Produktbild: An das Wilde glauben
Gebraucht Band 45

An das Wilde glauben

Aus der Reihe MSB Paperback
8
47% sparen

5,21 € 10,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

99002

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Herausgeber

Claudia Kalscheuer

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

139

Maße (L/B/H)

17,8/10,3/1,3 cm

Gewicht

106 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Croire aux fauves

Übersetzt von

Claudia Kalscheuer

Sprache

Deutsch

EAN

2710004371768

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

99002

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2023

Herausgeber

Claudia Kalscheuer

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

139

Maße (L/B/H)

17,8/10,3/1,3 cm

Gewicht

106 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Croire aux fauves

Übersetzt von

Claudia Kalscheuer

Sprache

Deutsch

EAN

2710004371768

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch mit ungeheuerer poetischer Wucht

    Die schwer durch einen Bären verletzte Anthropologin in Kamtschatka sucht Heilung in der Welt der spirituellen, naturnahen Welt der Erwenen und im modernen, heimatlichen Frankreich. In ihren beiden Familien. Dabei lässt sie uns näher an unsere animalische Seele herantreten. In welcher Welt finden wir uns? Wie nah sind wir dem Wilden? Ein Buch mit ungeheuer faszinierender melancholisch - poetischer Wirkung voller Liebe und Zerrissenheit mit großer Offenheit und einem tiefem Blick in die menschliche Seele mit dem Vertrauen in unsere menschliche Ur-natur. Das traumatische Ereignis belastet und es heilt nach vielen Träumen. Ein kleines Büchlein, sehr anspruchsvoll, schwer zu fassen, sehr empfehlenswert! Auf jeden Fall etwas für Deutschlehrer.

  • Esther

    5/5

    16.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Wucht!

    Ich bin in dieser Geschichte versunken, mich haben die Gedanken der Protagonistin berührt und zum nachdenken gebracht. Obwohl das Lesen dieses Buchs schon mehr als ein Jahr her ist, erinnere ich mich immer wieder daran zurück. An das Gefühl des Kampfes und der Einsamkeit, kein anderes Buch ist mit diesem vergleichbar. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Mensch und Tier

    Nastassja Martins "An das Wilde glauben" erzählt von fließenden Identitäten, alten ewenkischen Mythen und animistischen Vorstellungen, bei denen die klaren Grenzen unserer rationalen Welt durchlässig und fragwürdig werden. Nicht allein aus Sicht der Anthropologin stehen diese Mythen für die Autorin im Mittelpunkt. Schier von existenzieller Bedeutung werden sie, nachdem Martin einen Bärenangriff schwer entstellt überlebt. Denn physische Wunden verheilen, doch der Verlust ihrer einst unversehrten, klaren Identität stürzt sie in eine Lebenskrise. Können da archaische Legenden von Mischwesen eine Lösung bieten? Die Symbiose als Chance, halb Mensch, halb Bär? Eine außergewöhnliche, nüchtern wissenschaftliche wie auch poetisch persönliche Schicksals- und Kulturgeschichte. Unvergleichlich!

  • Bewertung

    5/5

    03.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich kein Roman, sondern die Rückkehr zur Normalität (soweit möglich) für Nastassja Martin

    Die französische Anthropololgin Nastassja Martin wird in Kamtschatka von einem Bären ins Gesicht gebissen. Es folgen Spitalaufenthalte in Russland, danach in Frankreich. Um an ihr vorheriges Leben anknüpfen zu können, begibt sich Martin erneut an den Ort des Geschehens und entwickelt eine faszinierende, höchst philosophische Weise mit ihrer neuen Situation umzugehen. Eine bereichernde Lektüre!

