. Insgesamt eine ruhige, interessante Geschichte, die gerade durch ihre kleinen Beobachtungen und das Unausgesprochene wirkt.

  • CanYouSeeMe

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    06.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Susan

    “Frag nach Susan” von Souvankham Thammavongsa ist in der Hörbuchfassung von Christina Ann Zalamea gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Frag nach Susan von Souvankham Thammavongsa ist eine kurze und prägnante Geschichte aus der Perspektive von Ning, der Inhaberin eines Nagelstudios. Mit viel Charme und feinem Witz werden Begegnungen mit der Kundschaft sowie die Beziehungen innerhalb der Belegschaft beschrieben. Das Nagelstudio wird dabei zu einem kleinen Mikrokosmos des Alltags. So unterhaltsam die Beobachtungen sind, blieb mir die Handlung insgesamt etwas zu oberflächlich. Angedeutete Konflikte und Abgründe werden nur selten vertieft, vieles bleibt offen. Auch Ning selbst lernt man für meinen Geschmack zu wenig kennen, obwohl sie die Geschichte erzählt. Das offene Ende verstärkt diesen Eindruck: Es lässt viele Fragen unbeantwortet und hat mich eher ratlos als nachdenklich zurückgelassen. Insgesamt eine charmante und kurzweilige Lektüre, der mir jedoch etwas emotionale und erzählerische Tiefe gefehlt hat.

  • KGranger

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    überraschend gut

    „Frag nach Susan“ hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hatte nicht erwartet, dass mich dieser Roman so schnell für sich gewinnen würde – aber die Mischung aus Witz und Tiefgang hat für mich einfach perfekt funktioniert. Im Mittelpunkt steht Ning, eine pensionierte Boxerin, die in einem Nagelstudio arbeitet. Dort heißen kurzerhand alle Mitarbeiterinnen Susan. Schwarze Haare, schwarze Kleidung, ein Namensschild – mehr Individualität scheint für die Kundschaft gar nicht nötig zu sein. Doch hinter der scheinbar oberflächlichen Welt aus Maniküre, Small Talk und perfekt lackierten Nägeln brodelt es gewaltig. Besonders Ning als Charakter hat mir gefallen. Sie beobachtet ihre Umgebung mit einer beeindruckenden Klarheit und lässt sich nicht so leicht einschüchtern. Gleichzeitig bekommt man einen sehr persönlichen Einblick in ihren Alltag, in die Herablassungen, denen sie begegnet, und in die Machtverhältnisse, die hinter vielen scheinbar harmlosen Situationen stecken. Was ich besonders mochte: Das Buch ist witzig, ohne seine ernsten Themen lächerlich zu machen. Zwischen Nagellack und Kundinnengesprächen geht es um Klassengrenzen, Vorurteile, Ausgrenzung und die Frage, wie privilegierte Menschen auf Frauen wie Ning blicken. Und je länger man liest, desto deutlicher wird: Unter der perfekt lackierten Oberfläche ist längst nicht alles in Ordnung. Ein Roman, der mich zum Lachen gebracht hat, gleichzeitig aber auch einiges zum Nachdenken mitgegeben hat. Eine überraschend starke Lektüre und für mich definitiv 5 Sterne!

  • Anne

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tag im Leben einer unsichtbaren, aber vielschichtigen Protagonistin

    Wie fühlt es sich an, für die andere Menschen unsichtbar und austauschbar zu sein, während sie gleichzeitig deine Dienstleistungen in Anspruch nehmen? Das erzählt Souvankham Thammavongsa eindrücklich in ihrem großartigen Debutroman “Frag nach Susan”. Aus der Perspektive der Ich-Erzählerin Ning erleben wir einen Tag in Nings Schönheitssalon vom Öffnen bis zum Feierabend. Als Besitzerin achtet die Protagonistin streng darauf, die Erwartungen - und damit die Klischees - der Kundschaft zu erfüllen. Alle Mitarbeiterinnen heißen für die Kundschaft “Susan”, weil ihre eigentlichen asiatischen Namen zu fremd wären. Die faken einen übertriebenen asiatischen Akzent, obwohl alle Mitarbeiterinnen anscheinend Englisch als Muttersprache oder mindestens auf hohem Niveau sprechen. Zudem tragen den gleichen Haarschnitt, um möglichst zu einer Einheit zu verschmelzen. Als eine der Angestellten längere Haare als die ihrer Kolleginnen hat, schneidet Ning sie ihr kurzerhand und ohne deren Zustimmung einfach ab. Der Umgangston ist rau, besonders die Protagonistin hat sich nach vielen schlechten Lebenserfahrungen eine harte Schale aufgebaut und versucht, niemanden an sich ranzulassen. Die wenigen Momente, in denen man die Zuneigung zu den anderen “Susans” oder emotionale Regungen spürt, wirken daher umso stärker. Dazu passen die nüchterne, direkte Sprache und der bissige Humor.

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tag im Nagelstudio: Routine, Glitzer und herrlich viel Biss

    „Frag nach Susan“ hat mich bestens unterhalten. Christina Ann Zalamea interpretiert das Hörbuch großartig – warm, klar und mit genau dem richtigen Augenzwinkern. Die gesellschaftlichen Themen werden klug aufgegriffen, der nachdenkliche Ton kommt gut durch. Besonders gefeiert habe ich die „Susans“: bissig, direkt, herrlich kommentierend und immer für eine kleine Überraschung gut. Ein Tag im Nagelstudio klingt erstmal unspektakulär, ist hier aber überraschend atmosphärisch. Man spürt die Routinen, die kleinen Gesten, die Gespräche zwischen Feile und Farbauswahl – und genau diese Wiederholungen zeigen wunderbar, wie ein solcher Arbeitstag wirklich aussieht. Für mich macht das die Geschichte authentisch und nahbar. Ein unterhaltsames Hörbuch, das mit Humor, feinen Beobachtungen und einer starken Sprecherin punktet. Eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf etwas Ungewöhnliches haben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (107)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    14.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tag

    Über die Kurzbeschreibung hinaus hatte ich mich nicht mit "Frag nach Susan" auseinandergesetzt, bevor ich es las. Deshalb war ich etwas überrascht, dass sich der gesamte Roman über einen Tag erstreckt - ich hatte vermutet, man würde das Personal ein wenig länger begleiten. So bleibt vieles offen im Hintergrund der Figuren, vieles wird nur angedeutet statt weit ausgeführt, aber wenn man sich auf diese Art von Literatur einlassen kann, ist es durchaus spannend. Es geht ganz viel um Identität - klingt erstmal albern in einer Welt, in der alle Maniküristinnen auf den Namen Susan reduziert werden, aber es gibt viel Persönlichkeit in "Frag nach Susan". Aber es gibt auch Gruppenbildungen - Personal gegen Kund*innen, Nagelstudio gegen Nagelstudio, Sprache gegen Sprache. Es geht hier also weniger um eine stringente Geschichte als um Beobachtungen. Und aus der Perspektive ist es ein total gelungener Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur eine Nummer

    Nicht nur die Vorschusslorbeeren von Katja Oskamp wecken Erwartungen. Auch der Inhalt von "Frag nach Susan“ lässt zunächst an "Marzahn mon amour“ denken. Die unterschiedlichsten Menschen gehen an einem Ort ein und aus, lassen sich professionell pflegen und tragen dabei ihr Herz auf der Zunge. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Während Ersteres für mich eher eine berührende und wohltuende Lektüre war, ist Letzteres ein ganz anderes Kaliber. Alle Mitarbeitenden werden Susan genannt und tragen die gleiche Kleidung, das soll es einfacher machen. Mich hat mitunter erschöpft, wie die privilegierte Kundschaft auf diese Frauen blickt und wie dabei Unterschiede in Klasse, Geschlecht und gesellschaftlicher Macht sichtbar werden. Deutlich unbequemer als gedacht, ziemlich fordernd.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

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