  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Altes Wissen

    Die Autorin, Nastassja Martin, 1986 in Grenoble geboren, ist Anthropologin und Schriftstellerin. Die Schülerin Philippe Descolas ist Spezialistin für die Kosmologien und Animismen der Völker Alaskas und veröffentlichte vor ihrem ersten Roman, der großes Aufsehen erregte, u. a. mit Les âmes sauvages, ein Buch über die Widerständigkeit der Inuit gegen die Zivilisation. Dieses Buch hier, "An das Wilde glauben", ein autobiographischer Roman, schildert die Begegnung der Autorin mit einem Bären. Es kommt zu einem Kampf und der Bär beißt ihr in den Kopf, sie reagiert geistesgegenwärtig und kann den Bären in die Flucht schlagen. Nach einem Martyrium im russischen und im französischen Gesundheitswesen zieht es die Autorin zurück nach Kamtschatka, dem Ort des brutalen Geschehens. Sie will zurück zu den Ewenen, einem Jägervolk Sibiriens, die mit ihren animistischen/schamanistischen Vorstellungen den Nerv der Ethnologin treffen. Schon vor dem Übergriff durch das Tier bei ihrem Aufenthalt auf der von Vulkanstümpfen durchzogenen russischen Halbinsel Kamtschatka, wo sie die Bräuche und Kosmologien der Ewenen studierte, taucht sie tief in deren Kultur ein und beginnt intensiv zu träumen. Jetzt nach dem Übergriff sucht sie wieder den Aufenthalt bei den Ewenen, um mit deren animistischer Weltsicht, einer mit Geistern von Menschen, Tieren, Pflanzen und der Natur bevölkerten Welt, Heilung zu finden und ihre eigentlich westliche Weltsicht neu zu ordnen. Die Grenzen zwischen dem Bären und ihr selbst, oder dem, was früher sie selbst war, verschwimmen. Träume und Erinnerungen lassen Nastassja Martin umfassende Heilung in sich selbst und in der Wildnis unter den Ewenen finden. Dieses Buch ist durchzogen von einer anderen Weltsicht, einer alten Weltsicht, einer vorchristlichen und heidnischen Weltsicht. Eine interessante Welt! Eine Welt, die vielleicht in uns verborgen ist, von den christlichen Jahrhunderten und ihrer Veränderung überzogen. Aber dennoch vorhanden. Und mit einem weiterhin bestehenden Einfluss auf uns. In diesem Buch steckt eine richtig berauschende Intensität, dieses Buch lässt mich nicht mehr los, es fasziniert, Nastassja Martin fasziniert mit ihrer Sicht auf diese alte sibirische Kultur und bezaubert, verzaubert damit ihre Leserschaft. Mich auf jeden Fall. Aber die Autorin und mich vereint ein Interesse, ein Interesse an der Ethnologie, ein Interesse an den verschiedenen Kulturgebieten der Erde. Dennoch kann dieses Buch vielleicht ein ähnlich gelagertes Interesse durch die Intensität der Schreibe bei der Leserschaft erzeugen. Ich glaube dies. Und ich will es glauben.

Kundinnen und Kunden meinen

5

7

4

0

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    06.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Über Mensch und Natur

    Die unglaubliche Geschichte der Anthropologin Nastassja Martin, die in Kamtschatka den Angrif eines Bären überlebt. Weder kitschig, noch esoterisch, sondern sehr poetich reflektiert Martin in einer Art philosophischen Meditation über ihre Heilung, über die Koexistenz von Mensch und Natur, berichtet als Wissenschaftlerin. Ein Buch, das man nicht mehr aus dem Sinn bekommt.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Siebert

    Johanna Siebert

    Thalia Braunschweig – Schloss-Arkaden

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die krasse Grausamkeit der Natur - die letztlich nur vom Blickwinkel abhängt

    Wir steigen direkt in dem Moment ein, als Nastassja, vom Kampf mit dem Bären schwer verletzt, von ihren Freunden und Forscherkollegen entdeckt wird. Hier beginnt die eigentliche Tortur mit monatelangem Aufenthalt in russischen, dann französischen Krankenhäusern. Was für zivilisationsverwöhnte Menschen unvorstellbar scheint: Sie wurde von einem Bären in den Kopf gebissen. Doch obwohl sie diese traumatische Erfahrung zerrüttet hat, gelingt es ihr Schritt für Schritt, die Begegnung mit der "Grausamen Seite" der Natur aufzuarbeiten, ja sogar einen Sinn darin zu erkennen. Am Ende der erneute Aufbruch in die Wildnis, an die Stelle, wo es passiert ist. Und sie erkennt das Raubtier in sich selbst. Mich hat dieser Roman erschüttert und fasziniert, und obwohl ich teilweise durch bestimmte Fachbegriffe aus dem lesefluss geholt wurde, waren mir diese Unterbrechungen trotzdem recht, denn ich musste viel nachdenken über das, was ich gerade gelesen hatte - von daher eine durchweg positive Erfahrung. Ein sehr besonderes Buch, das man nicht mal eben schnell verschlingt, und das umso länger nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Walther

    Ulrike Walther

    Thalia Gotha

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    09.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kraftvoll, archaisch, philosophisch. Diese...

    Kraftvoll, archaisch, philosophisch. Diese großartige Literatur aus Frankreich hat mich unglaublich begeistert. Eines meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr.
  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    22.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eine Forschungsreise mit einem Kampf um Leben und Tod

    Ein Extrasternchen für das Buchcover, das schon die ganze Intensität dieses außergewöhnlichen Abenteuers darstellt. Die Forscherin Nastassja Martin studiert das Leben der Ureinwohner einer russischen Halbinsel und muss sich eines Tages inmitten der weiten, rauhen Natur einem Kampf um ihr Leben oder den Tod mit einem Bären stellen. Beide überleben und die Autorin beschreibt in ihrer autobiografischen Erzählung die Geschichte ihrer inneren und äußeren Heilung. Und sie versucht zu erklären, warum sie nicht anders kann, als genau dahin zurückzukehren und sich erneut der Wildnis auszuliefern. Stark und kraftvoll geschildert, es entstehen tolle Bilder in meinem Kopf. Urinstinkte und das Vertrauen in das eigene Schicksal zeigen die Stärke und den Mut dieser Frau. Das Verlassen jeglicher Komfortzone und der Weg, den sie gehen muss beeindrucken mich zutiefst.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    20.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist noch Mensch, was ist schon Tier? Autopsie einer psychischen Metamorphose

    Es gibt Menschen, deren Schicksal es war früher zu sterben, als von der Natur vorgesehen. Doch manchmal ist der Mensch stärker als der Tod. Er trotz ihm. Und kann es schaffen ein zweites Leben zu beginnen – obwohl absolut nichts dafür sprach. Doch danach ist nichts mehr so wie es war. Nicht einmal mehr das Menschsein an sich. Die Anthropologin Nastassja Martin gehört zu den Menschen, die eigentlich schon Tod waren. Eigentlich. Denn auf der russischen Halbinsel Kamtschatka überlebte Martin einen Kampf mit einem ausgewachsenen arktischen Bären. Er zerbiss ihr das Gesicht, sie überlebte nur knapp mit heftigen Verletzungen und schwersten Entstellungen. Sprachlich stark verarbeitet sie In ‘An das Wilde glauben‘ ihre Erlebnisse, schildert ihre Rückkehr vom Tod in das Leben und berichtet schonungslos von ihrem heiklen Genesungsprozess. Nastassja Martin ist ein beeindruckender, inhaltlich schmerzhafter Erlebnisbericht gelungen, welcher absolut nichts für schwache Nerven ist. Denn im Laufe der Handlung wird klar, dass sich die Autorin nach ihrem Überlebenskamp nicht mehr als Mensch, sondern als Bärin wahrnimmt. Sie weiß nicht mehr, was an ihr noch menschlich und was schon tierisch ist. ‘An das Wilde glauben‘ verlangt den Leser*innen alles ab und zeigt ihnen, dass Metamorphosen möglich sind. Im Kopf.

Unsere Meinungen

Bewertungen (6)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: An das Wilde glauben